Ein Gemüsekübel für Kinder!

Gärtnern mit Kindern macht mir besonders Spaß. Die Kinder sollen sehen, wie Blumen, Gemüse und Obst im Garten/Balkon oder Terrasse angepflanzt, wachsen und geerntet werden (hoffentlich besteht die Möglichkeit, ansonsten können Gemeinschaftsgärten in euer Stadt eine Alternative bilden). Besonders der Anbau und das Ernten von Gemüse finde ich sehr wichtig. Mein Sohn ist immer mit einer Freude dabei, seinen eigenen Kübel zu versorgen. Ein schöner Anblick!

Der Gemüsekübel meines Sohnes kurz nach dem Pflanzen.

In diesem Beitrag möchte ich euch gerne, die ein oder andere Anregung oder Idee vermitteln, wie so ein Gemüsekübel aussehen könnte. Genauso,welche Gemüsearten sich besonders gut eignen für den Anbau mit Kindern.

Grundsätzlich muss der Kübel überhaupt nicht groß sein. Es genügt eine minimale Größe von ca.25cm. Wichtig ist, dass er im Boden ein Loch hat, damit das Wasser abfließen kann.

Als Substrat sollten ihr ein gutes Substrat verwenden (bevorzugt Tomaten-und Gemüseerde). Das Befüllen der Erde können die Kinder übernehmen. Mit Erde spielen macht immer Spaß!

Nachdem die Erde in den Kübel gefüllt wurde, kann das Pflanzen beginnen. Für das Bepflanzen eures Gemüsekübels solltet ihr vorgezogene Jungpflanzen aus dem Gartencenter verwenden. So sehen die Kinder gleich, wie das Gemüse aussieht und wie schnell, das Gemüse wächst.

Eine Alternative zu Jungpflanzen ist, dass das Gemüse selber vorgezogenen wurde oder man es direkt in den Kübel sät. Dadurch sehen die Kinder, natürlich gleich, wie eine Pflanze vom Saatkorn zur Pflanze gedeiht. Welche Methode ihr nimmt, entscheidet ihr zusammen mit den Kindern am besten.

Eine Kombination aus beiden ist sicher eine gute Alternative.

Welche Gemüsearten sind besonders gut geeignet?

  • Bohnen
  • Salat
  • Tomaten
  • Mangold
  • Spinat
Balkon Tomaten lassen sich gut im Kübel kultivieren. Ein Highlight für Kinder.

Diese Sorten kultivieren ich und mein Sohn auf der Terrasse an. Natürlich gibt es garantiert noch mehr für den Anbau von Kindern.

Beim Pflanzen des Gemüses helfen die Eltern ausgiebig mit. Es soll ja der ganzen Familie Spaß machen. Nach dem Pflanzen können die Kinder Gießen. Das macht sicher Spaß! Mein Sohn freut sich immer aufs Gießen seines Gemüsekübels.

Macht daraus ein Familienprojekt. Zusammen Pflanzen und Ernten macht Spaß und fördert das Interesse des Kindes am Gärtnern. Eure Sandra

Hochbeetgarten: Selber bauen oder fertig gekauft?

Als wir uns entschieden haben, ein Hochbeet aufzustellen, kam diese Frage gar nicht auf. Denn ehrlich gesagt, war zu diesem Zeitpunkt gärtnern mit einem Hochbeet noch nicht im Trend. So haben wir unsere großes Hochbeet in eigenen Regie erbaut. So ein gemeinsames Bauprojekt macht sehr viel Spaß und das Ergebnis ist einzigartig.

Mein Lieblingsbild von unserem ersten Hochbeet, im letzten Sommer 2020!

Die Hochbeete sollen euren Gemüse-Anbau attraktiver machen und ihr wollt dem Trend folgen. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ein Hochbeet selber bauen oder ein Fertiges kaufen. Eigentlich beantwortet sich die Frage, damit wieviel Zeit man investieren möchte und wie schnell Gemüse kultiviert und geerntet werden möchte.

Unser erstes Hochbeet Marke Eigenbau.

Selbst bauen? Man muss natürlich alle Vorteile und Nachteile in seine Entscheidung einbeziehen. Der besondere Vorteil beim Selbstbau ist, dass man alle Materialien selber aussuchen kann und daher auf die Qualität achten kann. Dem steht der Nachteil gegenüber, dass die Kosten vermutlich höher sein werden. Ich habe festgestellt dass, ein selbstgebautes Hochbeet unterschiedliche Größen und Formen haben kann. Man ist freier. Genauso ob man Holz nimmt oder ein Hochbeet aus Paletten baut. Der eigene Geschmack steht komplett im Vordergrund. Außerdem ist es toll, dass fertige Ergebniss zu sehen und dann das Gemüse zu pflanzen, Ernten.

