Blütenmeer im Garten!

Der erste Besuch nach den vielen Regentagen war Besonders. Ich war gespannt, wie die ganzen Stauden, einjährigen Sommerblumen, Rosen und das Gemüse entwickelt hat. Schon beim Betreten des Gartens bin ich begeistert gewesen, wie schön alles aussieht. Ich begab mich sofort auf Entdeckungstour. Meine Begeisterung über den Garten und seine Blütenpracht waren enorm.

Die Funkie im Mauererkübel!

Die Funkien mit samt ihren Blüten zogen gleich meine Aufmerksamkeit auf sich. Seit einigen Jahren wachsen die beiden Funkien in einem Mauererkübel. Nachdem wir ihren Standort gewechselt haben, hat sich ihr Wachstum noch einmal deutlich gesteigert. Mit ihren gesamten Blätter füllen sie den Mauererkübel optisch hervorragend aus. Diese rustikale Kombination passt in das Konzept unseres Gartens. Wenn die Blüten dann erscheinen, wird das Bild komprimiert. Ich beobachte diese Entwicklung gerne, da ich die Idee vor einigen Jahren hatte. Eine Idee, die sich gut integriert hat und nicht mehr aus dem Garten weg zudenken ist.

Stauden in einen Mauererkübel zu pflanzen ist mein persönlicher Gartentrend, der sich gut in einen Garten einarbeiten lässt. Diese Gestaltungsidee hab ich in dem Waldgarten realisiert und die Stauden wachsen auch hier ausgiebig.

Anleitung für deinen individuellen Mauererkübel:

  1. Mauererkübel im Baumarkt kaufen
  2. Löcher in den Boden bohren, als Wasserablauf
  3. Mauererkübel bei seinem Standort hinstellen. Sobald das Substrat in dem Mauererkübel ist, wird er zu schwer sein, um ihn an seinen Standort zu platzieren!
  4. Füllen mit einem hochwertigen Pflanzensubstrat
  5. Stauden je nach Standort aussuchen und anschließend einpflanzen
  6. Stauden mit Wasserversorgen und sich an ihrem Wachstum erfreuen!

Meine persönliche Empfehlung: blühende, bienenfreundliche Stauden. Die Bienen freuen sich eine weitere Nahrungsquelle zu bekommen.

Fuchsschwanz, eine absolute Gartenschönheit!

Der nächste Blickfang ist der Fuchsschwanz. In den ersten beiden Gartenjahren war er sehr klein in seinem Wuchs, aber in diesem Gartenjahr ist seine Größe beachtlich. Er sieht in seiner Größe atemberaubend aus und seine roten Blütenrispen vervollständigen das gesamte Bild. Solche einzigartigen Blütenrispen hab ich in all den Jahren noch nicht gesehen. Seit ich das Saatgut des Fuchsschwanz entdeckt habe und ihn das erste Mal ausgesät habe, bin ich ein großer Fan dieser einjährigen Sommerblume. Mittlerweile lassen wir sie sich selber aussäen. Das ist die einfachste Methode. So wächst sie nach dem Winter an dem selben Standort und kann ohne Unterbrechung sich vollständig entwickeln.

Daher meine Empfehlung: Wer Fuchsschwanz in seinen Beeten kultivieren möchte, sollte eine direkt Saat bevorzugen. Es spart Zeit und Arbeit. Er kann sich direkt an seinen Standort gewöhnen, welch sein Wachstum beeinflusst.

Für das kommende Gartenjahr plane ich, den Fuchsschwanz in den Waldgarten zu integrieren und im Garten weitere Sorten zu kultivieren. Der Fuchsschwanz zählt zu meinen Lieblingspflanzen!

Sonnenblumen- Meer!

So viele Sonnenblumen, wie in diesem Gartenjahr hatten wir noch nie. Überall wo ich hinschaue, wächst eine Sonnenblume. Auffallend ist die Sonnenblume im großen Hochbeet (Eigenbau). Sie hat nicht nur eine enorme Größe, sondern man hat das Gefühl, als wenn sie schon immer dort wächst. Ich mag die Kombination aus blühende Sommerblume und Gemüse sehr. Es fällt auf und bildet mit den unterschiedlichen Farbnuancen einen herrlichen Kontrast.

