Meine Juli-Highlights!

Die erste Woche im August ist gestartet! Der Juli ging ziemlich schnell vorbei. Kaum hab ich die Highlights vom Juni verfasst, schon sitze ich hier und schreibe über meine Highlights im Juli. Es waren viele tolle gärtnerische Augenblicke, die ich sehr genossen habe.

Meine Terrasse!

Die Überraschung im Juli war, das die tolle Lilie (siehe oberes Bild) bei uns im Beet wächst und so eine hübsche Blüte gezeigt hat (hier geht es zum Beitrag: https://sandrasgartenwelt.blog/2022/07/21/lilie-die-blumige-ueberraschung/). Hoffentlich blüht sie im nächsten Jahr auch wieder so attraktiv.

Mein kleiner Gemüse-Dschungel ( https://sandrasgartenwelt.blog/2022/07/05/mein-kleiner-gemuese-dschungel/) gedeiht prächtig und eine kleine Ernte gab es auch schon. Wenn eine Lücke entsteht, wird die mit neuem Gemüse wieder geschlossen. So das Laufend Gemüse wächst und für das ein oder andere Gericht geerntet werden kann.

Die Bauernhortensie zeigt ihre kräftigen Blütenpracht vorbildlich. Ich mag sie sehr und nach meinem kleinen Rückschnitt 2020 hat sie sich gut regeneriert. Sie sieht gesund und stark aus.

Meine Terrasse gedeiht und entwickelt sich immer weiter. Ich erfreue mich jeden Tag an ihren Blüten und dem Gemüse. Der August wird sicher genauso schön wie der Juni!

Unsere Schrebergarten!

Im Schrebergarten war es im Juli besonders schön. Fast jede freie Minute hab ich meine Zeit in unserem Schrebergarten verbracht. Alles blüht und überall summt es!

Die Ernte hat auch begonnen. Wir haben Johannisbeeren, Erbsen und Zucchini geerntet. Alles so frisch und lecker. In diesem Gartenjahr können wir uns gar nicht beklagen. Hauptsächlich Zucchini wird geerntet und verkostet. Das wird garantiert noch eine gewisse Zeit andauernd. Ich liebe Zucchini und verarbeitete sie gerne zu leckeren Essen!

Ich liebe unseren Schrebergarten und freue mich riesig auf den August! Hoffentlich werden die Tomaten bald rot, gelb und Orange! Tomaten sind immer mein Ernte-Highlight!

Der Waldgarten an der Aller!

Fast jedes Wochenende waren wir im Waldgarten an der Aller. Es ist jedes Mal Entspannung und ein Gefühl raus aus der Stadt. Alle Pflanzen wachsen und es entsteht langsam ein kleines Paradies und darauf bin ich stolz.

Ein ganz besonderes Highlight war die Überraschungsernte der Äpfel. Sie schmecken leicht säuerlich, leider kenne ich die Sorte nicht, aber ich glaube es sind Augustäpfel. Vielleicht sollte ich ein bisschen Obst und Gemüse im nächsten Gartenjahr dort anbauen. Ich überlege mir mal was und entwickele einen Plan!

Der Juli war bereits toll, jetzt muss der August genauso toll laufen. Eure Sandra

Ideen, Planung und Entstehung im Waldgarten!

Endlich geht es los im Waldgarten. Ich freue mich riesig auf die Gartensaison im Wald. Im Februar ist eine große Tanne durch einen heftigen Sturm auf das Carport gefallen. Der erste Anblick war ein Schock, aber ich sehe es als Neustart (https://sandrasgartenwelt.blog/2022/02/21/neustart-2-0-im-waldgarten/). So einen Gartenneustart macht mir Spaß!

Bei jedem Besuch entsteht eine neue Idee und daraus ein Plan. Eine Idee ist bereits in der Entstehung und ich bin jetzt schon begeistert.

Bestimmte Bodenbereiche werden mit feinem Rindenmulch aufgehübscht und auf diese Fläche möchte ich verschiedene Gefäße mit üppiger Bepflanzung stellen. Das Außergewöhnliche daran ist, alle Gefäße sind Upceycling. Einen Großteil der Gefäße, wie zum Beispiel die Zinkwanne waren schon im Waldgarten vorhanden.

Wenn alles fertig ist, soll es ein schönes Blumenmeer ergeben. Ich achte bei der Bepflanzung darauf, dass die Pflanzen bienenfreundlich sind und in den Wald passen! Im hinteren Teil der Fläche möchte ich einen alten Mauererkübel mit naturnahen Stauden bepflanzt. Welche Stauden ich da verwenden werde, entscheide ich erst wenn ich in der Gärtnerei bin.

Die beiden Beete, eins an der Terrasse und das Zweite vor der Waldhütte müssen unbedingt verschönert werden. Das Beet vor der Terrasse möchte ich mit Erde auffüllen und einige blühende Pflanzen setzen. Auf bunte Blumen schauen von der Terrasse, wirkt freundlicher und gibt ein gewisses Flair.

Da Beet vor der Waldhütte ist schwierig! Alles ist verwurzelt und ziemlich sandig. Ich werde das Beet erstmal von Unkraut und die vorhanden Pflanzen pflegen. Anschließend würde ich auch hier mit feinem Rindenmulch arbeiten, so das es optisch was her macht. Mit blumigen Kübeln wird dann das Beet bunter und alles wirkt frisch und freundlicher.

Die Balkonkästen am Küchenfenster und am Wohnwagen haben ihre Sommerpflanzen bereits bekommen.

