Meine Terrasse: Sommerstyling!

Die Terrasse hat durch die Witterungsverhältnisse sehr gelitten.    Als dann die ersten warmen Temperaturen endlich da waren, sah meine Terrasse ziemlich traurig aus. Der Sommer sollte endlich einziehen und die Terrasse wieder zum gemütlichen Outdoor-Wohnzimmer werden. Die Grundstruktur ist vorhanden und das macht es für mich einfach eine kleine Oase zu gestalten.

Im ersten Gestaltungsschritt habe ich alle Frühjahrsblüher aus den Kübel oder Töpfen entsorgt. Diese sahen durch das unbeständige Wetter nicht mehr ansehnlich aus.  Jetzt sah zwar alles  ziemlich leer und trostlos aus, aber ich wusste dadurch wieviel Platz zur Verfügung stand.

Mein vertikal Garten sah leer aus. Auf einen trostlosen Sichtschutz zu schauen, fand ich gar nicht schön. Der Sichtschutz braucht Farbe, die durch vier schöne Sommerblumen entstehen soll. Meine Lieblingssommerblumen sollten hier ihren Platz bekommen. Ich finde die Kombination aus gelb, lila, Weiß und Silber attraktiv und fröhlich. In den hängenden Körben blühen und wachsen meine Lieblingssommerblumen:

  • Verbene in Lila
  • Zauberschnee, weiß
  • Silberregen
  • Husarenknöpfchen

An dem Sichtschutz hängt seit wir die Terrasse haben, eine Halbschale aus Ton. Zu Beginn fand ich die Halbschale sehr schön und rustikal. Im Laufe der Zeit aber wurde es schwieriger geeignet Pflanzen dafür zu finden, da die Erde ziemlich schnell austrocknet. Im letzten Gartenjahr habe ich Stauden in die Halbschale gepflanzt, die eine trockene Erde mögen. Der letzte Winter hat der Halbschale nicht überlebt. Sie fing an auseinander zu brechen. Also eine neue rustikal Möglichkeit für den Sichtschutz musste her. Beim Bummeln im Gartencenter bin ich auf einen geflochtenen Korb aufmerksam geworden. Der passt optisch zu den anderen hängenden Körben. Die vorhandenen Stauden könnte ich in den neuen geflochten Korb pfanzen und mit ein Carex (Gras) ergänzen. 

Bei der Gemüse-Ecke bin ich immer in Experimentier- Laune. Ich probiere gerne die unterschiedlichsten Gemüse-Arten aus, ob man sie in Kübeln kultivieren kann.  In diesem Gartenjahr kultiviere ich eine Edamame-Pflanze. Ich bin jetzt schon gespannt,  wie ihr Wachstum ist, genauso ob ich etwas ernten werde.

Ansonsten wachsen in diesem Gartenjahr bei mir in der Gemüse-Ecke:

  • Gurke
  • Mangold
  • Erbsen
  • Stangenbohne
  • Aubergine
  • Rucola
  • Balkontomate

Außerdem Schnittlauch und Petersilie.

Ich hatte Jungpflanzen vom Salat gepflanzt, aber leider haben die Nacktschnecken sich daran erfreut. Daher gibt es einige Lücken in den Gemüsekübeln. Die werden demnächst wieder geschlossen mit Radieschen, Erbsen und Buschbohne, so mein Plan.

Die Gräser habe ich umgepflanzt und geteilt. Sie sind im gesamten Terrassen-Garten jetzt zu Hause.  Ich mag Gräser,  die das gesamte Gartenjahr ihre grüne Pracht repräsentieren.  Dazu zählt besonders das Carex.

Ansonsten blühen mittlerweile die Kletterrose, die beiden Hortensien, die Astillbe und die kleine Bodendeckerrose, sowie die Kletterhortensie.

Einige Lücken sind noch vorhanden, die werde ich noch mit blühenden Sommerblumen oder Stauden aufpeppen. Es gibt immer irgendetwas zu tun auf meiner Terrasse.

