In dieser Gartensaison stehen wieder einige Gartenprojekte auf meiner Gartenliste. Ich liebe es, Gartenprojekte zu planen und umzusetzen! Zwei große Projekte stehen auf unseren Gartenplan.
Ein Sichtschutz aus Paletten!
Paletten spielen bei unseren Garten eine zentrale Rolle. Jetzt steht das nächste Paletten sinnvoll nutzen im Garten auf dem Plan. Wir möchten gerne aus Paletten einen attraktiven Sichtschutz mit schöner Bepflanzungen bauen.
So in etwa, wird der Sichtschutz aussehen.
Damit die Pflanzen in die Paletten gut wachsen können, werden entsprechende Behälter eingebaut.
Wie das alles am Ende aussieht, weiß ich jetzt noch nicht. Ein spannendes Projekt!
Das Gemüsebeet zwischen den Hochbeeten!
Drei Hochbeete stehen bereits im Garten. Das Vierte wird demnächst aufgebaut und mit Gemüse bestückt. Der Gemüse-Anbau erfolgt wieder in einer Mischkultur.
Unsere Mischkultur in der Gartensaison 2020.
Zwischen dem großen Hochbeet und dem einen kleinen möchten wir ein Gemüsebeet neu anlegen, um vielleicht größer Gemüsekultur anzubauen. Vielleicht Weißkohl oder Rotkohl, konkret ist es noch nicht festgelegt. Das neue Gemüsebeet wird mit einer schönen Beetumrandung optisch in Szene gesetzt. Ich bin jetzt schon ziemlich gespannt, wie das alles aussehen wird.
Ich denke weitere Gartenprojekte werden im Laufe der Gartensaison entstehen. Eure Sandra
Ich glaube, Zimmerpflanzen erleben ein Comeback! Eine grüne Oase sorgt für ein wohnliches Gefühl. So ein Dschungel von Grünpflanzen ist sehr attraktiv und man kann herrlich entspannen vom Alltag oder entspannt am Schreibtisch arbeiten.
Es gibt ein sehr großes Angebot an attraktiven Zimmerpflanzen. Viele Zimmerpflanzen fallen durch ihr Blattwerk, ihre Wuchsform oder durch ihre leichten Pflege auf.
Das Blatt von der Efeutute fällt durch sein Muster auf. Entweder wächst er hängend oder er wird mit Hilfe von Stäben nach oben gezogen.
Besonders grüne Zimmerpflanzen sind in ihrer Beliebtheit gestiegen. Ich selber finde grüne Zimmerpflanzen sehr interessant und liebe es sie immer wieder neu in Szene zu setzen.
Nur Zimmerpflanzen einfach hinstellen ist sicher auf Dauer langweilig. Das muss nicht sein! Mit vielen attraktiven Dekorationselemente werden sie zum absoluten Hingucker. Da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich finde es schön, wenn mit Licht dekoriert wird. Es hellt alles in den Abendstunden ein wenig auf. Besonders jetzt in der Winterzeit!
Auch ist es schön, wenn einzelne Zimmerpflanzen erhöht stehen. Kommt aber auf die entsprechende Pflanze an. Denn zu große Pflanzen können zu übermächtig wirken. Daher sollten kleinere Pflanzen erhöht dargestellt werden. Sie können sonst vielleicht untergehen und kommen so besser zur Geltung. Welche Materialien sich als Podest eignen, sollte vorher ausprobiert werden. Zum Beispiel können umgedrehte Schüsseln sein oder ein Einmachglas mit Dekoration. Im Gartenfachhandel gibt es sicher das ein oder andere Gestell, um bestimmte Erhöhungsebenen zu erzielen.
Es gibt sehr viele Möglichkeiten, damit eure Zimmerpflanzen ein Highlight werden. Eure Sandra
Anmerkung: Das Informationsmaterial wurde von der Nützlingsfirma Sautter und Stepper zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.
In Zusammenarbeit mit der Nützlingsfirma Sautter und Stepper dürfte ich bereits zweimal ihr neues Produkt die ChrysoCards testen, welches sie produzieren und entwickelt haben. Die Nützlinge können ziel gerecht den Schaderreger an der Pflanze bekämpfen.