Eine weitere Idee, die ich bereits im letzten Jahr hatte, möchte zumindest in diesem Jahr beginnen. Vor dem Wohnwagen ist eine Wilde Fläche und diese würde ich gerne zum Bienenfreundlichen Beet umgestaltet. Ein Insektenhotel in Mitte des Beetes oder vielleicht an dem Efeu und die Pflanzen sollen alle einfache Blüten haben und als Nahrungsquelle dienen. Bin schon gespannt, wann ich damit anfangen kann und wie es schlussendlich aussehen wird.

Hier soll das neue Beet entsteht!

Nicht nur im Waldgarten gibt es viel zu tun, auch in der Waldhütte müssen einige Arbeiten erledigt werden. Es gibt immer was zu tun, aber die Entspannung darf nicht zu kurz kommen. Boot fahren oder Stand up paddeln auf der Aller. Eure Sandra

Neustart 2.0 im Waldgarten!

Der Sturm hat ganz schön gewütet und einiges in den Gärten durcheinander gewirbelt. Auf meiner Terrasse und auch in unserem Familiengarten sind keine großen Schäden entstanden. Dafür hat der Waldgarten an der Aller ganz schön erwischt.

Eine große Tanne ist aus dem Boden gerissen worden. Mit voller Kraft auf das Carport! Das Carport ist nicht mehr zu retten. Total Schaden! Als ich das Ausmaß gesehen habe, war ich schon ziemlich geschockt. Aber nach kurzer Zeit, dachte ich okay Neuanfang 2.0 ! Denn ändern kann man es nicht. Wenn ich jetzt, wann dann!

Die Aufräumarbeiten haben schon begonnen. Von unserem Nachbarn musste schließlich die Einfahrt frei werden, damit er auf sein Grundstück kommt. Bis die komplette Tanne entfernt ist, wird es garantiert noch dauern.

Im ganzen Waldgarten liegen überall Tannenzweige rum. Es sieht aus, wie eine geschlossene Decke aus. Man könnte meinen, dass es so aussehen soll. Mit der Zeit kommt dann auch der Waldgarten wieder in Ordnung und es kann gegärtnert werden.  *Freu*

Der Nestfarn unter einer dicken Schicht von Zapfen, Ästen und Zweigen!

Ich habe gleich die Gelegenheit genutzt, um nach den Pflanzen zu schauen und wurde positiv überrascht. So viel blüht oder treibt aus. Irgendwer muss mal Blumenzwiebeln gesetzt haben, denn die Treiben seelenruhig aus. Das macht dann Laune für die weitere Planung und  bin jetzt schon am Ideen sammeln und werde die demnächst in einen Art Plan umwandeln (über die Planung wird es einen separat Beitrag geben).

Die Schneeheide und das Hornveilchen stehen in voller Blüte. Erst im letzten Herbst gepflanzt und jetzt schon im Blütenrausch.

Trotz des Sturmschadens sehe ich einen positiven Effekt. Ein Neustart kann nur von Vorteil sein. Ich werde ihn nutzen, um den Waldgarten aus dem Dornröschenschlaf zu holen. Eure Sandra

Mein erstes Jahr als Waldgärtnerin. Ein persönliches Fazit!

Im letzten Jahr haben wir völlig überraschend, dass Waldgrundstück übernommen. Als Erstes hab ich gedacht, dass werde ich nie schaffen. Denn an Gartenarbeiten wird es nicht mangeln. Ich habe erstmal nur gedacht, dass ich einige blühenden Pflanzen pflanze. So dass es nicht trostlos aussieht.

Nach und nach sind dann einige Idee entstanden. Davon hab ich zwei bereits letztes Jahr umgesetzt. Für den Anfang ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Daher möchte ich es nicht als mein erstes Jahr als Waldgärtnerin bezeichnen. Ich nenne es lieber das Jahr des Kennenlernen!

In der Winterpause hab ich mich mit den Gegebenheiten konkreter Auseinander gesetzt. Welche Bodenverhältnise hab ich? Welche Stauden und einjährigen Sommerblumen passen in die Umgebung Wald? So ist der ein oder andere Plan entstanden. Aber manchmal können Pläne nicht immer umgesetzt werden.

Das Wetter im Frühjahr war kein Gartenwetter. Vieles musste weitestgehend verschoben werden. Der gärtnerische Start im Waldgarten war dadurch erst im Juni.

Die Sommerblumen wurden erstmal gepflanzt. Damit Farbe in den Wald kommt. Besonders die Blumenkästen an der Waldhütte und am Wohnwagen standen dabei im Mittelpunkt. Mir war dabei wichtig, dass sie robust und ein wenig Trockenheit vertragen und lange blühen.

Der Zierwein erfreute mich bei jedem Besuch im Waldgarten. Im letzten Jahr gepflanzt und hat sich sehr schön entwickelt.

Man gut, dass Pläne sich ändern lassen und neue entstehen. Beerenobst passt sehr schön in einen Waldgarten. Ich habe mir die sonnigste Ecke ausgesucht und begonnen die Fläche zum Beet umzugestalten. Die Ersten beiden Himbeersträucher sind gepflanzt und wachsen sehr gut. Im nächsten Gartenjahr kommen noch weitere Himbeeren, Brombeere und Erdbeeren dazu. Hoffentlich können wir die ein oder andere Ernte im nächsten Jahr schon Naschen.

Es gibt noch viel zu tun, aber die ersten Schritte sind getan. Ich hab viele Pläne und freue mich jetzt schon darauf Sie umzusetzen. Der Waldgarten bietet so viele Möglichkeiten. Er muss nur aus seinem Winterschlaf aufwachen.

Eure Sandra