Eure Sandra

Gartenprojekt: Outdoor-Küche!

Draußen zu kochen, ist ein richtiger Trend im Garten geworden. Ich finde kochen an der frischen Luft entspannend. Die Möglichkeit einer eigenen Outdoor-Küche zu haben, hat sich bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht ergeben. Ich hatte viele Ideen, wie meine eigene Outdoor-Küche aussehen soll.  Inspirationen fand ich in einigen Gartenzeitungen.

In dem Waldgarten konnte ich mir eine Outdoor-Küche sehr gut vorstellen. Viele Plätze im Waldgarten boten die Möglichkeit, um dort eine Outdoor-Küche zu bauen. Die einfachste und nahliegendes Idee, um eine praktische Outdoor-Küche war der Tresen im Eingangsbereich zur Waldhütte. Eine stabile Fläche war somit vorhanden. Der Tresen steht außerdem in unbarer Nähe zum Grill, so kann ich die Salate oder andere Leckereien optimal zubereiten und es kommt schnell an den gedeckten Tisch.

So viele Vorteile sind vorhanden und müssen daher unbedingt genutzt werden.  Jetzt fehlten nur noch die einzelnen Details, um mein Vorhaben den Tresen in  eine Outdoor-Küche umzuwandeln. 

Zwischen dem Tresen und der Innenküche haben wir den neuen Kühlschrank platziert, so haben wir einen kleinen Platz im Wohnbereich geschaffen, den wir anderes nutzen können. Somit war der Kühlschrank ein erster Meilenstein in Richtung meiner eigenen Outdoor-Küche. Wenn ich draußen koche, brauche ich nicht weit gehen, um die Zutaten aus dem Kühlschrank zu holen. Kurze Wege, leckeres Essen!

Trotzdem war mir noch nicht klar, wie zum Schuss die Outdoor-Küche aussehen wird.

Unsere Kaffeeautomat stand von Beginn an auf dem Tresen. Morgens den Kaffee an der frischen Luft zu zubereiten, weckt alle Lebensgeister. Besonders schön finde ich dabei, der morgendliche Ruhe im Wald zu lauschen. Ein toller Start in einen neuen Tag!

Zwei Bestandteile meiner Outdoor-Küche sind somit schon vorhanden, ohne das es eine strukturierte Planung gab. Es hat sich spontan so  ergeben und manchmal sind es die schönsten Momente. Ich freue mich über solche Entwicklungen sehr und schätze sie. Auf einer alten Gusseisenpfanne hab ich symbolisch mit einem Kreidestift „Outdoor-Küche“ drauf geschrieben. So könnte ich an meinen Gartentraum weiter arbeiten.

Ich wollte die Outdoor-Küche mit einfachen und kostengünstige gestalten. Meine Idee dahinter war, einige Dinge zu nutzen, die bereits in der Waldhütte vorhanden sind. Das macht die Outdoor-Küche rustikal und es passt wunderbar in mein gesamt Konzept „Upcycling“ , welches ich im Waldgarten oft umsetze.

Nach dem Kaffeeautomat bekam unsere Fritteuse einen Platz in meiner Outdoor-Küche. Sie passt gut in mein Konzept und wird garantiert, dass ein oder andere Mal verwendet. Sie steht dafür, dass eine Vielfalt an Gerichten draußen gekocht werden kann.

Der letzte und entscheidende Schritt, damit sich mein Gartentraum Outdoor-Küche erfüllt, ist die Kochplatte. Das hat etwas länger gedauert. Aber was lange dauert, wird ja bekanntlich am Ende gut. Eine Induktionsplatte hab ich nach langer Überlegung ausgeschlossen, da ich nicht wusste, ob die alten Kochtöpfe drauf funktionieren. Daher fiel die Entscheidung auf eine klassische, elektrische Kochplatte. So eine elektronische Kochplatte wurde bereits im Garten von meiner Oma verwendet. Ich sehe es auch als Hommage an meine Oma. Sie wäre sicher von dieser Art der Outdoor-Küche begeistert.

