Planung und Durchführung von Produkttestes!

(unbezahlte Werbung) Zusammenarbeit mit der Firma Sautter und Stepper.

Anmerkung alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert!

Seit 2017 teste ich für Sautter und Stepper die Wirksamkeit von Nützlingen. Es ist mit viel Arbeit verbunden. Der einfachste Teil ist dabei die Durchführung. Für die Planung benötige ich ein bisschen mehr Zeit. Aber ich finde der Aufwand lohnt sich immer. Dabei hilft mir auch das Fachwissen, welches ich im Studium erlangt habe.

Bevor ein Testlauf erfolgen kann, stehe ich mit der Firma Sautter und Stepper in Kontakt. Über E-Mail wird besprochen, welchen Schwerpunkt der Test hat. Meistens gucke ich im Garten oder auf der Terrasse, ob ein Schädling da ist, der mit Nützlingen bekämpft werden kann. Oder es handelt sich, um eine vorbeugende Maßnahmen (siehe Blog-Beitrag: Monitoring zum Befall des Buchsbaumzünsler). Im aktuellen Testlauf geht es, um die Bekämpfung von Blattläusen (siehe Blog-Beitrag: Blattläuse entdecken meine Terrasse). Ich werde zwei Nützlinge ausprobieren und vergleichen. Der erste Nützling ist die Florfliege. Mit diesem Nützling habe ich schon positive Erfahrungen gesammelt. Im Vergleich steht dazu die Gallmücke. Für mich persönlich ein eher unbekannter Nützling. Bin schon ziemlich gespannt auf das Ergebnis.

Die Planung:

Als klar war, dass ich einen Vergleich durchführen werde, fing die Planung an. Das Schöne ist, dass ich von fast jeder Testpflanze gleich zwei habe. Das macht den Vergleich sehr praxisnah. Im ersten Schritt der Planung habe ich eine Tabelle angefertigt, je eine für die Florfliegen und für die Gallmücke. Dadurch kann ich die jeweilige Situation besser vergleichen und bewerten. Für die Bewertung gibt es ein Zahlensystem von 0-6, wobei 0 kein Befall und 6 Pflanze ist abgestorben bedeutet.

Nachdem die Tabelle angefertigt war, wurden einfache Pflanzschilder mit dem jeweiligen Nützling beschriftet. Die Schilder habe ich dann in den Testpflanzen gesteckt. So weiß ich, welcher Nützling die Pflanze bekommen hat. Es wäre nämlich nicht gut, wenn alles durcheinander geräten würde.

Bei anderen Produkttestungen hängt die Planung von den jeweiligen Produkten ab. Sobald ich weiß, welches Produkt ich teste, mache ich mich an die passende Planung. Es kann auch gut möglich sein, dass ein komplettes Projekt entsteht.

Nun zur Durchführung:

Die Durchführung ist auch immer abhängig vom Produkt. Wichtig ist, die genaue Anleitung von den Produkten zu lesen und das genau so auszuführen. So wird gewährleistet, dass das Produkt seine volle Wirksamkeit zeigt. Bei der Ausbringung der Nützlinge darauf achten, dass man sich schon in der Nähe beziehungsweise in der Kultur befindet. Mir ist eine Sorgfältige und Praxisnahe Anwendung wichtig. Nur so kann ich euch die Nützlinge empfehlen.

Die Florfliegen wurden in Buchweizen als Trägermaterial geliefert. Die Gallmücke wurde mit einem anderen Trägermaterial geliefert. Bevor die Nützlinge zu ihren Testpflanzen kommen, habe ich die Ausgangssituation mit meinem Bewertungssystem begutachtet. Im unteren Bild könnt ihr das Ergebnis sehen. Nach zwei Wochen werde ich eine Zwischenbewertung durchführen. In etwa 6 Wochen nach der Ausbringung kommt dann das Endergebnis des Testes.

Die Nützlinge werden mit diesem Trägermaterial in sogenannte BioBoxen verteilt und dann in die entsprechende Pflanze gehängt. Wer sich unsicher ist, sollte unbedingt die mitgelieferte Anleitung lesen und nach dieser Vorgehen. So ist eine optimale Wirkung gegeben.