Ein gekauftes Hochbeet? Nachdem wir ein selbst gebautes Hochbeet im Garten haben und uns entschieden haben weitere Hochbeete aufzustellen, fehlte uns die Lust auf Selbstbau. Da es jetzt viele Angebote von fertigen Hochbeete gibt, war klar jetzt kommt das fertige Hochbeet. Der überwiegende Vorteil ist, dass man nach dem Aufstellen einfach die Folie befestigen und mit den Erdschichten befüllen und schon kann gepflanzt werden. Der Kostenfaktor hängt vom Modell, Größe und Material ab. Manche fertigen Hochbeete lassen sich auch als Frühzeit nutzen, um bereits früh im Gartenjahr Gemüse anzubauen.

So sieht ein gekauftes Hochbeet aus.

Ich finde beide Optionen gut. Es ist eure Entscheidung, für welche Variante ihr euch entscheidet. Bedenkt dabei, wie viel Platz ihr zur Verfügung habt und ob der Standort gut sonnig ist. Eure Sandra

Hochbeetgarten: Die Vorteile!

Das Gärtnern mit Hochbeeten ist gerade Topaktuell und damit ihr sofort durchstarten könnt, möchte ich euch im zweiten Beitrag aus der Beitragsreihe „Gärtnern mit Hochbeeten“ über die Vorteile berichten.

Ich finde nur Vorteile, wenn ich vom Thema Hochbeet höre. Als wir das erste Hochbeet, eigene Konstruktion gebaut haben, ging es uns darum das Oma rückenschonend Gemüse anbauen könnte. Für mich, der größte Vorteil, den das Hochbeet aufzuweisen hat.

Unser erstes Hochbeet. Marke Eigenbau.

Ein weiterer sehr nützlicher Vorteil ist, dass ein Hochbeet eine sehr lange Nutzdauer bescheinigt wird. Natürlich sollte jedes Jahr die Erde aufgefüllt werden, aber das sind nur kleine Arbeiten, die vor der Gemüsesaison ausgeführt werden.

Reparaturen fallen fast immer nach der Saison an, aber man hat Jahre lang was von den Hochbeeten.
Hier musste nur die Erde aufgefüllt und kleine Reparaturen vorgenommen werden. Seit 2013 steht dieses Hochbeet.

Die Gemüsekulturen bekommen einen ordentlichen Wachstumsvorsprung. Das liegt an der Wärme, die sich bereits im Inneren des Hochbeetes befindet. Durch diese Wärme können Pflanzen sofort ihr Wachstum aufnehmen. In den flachen Gemüsebeeten ist diese nützliche Wärme eher gering vorhanden.

Das Unkraut jäten ist kaum vorhanden. Einige Unkraut gelangen ab und zu auch ins Hochbeet, aber im Gemüsebeet ist es viel mehr. Dadurch spart ihr wertvolle Zeit, die ihr für andere Arbeiten oder zum Genießen nutzen könnt.

Mein persönlicher Vorteil für das Gärtnern mit den Hochbeeten ist, dass es optisch viel besser aussieht, als so ein Gemüseacker, wie es noch bei meinen Großeltern der Fall war.

Natürlich gibt es sicher noch viel mehr Vorteile, aber die aufgeführten Vorteile sind mir sehr wichtig. Eure Sandra

Buchrezension: Martin Straffler: Vertikal Gärtnern- Grüne Ideen für kleine Gärten, Balkon und Terrasse!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Kosmos Verlag. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

In den letzten Jahren ist das Vertikal Gärtnern ein richtiger Trend geworden. Ich selber bin auch eine begeisterte Vertikal Gärtnerin geworden.

Viele möchten es gerne ausprobieren, haben aber keine passende Idee. Damit die Hobbygärtner eine Vorstellung bekommen, was das gesamte Vertikal Gärtnern ist, möchte ich euch dieses Gartenbuch vorstellen.

Inhalt des Buches:

Das Gartenbuch „Vertikal Gärtnern“ zeigt auf einfache Weise, wie man auf kleinen Flächen/Ecken gegärtnert werden kann. Es gibt einige DIY-Projekte, die unkompliziert umgesetzt werden können.