Mit einigen Details wird die Outdoor-Küche noch verschönert. Ich liebe es aus vorhandenen Dingen eine neue Dekoration zu gestalten. Dadurch wird meine Outdoor-Küche individuell und der Charakter des Waldgartens wieder aufgegriffen.

Das Kochen an der frischen Waldluft macht richtig Spaß und ich bin glücklich darüber, dass ich meinen Traum von einer Outdoor-Küche verwirklichen konnte!

Eure Sandra

Gartenprojekt: Wintergemüse

Anmerkung: Kooperation mit der Firma Poétic (Unbezahlte Werbung).

Gemüse in Töpfen oder Kübeln zu kultivieren und später zu Ernten, ist in den letzten Jahren zum Trend geworden! Ich bin selber sehr begeistert, wie gut Gemüse in Kübeln wächst. Mein diesjähriges Gartenprojekt ist die Gestaltung einer Gemüse-Ecke.

Der Gemüse-Anbau in Kübeln soll über das gesamte Jahr in meiner Gemüse-Ecke statt finden. Also von Frühjahr bis Winter! Damit dieses Gemüse-Projekt funktioniert, braucht man gute, stabile und frostharte Kübel. Zusammen mit der Firma Poétic hab ich die passenden Kübel ausgewählt.

Wissenswertes über die Kübel der ‚Romeo- Serie‘

Das moderne Design der Romeo- Serie ist modern und gibt der Terrasse, dem Balkon oder im Haus einen einzigartigen Touch. Die Formen der unterschiedlichen Gefäßen, sowie das verschiedene Farbdesign lässt alle Pflanzen, sogar das Gemüse erstrahlen. Es gibt so viele Möglichkeiten, die Balkonkästen oder Pflanzgefäße miteinander zu kombinieren.

Alle Töpfe sind aus 100%igen recycelten Materialien. Das ist umweltschonend und Ressourcen werden geschonend.

Außerdem sind sie frostsicher und behalten ihrer Farbe, trotz der UV-Strahlung. Was auf meiner sonnigen Terrasse ein echter Pluspunkt ist.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich leicht Löcher für den Ablauf des Wassers bohren lassen. So kann es nicht zur Staunässe kommen.

(Informationen von Poétic)

Lass das Wintergemüse wachsen!

Mit den neuen Kübel von Poétic bekommt die Gemüse-Ecke ein einheitliches und strukturiertes Erscheinungsbild. Welches mir sehr wichtig war. So eine Sammlung aus unterschiedlichen Kübeln ist zwar nett, aber eine Struktur gibt es nicht.

Ich habe mir vorab überlegt,das alte Substrat als Unterbau zu nutzen und dann mit frischem Substrat aufgefüllt. Damit das Wasser aus den neuen Kübeln der ‚Romeo-Serie ‚ abfließen kann, hab ich ausreichend Löcher gebohrt, was leicht von der Hand ging. Auf der Unterseite der Kübel sind runde Flächen für die Abzugslöcher vorgedruckt und kennzeichnet. Eine verständliche Hilfestellung!

Im nächsten Arbeitsschritt waren die alten Gefäße an der Reihe. Alle vorhandenen Gemüsepflanzen zum Beispiel Pak Choi oder grüner Salat wurden vorsichtig heraus genommen und in einen Behälter mit Wasser gestellt. So sind sie ausreichend versorgt, bis sie ihren neuen Platz in einem der neuen Kübel der ‚Romeo- Serie‘.

