Staudenporträt: Frauenmantel (Alechemilla)

Seit ich den Frauenmantel in einen Beetstück an der Terrasse gepflanzt habe, bin ich ein großer Fan von dieser Gartenstauden. Sie passt sich an die Gegebenheiten an und sie lässt sich wunderbar mit anderen Stauden oder einjährigen Sommerblumen kombinieren. Der Frauenmantel gehört schon Jahre zu den Top Gartenstauden. Ich finde ihn in fast jeden Garten.

Beschreibung:

Der Frauenmantel gehört zu der Familie der Rosengewächse. Er lässt sich neben Lavendel und Katzenminze sehr gut als Rosenbegleitstaude einsetzen. Doch Achtung, er wird mit den Jahren größer und bildet kleine Ausläufer. Daher ist es zu empfehlen, ihn nach ca. 2 Jahren zu teilen!

Sein Wuchs ist ist krautig bis hin zu strauchförmig. Wenn ich ihn mir anschaue, kommt mir der Wuchs ein bisschen wild vor. Aber das gefällt mir gut. Hauptaugenmerk liegt bei den Blätter. Daher kann er vorzüglich als Blattschmuckstaude in die Beete eingegliedert werden. Seine Laubblätter sind in den Blattstielen und Blattspreiten angegliedert. Sie sind gelappt bis hin zu gefingert und am Rand sind sie leicht gezähnt. Das Wasser legt sich sanft auf den Blättern nieder. Eine kleine Wasserkugel wird dann sichtbar und das sieht besonders toll aus.

Kleine, unscheinbare Blüten erscheinen im Frühsommer. Sie sind klein und gelb. Wenn der Frauenmantel zum Blühen kommt, dann erfreuen sich die Bienen und andere Insekten an ihren Pollen und Nektar.

Pflanzung und Boden/Erde:

Über das ganze Jahr (soweit es frostfrei ist) kann der Frauenmantel in Beete oder Kübeln gepflanzt werden. Optisch kommt er bemerkenswert in Kombination mit anderen Pflanzen zur Geltung. Daher empfehle ich euch, den Frauenmantel mit anderen Pflanzen ins Beet zu setzen. Auch im Kübel (Bitte auf ausreichend Platz achten!) lieber mit anderen Pflanzen kombinieren!

Der Frauenmantel kann außerdem als Bodendecker eingesetzt werden. Da er flach und breit wächst. In mehreren gärtnerischen Funktionen kann diese Staude verwendet werden.

Der Boden/ Erde sollte locker sein. Zur Bodenverbesserung kann Kompost oder geeignete Pflanzenerde eingearbeitet werden. Alles ordentlich mischen, so sind beste Voraussetzungen für den Frauenmantel geschaffen. Bei Pflanzung im Kübel darauf achten, dass eine gute Qualitätspflanzerde verwendet wird. Sie hat alle nützlichen Eigenschaften, die zum Wachstum des Frauenmantel wichtig sind.

Nachdem Pflanzen des Frauenmantels das Angießen nicht vergessen!

Vermehrung:

Der Frauenmantel kann über die Teilung vermehrt werden. Dafür wird im Frühjahr mit Hilfe eines Spatens der Frauenmantel in der Mitte in zwei Teile geteilt. Wichtig ist dabei, dass beide Pflanzenteile ausreichend Wurzelmaterial aufweisen, um die Anwachschancen zu gewährleisten. Die Teilung sollte im zeitigen Frühjahr durchgeführt werden, wenn der Frauenmantel noch keine neuen Triebe ausgebildet hat.

Pflege:

Besonders Pflege intensiv ist der Frauenmantel nicht. Er mag es sonnig bis halbschattig. Eine ausreichende Wasserversorgung ist zu empfehlen. Ansonsten passt der Frauenmantel sich hervorragend an seine Bedingungen an.

Rückschnitt und Überwinterung:

Wie die meisten Stauden wird auch der Frauenmantel nicht zurück geschnitten. Die Blätter einfach welken lassen und anschließend ziehen sie sich zurück in die Erde.

Durch das alte Laub entsteht ein natürlicher Frostschutz. Dafür bitte das alte Laub an Ort und Stelle liegen lassen!

Eure Sandra

Die Gartenaufgaben im April!

Der April macht was er will. Ein wahrer Spruch zur Zeit. Das Wetter ist nicht gerade Gärtner freundlich. Aber wir machen das Beste draus. Diese Gartenaufgaben könnt ihr im April erledigen.

Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, um Rhododendron oder andere Gehölze zu pflanzen. Es ist angenehm mild und der Boden ist nicht mehr gefroren. Dadurch können sie sehr gut anwachsen. Achtet bei der Pflanzung von Rhododendron, dass ihr einen saueren Boden habt. Verwendet zur Sicherheit Spezialerde für Rhododendron!

Robuste Kübelpflanzen können endlich nach der kühlen Überwinterung nach draußen an einem geschützten Ort. Es gibt weiterhin mildere Nachtfröste, also bitte noch ein wenig schützen.

Wenn ihr regelmäßig eure Frühjahrsblüher von verblühten Blüten und verwelkten Blättern säubert, können Sie noch wochenlang blühen. Auch eine minimale Düngergabe (universal Flüssigdünger reicht aus.) fördert und verlängert die Blühzeit.

