Gartengeschichte: Der Garten im Regen!

Ich wollte unbedingt mal wieder in den Garten. Es war schon eine längere Zeit her, dass ich im Garten war. Also gesagt, getan. Der Tag fing vom Wetter her super an, nicht zu warm, leicht sonnig und ein wenig wolkig. Für einen Gartenbesuch hervorragend geeignet. Ich freut mich sehr, denn der Garten ist mein zweiter Wohlfühlort.

Beim Betreten des Gartens fühlte ich mich glücklich und konnte es kaum erwarten auf Entdeckungstour zu gehen. Die Entdeckungstour durch den Garten gehört zu jedem Gartenbesuch dazu. So sehe ich alle blühenden Pflanzen, kann das reife Gemüse oder Obst direkt Naschen. Das ist herrlich und macht mich glücklich, besonders wenn ich eine längere Zeit nicht im Garten war.

Nachdem ich zusammen mit meinem Sohn angekommen bin, wurde der Himmel ziemlich schnell dunkel. Es dauerte nicht lange, da ging der Regen los. Es schüttete so dolle, dass unsere Regentonne schnell voll wurde. Dazu kam dann noch das angekündigte Gewitter. So richtig, damit gerechnet habe ich nicht, wenn ich ehrlich bin. Daher war ich ziemlich überrascht.

Wer jetzt denkt, wir sind nach Hause geflüchtet, der irrt sich. Wir haben es uns auf der Paletten- Couch unter dem Pavillon mit Kaffee und Kuchen gemütlich gemacht.

Es war so herrlich und es war eine atemberaubend Atmosphäre. Der Regen war in diesem Moment nicht nervig, sondern er machte den Garten nochmals für mich schöner. Es war ein beruhigendes Gefühl und es war als gehörte der Regen zum Garten. 

Ich habe diesen Moment sehr genossen. Das sind so Gartenaugenblicke, die man gerne in Erinnerung behält. Ich kann mich nicht dran erinnern, je einen solchen Regenschauer im Garten erlebt zu haben. 

Das allerschönste an diesem Nachmittag war, dass ich diesen Gartenmoment zusammen mit meinen Eltern und meinem Sohn erleben durfte. 

Nachdem es wieder einigermaßen aufgehört hatte, bin ich durch den Garten geschlendert. Überall auf den Blättern sah man vereinzelt, die Regentropfen. Es sah aus, als wenn es so geplant war. Traumhaft schön und doch so schlicht.

Eure Sandra

Blütenmeer im Garten!

Der erste Besuch nach den vielen Regentagen war Besonders. Ich war gespannt, wie die ganzen Stauden, einjährigen Sommerblumen, Rosen und das Gemüse entwickelt hat. Schon beim Betreten des Gartens bin ich begeistert gewesen, wie schön alles aussieht. Ich begab mich sofort auf Entdeckungstour. Meine Begeisterung über den Garten und seine Blütenpracht waren enorm.

Die Funkie im Mauererkübel!

Die Funkien mit samt ihren Blüten zogen gleich meine Aufmerksamkeit auf sich. Seit einigen Jahren wachsen die beiden Funkien in einem Mauererkübel. Nachdem wir ihren Standort gewechselt haben, hat sich ihr Wachstum noch einmal deutlich gesteigert. Mit ihren gesamten Blätter füllen sie den Mauererkübel optisch hervorragend aus. Diese rustikale Kombination passt in das Konzept unseres Gartens. Wenn die Blüten dann erscheinen, wird das Bild komprimiert. Ich beobachte diese Entwicklung gerne, da ich die Idee vor einigen Jahren hatte. Eine Idee, die sich gut integriert hat und nicht mehr aus dem Garten weg zudenken ist.

Stauden in einen Mauererkübel zu pflanzen ist mein persönlicher Gartentrend, der sich gut in einen Garten einarbeiten lässt. Diese Gestaltungsidee hab ich in dem Waldgarten realisiert und die Stauden wachsen auch hier ausgiebig.