Mit den leuchten gelben Blüten strahlt die Sonnenblume und ein Gefühl von Spätsommer kommt bei mir durch. Nicht nur im großen Hochbeet (Eigenbau) triumphiert die Sonnenblume, auch in dem Beet zum Nachbargarten wachsen Sonnenblumen. Sie blühen allerdings noch nicht. Sobald ihre Blütepracht zum Vorscheinen kommt, wird sie die Blumenkönigin des Gartens sein. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Ich kann mich nicht erinnern, dass wir im Garten so viele Sonnenblumen hatten. Es ist als wären sie schon immer da gewesen und ich möchte sie immer im Garten kultivieren. So eine große beeindruckende Blüte, die alles zum Strahlen bringt, finde ich einfach Schön. Neben ihrem Zierwert haben Sonnenblumen ein Nutzen! Sie dienen vielen Bienen und Vögeln als Nahrung.

Wer in seinem Garten naturnah und bienenfreundlich gärtnert, der sollte unbedingt die Sonnenblumen in seinem Garten integrieren!

Die Blütenvielfalt im Garten ist in diesem Gartenjahr abwechslungsreich. Ob in den Blütenfarben, Blattformen oder Pflanzenwachstum. Die Mischung aus Stauden und einjährigen Sommerblumen ist abwechslungsreich und vielfältig angelegt.

Bei den Gladiolen legt meine Mama das Augenmerk auf eine bunte Farbvielfalt. Sie blühen in Gelb, lila. Durch die Verteilung im gesamten Garten, entstehen bunte Farbkleckse. Diese fallen natürlich sofort auf! Es ist spannend, nicht genau zu wissen, welche Farbe die Gladiole hervorbringt.

Nach einer kleinen Pause blühen wieder Dahlien in unseren Garten. Ich finde Dahlien sehr schön und durch ihre abwechslungsreichen Blüten immer gerne gesehen. Die rosa, blühende Dahlie im Beet zum Nachbargarten steht in voller Blütenpracht und zeigt deutlich, dass sie den Sommer uns mit ihren Blütenflor begeistern wird. Darüber freue ich mich sehr! Weitere Dahlien befinden sich noch in dem Beet und werden bald ihre Blüte zum Vorscheinen bringen. Bin gespannt, welche Blütenfarbe sie haben.

Die Kräuter sind ebenfalls im Blühfieber. Damit die Bienen und weitere Insekten sie als Nahrungsquelle nutzen können, lassen wir einige Kräuter in Blüte gehen. Die Blüten sehen attraktiv aus und peppen ihren jeweiligen Standort auf zum Beispiel der Kräuterturm.

Ringelblume, Tagetes, Kapuzinerkresse erfreuen uns mit ihrer Blüte. Sie sind fester Bestandteil in unserem Garten. Es ist eine Hommage an meine Großeltern. Bei ihnen gehörten sie immer ins Blumenbeet. Das soll so bleiben!

Eure Sandra

Beiträge zum Thema Funkie, Fuchsschwanz und Sonnenblume:

Staudenporträt: Funkie, meine erste Blattschmuckpflanze!

Sandras Pflanzenwelt: Fuchsschwanz (Amaranthus caudatus)

Sonnenblumen, mein Gartenhighlight im Spätsommer!

Hochbeetgarten: Alles wächst!

Die Hochbeete zeigen ein üppiges Gemüse-Grün. Ein optisch schöner Gemüse-Dschungel präsentiert sich im Hochbeetgarten. In dieser Hochbeet-Saison hab ich mal keinen Anbauplan entworfen. Hauptsächlich aus zeitlichen Gründen. Daher sind die Überraschungsmomente um so größer.

Das Milpa-Hochbeet!