Noch könnt ihr Blumen und Gemüse aussäen und auf der Fensterbank vorziehen. Einige Blumen-und Gemüsesamen dürfen direkt ins Beet. Achtet darauf, dass sie ausreichend Wasser bekommen. Am Besten mit einer Feinbrause wässern, wenn möglich.

Genießt den Frühling. Eure Sandra

Bergenie, eine immergrüne Blattschmuckpflanze zeigt ihre Blüte.

Ich mag gerne Blattschmuckpflanzen. Sie geben den Blühpflanzen einen sehr attraktiven Kontrast im Beet, Kübeln oder sogar in Blumenkästen. Über einige Blattschmuckpflanzen habe ich bereits einen Beitrag verfasst (zum Beispiel über die Funkie). Nun möchte ich euch über eine besondere Blattschmuckpflanzen berichten. Die Bergenie!

Als ich im letzten Frühjahr sie entdeckt habe,  war ich sofort von ihr angetan. Die darf einfach nicht auf meiner Terrasse fehlen. Im Kübel als Einzelpflanze ist zwar schön anzusehen, aber leider kommt der gewünschte Effekt nicht rüber. In Kombination mit anderen Blühpflanzen entsteht ein tolles Bild über das gesamte Jahr. 

Eine Bergenie gehört ins Beet oder in einen Kübel mit anderen Blühpflanzen. Dadurch das sie das ganze Jahr über ihre sagenhaft Blätter vorhanden ist, können alle passenden Blühpflanzen dazu gepflanzt werden. Der Bonus dieser attraktiven Blattschmuckpflanze sind im Frühjahr ihr Blüte. Ich war sehr gespannt, wie sich die Blüten aussehen,  nachdem ich sie ins Beet gesetzt habe.  Einfach nur mega cool und es harmoniert mit alle anderen vorhanden Pflanzen. 

Die Bergenien zusammen mit zwei unterschiedlichen Traubenheiden im Beet. Die Bergenien bleiben das Grundgerüst der kompletten Beetgestaltung.

Die Blüte gibt es in den Farben weiß, zartrosa oder in Pink.

Das Blatt ist dunkel grün, kann aber je nach Sorte variieren. In den kalten Monaten verfärbt sich das Blatt rötlich und das fällt natürlich sofort auf. Auch jetzt noch findet man vereinzelt rötliche Blätter.

Durch ihre starke grüne Farbe passt jede andere Pflanze dazu. Auch farbliche, immergrüne Sträucher können eingesetzt werden.

Ich liebe Bergenie und den Frühling! Eure Sandra

Meine Frühlingsfavoriten!

Während ich diesen Beitrag verfasse, sitze ich auf der Terrasse und genieße die Sonne. Mein kleiner Sohn spielt im Sandkasten.  Ein herrlicher Tag mit tollem Frühlingswetter.

Viele Frühjahrsblüher sind in diesem Jahr auf meiner Terrasse zu entdecken. Neben den klassischen Stiefmütterchen und Hornveilchen wollte ich abwechslungsreiche Highlights setzen. Diese Highlights möchte ich euch gerne vorstellen. Sie werden sich im nächsten Frühjahr wieder auf der Terrasse ein Platz finden 

Die Frühlingszwerge!

Die Überschrift passt sehr schön zu den kleinen Zwiebelblüher, die auf meiner Terrasse einen Platz im Kübel und Beet gefunden haben. Bereits im letzten Frühjahr gab es ein kleines Meer aus Tulpen.  Dieses Mal wollte ich noch Narzissen,  Muscari und  ein absolutes Highlight sind die Scilla. Ich mag ihre Sternenhimmel und die blaue Blüte, die zwar zart aber sehr intensiv ist.  Einige Blumenzwiebeln hab ich bereits im Herbst gesetzt.  Andere sind vorgezogen gewesen aus einer Gärtnerei. So das keiner auf Tulpen, Narzissen oder Scilla verzichten muss. Ihr könnt so eure Kübel sehr schön in Frühlingsstimmung setzen. 

Ranunkeln erzeugen ein farbliches Feuerwerk im Beet und Kübeln.

Ranunkeln gibt es in vielen Farbvarianten, dass sie auf gar keinen Fall auf meiner Terrasse fehlen dürfen.  Besonders die zweifarbige Blüte hat es mir angetan. Ein Feuerwerk im Beet, sowie im Kübel. Natürlich musste die Blüte in meinen Lieblingsfarben sein.

Moossteinbrech, eine Staude für Bienen!

Der Moossteinbrech steht in voller Blüte und bietet für Bienen und Co. eine echte Nahrungsquelle. Das flache Mooskissen mit den überragenden Blüten harmoniert sehr gut und darf auf keinen Fall im Staudenbeet fehlen. Den Kunden empfehle ich es sehr gerne, weil es nicht nur in Beete gut passt, sondern auch im Balkonkasten.

Es sind abwechslungsreiche Frühlingsblüher dabei und es muss nicht immer nur Stiefmütterchen und Hornveilchen sein. Eure Sandra