Anleitung für deinen individuellen Mauererkübel:

  1. Mauererkübel im Baumarkt kaufen
  2. Löcher in den Boden bohren, als Wasserablauf
  3. Mauererkübel bei seinem Standort hinstellen. Sobald das Substrat in dem Mauererkübel ist, wird er zu schwer sein, um ihn an seinen Standort zu platzieren!
  4. Füllen mit einem hochwertigen Pflanzensubstrat
  5. Stauden je nach Standort aussuchen und anschließend einpflanzen
  6. Stauden mit Wasserversorgen und sich an ihrem Wachstum erfreuen!

Meine persönliche Empfehlung: blühende, bienenfreundliche Stauden. Die Bienen freuen sich eine weitere Nahrungsquelle zu bekommen.

Fuchsschwanz, eine absolute Gartenschönheit!

Der nächste Blickfang ist der Fuchsschwanz. In den ersten beiden Gartenjahren war er sehr klein in seinem Wuchs, aber in diesem Gartenjahr ist seine Größe beachtlich. Er sieht in seiner Größe atemberaubend aus und seine roten Blütenrispen vervollständigen das gesamte Bild. Solche einzigartigen Blütenrispen hab ich in all den Jahren noch nicht gesehen. Seit ich das Saatgut des Fuchsschwanz entdeckt habe und ihn das erste Mal ausgesät habe, bin ich ein großer Fan dieser einjährigen Sommerblume. Mittlerweile lassen wir sie sich selber aussäen. Das ist die einfachste Methode. So wächst sie nach dem Winter an dem selben Standort und kann ohne Unterbrechung sich vollständig entwickeln.

Daher meine Empfehlung: Wer Fuchsschwanz in seinen Beeten kultivieren möchte, sollte eine direkt Saat bevorzugen. Es spart Zeit und Arbeit. Er kann sich direkt an seinen Standort gewöhnen, welch sein Wachstum beeinflusst.

Für das kommende Gartenjahr plane ich, den Fuchsschwanz in den Waldgarten zu integrieren und im Garten weitere Sorten zu kultivieren. Der Fuchsschwanz zählt zu meinen Lieblingspflanzen!

Sonnenblumen- Meer!

So viele Sonnenblumen, wie in diesem Gartenjahr hatten wir noch nie. Überall wo ich hinschaue, wächst eine Sonnenblume. Auffallend ist die Sonnenblume im großen Hochbeet (Eigenbau). Sie hat nicht nur eine enorme Größe, sondern man hat das Gefühl, als wenn sie schon immer dort wächst. Ich mag die Kombination aus blühende Sommerblume und Gemüse sehr. Es fällt auf und bildet mit den unterschiedlichen Farbnuancen einen herrlichen Kontrast.

Mit den leuchten gelben Blüten strahlt die Sonnenblume und ein Gefühl von Spätsommer kommt bei mir durch. Nicht nur im großen Hochbeet (Eigenbau) triumphiert die Sonnenblume, auch in dem Beet zum Nachbargarten wachsen Sonnenblumen. Sie blühen allerdings noch nicht. Sobald ihre Blütepracht zum Vorscheinen kommt, wird sie die Blumenkönigin des Gartens sein. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Ich kann mich nicht erinnern, dass wir im Garten so viele Sonnenblumen hatten. Es ist als wären sie schon immer da gewesen und ich möchte sie immer im Garten kultivieren. So eine große beeindruckende Blüte, die alles zum Strahlen bringt, finde ich einfach Schön. Neben ihrem Zierwert haben Sonnenblumen ein Nutzen! Sie dienen vielen Bienen und Vögeln als Nahrung.

Wer in seinem Garten naturnah und bienenfreundlich gärtnert, der sollte unbedingt die Sonnenblumen in seinem Garten integrieren!

Die Blütenvielfalt im Garten ist in diesem Gartenjahr abwechslungsreich. Ob in den Blütenfarben, Blattformen oder Pflanzenwachstum. Die Mischung aus Stauden und einjährigen Sommerblumen ist abwechslungsreich und vielfältig angelegt.

