Urlaub auf der Terrasse und im Schrebergarten!

Aus vielen verschiedenen Gründen muss unsere diesjährige Sommerurlaub anders sein, als in den letzten Jahren. Aber es ist nicht weiter schlimm. Durch unseren kleinen Terrassen-Garten haben wir einen kleinen Ort, wo wir uns entspannenen können. Nicht nur diese kleine Oase dient zur Erholung, sondern auch unser Schrebergarten. Zwei unterschiedliche Orte, mit unterschiedlichen Urlaubsflair!

Urlaubsfeeling im Schrebergarten!

Bereits beim Betreten des Gartens fühlt man sich im Urlaub. Ein Urlaub für ein paar Stunden! Alles blüht und summt! Man erfreut sich über jede einzelne Ecke des Gartens. Besonders Highlight ist definitiv unsere Strandecke mit dem Familienpool, eine Düne, Strandkorb und der ganze Sand (siehe die Blog-Beiträge: „Viva Mallorca im Garten“ und „Eine Ostseedüne im Garten“) . Bilder vom Meer und Sehnsucht geben einem das Gefühl, als sei man an der See.

Gemeinsames Ernten und Kochen geben diesem Urlaub im Garten ein weiteres Highlight. Die Gartenarbeit ruht bei dieser Hitze gerade und es wird nur genossen. Nach einem ausgiebigen Tag im Garten fühlt es sich an, als käme man vom Strand. Erholt und glücklich!

Wohlfühloase Terrasse!

Aber nicht nur der Schrebergarten gibt mir das Gefühl von Urlaub, sondern auch mein kleiner Terrassen-Garten. Alleine schon das Rauschen des Wassers vom Wasserspiel, versetzt mich in Urlaubsstimmung. Ich denke mir, dass wäre ein kleiner Bach in den Bergen oder so. Gemütlich auf der Luftmatratze liegen und abschalten von den täglichen Herausforderungen ist wie Urlaub. Genauso das gemeinsame grillen und zubereiten von Mahlzeiten auf der Terrasse ist super erholsam. Besonderes Highlight sind die Abendstunden, alles ist mit Solarleuchten hell beleuchtet, einfach herrlich. Nach einer Wanderung oder Besuch am Strand genau der richtige Ort, um den Tag ausklingen zu lassen (der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt).

Egal, wo ich meine freie Zeit mit meiner kleinen Familie verbringe,jeder der beiden Orte ist Urlaub pur! Egal, wenn es nur ein paar Stunden sind. Es tut der Seele gut!!! Eure Sandra

Ein idyllischer Waldgarten!

Über das Waldgrundstück von meinen „Schwiegereltern“ habe ich in den Beitrag „Sommer an der Aller- Eine Bepflanzung im Wald“ berichtet. Ich liebe diesen idyllischen, liegenden Garten, nur ein paar Meter von der Aller entfernt. Raus aus der Stadt und den Stress des Alltags für kurze Zeit vergessen, fast wie ein Kurzurlaub.

Blick auf die Aller! Einfach erholsame Stunden dort genießen und man fühlt sich wieder wohl!

Natürlich macht so ein Garten im Wald auch Arbeit, aber es macht Spaß. Eine neue Herausforderung! Man muss sich erst einmal mit den Gegebenheiten vertraut machen und sich genau überlegen, welche Pflanzen passen, damit der Waldcharakter sich im Garten wieder spiegelt. Die Grundstruktur soll erhalten bleiben, dass ist mir sehr wichtig. Das bedeutet, die ein oder andere Wildecke wird in ihrem jetzigen Zustand erhalten bleiben, mit ein bisschen Pflege kein Problem.

Die vorhandenen Kübel habe ich sommerlich mit Tagetes, Begonien, Geranien und weiteren Sommerblumen bepflanzt. Es sind die klassischen Sommerblumen, die in den Wald hervorragend wachsen und charakteristisch passen. Ich finde extravagante Sommerblumen wären total Fehl am Platz. Zusammen ergibt es ein harmonisches Gesamtbild ab und das ist sehr wichtig!