Die Florfliegen in dem Buchweizen!

In dieser BioBox befindet sich die Gallmücke!

Bereits nach dem Ausbringung nehmen sie ihre Arbeit sofort auf.

Die Blattlaus bekommt Besuch von der Florfliege!

Abschließend lässt sich nur sagen, dass viele Produkte, die ich bereits getestet habe, immer mich positiv überzeugt haben. Am meisten bin ich von dem Einsatz der Nützlinge begeistert. Daher freue ich mich auf weitere Testdurchläufe.

Eure Sandra

Produkttest: Monitoring auf Befall des Buchsbaumzünsler!

(unbezahlte Werbung) Zusammenarbeit mit der Firma Sautter und Stepper.

Bevor ich die Pheromonfalle von Sautter und Stepper angewendet habe, gab es einen Beitrag zu dem Schädling Buchsbaumzünsler. Ihr findet ihn in der Kategorie „Pflanzenschutz“. Nun sind einige Wochen vergangen und ich kann über die Ausführung, sowie das Ergebnis berichten.

Die Pheromonfalle wurde im Garten an den größten Buchsbaum gehängt. Der Start erfolgte am 06.04.2019 und endete mit meiner letzten Kontrolle am 18.05.2019. Es entspricht ein Zeitraum von 5.Wochen.

Die Pheromonfalle dient der Überprüfung,ob ein Befall durch den Buchsbaumzünsler vorliegt! Es kann nicht zur Bekämpfung eingesetzt werden.

Wie lief die Testung der Pheromonfalle ab?

Vorab habe ich mich über den Buchsbaumzünsler und das Produkt informiert. Dadurch war ich bestens vorbereitet. Für euch habe ich als Erstes einen Beitrag über den Buchsbaumzünsler als Schädling verfasst. Das sollte zur Vorbereitung auf meine Testung dienen. Es ist immer gut, den Schädling schon mal zu kennen und sich ein Bild dazu zu haben.

Nach all den Vorbereitungen ging es, an die Ausführung. Wetter hat auch super mitgespielt. Das war mir sehr wichtig, denn bei zu schlechten Wetter macht ein Start einer Produkttestung wenig Sinn.

Die Ausführung.

Bevor die Falle ihren Platz an den großen Buchsbaum im Garten einnehmen konnte, musste sie aufgebaut werden. Durch die gut, beschriebene Anleitung von Sautter und Stepper kann diese Pheromonfalle ohne große Probleme aufgestellt werden. In der Packung befinden sich zwei Phermonkapseln und auch zwei Leimböden. So das man nach einer gewissen Zeit die Kapsel und den Boden austauschen kann. Dadurch ist ein ausgiebiges Monitoring möglich.

Das grüne Haus wird einfach über die vorgegebenen Laschen befestigt. Schneller Aufbau! Im Boden kommt dann einer der Leimböden. Dabei sollte man vorsichtig sein, denn der Boden klebt sehr ordentlich. Nach dem Boden kommt die wertvolle Kapsel mit dem Pheromon (Sexuallockstoff). Diese sollte so schnell wie möglich in das Haus gelangen. Die Kapsel muss in die Mitte. Damit eine gleichmäßige Verteilung des Sexuallockstoff erfolgen kann. Nun schnell in den Buchsbaum hängen.

Nachdem die Pheromonfalle ihren Platz gefunden hat, wurde regelmäßig kontrolliert, ob ein Befall vorliegt.

Das Ergebnis!

Nach 5.Wochen könnte ich keinen Befall feststellen. Außer Insekten war nicht zu entdecken, was auf einen Buchsbaumzünsler hindeutet. Ich werde das kleine Häuschen demnächst nochmal an einen anderen Buchsbaum hängen.

Fazit!

Eine einfache Handhabung mit einer sehr guten Wirkung. Zur Überprüfung eines Befalls ist es eine gute Möglichkeit. Jeder Hobbygärtner, sowie Profigärtner kann die Pheromonfalle optimal einsetzen.