Ich schaufelte das alte Substrat in die neuen, anthrazit farbenden Kübel von Poétic und bin total begeistert, wie simpel es ging. Die Kübel sind leicht zu tragen und an ihren richtigen Standort zu platzieren. Durch das Gewicht des Substrat bekommen sie Stabilität und sind daher Witterungsbeständig. Für ein gesundes Wachstum der Wintergemüse-Pflanzen ist es ratsam, noch eine kleine Handvoll Langzeitdünger darunter zu mischen.

Nachdem das Substrat mit dem Langzeitdünger in die anthrazit farbenden Kübel befüllt war, könnten die Wintergemüse- Pflanzen gesetzt werden. Das Platzangebot stellte sich als angenehm raus. Die Wintergemüse-Pflanzen werden in den Kübeln der ‚Romeo-Serie‘ genügend Platz zum Wachsen haben. Ich könnte sie mit einem angenehmen Abstand pflanzen und trotzdem ist kein Platz verloren gegangen. Optisch denkt sicher jeder, da passen ja gar nicht viele Gemüse-Pflanzen rein, aber weit gefehlt. Es ist hinreichen Wachstumsfreiheit vorhanden.

Ich bin total überrascht, wie viele Wintergemüse-Pflanzen in den Kübeln einen Platz gefunden haben.

Meine Wintergemüse-Pflanzen:

1. Grünkohl

2. Feldsalat

3. Mini-Pak Choi

4. Wintersalat

Bis auf den Mini- Pak Choi waren alle genannten Wintergemüse-Arten gekaufte Jungpflanzen aus einer Gärtnerei. So sah ich auf den ersten Blick, wie sehenswert meine neu gestaltete Gemüse-Ecke ist.

September 2022
Oktober 2022

Meine Empfehlung:

Wer sich neue Gefäße, Balkonkästen oder Kübel anschaffen möchte, sollte auf jeden Fall einen Blick auf die Gefäße von Poétic werfen. Sie sind leicht zu handhaben und sind genau auf die Bedürfnisse einzelner Pflanzengruppen abgestimmt.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Frostbeständigkeit. Nach den ersten Frostnächten sind sie in Form und Farbe genauso attraktiv, wie im Herbst als ich das Projekt „Wintergemüse-Anbau in Kübeln “ gestartet habe.

Das äußere Aussehen der Gefäße ist modern und liegt im Trend. Nicht nur in Anthrazit ein Hingucker, sondern auch in den anderen Farben.

Eure Sandra

Informationen zu den Gefäßen der ‚Romeo-Serie‘ und weiteren Produkte findet ihr auf der Internetseite von Poétic:

https://poetic-garden.com/de/

Mehr zum Thema Gemüse-Ecke auf meiner Terrasse findet ihr hier:

https://sandrasgartenwelt.blog/2022/05/05/meine-gemuese-ecke-im-fruehjahr/

https://sandrasgartenwelt.blog/2022/07/05/mein-kleiner-gemuese-dschungel/

Unsere Garten-Experiment 2022: Das Milpa-Beet!

Als ich das erste Mal von der Anbaumethode Milpa-Beet gelesen habe, war ich sofort davon begeistert. Mein gärtnerisches Interesse war geweckt und ich wollte es gerne ausprobieren. Nach einigen Recherchen hab ich es meiner Familie erzählt und wusste sofort, welche Fläche sich dafür eignet. Mein Papa war zu Beginn sehr skeptisch, aber schon bald war er es, der die westlichen Arbeitsschritte ausgeführt hat. Das Milpa-Beet war unser diesjähriges Garten-Experiment!

Das Prinzip des Milpa-Beets!

Das Milpa-Beet ist eine Mischkultur aus drei Gemüsearten: Mais, Bohnen und Kürbis, die ein gegenseitiges Nutzen voneinander haben. Es ist auch unter dem Namen „Drei Schwestern “ bekannt. So kann man auf kleinste Flächen möglichst viel Ernten. Daher eignet sich diese Anbaumethode optimal für Hochbeete oder Rahmenbeete.

Die drei Gemüsearten wachsen in einer Symbiose, wobei jede Einzelne eine speziell Aufgabe übernimmt.