Bei den Gladiolen legt meine Mama das Augenmerk auf eine bunte Farbvielfalt. Sie blühen in Gelb, lila. Durch die Verteilung im gesamten Garten, entstehen bunte Farbkleckse. Diese fallen natürlich sofort auf! Es ist spannend, nicht genau zu wissen, welche Farbe die Gladiole hervorbringt.

Nach einer kleinen Pause blühen wieder Dahlien in unseren Garten. Ich finde Dahlien sehr schön und durch ihre abwechslungsreichen Blüten immer gerne gesehen. Die rosa, blühende Dahlie im Beet zum Nachbargarten steht in voller Blütenpracht und zeigt deutlich, dass sie den Sommer uns mit ihren Blütenflor begeistern wird. Darüber freue ich mich sehr! Weitere Dahlien befinden sich noch in dem Beet und werden bald ihre Blüte zum Vorscheinen bringen. Bin gespannt, welche Blütenfarbe sie haben.

Die Kräuter sind ebenfalls im Blühfieber. Damit die Bienen und weitere Insekten sie als Nahrungsquelle nutzen können, lassen wir einige Kräuter in Blüte gehen. Die Blüten sehen attraktiv aus und peppen ihren jeweiligen Standort auf zum Beispiel der Kräuterturm.

Ringelblume, Tagetes, Kapuzinerkresse erfreuen uns mit ihrer Blüte. Sie sind fester Bestandteil in unserem Garten. Es ist eine Hommage an meine Großeltern. Bei ihnen gehörten sie immer ins Blumenbeet. Das soll so bleiben!

Eure Sandra

Beiträge zum Thema Funkie, Fuchsschwanz und Sonnenblume:

Staudenporträt: Funkie, meine erste Blattschmuckpflanze!

Sandras Pflanzenwelt: Fuchsschwanz (Amaranthus caudatus)

Sonnenblumen, mein Gartenhighlight im Spätsommer!

Ich wollte nur Heide kaufen!

Kennt ihr es auch, wenn man sagt: „Ich gehe ins Gartencenter, um Heide zu kaufen“. Oder eine andere bestimmte Pflanze.  Mir geht es ständig so. Ich entdecke dann, doch weitere schöne Pflanzen, egal ob für die Wohnung oder für die Terrasse. Den Platz hab ich nicht wirklich.  Egal, irgendeinen schönen Ort im Kübel oder im kleinen Beet findet sich immer. Genauso wie in der Wohnung.

Wenn ich ins Gartencenter oder in die Baumschule fahre, nehme ich mir immer ausgiebig Zeit, um das Pflanzenangebot ausgiebig anzuschauen. Es hat eine beruhigende Wirkung auf mich, wieso das kann ich nicht erklären. Zweitens entstehen auf diese Weise einige meiner Gartenprojekte oder ein Beitrag für den Blog.

Das Angebot von Pflanzen und Gartenbedarf wächst stetig und man entdeckt dadurch auch die ein oder andere Neuheit. Es ist unglaublich! Auf so einfache Art erweiterte ich mein Pflanzenwissen, was ich sehr toll finde.

Nach dem Bummel im Gartencenter/ Baumschule ist der Kofferraum reichhaltig an neuen Pflanzen gefüllt. Jetzt erst stelle ich fest, ich wollte doch nur Heide kaufen. Egal, alle Pflanzen finden einen lieben Platz in meinem Terrassen-Garten.

Auf diese Weise ist eine Beetecke mit unterschiedlichen Farn-Arten entstanden. Direkt geplant war sie so nicht. Aber ich freue mich sehr darüber.

Nicht nur die Heide jetzt Farbtupfer, sondern auch eine Aster und eine blaue Bienenweide. Es wird immer abwechslungsreicher im Terrassen-Garten.

Sicher kommen demnächst wieder neue Stauden oder Herbstpflanzen in den Einkaufswagen beim nächsten Besuch im Gartenjahr/Baumschule. Eure Sandra