In eines der kleinen Hochbeete wird das Milpa-Beet kultiviert. Das Rahmenbeet eignet sich nicht für den Anbau, da es nicht tief genug ist. Mais hat tiefe Wurzel und braucht eine gute Bodentiefe, die im Hochbeet vorhanden ist. Die Anbaumethode Milpa-Beet ist einfach und effektiv. Im April wurde der Mais an dem Rand des kleinen Hochbeetes ausgesät. Die Keimung des Maissaatgutes war erfolgreich und seitdem wächst der Mais zu einer staatlichen Größe heran. Inzwischen zeigen sich die Ansätze der Maiskolbe. Das aktuelle Wetter begünstigt sein qualitatives Wachstum. Nachdem Mais kamen die Stangenbohnen ins Hochbeet. Sie wurden dicht an dem Mais ausgesät. Dies wird gemacht damit sich die Ranken der Stangenbohnen an den Mais hochwachsen können. Auch die Stangenbohnen fühlen sich in dem kleinen Hochbeet wohl. Sie wachsen um den Mais herum, so wie es geplant war. Zum Schluss wird in der Mitte des kleinen Hochbeetes Kürbis gepflanzt. Tipp: Wer keinen Kürbis möchte, kann auch Gurke nehmen. Es harmoniert genauso, wie mit Kürbis!

Gurke oder Kürbis wachsen unter dem Mais und den Stangenbohnen. So wird das aufkommende Unkraut unterdrückt. Jede einzelne Gemüse-Pflanze hat in diesem kleinen Hochbeet sein Nutzen.

Mittlerweile ist alles so gut gewachsen, dass ein kleiner Urwald entstanden ist. Es fällt so auf und man kann deutlich erkennen,  dass durch die Wärme die im Inneren des Hochbeetes entsteht, die Gemüsepflanzen ihr Nutzen ziehen. 

Zwei kleine Hochbeete!

In den beiden anderen kleinen Hochbeet sieht man auf den ersten Blick, die Rank des Kürbis aus dem Milpa-Hochbeet. Man könnte annehmen, dass die beiden, kleinen Hochbeete als Unterstützung dienen. Es sieht optisch total gut aus und passt zum Gesamtbild des Hochbeetgartens. Solche optischen Highlights liebe ich und machen den Hochbeetgarten zu etwas besonderen.

Das erste kleine Hochbeet, welches direkt beim großen Hochbeet steht, ziert sich mit buntem Mangold. Er kann  schon geerntet werden. Durch seine bunten Stangen peppt er farblich alles auf. Mangold ist hervorragend für die Kultivierung im Hochbeet geeignet. Egal ob ihr ihn selber ausstellen oder im Gartencenter als Jungpflanze kauft. Ansonsten wächst dort noch ein Tomate und Blumenkohl. Aber das Highlight in diesem Hochbeet ist eindeutig der bunte Mangold.

Im mittlere, kleine Hochbeet ist die Birnenminze der Star. Damit sie nicht das gesamte kleine Hochbeet überwuchert, hab ich sie in einen Topf gepflanzt und erst danach am Rand gesetzt. Sie ist ziemlich kräftig im Wuchs und wird bald geerntet. Durch das Ernten der Birnenminze macht man zeitgleich ein Rückschnitt. Dadurch können sich neue Triebe bilden und die Verzweigung der Birnenminze gefördert. Weitere Gemüsesorten wachsen hier erstmal nicht. Die Birnenminze reicht aber völlig aus.

Kräuter in Hochbeeten zu kultivieren, bringt eine gute Ernte. Die Erwärmung setzt frühzeitig im Gartenjahr ein und fördert den frühen Austrieb der winterharten Kräuter. Wodurch die erste Kräuterernte im zeitigen Frühjahr schon durchgeführt werden kann.

Wildnis im ersten Hochbeet!

Das große Hochbeet, welches unser Erstes war, ist wild. Im Positiven Sinne! Im letzten Gartenjahr war die Zucchini unser Star in dem Hochbeet und in diesem Gartenjahr ist es eine selbstausgesäte Sonnenblume. Dieses große Hochbeet steckt in jedem Gartenjahr voller Überraschungen.