  1. Mais: wächst bis zu 2 Meter hoch und dient als Rankhilfe
  2. Stangenbohne: Sie Ranken am Mais empor und halten sich an ihm fest. An ihren Wurzeln wachsen sogenannte Knöllchenbaktieren, diese binden Stickstoff und dieser wird als Nahrung für Kürbis und Mais genutzt.
  3. Kürbis: Er wächst bodennah und hilft den Boden nicht austrocknen zu lassen und das Unkraut wird unterdrücken.

Die Planung unseres Milpa-Beets!

Nachdem wir entschieden haben, dass Garten-Experiment Milpa-Beet zu starten, folgte meine Planung. Der erste Aspekt war, welche Fläche wäre optimal für den Anbau eines solchen Beetes. Die optimal Anbaufläche für das Milpa-Beet war das eine Rahmenbeet. Es steht sonnig und verfügt über den ausreichenden Platz.

In der nächsten Planungsphase informierte ich mich über das Saatgut, sowie die Zeitpunkte, wann welches Saatgut/ Jungpflanze in die Erde kommt. Nach dieser Planungsphase ging es endlich los! Die Planung fand Mitte April statt, kurz bevor der Mais schon ausgesät werden musste.

Start des Garten-Experiment 2022: Das Milpa-Beet!

Das Rahmenbeet wurde bereits im letzten Herbst mit Laub und frischer Erde aufgefüllt. So ist eine ordentliche Grundvoraussetzungen für ein gutes Wachstum entstanden. Im Frühjahr wurde das ausgewählte Rahmenbeet mit guter Hochbeet-Erde nochmals gefüllt. Nun ging es los!

Als Erstes hat mein Papa den Mais am Rande des Rahmenbeetes ausgesät und mit einer Entscheidung Makierung gekennzeichnet. Zum Schutz vor Vögel hat er es abgedeckt. Die Keimung des Mais hat etwa 8- 10 Tage gedauert. Da nicht das gesamte Maissaatgut gekeimt hat, haben wir nochmals welches ausgesät. Nachdem die ersten Mais -Pflänzchen sichtbar waren, haben wir uns alle sehr gefreut. So kann es gerne weiter gehen.

Im nächste Arbeitsschritt stand die Aussaat der Stangenbohnen an. Ich wollte sie direkt an die Maispflanzen setzen. Damit sie sich direkt am Mais hoch wachsen können. Das Saatgut der Stangenbohne habe ich so nah wie Möglich am Mais gesetzt. Leider hat dieser direkte Kontakt nicht richtig funktioniert. Daher hat mein Papa zusätzlich als Rankhilfe Stäbe daneben gesteckt. Von diesem Stab aus hat sich die Stangenbohne mit unserer Unterstützung um den Mais gelegt und ist dort weiter in die Höhe gewachsen.

Eigentlich sollte es keine großen Probleme bereiten, am Boden des Rahmenbeetes den Kürbis zu pflanzen beziehungsweise wachsen zu lassen. Leider sind alle unsere Versuche gescheitert, dass der Kürbis gut entwickelt. Unser Problem lag darin, dass die Nacktschnecken die Kürbis-Jungpflanzen sehr mochte. Daher gab es in unserem Milpa-Beet kein Kürbis, was mich persönlich ein wenig traurig macht!

Ich hätte gerne das gesamte Bild des Milpa-Beets gesehen. Das Zusammenspiel zwischen drei Gemüsearten!

Unser Ergebnis des Garten-Experiment 2022:Das Milpa-Beet!

Unser persönliches Fazit zu der Anbaumethode Milpa-Beet ist durchweg positiv. Zwar hat es noch nicht mit alles drei Gemüsearten geklappt, aber wir sind für den ersten Versuch zufrieden. Mein Papa war total begeistert und es hat ihm vermutlich auch sehr viel Spaß gemacht, so wie mir. Im nächsten Gartenjahr 2023 wird es wieder in unserem Schrebergarten zu sehen sein. Denn selbstgeernteter Mais schmeckt so gut!