Sie sind klein und fallen dadurch geringfügig im Pflanzenbestand auf. Ihre praktische, einfache Anwendung ist ein sehr großer Vorteil, da der Zeitaufwand für die Ausbringung überschaubar ist. Einfach in den Pflanzenbestand gehängt und sofort kann der Nützling seine Arbeit aufnehmen.
Neben Blattläuse werden auch Thrips, Spinnmilben und Woll-und Schmierläuse bekämpft. Somit wird ein großes Wirkungsspektrum angeboten. Ich habe sie gegen Spinnmilben eingesetzt.
Im Inneren der ChrysoCards befinden sich Florfliegen (Chrysoperla carnea). Die heimisch bei uns sind.
Ein besonderer Vorteil ist, dass ChrysoCards zur Schädlingsbekämpfung im Innenraum, sowie im Freiland eingesetzt werden. Es gibt nicht sehr viele Nützlinge, die im Innenraum zum Einsatz kommen.
Zum Abschluss ist zu erwähnen, dass die Nützlinge in den ChrysoCards bereits bei einer Temperatur ab 10 Grad aktiv sind. Viele benötigen eine Temperatur von 12 Grad. Die allgemeinen Klimaansprüche sind dadurch sehr gering.
Basilikum ist der Klassiker unter den Küchenkräutern. Bei mir in der Küche, darf er auf keinen Fall fehlen! In Salaten oder zu Tomate-Mozzarella gehören frisch geerntete Basilikum-Blätter für mich dazu.
Basilikum ist so vielfältig! Es gibt zahlreiche Sorten und sie unterscheiden sich sichtbar voneinander. Besonders die rotlaubigen Sorten sind ein absoluter Hingucker in den Küchenkräutergarten. Genauso wie das Aussehen ist der Geschmack der verschiedenen Basilikum-Sorten. Um die Vielfalt des Basilikums kennenzulernen hab ich ein kleines Basilikum-Projekt in meiner Küche gestartet!
Drei Basilikum- Sorten in einem Topf!
Das Basilikum-Projekt!
Für eine optimale Kultivierung des Basilikums hab ich die verschiedenen Basilikum-Sorten in meiner Küche angebaut und gepflegt. Das äußere Aussehen des Basilikums in Zusammenhang mit meiner weißen Küche war ein weiterer Grund, warum ich es im Innenbereich durchgeführt habe.
Alle Basilikum-Sorten habe ich direkt ausgesät, was ich euch sehr empfehlen kann. In einem guten Gartencenter bekommt ihr verschiedenes Basilikum-Saatgut oder tauscht mit anderen Hobbygärtnern!
Neue Aussaat vom Zitronenbasilikum (27.06.21)
Die Pflege des Basilikums!
Grundvoraussetzungen ist die Erde! Ich verwende immer eine gute Anzucht-und Kräutererde und bin damit gut verfahren. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, aber bitte nur von unten, nicht direkt auf die Pflanze. Gefahr der Stängelfäule! Ab und zu verwende ich einen Kräuterdünger, um die Basilikum-Pflanzen mit ausreichend Nährstoffe zu versorgen. Denn in der Erde befinden sich nur geringfügige Nährstoffe, die nach kurzer Zeit aufgebraucht wurden.
Damit sich der Basilikum ordentlich verzweigt, sollte eine regelmäßige Ernte erfolgen. Dafür die oberen Blattpaare abschneiden. In der nächsten Blattachse befinden sich bereits die Ansätze für das neue Basilikumblatt!
Die Basilikum-Sorten!
Um die Vielfältigkeit des Basilikums kennenzulernen, hab ich folgende Basilikum-Sorten für mein Basilikum-Projekts ausgewählt:
Der klassische Basilikum!
Die Sorte ‚Genoveser‘ ist die beliebteste und robuste Basilikum-Sorte. Sie kann bis zu 50cm hoch werden und ist sehr buschig. In der Küche mag er es eher halbschattig. Bei direkter Sonneneinstrahlung lässt er schnell die Blätter hängen. Gleichmäßig Gießen und regelmäßige Ernte ist wichtig.
Für Basilikum-Anfänger ist er bestens geeignet. In meinem Projekt dürfte er auf keinen Fall fehlen. Ich bin von seiner robusten und Wuchsform sehr beeindruckt. Diese Sorte gehört definitiv in einen Küchenkräutergarten!