Was tun, wenn ein Befall vorhanden ist?

Wenn ein Befall da ist, dann kann man verschiedene Produkte einsetzen. Nematoden, Schlupfwespen oder ein Präparat mit einem Bakterium. Da ich keinen Befall vorweisen kann, konnte ich keine weiteren Maßnahmen durchführen.

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandras Gartenwelt fotografiert und bearbeitet.

Eure Sandra

Projekt Kakteen!

(unbezahlte Werbung für Compo)

Zum Abschluss zur Thematik Kakteen, möchte ich euch gerne mein persönliches Kakteenprojekt vorstellen. Die Entwicklung des Projektes ist durch die Zusendung der Kakteenerde von Compo entstanden. In Teil zwei „Faszination Kakteen“ habe ich euch schon berichtet, wie die Pflege von Kakteen abläuft. In diesem Projekt habe ich, dass Umtopfen von Kakteen in den zentralen Mittelpunkt gestellt. Durch den Praxistest möchte ich euch gerne zeigen, dass die Pflege der Kakteen nicht schwer ist.

Wie oft muss man Kakteen umtopfen?

Diese Frage stellen sich vermutlich einige. Kakteen muss gar nicht so oft umgetopft werden. Sie wachsen sehr langsam, da sie nicht viel Fotosynthese betreiben und daher weniger Energie zum Wachsen benötigen. Ich habe meine Kakteen jetzt seit ca. 3 Jahren und nach dieser Zeit benötigen sie neue Erde plus einen größeren Topf. Aber ich denke, wann Kakteen umgetopft werden, sollte jeder nach seinem persönlichen Gefühl entscheiden. Nur nicht nach kurzer Zeit, denn durch zur häufiges Umtopfen kann sich der Kaktus nicht wirklich entwickeln.

Meine Kakteensammlung vor dem Umtopfen!

Was muss ich beim Umtopfen von Kakteen beachten?

Das Wichtigste für ein erfolgreiches Anwachsen der Kakteen ist die Erde. Die Kakteenerde sollte einen gewissen Sandanteil, sowie einen gewissen Nährstoffvorrat für die ersten Wochen. Das hat besonders im Winter einen kleinen Vorteil, da man im Winter die Kakteen nicht mit Dünger versorgt. Kakteenerde besitzt keinen Torfanteil. Die Struktur ist locker und dient so einer guten Wasseraufnahme. All das wird bei der Kakteenerde von Compo erfüllt.

Neben der Erde spielen die Töpfe eine Rolle. Die Töpfe sollten mindestens zwei Nummern größer sein als der Ursprungstopf. Welche Töpfe oder Gefäße verwendet werden, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Wichtig ist, dass das überschüssige Wasser abfließen kann. Kakteen mögen keine Staunässe!

Wie topfe ich meine Kakteen um?

Um die Arbeitsschritte so klein wie möglich zu halten, sollte all seine Arbeitsmaterialien und die Kakteen griffbereit haben. Das ist Erstens optimales arbeiten und zweitens spart man an Zeit.

Der Boden des Topfes oder Gefäß (bei Gefäßen ohne Löchern, eine Drainage Schicht auf dem Boden geben.) mit einer guten Portion Erde bedecken. Um eine gleichmäßige Verteilung zu erzielen, einfach den Topf auf den Boden klopfen. Den Kaktus mittig in den Topf mit der ersten Erde stellen. So gewähren sie, dass der Kaktus schön gerade wächst. Jetzt wird der Topf mit dem Kaktus mit der Erde aufgefüllt. Im oberen Bereich des Topfes bitte einen kleinen sogenannten Gießrand lassen. Dadurch schwemmt die Erde nicht weg. Jetzt wird der Topf nochmals auf den Boden geklopft und dadurch verteilt sich die Erde zusätzlich noch in die Zwischenräume des Topfes.

Fertig sind die Kakteen in ihrer neuen Umgebung!

Das Projekt hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht und es passt sehr schön als Abschluss meiner Reihe „Faszination Kakteen“ . Ich hoffe, euch gefällt die Thematik Kakteen!