Im Waldgarten gibt es auch Ecken, wo irgendwie gar nichts wachsen mag, weder Rasen noch die ein oder andere Pflanze. Außer Moos! Damit diese Ecke nicht so langweilig und unattraktiv aussieht, habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht und jetzt umgesetzt. Pflanzen, die es eher schattig mögen, sind in Kübel gepflanzt wurden und zwei Hirschzungenfarn in den Boden gesetzt. Danach das vorhandene Moos entfernt und mit Rindenmulch verschönert. Auf einfache Weise ist eine neue, schöne Ecke entstanden.

Beete wurden auch zarthaft angelegt. Die beiden zentralen Beete möchte ich erhalten und aufhübschen. Das Beet vor der kleinen Terrasse ist bereits fertig mit neuen Pflanzen bepflanzt.

Kleiner Blick auf das fertige Beet!

Vor unsere Waldhütte selber, ist auch ein Beet. Das wird in seinem Bestand so bleiben mit ein paar Ergänzungen. Frische Erde, die ein oder andere neue Pflanze ……Mal sehen, was mir da so einfällt!

Es bleibt spannend und über diesen idyllischen Waldgarten wird es sicher den einen oder anderen Beitrag geben! Eure Sandra

Überraschungen im Beet!

Es ist immer wieder spannend, welche Pflanzen innerhalb einer Gartensaison entdeckt werden. Viele Pflanzen hat man selber gepflanzt und erfreut sich an ihnen. Plötzlich findet man Blumen, die sich selber ausgesät haben oder erst jetzt ihre volle Pracht zur Geltung bringen. Der sogenannte Überraschungseffekt im Beet ist somit erreicht.

In dieser Gartensaison habe ich schon den ein oder anderen Überraschungseffekt erlebt. Ich lasse die Blumen dann weiter wachsen und bin gespannt auf ihre Blüte oder das Gesamtbild. Bereits im Frühjahr fingen meine Überraschungen im Beet an. Ich entdeckte eine schöne, pinke Clematis am Rankgitter. Ihre Blüte war genau nach meinem Geschmack. Hoffentlich kommt sie im nächsten Jahr wieder, denn auf einmal war sie verschwunden.

Im Garten hatten wir ein Beet wieder Sommerfit gestaltet (den passenden Beitrag findet ihr in der Kategorie“ Das Leben mit einem Schrebergarten.“) und nach einer gewissen Zeit, fand ich den Fuchsschwanz vom letzten Jahr wieder. Er hatte sich selber ausgesät. Mit der weißen Hortensie ein harmonisches Bild in der Kombination rot und weiß. Damit aber noch nicht genug!!

Unter dem Schmetterlingsflieder hat meine Mutter einfach irgendein Saatgut verteilt, ohne zu wissen, was für eine Pflanze das ist. Endlich kam sie zur Blüte und es war der lila Mohn, den ich vor ein paar Jahren Mal in das Beet gesät hatte. Zufalle gibt es. Manchmal hat man Saatgut und weiß nicht,um welches es sich handelt.

Nicht nur im Garten erlebe ich solche Überraschungseffekte, sondern in dem Beet, welches an meiner Terrasse grenzt, finde ich auch die ein oder andere Pflanze, ohne zu wissen, wie sie ins Beet gekommen ist.

Ich liebe solche Überraschungen! Eure Sandra

Ein Experiment im Hochbeet- Anbau einer Mischkultur!

Viele von Euch bauen ihre Gemüse in einer sogenannten Mischkultur an. Ich selber habe es bis zu dieser Gartensaison noch nicht ausprobiert. Die Mischkultur klingt ziemlich interessant und gleichzeitig entsteht eine Vielfalt an Gemüse,Blumen oder Kräuter auf kleinsten Beetflächen. Seit ein paar Jahren bauen wir unsere Gemüse im Hochbeet an. Ich habe mir die Frage gestellt, klappt die Mischkultur auch im Hochbeet. Im Dezember fing die Planung an (siehe Beitrag:“Planung einer Mischkultur, im Hochbeet“) und im April wurde gepflanzt.

Der ursprüngliche Plan!

