Mein kleiner Gemüse-Dschungel!

Im Frühjahr hab ich euch mein diesjähriges gärtnerischeProjekt, die Gemüse-Eckeauf der Terrasse vorgestellt(zum Beitrag:https://sandrasgartenwelt.blog/2022/05/05/meine-gemuese-ecke-im-fruehjahr/). Der Sommer ist da und die zarte Gemüse-Ecke hat sich zum kleinen Gemüse-Dschungel entwickelt. Ich bin total begeistert und stelle fest, dass es der perfekte Standort für einen Gemüse-Anbau auf der Terrasse ist. Am Vormittag ist der Bereich schattig und um die Mittagszeit bekommt das Gemüse genügend Sonne, um ordentlich zu wachsen.

Es ist das erste Gartenjahr, dass ich die unterschiedlichen Gemüsearten im Kübel kultivieren. Vorher sind bei mir nur Salate, Tomaten oder Gurken im Kübel angebaut wurden (zum Beitrag: https://sandrasgartenwelt.blog/2020/05/23/gemuese-von-der-eigenen-terrasse/).

Der erste Runde Pflücksalat ist mittlerweile abgeerntet. Seit dem Frühjahr bis zum jetzigen Zeitpunkt hab ich einiges davon ernten können, für Salat, aufs Brot oder für Hamburger. Nun wächst die zweite Runde wieder bei der Stangenbohne im Kübel.

Neben dem Pflücksalat sind die Zuckererbsen abgeerntet. Die Zuckererbsen haben die Wärme nicht ganz gut verkraftet und sahen nicht mehr schön aus. Zuckererbsen wachsen bereits in dem großen Balkonkasten (eine Art niedriges Hochbeet). Weitere kommen garantiert noch dazu, wenn ein kleines Plätzchen gefunden wird.

Der Kohlrabi gedeiht prächtig. Bei einigen Pflanzen erkennt man sehr schön den Kohlrabi. Besonders die rote Sorte wächst vortrefflich im Kübel. Ich bin erfreut darüber und werde auch im nächsten Gartenjahr Kohlrabi im Kübel anbauen.

Zwischen dem Kohlrabi wachsen nun kleine Porree Jungpflanzen.

In diesem Gartenjahr wächst eine Zucchini im Tontopf und sie entwickelt sich prächtig. Ihre erste Blüte war traumhaft schön und jetzt lässt sich die erste Frucht erkennen. Auf die Ernte der ersten Zucchini von der Terrasse freue ich mich riesig!

Neben der Zucchini gedeihen unsere Snackgurken, Balkontomate mit Basilikum und Stangenbohnen sehr stabil. Das Wetter meint es in diesem Gartenjahr gut mit dem Südgemüse. Eine bunte Gemüsevielfalt im Kübel!

Zwischendrin findet sich die ein oder andere Blume, was sehr schön aussieht (hier klicken zu dem entsprechenden Beitrag:https://sandrasgartenwelt.blog/2022/06/09/blumen-und-gemuese-zusammen-im-kuebel/).

Zinnie, Kapuzinerkresse, Snackpaprika und Mangold!

Meine 3 Tipps für den Gemüse-Anbau im Kübel!

  1. Wählt den richtigen Standort aus! Eine Mischung aus Sonne und Schatten empfehle ich euch.
  2. Die Töpfe sollten witterungsbeständig sein und mindestens einen Durchmesser von 24cm und in der Höhe 21cm haben.
  3. Darauf achten, dass sich die Gemüsearten miteinander vertragen. Ich achte darauf, dass die Vorkultur (Frühjahr), Hauptkultur (Sommer) und Nachkultur (Spätsommer oder Herbst) zu einander passen. Internetrecherche!

Eure Sandra

Meine Gemüse-Ecke im Frühjahr!

Meine Gemüse-Ecke auf der Terrasse ist in diesem Gartenjahr mein ganz persönliches Projekt. Eigenes Gemüse direkt vor der Tür ernten und zu verarbeiten macht besonders Spaß (https://sandrasgartenwelt.blog/2020/05/23/gemuese-von-der-eigenen-terrasse/). Am liebsten würde ich noch den ein oder anderen Kübel /Kasten mit Gemüse pflanzen, leider fehlt mir dazu ein wenig Platz. Aber was nicht ist, dass kann ja noch werden.  Ein spannendes Gemüse-Jahr wartet auf mich und darauf freue ich mich sehr. Seit ich auf einer Terrasse gärtnere, beschäftige mich intensiv mit dem Gemüse-Anbau auf kleinen Raum!

Der Start des Projekts“Gemüse-Ecke“ fängt jetzt im Frühjahr an!  Es wird garantiert spannend und abwechslungsreich. Begleitet mich durch mein Gemüse-Projekt hier in meiner Gartenwelt oder auf den Social Media Kanäle.

Darf ich vorstellen, meine Gemüse-Ecke!

In einem Balkonkasten mit Fuß wächst bereits seit Herbst Knoblauch und durchgehend Feldsalat und Rucola, den ich im letzten Jahr gepflanzt habe. Feldsalat und Rucola kommen regelmäßig in meine Salate.