Eure Sandra

Produkttest: Einsatz von Amblyseius swirskii gegen Spinnmilben!

(unbezahlte Werbung) Zusammenarbeit mit der Nützlingsfirma Sautter und Stepper!

Die Spinnmilbe war in diesem Jahr mein Dauergast (siehe Blog-Beitrag: „Spinnmilbe, ein Dauergast“) an einigen Pflanzen und daher hat es sich angeboten, den Schwerpunkt auf ihre Bekämpfung/ Regulierung zu setzen. Mit Hilfe zweier Arten von Raubmilben konnte ich gucken, welche Wirkungen sie auf die Spinnmilbe haben. Nach der Testung von Amblyseius californicus (siehe Blog-Beitrag: Produkttest: „Raubmilbe gegen Spinnmilbe“), erfolgte jetzt die Testung von Amblyseius swirskii. Ihr Einsatz erfolgt im Innenbereich, während die andere Raubmilbe im Innen-und Außenbereich angewendet wird.

Im linken Bild sieht man schön, den Befall der Spinnmilbe am Efeu und das rechte Bild zeigt die Packung mit der Raubmilbe beim Efeu.

Ablauf der Produkttestung:

Ich habe den Produkttest „Amblyseius swirskii gegen Spinnmilben“ in meiner eignen Wohnung durchgeführt. Da in meiner Wohnung nicht konstant eine gleiche Temperatur in den Zimmern herrscht, habe ich die Nützlinge nicht nur in einem Zimmer ausgebracht. Das Wohnzimmer ist der wärmste Raum, gefolgt vom Schlafzimmer und ein bisschen kühler ist es in der Toilette. So wollte ich sehen, wie sich die Raubmilbe bei verschiedenen Temperaturen verhält. Der gesamte Testzeitraum umfasst 8.Wochen und jeweils pro Raum 5 Testpflanzen bei 15 Beuteln Amblyseius swirskii.

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Meine Testdokumentation!
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Das Testprodukt mit der Gebrauchsanleitung.

1.Raum Schlafzimmer: Temperatur von ca. 15-18°C

Bei dieser Temperatur ist, der Einsatz von Amblyseius swirskii als kritisch zu sehen. Daher ist hier, die Wirkung der Raubmilbe nicht zu 100% gewährleistet. Während des Testzeitraumes ist die Temperatur ein bisschen, durch die Heizung gestiegen.

  1. Efeu (war schon im vorherigen Test dabei): Er hatte zum Start des Testes einen sehr hohen Befall, der sich trotz des Einsatz der Raubmilbe nicht mehr verbessert hat. Daher wurde er in dem Testzeitraum frühzeitig entfernt.
  2. Philodendron: Zu Beginn des Testes wurde kein Befall festgestellt. Die Abschlussbewertung ergab auch, das sich kein Befall eingestellt hat.
  3. Chlorophytum (war schon im vorherigen Test dabei): Ein leichter Befall hat sich zu Beginn gezeigt. Abschließend kein Befall mehr zu sehen.
  4. Große Grünpflanze (war im  vorherigen Test dabei): Wie schon beim vorherigen Test ein leichter bis mittel leichter Befall zu erkennen. Dieser Befall hat sich zurück entwickelt. Keine Spuren mehr eines Spinnmilbenbefalls.
  5. Ficus-Bonsaiform: Überhaupt kein Befall sichtbar, weder zu Beginn noch zum Ende.

2.Raum Toilette:

Die Toilette (seperater Raum) hat eine gewisse Luftfeuchtigkeit und die Temperatur ist noch ein bisschen kühler. Durch das Anstellen der Heizung kam es zu einem leichten Temperaturanstieg, der sich für den Test optimal nutzen ließ. Da bei diesen 5.Testpflanzen zu Beginn des Testes kein Befall feststellen ließ, war es eine vorbeugende Maßnahme. Nach Beendigung des Testes nach 8.Wochen war weiterhin kein Befall auszumachen. Folgende Pflanzen waren in den Test integriert:

  1. Philodendron
  2. Ficus
  3. Spathiphyllum
  4. Efeutute
  5. Farn

3.Raum Wohnzimmer: Temperatur von 20-22°C

Das Wohnzimmer ist der wärmste Raum in der gesamten Wohnung und daher gut geeignet für den Einsatz der Raubmilbe.

