Ein Quartier für die Wildbienen und Co.!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für die Firma Neudorff.

Unser diesjährigen Familienprojekt ist, unseren Garten bienenfreundlicher zu gestalten. Den ersten Beitrag habe ich im April bereits veröffentlicht. In diesem Beitrag habe ich euch unser gemeinsames Gartenprojekt vorgestellt. Nun möchte ich in weiteren Beiträgen, Neuigkeiten oder einzelne Thematiken vorstellen.

Beim Aussäen des Bienengartens. Startschuss des Projektes: Der bienenfreundliche Familiengarten!
Das Insektenhotel vor unsere Laube im Rosenbeet!

Das Insektenhotel ist ein zentraler Bestandteil des Projektes. Wildbienen brauchen Unterschlupfmöglichkeiten, um ihre Eier abzulegen. Leider gibt es solche Möglichkeit in der Natur immer weniger. Die Gründe dafür, sind Recht unterschiedlich. Daher müssen wir ihnen, diese Brutstellen zur Verfügung stellen. Mit Hilfe des Insektenhotels gelingt uns das ganz gut.

Jedes Insektenhotel ist individuell aufgebaut. Es gibt sie in verschiedenen Größen und für jeden Platzbedarf. Der Standort sollte sonnig und in der Nähe von bienenfreundliche Blumen sein. Wir haben ein großes Insektenhotel der Firma Neudorff und es passt optimal ins Rosenbeet. Die Insekten haben es sofort akzeptiert und ziemlich schnell waren die kleinen Quartiere belegt.

Mit Kommentar von meinem Papa!

Natürlich kann man ein Insektenhotel auch selber basteln. Mit Kindern gemeinsam macht es doppelt so viel Spaß. Aus einer Konservendose und einem alten Sichtschutz habe ich ein weiteres Insektenhotel für unser Projekt gebastelt.

Welche Materialien braucht man für das Insektenhotel in der Konservendose?

  • Eine saubere Konservendose
  • Alter Schichtschutz oder Bambusstäbe, Hohlraum muss vorhandenen sein
  • Acrylfarben, je nach eigenem Geschmack, Pinsel
  • Draht zum Befestigen oder eine anderes Material.

Bevor ich die Konservendose mit Farbe verschönert habe,wurde alten Sichtschutz in die passende Größe gebracht. Diese sind direkt in die Dose gekommen, dadurch bekam sie halt und konnte nicht umkippen. Anschließend kam die Farbe ins Spiel. Acrylfarbe trocknet schnell und daher ist das Insektenhotel sehr schnell umzusetzen. Das Füllmaterial auf eine angemessene Länge bringen und dann dort befestigt, wo es sonnig und bienenfreundliche Blumen sind.

Ein Insektenhotel wartet auf ihren Platz und seine Bewohner.

Unsere selbstgebastelte Insektenhotel wird jetzt in das neugestaltetete Beet (der passende Beitrag erscheint demnächst hier auf dem Blog) platziert.

Eure Sandra

Garten-Projekte für Kinder!

Ich habe bereits einen Beitrag zum Thema Gärtnern mit Kindern verfasst und sehr gut dargestellt, warum das Gärtnern mit Kindern wichtig ist. Nun möchte ich euch gerne in einzelnen Beiträgen, unterschiedliche Gartenprojekte für Kinder vorstellen. Die Gartenprojekte beziehen Kinder sehr schön ein.Alle Gartenprojekte können im Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse umgesetzt werden.

Meine Kindheit könnte ich im Garten und zum größten Teils im Harz verbringen. Draußen zu sein, ist für mich auch noch heute das Größte und ich finde Kinder sollten ihre Freizeit mehr in der Natur verbringen. Es gibt soviel zu entdecken und die Fantasie der Kinder wird dadurch angeregt. Kinder sollten Spaß dabei haben und sich austoben können. Gemeinsame Projekte mit den Eltern oder Großeltern kann diesen Spaß noch zusätzlich anregen. Die Natur oder den Garten zusammen gestalten oder zu entdecken macht natürlich mehr Spaß als alleine.

Unser Schrebergarten mit viel Gemüse und Blumenbeete!

In einigen Beiträgen stelle ich euch einige Projekte vor. Die im Garten, Balkon oder auf der Terrasse umgesetzt werden können. Aber auch Projekte, die bei einem Waldspaziergang gemacht werden können. Viele der geplanten Projektvorschläge konnte ich bereits mit Kindergartenkinder durchführen.

Wichtiger Faktor dabei ist immer, dass es Spaß macht und die Kinder Lust dazu haben. Niemand sollte sein Kind zu etwas zwingen.

Projekt: Aussaat von Pflanzen!