Aber nur Salat ist ja langweilig. Daher werde ich viel ausprobieren! In dem Balkonkasten mit Fuß hab ich im April Rote Zwiebeln gesteckt und Mangold ausgesät. Nach dem Feldsalat ist wieder ein kleiner Platz frei für eine neue Gemüsesorte. Welche es sein wird, überlege ich gerade. Vielleicht vorgezogene Möhren oder eine Paprika. Mal schauen!

Seit dieser Gemüsesaison gibt es zwei weitere große Kübel, die sich hervorragend für den Anbau von Gemüse eignen. In dem einen großen Kübel hab ich Kohlrabi weiß und rot gepflanzt. Er wächst sehr gut und hoffentlich gibt es leckeren Kohlrabi! Der zweite neue große Kübel ist aus einer spontanen Idee entstanden. Dort wächst Roter Pflücksalat und eine Stangenbohne. Über diese spontane Entscheidung bin ich sehr glücklich und bin aufgeregt, welche Erntemenge ich bekomme.

Spinat und zwei Kohlrabi-Pflanzen, sowie die ausgesäten Zuckererbsen befinden sich in zwei Tontöpfe. Da der Spinat fast Ernte reif ist, wird in diesen Tontopf zeitnah eine Snackgurke einziehen. Zum Naschen für mein Sohn bestens geeignet. TIPP: Für den Balkon oder einer Terrasse ist es besser eine Snackgurke zu pflanzen. Sie wird nicht so groß als Pflanze, wie die klassische Salatgurke!

Die Kübel von meinem Sohn sind kindgerecht gepflanzt/ausgesät. Im kleinen Kübel wächst munter der Feldsalat, den mein Sohn selber ausgesät hat. Der große Kinderkübel erfreut ihn mit Radieschen, natürlich selbst ausgesät und von Mama bekam er noch Knoblauch. Welches Gemüse nach den Radieschen kommt, entscheidet er selber. Seine Wunschtomate kommt in den kleinen Kübel. Es ist spannend zu sehen, mit welcher Freude er seine Kübel bepflanzt! (https://sandrasgartenwelt.blog/2021/05/21/ein-gemuesekuebel-fuer-kinder/)

So sieht meine Gemüse-Ecke im Frühjahr aus und ich freue mich jetzt bereits auf den Sommer! Eure Sandra

Das Gartentagebuch!

Die Gartensaison nähert sich langsam dem Ende zu. Jede Gartensaison ist anders. Nach jeder Gartensaison überlege ich mir: Welche Pflanzen waren besonders toll? Mit welchen Gartenprobleme musste ich umgehen? Neue Ideen für die kommende Gartensaison? Und noch weitere Überlegung! Ich schreibe alle solche Gartenangelegenheiten in eine Art Tagebuch. So kann ich meine Erfahrungen während der aktuellen Gartensaison aufschreiben oder aus der letzten Gartensaison noch einmal nachvollziehen.

Für mein persönliches Gartentagebuch benutze ich einen Ordner.

Natürlich kann man auch ein kleines Büchlein verwenden. Das ist jedem selber überlassen. Die gesamte Gestaltung des Gartentagesbuchs soll euren persönlichen Geschmack entsprechen.

Den Ordner hab ich in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Denn meine Gartenleidenschaft ist bekanntlich weitläufig und doch so unterschiedlich. In dem einem Kapitel schreibe ich alles auf was sich im Familiengarten bezieht, dann folgt Kapitel zwei Terrasse und abschließend kommt der Waldgarten. So hab ich eine Grundstruktur und finde alles relativ einfach wieder.

Welche Themen können in einem Gartentagebuch aufgeschrieben werden?

  • Welche Pflanzen waren besonders schön oder möchte ich pflanzen?
  • Eine Ideenliste erstellen
  • Welche Pflanzen werden wann ausgesät oder ausgepflanzt
  • Beetplanung
  • Gemüse-Anbau Planung
  • Problematik zum Beispiel Schnecken oder Blattläuse…

TIPP: Beim Lesen von Gartenzeitungen- Magazine findet ihr sicher, die ein oder andere Idee/ Anregung. Ihr könnt sie ausschneiden und auch in euer Gartentagebuch heften/kleben. So verliert ihr sie nicht aus dem Auge. Denn manch eine Gartenzeitung landet schnell in den Müll. Wäre schade, wenn eine Idee/ Anregung verloren gehen würde.

Jetzt kann ich nur noch sagen, schreibt eure Gartensaison in ein Büchlein und haltet eure eigenen Erfahrungen fest. Denn viele Erfahrungen meiner Großeltern sind verloren gegangen. Eure Sandra

Upcycling macht Spaß!

Der Waldgarten ist immer für eine Überraschung gut. Man entdeckt viele Pflanzen und Gegenstände, die in der Neugestaltung mit integriert werden. Besonders Gefäße, die für neue Pflanzenarragements ihr Nutzen finden. Mir macht das Upcycling total Spaß und bilden dadurch einen einzigartigen Charakter, den es kein zweites Mal gibt.