Aufbau:

Bereits der Buchtitel klingt viel versprechend und macht neugierig, auf die Thematik des Buches. Das Buchcover spiegelt eindrucksvoll den Buchtitel wieder. Man bekommt sofort einen Eindruck auf die Thematik. Der Buchrückentext ist ziemlich informativ geschrieben und alles klingt selbst erklärend. Es wird sofort deutlich, dass der Autor sein Buch generell den Hobbygärtnern gewidmet hat.

Das Inhaltsverzeichnis ist schlicht und übersichtlich gehalten. Die Themengebiete sind gut aufgeteilt.

Ein neues Kapitel wird doppelseitig angekündigt und diese Doppelseite ist sehr schön gestaltet, mit einer kleinen Notizübersicht.

Die Qualität der einzelnen Seiten ist sehr hochwertig und griffig, was beim Umblättern praktisch ist. Das gesamte Bildmaterial ist sehr detalliert und super scharf in der Auflösung.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Ohne Einleitung geht es sofort mit den Grundlagen los. So ist man sofort in der Thematik drin, was für den Leser sehr praktisch ist. Manche mögen keine all zu lange Einleitung. Die Grundlagen sind einfach und kompakt erklärt ohne schwierige Fachbegriffe. Der Autor spricht direkt den Hobbygärtner an. In kleinen Kästen gibt es zusätzliche Tips, die zum erfolgreichen Gärtnern helfen sollen.

Alle praktischen DIY-Projekte sind interessant und geben sehr schöne Anregungen für einen eignen Vertikal Garten. Die Bilder zu den einzelnen praktischen DIY-Projekte sind selbst erklärend und man kann jeden einzelnen Arbeitsschritt nachvollziehen.

Zum Abschluss kommen noch Pflanzenporträts, die kurz und knapp gehalten sind. Es sind alle Informationen zu den Pflanzen enthalten, die für ein erfolgreiches gärtnern.

Fazit:

Ein sehr schönes Gartenbuch, was eine interessante Thematik behandelt. Es gibt viele praktische Tipps und macht Lust es selber auszuprobieren!

Eure Sandra

Kartoffeln im Sack!

Passend zum Buch „Kartoffelliebe“ von Heidi Lorey (unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag) möchte ich euch über unseren Kartoffel-Anbau berichten. Der ist in diesem Gartenjahr irgendwie ein besonderes Highlight gewesen. Wir haben unsere Kartoffeln im Sack (speziell für die Kultivierung von Kartoffeln und Zwiebeln bestimmt) angepflanzt. Eine ganz neue Erfahrung!

So sieht der Sack für die Kultivierung von Kartoffeln aus.

Voller Tatendrang und Vorfreude ging es los. Familienchaos inklusive!! Die Saatkartoffeln wurden besorgt und los ging unser Kartoffel-Abenteuer.  Ich war richtig gespannt, ob alles so funktionieren wird, wie wir es geplant haben. Vielleicht ist der Anbau in Säcken eine echte Alternative zum Beet. Denn für eine Kultivierung im Beet/ Hochbeet fehlt ein wenig der Platz. Na gut, zugeben ein oder zwei Kartoffeln sind ins große Hochbeet gelangt (wer die da wohl eingepflanzt hat ??).

Für eine erfolgreiche Ernte ist ein gutes Substrat, qualitative Saatkartoffeln, regelmäßig wässern und der Standort wichtig. Der Standort sollte sonnig, aber windgeschützt sein. Bei uns standen die Säcke beim Kompost. Erstes war es dort ziemlich sonnig und windgeschützt. Außerdem haben sie dort einen festen Stand. Alles sollte möglichst gerade und stabil stehen. Denn sonst besteht die Gefahr, dass alles umkippt und das wäre ja schade.

Alle Faktoren wurden berücksichtigt und nun hieß es warten auf die Ernte. Die Dank einer Taschenöffnung an der Seite einfach abläuft. Einfach die Tasche öffnen und nach den Kartoffeln graben. Es ist eine spaßige Aktion!

Leider haben sich die Kartoffelpflanzen nach einen guten Wuchs, nicht weiter entwickelt. Sie fingen an zu verwelken. Die Ursache ist uns unklar. Was nun? Erstmal haben wir es weiter beobachtet. Nach einer gewissen Zeit war keine Kartoffelpflanze mehr da. Sie sahen aus, wie einfache Säcke mit Erde. Also wurde beschlossen, dass wir schauen, ob überhaupt Kartoffeln gewachsen sind. Tatsächlich konnten wir Kartoffeln ernten. Waren zwar klein, aber lecker!

Im nächsten Gartenjahr werden garantiert unsere Kartoffeln aus Säcke kommen. Eure Sandra