  1. Palme (war schon im vorherigen Test vorhanden): Sie zeigte einen leichten Befall auf. Nach Beendigung der Testung konnte kein Befall mehr aufgewiesen werden.
  2. Kaffee: Hier zeigten sich keine Symptome, die auf einen Spinnmilbenbefall hin deuten. Dies wurde auch nach 8.Wochen deutlich.
  3. Wasserspinat: Der Wasserspinat zeigte Symptome, die auf einen leichten Befall hinwiesen. Dieser leichte Befall hat sich nach der Zeit ein bisschen reduziert.
  4. Dracena: Kein Befall, weder zu Beginn noch zum Abschluss
  5. Ficus (schmalblättrig): Das selbe Ergebnis, wie bei der Dracena.

Der Ficus (schmalblättrig) und der Wasserspinat mit ihren Raubmilben!

Ergebnis:

Die Ausbringung beziehungsweise Anwendung von Amblyseius swirskii ist einfach und man kann sie ohne großen zeitlichen Aufwand in die Pflanzen hängen. Gleich nach der Ausbringung können die Raubmilben ihre Arbeit aufnehmen und mit der Bekämpfung der Spinnmilbe beginnen. Während des Anwendungszeitraumes sollte stets die Temperatur, als auch die Luftfeuchtigkeit im Blick gehalten werden.

Die Raubmilben wirken trotz der unterschiedlichen Bedingungenin den jeweiligen Räumen, was für die Anwendung im gesamten Innenbereich spricht. Sie können als vorbeugende Maßnahme, sowie zur Regulierung der Spinnmilben eingesetzt werden. Eine positive Wirkung auf den Spinnmilbenbefall konnte während des gesamten Testzeitraumes beobachtet werden. Der Efeu (hatte in dem vorherigen test, schon einen sehr starken Befall) konnte trotz Raubmilben-Einsatz, nicht mehr befreit beziehungweise reguliert werden. Er musste entsorgt werden, damit sich nicht die anderen Pflanzen anstecken. Gesamt gesehen, ein optimales Testergebnis!

Fazit:

Ein Nützlingseinsatz im Innenbereich lohnt sich auf jeden Fall. Die Anwendung ist einfach und der zeitliche Aufwand gering. Mit Hilfe der Anleitung der Nützlingsfirma Sautter und Stepper kann jeder biologischen Pflanzenschutz betreiben. Raubmilben kann man vorbeugend und als Bekämpfungsmaßnahme einsetzen.

Anmerkung: Der Test wurde persönlich von mir durchgeführt und das Bildmaterial stammt ebenfalls von mir. Dies ist eine unbezahlte Werbung.

Eure Sandra

 

 

 

Produkttest für die Firma Sautter und Stepper: Einsatz von Raubmilben gegen Spinnmilben und Thripse!

In meinem zweiten Produktest in diesem Jahr für die Firma Sautter und Stepper habe ich mich verstärkt mit der Bekämpfung der Spinnmilbe mit der Raubmilbe beschäftigt. Da ich während des ersten Produkttestes gemerkt habe, wie schwierig die Bekämpfung der Spinnmilbe ist. Also habe ich mit Herrn Sautter beschlossen, einen zweiten Produkttest mit dem Schwerpunkt der Spinnmilbe durchzuführen.

Spinnmilben lieben trocknes und warmes Klima. Der Befall tritt hauptsächlich im Sommer, Herbst und Winter auf. Sie spinnen von der Unterseite her, dass ganze Blatt ein. Das Auftreten der Spinnmilbe war bei mir als Erstes beim Salix und zu meiner Verwunderung später auf der Fensterbank beim Efeu.