Ein vergessener Blumenkasten hat eine neue Bepflanzung und einen neuen Platz erhalten! Das Beet, welches zu sehen ist, wurde im letzten Jahr mit attraktiven Stauden augepeppt.

Die Gefäße sind alt, aber das macht gar nichts. Das macht das Upcycling ja aus. Vielleicht erzählen uns diese Gefäße eine Geschichte zu dem Waldgarten. Ich kann mir gut vorstellen, dass zum Beispiel die Zinkwanne zum Abwaschen genutzt oder in den braunen Steinkrügen Lebensmittel aufbewahrt wurden. Jetzt bekommen sie neues Leben eingehaucht.

Ein schöner, verzierter Eimer.

Als ich die Zinkwanne in diesem Jahr endeckt habe, war ich überrascht, dass dort eine schöne, gelbe Lilie zum Vorscheinen kam. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Wanne schon mal zum Bepflanzen verwendet wurde. Mit frischer Erde und neuen Stauden zauberte ich die tolle Zinkwanne zu neuem Glanz. Ein alter Topf wurde zum Gestell umfunktioniert.

Die gelbe Lilie in Kombination mit Astillbe und Salvie.

Bei jedem Besuch im Waldgarten erfreue ich mich über die Zinkwanne.

An der Waldhütte ist ein Klettergestell auf der linken Seite vom Eingang befestigt. Es ist komplett in Vergessenheit geraten, was ich wirklich schade fand. Nach einer kurzen Überlegung war mir klar, dass es sich sehr gut für Kletterpflanzen eignet, ohne die Wand der Waldhütte zu schädigen. Ich mochte schon immer den Wilden Wein. Es musste Wilder Wein her. Denn Wald und Wilder Wein passen wunderbar zusammen. Der breitere Blumenkasten, auch in einer anderen Ecke gefunden, ist ideal für die Kultivierung vom Wilden Wein.

Das Klettergestell wurde an der Holzwand befestigt. Der Wilde Wein kann ohne Schwierigkeiten dran hochwachsen.

Na klar, müssen die neugebildeten Ranken immer wieder um das Klettergestell gewickelt werden. Ein kleiner Aufwand mit großer Wirkung. Attraktive Gestaltung im Eingangsbereich.

Viele der vorhanden Gefäße wurden bereits als Pflanzgefäße genutzt oder sind sogar welche. Durch eine pflanzliche Neugestaltung haben sie ein Comeback erlebt.

Ich finde bei jedem Besuch im Waldgarten neue Gefäße, zum Beispiel Mauererkübel oder einen alten Schnellkochtopf. Das ist total spannend! Sofort kommen mir ein Duzend neue Ideen, wie ich diese Gefäße nutzen kann.

Upcycling macht total Spaß! Probiert es selber mal aus. Eure Sandra

Es geht los….Im Waldgarten!

In den letzten Tagen war das Wetter nicht besonders freundlich zu uns Gärtner. Meine Stimmung war demnach auch nicht sonderlich in Gärtnerlaune. Ich wollte endlich das Projekt Waldgarten starten. Ideen und Pläne sind ja bereits in Arbeit und demnach sollten Taten folgen.

Nach so einer langen Winterpause war ich ziemlich neugierig, wie der Waldgarten ihn überstanden hat. Wetter sonnig warm, nichts wie raus zum Waldgarten an der Aller. Der erste Eindruck war doch ziemlich positiv. Die Stauden, dich im letzten Jahr vereinzelt in die vorhanden Beete gepflanzt habe, sind wieder zum Vorscheinen gekommen. Ich habe mich mega darüber gefreut.

Na klar, die Beete brauchen wieder ein wenig Pflege. Aber es ist schön zu sehen,  dass eine Art Grundstruktur vorhanden ist. Sie müssen aus ihrem Dornröschenschlaf aufgeweckt werden.

Eine neue Sommerbepflanzung ist dringend erforderlich, um Farbe und gute Laune in den Wald zu bringen. Den ersten Schritt wollte ich gleich bei meiner ersten Inspektion ausführen. Dabei dachte ich vorzugsweise an die Blumenkästen und die drei Steine. Die Bepflanzung sollte ähnlich gestaltet sein,  wie in der letzten Sommersaison. Denn damit hab ich sehr gute Erfahrungen gemacht.  Geranien, Dahlien, Fuchsie und der Klassiker Tagetes standen auf dem Zettel. Alles in fröhlichen Farben, so mein Plan.

Ich denke, dass ich ihn ganz gut umgesetzt habe. Natürlich ist noch nicht alles in Sommerlaune. Aber ein kleiner Anfang ist gemacht. Einfache Dinge zu verändern ist in den meisten Fällen ein Anfang. Wenn das Wetter weiter uns so reich an Sonne beschenkt, kann es weiter gehen.

So ein neues Gartenprojekt braucht seine Zeit und ich freue mich drauf und bin gespannt auf diese Herausforderung. Eure Sandra