Jetzt zu Beginn der Gartensaison kann man zusammen, die Aussaaten von Tomaten, Gurke oder Tagetes durchführen. Einfach Töpfe mit Substrat (am besten Aussaaterde) füllen und die entsprechenden Samenkörner festdrücken, angießen und gespannt beobachten, wie eine Pflanze entsteht. Vielleicht können die Kinder eine Art Pflanzentagebuch schreiben beziehungsweise malen was gerade passiert. So beobachten, die Kinder genau den Prozess vom Samen zur Pflanze. Ich finde es spannend, wenn Kinder die Entstehung einer Pflanze beobachten und auf ihre Art beschreiben.

Freue mich persönlich darauf, euch weitere Projekte vorzustellen. Eure Sandra

Der bienenfreundliche Familiengarten!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für die Firma Neudorff!

Eine bunte Blumenwiese unter dem Apfelbaum für Bienen und Insekten gibt es schon seit einiger Zeit bei uns im Garten. Sie blüht immer schön und erfreut uns sehr.

Unsere Blumenwiese im letzten Sommer!

Seit die Medien (Fernseher, Zeitung und Garten-Magazine) auf das vermehrte Bienensterben aufmerksam macht, haben wir uns überlegt, ein neues Familienprojekt unter dem Thema „Der bienenfreundliche Familiengarten“ zu starten.

Die ersten Überlegungen fingen damit an, dass die Blumenwiese wieder unter den einen Apfelbaum entstehen soll. Nach einer weiteren Besprechung kamen wir auf die Idee, eine zweite Blumenwiese unter einem anderen Apfelbaum zu platzieren. Die zweite Blumenwiese passt hervorragend in die Nähe unseres Insektenhotels, welches uns von der Firma Neudorff zu Verfügung gestellt wurden ist.

Der Bienengarten von Neudorff soll in diesem Jahr unsere Blumenwiese werden!
Ich beim Aussäen des Bienengartens.

Die Aussaat auf beiden Flächen erfolgte Mitte März. Jetzt kann die Vielfalt an Blumen zu einer sehenswerten, bienenfreundliche Wiese heran wachsen. Ich bin schon sehr gespannt, wie alles im Sommer aussehen wird!

Eine weitere Maßnahme ist, dass wir ein Insektenhotel vor der Laube ins Rosenbeet befestigt haben. So haben die Bienen und anderen Insektenarten eine Unterschlupf Möglichkeit. Optisch passt es hervorragend zu der Laube. Der Standort ist ideal, weil er sonnig und umgeben von einer Vielzahl von Rosen ist. Nicht nur die Rosen locken Bienen an, auch der vorhandene Lavendel freut sich auf Besuch einer Biene oder Hummel.

Das Insektenhotel im Rosenbeet vor der Laube.

Einige bienenfreundliche Gehölze haben im kleinen Beet einen Platz gefunden. Im Sommer sieht es sicher schön aus und es summt überall.

Bereits die Frühjahrsbepflanzung soll Bienen und andere Insektenarten anlocken. Die Blüten dürfen nicht gefüllt sein. Einfache Blüten sind für Bienen optimal! Dazu zählen zum Beispiel Stiefmütterchen, Anemone oder die Schlüsselblume.

Weitere Pläne!

Natürlich sind wir noch nicht fertig, mit der Umsetzung zum bienenfreundlichen Familiengarten! Ein weiteres Insektenhotel ist geplant. Dies soll selbst gebastelt werden und an einer anderen Stelle Bienen Unterschlupf gewährleisten. Außerdem soll es an mehreren Plätzen Wasserstellen geben. Das steht als Nächstes auf unsere Liste! Abschließend kommen dann die Sommerblumen und bienenfreundliche Kräuter ins Bee, in die Kübel und in den Kräuterturm.

Eure Sandra

Anmerkung: Alle Bilder wurden von der Familie Harmel fotografiert!

Projekt: Düngung von Pflanzen!

(unbezahlte Werbung) Zusammenarbeit mit Compo

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

Für ein gesundes Wachstum der Sommerblumen sind Wasser, Licht, ein gutes Substrat und entsprechende Nährstoffe die Grundvoraussetzung. Damit die Sommerblumen uns mit ihrer Blütenpracht erfreuen, müssen wir ihnen diese Grundvoraussetzungen erfüllen.

Die Ausgangssituation:

Meine Pflanzen auf der Terrasse sahen zu Beginn der Gartensaison nicht besonders gut aus. Ich hatte das Gefühl als wenn sie das Wachstum eingestellt hätten. Der erste Gedanken war, dass der Standort nicht optimal war. Nach einigen Umstellungen der Pflanzkübel stellte sich heraus, dass es nicht die Ursache war. Die weiteren Überlegungen brachten mich dazu, dass ihnen die entsprechenden Nährstoffe fehlen. Ihr Vorrat an Nährstoffen, welche sie aus dem Substrat bezogen haben, war nach ca.8 Wochen verbraucht. Eine Düngung wurde fällig, damit neue Nährstoffe zur Pflanze gelangen. Aus dieser Problematik ist ein Projekt in Rücksprache mit Compo entstanden.