Es ist immer gut, einen Plan zu erstellen,um nicht die Übersicht zu verlieren. Bohnen, Radieschen und Möhren wurden direkt in das Hochbeet gesät. Kohlrabi und Porree hat mein Papa vorgezogen und als Jungpflanzen ins Hochbeet gesetzt. Dazwischen habe ich Gewürztagetes und Tagetes gepflanzt.

Das Hochbeet in den unterschiedlichsten Wachstumsphasen!

Vor dem Hochbeet haben wir noch Erbsen gesät, als ein kleiner Kontrast zu den Bohnen.

Witziger Weise fand eine Kartoffelknolle ihren Weg ins Hochbeet. Das macht den Charakter unsere Mischkultur aus.

Zwischen der Kartoffel hat sich ein Radieschen verirrt. Überraschungen in unseren Hochbeet gibt es immer!

Die gesamte Kombination der verschiedenen Gemüsearten mit der Tagetes gibt ein harmonisches Beet und ein super, attraktives Bild. Kohlrabi und Radieschen sind bereits geerntet und verspeist. Lecker!!

Aber Achtung, nicht jede Gemüseart lässt sich zusammen kombinieren. Mit Hilfe des Buches „Mischkulturen im Beet“ kann man nachschlagen, welche Kulturen gut zusammen passen und welche man nicht zusammen setzen sollte.

Die Mischkultur lässt sich nicht nur in Beete anbauen, sondern auch im Hochbeet. Ich werde diese Kulturform weiter anbauen. Es ist super spannend und die Freude, wie alles wächst. Probiert es aus! Eure Sandra

Einsatz von Florfliegen-Larven in Form der ChrysoCards im Garten und auf der Terrasse!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für die Firma Sautter und Stepper! Anmerkung alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert!

Der Einsatz der neu entwickelten ChrysoCards von Sautter und Stepper habe ich bereits im Innenbereich getestet (Unter dem folgenden Link findet ihr den entsprechenden Beitrag:https://sandrasgartenwelt.blog/2020/03/18/chrysocards-fuer-den-innenraum/) . Das Ergebnis war sehr gut. Nun stellte ich mir die Frage, funktionieren sie auch im Garten und auf der Terrasse. Die Ausgangssituation war ein Befall durch Blattläuse.

So bekommt ihr sie von der Firma Sautter und Stepper zugestellt. Luftdicht verschlossen, so dass die Florfliegen-Larven nicht vorher schlüpfen

Die Ausgangssituation im Garten und auf der Terrasse!

Die Rosen im Garten und die Tomaten, Topfhimbeere auf der Terrasse zeigten einen starken Befall auf. Andere Pflanzen waren nur leicht Befallen. Für die Anwendung der ChrysoCards eine gute Vorraussetzung.

Meine Erwartungen!

Da die ChrysoCards mich im Innenraum überzeugt haben, hoffte ich dass sie im Außenbereich genauso ihre Wirkung zeigen. Die Anwendung erfolgt ganz einfach. Sie werden direkt in die befallene Pflanze gehängt. Der Arbeitsaufwand dafür ist somit ziemlich gering. Das Wetter war ziemlich schwankend, daher war ich unsicher, ob die Florfliegen-Larven aktiv genug sind, um die Blattläuse in Schacht zu halten. Ich fand es spannend und hoffte, dass die Blattläuse verschwinden würden.

ChrysoCards in den jungen Tomatenpflanzen.
In unseren großen Hochbeet sind mehrere ChrysoCards zum Einsatz gekommen.

Florfliegen-Larven vermindern die Blattläuse!

Die Überschrift passt hervorragend zum Ergebnis. Meine Erwartungen wurden erfolgreich erfüllt. Der Einsatz von Florfliegen-Larven in Form der kleinen ChrysoCards lohnt sich garantiert. Bereits beim ersten Auftreten der Blattläuse können die ChrysoCards eingesetzt werden, um so eine Verminderung des Befalls zu erreichen. Ich konnte keine Blattläuse mehr finden, weder im Garten, noch auf meiner Terrasse. Ein wirkungsvoller Einsatz von Nützlingen.

Eure Sandra