Basilikum ‚Chianti‘!
Ein Basilikum mit roten, attraktiven dunkelroten Blättern. Er wird 20-50cm hoch. Seine Blätter sind aromatisch. Mit der Zeit der Kultivierung kamen zwischendrin hellgrüne Blätter zum Vorscheinen. Dadurch entstand ein schönes Farbspiel zwischen den einzelnen Blättern.
Nach und nach sind kleine lila Blüten gewachsen, die sehr dekorativ aussehen. Ich finde diese Basilikum-Sorte hat mehr einen Zierwert, als das sie in der Küche ihre Bestimmung hat.
Thai-Basilikum ist etwas schärfer!
Der Thai-Basilikum ist ein interessanter Vertreter. Die Blätter sind schmaler und im Geschmack ziemlich intensiv. Sein buschiges Wachstum ist kompakt und gleichmäßig. Er darf nicht austrocknen, das mag er gar nicht. In Kombination mit den anderen Basilikum-Sorten fällt er direkt auf. Besonders in der asiatischen Küche wird er häufig verwendet. Ob man es glaubt oder nicht, er ist tatsächlich mit dem klassischen Basilikum verwandt.
Der Zimtbasilikum!
Eine ganz besondere Sorte des Basilikums, ist der Zimt-Basilikum. Ihn habe ich vor kurzem entdeckt und direkt ausgesät. Er wächst ins Längliche und wirkt sehr groß dadurch. Ich habe ihn nach kurzer Zeit umgetopft und ihn einfach wachsen lassen, um zu sehen, wie er sich entwickelt. Jetzt zeigt er seine Blüten, die zart lila sind. Sehr dekorativ!
Weitere Basilikum-Sorten werde ich sicher auch noch kultivieren. So ein Basilikum-Projekt macht ziemlich Spaß. Probiert es aus und lernt die Vielfältigkeit des Basilikums kennen.
Viele von Euch bauen ihre Gemüse in einer sogenannten Mischkultur an. Ich selber habe es bis zu dieser Gartensaison noch nicht ausprobiert. Die Mischkultur klingt ziemlich interessant und gleichzeitig entsteht eine Vielfalt an Gemüse,Blumen oder Kräuter auf kleinsten Beetflächen. Seit ein paar Jahren bauen wir unsere Gemüse im Hochbeet an. Ich habe mir die Frage gestellt, klappt die Mischkultur auch im Hochbeet. Im Dezember fing die Planung an (siehe Beitrag:“Planung einer Mischkultur, im Hochbeet“) und im April wurde gepflanzt.
Der ursprüngliche Plan!
Es ist immer gut, einen Plan zu erstellen,um nicht die Übersicht zu verlieren. Bohnen, Radieschen und Möhren wurden direkt in das Hochbeet gesät. Kohlrabi und Porree hat mein Papa vorgezogen und als Jungpflanzen ins Hochbeet gesetzt. Dazwischen habe ich Gewürztagetes und Tagetes gepflanzt.
Das Hochbeet in den unterschiedlichsten Wachstumsphasen!
Vor dem Hochbeet haben wir noch Erbsen gesät, als ein kleiner Kontrast zu den Bohnen.
Witziger Weise fand eine Kartoffelknolle ihren Weg ins Hochbeet. Das macht den Charakter unsere Mischkultur aus.
Zwischen der Kartoffel hat sich ein Radieschen verirrt. Überraschungen in unseren Hochbeet gibt es immer!
Die gesamte Kombination der verschiedenen Gemüsearten mit der Tagetes gibt ein harmonisches Beet und ein super, attraktives Bild. Kohlrabi und Radieschen sind bereits geerntet und verspeist. Lecker!!
Aber Achtung, nicht jede Gemüseart lässt sich zusammen kombinieren. Mit Hilfe des Buches „Mischkulturen im Beet“ kann man nachschlagen, welche Kulturen gut zusammen passen und welche man nicht zusammen setzen sollte.
Die Mischkultur lässt sich nicht nur in Beete anbauen, sondern auch im Hochbeet. Ich werde diese Kulturform weiter anbauen. Es ist super spannend und die Freude, wie alles wächst. Probiert es aus! Eure Sandra