Die Ausgangssituation war klar. Meine Pflanzen brauchen Nährstoffe, die sofort verfügbar sind. Das bedeutet, sobald der Dünger in die Erde gelangt, müssen die Nährstoffe über die Wurzeln in die komplette Pflanze verteilt werden. Zusammen mit Compo wurde beschlossen, dass für diese Situation der Einsatz von Flüssigdüngern sinnvoll ist. Auf meiner Terrasse wachsen nicht nur Zierpflanzen, sondern auch Obst und Gemüse. Daher wurden zwei Dünger eingesetzt. Ihre Zusammensetzung entspricht der jeweiligen Pflanzengruppe. So das die Nährstoffversorgung den Bedürfnissen der Zierpflanzen und des Obst und Gemüses angepasst ist.

Die Durchführung des Projekts:

Zum Start des Projektes war die Ausgangssituation bekannt und daraus sind zusätzliche Ausgangsfragen entstanden. Diese Ausgangsfragen wollte ich innerhalb der Anwendung der Dünger beantworten.

Die Ausgangsfragen:

  1. Anwendung von Flüssigdüngern
  2. Wie wird richtig gedüngt?
  3. Wie oft muss ich düngen?

Die Anweisungen bei anderen Herstellern ist unterschiedlich auf den entsprechenden Flaschen. Jeder Hobbygärtner sollte klare Anweisungen, besonders bei den Mengenangaben vorfinden. Denn eine falsche Anwendung von Düngern kann sichbare Schäden an den Pflanzen hervorrufen . In Form von hellen Blättern (Mangel an Nährstoffen) oder von extrem braunen Flecken (Überdüngung, Pflanze hat zu viele Nährstoffe bekommen). Bei den Produkten von Compo ist die Anweisung einfach zu Lesen und verständlich erklärt. Sie befindet sich direkt auf der Flasche und der Anwender muss nicht suchen. Die Mengenangaben sind in einer Tabelle gut übersichtlich dargestellt. Man kann genau schauen, wie viel Dünger auf wieviel Wasser benötigt wird, ohne eine komplizierte Rechnung vorzunehmen. Somit war die erste Frage vor der ersten Anwendung geklärt.

Die tabellarische Übersicht der Menge stellt eine große Hilfe dar, die jeder Anwender nutzen sollte. Nach den ersten Wassergaben wusste ich ungefähr, wie viel jeder Kübel an Wasser benötigt. Die größte Anzahl an Pflanzen in den Kübeln nehmen die Zierpflanzen ein. Daraus ließ sich schließen, dass hier eine größere Menge Wasser zusammen kommt und folglich mehr Dünger. Obst und Gemüse sind zusammen nur drei Kübel gewesen. Der Dünger für Obst und Gemüse hat in der tabellarischen Übersicht andere Angaben stehen als Blumendünger. Für eine genaue Umsetzung der angegebenen Menge habe ich das Wasser mit Hilfe eines Glases abgemessen und eine Gießkanne geschüttet. Innerhalb der Verschlusskappe sind nummerierte Erhöhungen, die für die Menge Dünger stehen. Zum Beispiel Blumendünger: In der Gießkanne befinden sich 3Liter Wasser, dass bedeutet der Dünger wird bis auf Position 3 gefüllt. Eine sehr einfache Abmessung. Wasser und Dünger vermischen sich sofort nach dem zusammen füllen.

Die tabellarische Übersicht der Düngermenge von dem Dünger für die Blumen (oberes Bild) und für Obst und Gemüse (unteres Bild).

Das Abmessen des Düngers!

Laut Herstellerangaben sollte eine Bewässerung mit Dünger 1-2 Mal pro Woche erfolgen. Obst und Gemüse bekommen nur 1Mal die Woche. Der Zeitraum beträgt von März bis September. Von Oktober bis Februar wird nicht gedüngt. In der Zeit verbrauchen die Pflanzen wegen des geringen Lichtangebot weniger Nährstoffe.

Meine Pflanzen zeigten nach den ersten beiden Behandlung mit Dünger sichtbar Besserung auf. Als zentrales Beispiel dient die Strohblume. Von Mai bis Mitte Juni zeigt die Strohblume keinen Blütenansatz, erst nach den Düngergaben kamen die ersten Knospen zum Vorschein. Nach kurzer Zeit war endlich die erste Blüte in ihrer Pracht zu bewundern. Daraus konnte ich schließen, dass die Strohblume mit Hilfe der zugefügten Nährstoffe ihre Blütenbildung verstärkte.

In der oben abgebildeten Tabelle habe ich für euch meine Düngergaben detailliert aufgeschrieben. Als kleine Unterstützung, damit ihr in etwa einen Richtwert habt.

Mein persönliches Fazit:

Ich kann die Zugabe von Flüssigdüngern nur empfehlen. Man tut den Pflanzen etwas Gutes zur Unterstützung ihrer Wachstums und der Blüten- und Fruchtbildung. Die leichte Anwendung der Flüssigdünger von Compo ermöglichen ohne große Schwierigkeiten die Düngung eurer Pflanzen.

Eure Sandra