Eure Sandra

Mein kleiner Gemüse-Dschungel!

Im Frühjahr hab ich euch mein diesjähriges gärtnerischeProjekt, die Gemüse-Eckeauf der Terrasse vorgestellt(zum Beitrag:https://sandrasgartenwelt.blog/2022/05/05/meine-gemuese-ecke-im-fruehjahr/). Der Sommer ist da und die zarte Gemüse-Ecke hat sich zum kleinen Gemüse-Dschungel entwickelt. Ich bin total begeistert und stelle fest, dass es der perfekte Standort für einen Gemüse-Anbau auf der Terrasse ist. Am Vormittag ist der Bereich schattig und um die Mittagszeit bekommt das Gemüse genügend Sonne, um ordentlich zu wachsen.

Es ist das erste Gartenjahr, dass ich die unterschiedlichen Gemüsearten im Kübel kultivieren. Vorher sind bei mir nur Salate, Tomaten oder Gurken im Kübel angebaut wurden (zum Beitrag: https://sandrasgartenwelt.blog/2020/05/23/gemuese-von-der-eigenen-terrasse/).

Der erste Runde Pflücksalat ist mittlerweile abgeerntet. Seit dem Frühjahr bis zum jetzigen Zeitpunkt hab ich einiges davon ernten können, für Salat, aufs Brot oder für Hamburger. Nun wächst die zweite Runde wieder bei der Stangenbohne im Kübel.

Neben dem Pflücksalat sind die Zuckererbsen abgeerntet. Die Zuckererbsen haben die Wärme nicht ganz gut verkraftet und sahen nicht mehr schön aus. Zuckererbsen wachsen bereits in dem großen Balkonkasten (eine Art niedriges Hochbeet). Weitere kommen garantiert noch dazu, wenn ein kleines Plätzchen gefunden wird.

Der Kohlrabi gedeiht prächtig. Bei einigen Pflanzen erkennt man sehr schön den Kohlrabi. Besonders die rote Sorte wächst vortrefflich im Kübel. Ich bin erfreut darüber und werde auch im nächsten Gartenjahr Kohlrabi im Kübel anbauen.

Zwischen dem Kohlrabi wachsen nun kleine Porree Jungpflanzen.

In diesem Gartenjahr wächst eine Zucchini im Tontopf und sie entwickelt sich prächtig. Ihre erste Blüte war traumhaft schön und jetzt lässt sich die erste Frucht erkennen. Auf die Ernte der ersten Zucchini von der Terrasse freue ich mich riesig!

Neben der Zucchini gedeihen unsere Snackgurken, Balkontomate mit Basilikum und Stangenbohnen sehr stabil. Das Wetter meint es in diesem Gartenjahr gut mit dem Südgemüse. Eine bunte Gemüsevielfalt im Kübel!

Zwischendrin findet sich die ein oder andere Blume, was sehr schön aussieht (hier klicken zu dem entsprechenden Beitrag:https://sandrasgartenwelt.blog/2022/06/09/blumen-und-gemuese-zusammen-im-kuebel/).

Zinnie, Kapuzinerkresse, Snackpaprika und Mangold!

Meine 3 Tipps für den Gemüse-Anbau im Kübel!

  1. Wählt den richtigen Standort aus! Eine Mischung aus Sonne und Schatten empfehle ich euch.
  2. Die Töpfe sollten witterungsbeständig sein und mindestens einen Durchmesser von 24cm und in der Höhe 21cm haben.
  3. Darauf achten, dass sich die Gemüsearten miteinander vertragen. Ich achte darauf, dass die Vorkultur (Frühjahr), Hauptkultur (Sommer) und Nachkultur (Spätsommer oder Herbst) zu einander passen. Internetrecherche!

Eure Sandra