Der Ablauf der Produkttestung:

Ich habe den Produkttest „Raubmilbe gegen Spinnmilben“ auf dem heimischen Balkon und im Indoor-Bereich durchgeführt. Da ich einen Spinnmilben-Befall auf dem Balkon, als auch auf der Fensterbank festgestellt habe. Dadurch entschied ich mich den Produkttest auf beide Bereiche auf zuteilen. Für jeden Testbereich wurden 4 Pflanzen ausgewählt, die Andeutungen auf einen Befall aufwiesen. Die ausgewählten Testpflanzen würden mit Hilfe von Pflanzenschildern gekennzeichnet.

Die Raubmilben-Art mit ihrer mitgelieferten BioBox.

Indoor-Testbereich:

Der Indoor-Bereich war für mich erstmals eine neue Erfahrung. Aber durch meine Erfahrungen im Gewächshaus konnte ich es auf die Fensterbank übertragen.

Zimmerpflanzen und ihre Ausgangssituation:

  • Efeu: Hier ist ein mittlerer bis leichter, starker Befall sichtbar. Die Spinnmilben sind sehr deutlich zu erkennen.
  • Palme: kein Befall zu erkennen, also Nützlinge wurden als vorbeugende Maßnahme eingesetzt.
  • Große Grünpflanze: mittlerer, leichter Befall an den Blättern erkennbar.
  • Grünlilie: steht neben dem Efeu, weist einen leichten Befall auf.

Für die Ausbringung der Raubmilbe (Amblyseius californicus) habe ich die BioBox verwendet. So konnten die Nützlinge gezielt aus gebracht werden, ohne dass Verluste zu erwarten sind. Denn die Mischung kann genau eingeteilt werden und man hängt die BioBox einfach in die Mitte der Pflanze. Beim Efeu habe ich von der Nützlingsmischung noch ein bisschen direkt auf die Pflanze gestreut, da der Befall dort am Größten war.

Die ausgebrachten Nützlinge im Innenraum!

Outdoor-Testbereich: Balkon:

Der heimische Balkon ist jetzt schon das dritte Mal mein Testbereich und es zeigen sich immer positive Ergebnisse auf.

Balkonpflanzen und ihre Ausgangssituation:

  • Salix: ein leichter Befall war noch sichtbar, nachdem er in dem vorherigen Test einen sehr hohen Befall aufwies.
  • Erdbeerminze: Hier war der Befall zwischen mittel leicht und mittel deutlich zu erkennen.
  • Zitronenmelisse: leichter bis mittlerer Befall an den Blättern ausgemacht.
  • Euonymus: auch hier liegt ein leichter bis mittlerer leichter Befall vor.

Auf dem Balkon habe ich wieder mit Hilfe der BioBoxen die Raubmilben an den jeweiligen Testpflanzen rausgebracht. Auch hier war die Anwendung sehr einfach und zielgerecht.

Hier sieht ihr die ausgebrachten Nützlinge auf dem Balkon!

Ergebnis:

Indoor: Innerhalb des Testzeitraumes ist eine leichte Besserung eingetreten. Der Befall ging sehr leicht zurück. Bei drei der vier Testzimmerpflanzen kam es durch den Einsatz der Raubmilben zu keinen bis leichten Befall der Spinnmilben. Leider ist beim Efeu überhaupt keine Verbesserung des Befalls eingetreten. Der Befall ist während des Testzeitraumes sogar nochmal gestiegen. Eine Vermutung liegt darin, dass vielleicht das Klima an der Fensterbank nicht optimal für die Arbeit der Raubmilben war.

Outdoor: Der heimische Balkon zeigt mal wieder ein positives Ergebnis. Bei den gesamten Testpflanzen sind deutliche Verbesserungen sichtbar. Ich konnte keinen Spinnmilben-Befall mehr feststellen, als ich die Abschlusskontrolle durchgeführt habe.

Fazit:

Beide Testbereiche sind gut abgelaufen. Der Einsatz von Raubmilben gegen Spinnmilben ist sehr zu empfehlen. Die Ausbringung ist einfach und schnell zu erledigen. Mit dem Einsatz der BioBox sind die Nützlinge gut geschützt vor Umwelteinflüsse, sowie der gezielte Einsatz der Nützlinge wird gewährleistet.