Hier wachsen zur Zeit Möhren, Tomaten, Rote Rübe und Blumenkohl. Alles ein wenig wild. Es passt zum Charakter des Hochbeetes. Perfekt würde gar nicht funktionieren und das wollen wir ja gar nicht. Ohne Plan entsteht eine richtige Wildnis im Hochbeet und es macht Spaß zu schauen, was als nächstes vielleicht dort wächst. So werde ich es weiterhin machen, weil es viel schöner ist. Alleine die Optik dabei ist einzigartig, denn das Gesamtbild ändert sich im Laufe der Gartensaison. Beim nächsten Gartenbesuch zeigt sich garantiert wieder ein anderes Hochbeet-Bild.

Was wächst in euren Hochbeeten? Schreibt es mir gerne!

Eure Sandra

Es wird sommerlich auf der Terrasse!

Während ich diesen Beitrag schreibe, sitze ich auf der Terrasse und lass mich dadurch inspirieren. Ich mag es sehr draußen auf der Terrasse zu sitzen und an meinem Blog zu Arbeiten. Besonders im Frühjahr und Sommer ein absolutes Highlight (im Herbst/ Winter ist es eher zu kalt für das Draußen arbeiten).

Der Sommer ist nicht mehr weit. Die Eisheiligen liegen endlich hinter uns und die sommerlichen Blumen, Gemüse und Kräuter können ihren Platz im Garten/ Balkon oder auf der Terrasse beziehen. Es ist die schönste Gartenzeit im gesamten Gartenjahr, neben der Erntezeit.

Ich fange immer Schritt für Schritt mit den sommerlichen Blumen und dem Gemüse an. Denn meine Frühjahrsblüher und das Frühjahrgemüse ist noch so schön beziehungsweise noch nicht erntereif. Die Hornveilchen blühen ausdauernd und bilden immer wieder neue Knospen. Ich mag sie daher nicht entfernen. Die Kombination aus Frühjahr und Sommer finde ich sehr hübsch und so entstehen keine trostlosen Lücken, die sich erst spät schließen lassen.

Das Frühjahr-Gemüse hab ich wohl ein bisschen zu spät gesät. Aber das Wetter war auch noch nicht ganz so frühlingshaft, dass es sich gelohnt hat, erste Radieschen oder Salat auszusäen. Das hole ich halt jetzt nach. In den Gemüse-Kübeln experimentiere ich gerne und das bereitet mir eine große Freude. In diesem Gemüse-Jahr werde ich das erste Mal überhaupt kleine Radieschen ernten. Das ist mir bis jetzt noch nicht geglückt. Die werden direkt in den Mund wandern und mit Genuss gegessen. Eine zweite Aussaat hab ich schon erledigt. In den beiden schwarzen runden Kübeln wachsen in diesem Gemüse-Jahr: Erbsen, Rote Rübe (ein Experiment), Mangold Radieschen, Pflücksalat, Kohlrabi, Petersilie und Schnittlauch.

In den beiden schwarzen, eckigen Kübeln gedeihen Radieschen, Mangold, Stangenbohne, Basilikum, Zimtbasilikum und Mexikanische Honigtomate. Der runde, graue Kübel beherbergt Aubergine, rote Paprika und Erbsen. Es ist eine bunte Mischung entstanden und wenn ein kleiner Platz wieder frei wird, kommt eine neue Gemüseart dazu. Ich probiere alle möglichen Gemüsearten aus und bin auf das leckere Ergebnis gespannt. Gerne würde ich noch eine Mini-Gurke und Möhren in die Kübel pflanzen, aber das kommt noch. Gemüse auf der Terrasse zu kultivieren ist ein Genuss und man kann so toll experimentieren. Besonders mit Kindern! Probiert es einfach aus und seit erstaunt, welche leckeren Ergebnisse ihr erzielt.

Meine Lieblingsecke ist dort, wo ich meine Sonnenliege hinstelle! In der Sonnenliege sitzen und entspannen, was will man mehr. Ich stelle sie dort hin, wo die hängenden Töpfe sind und die Tonkästen. Es ist eine bunte und gemütliche Ecke. Genau das richtige für mich. Das sommerliche Gefühl stellt sich sofort ein. Man kann gut abschalten und den Geräuschen lauschen. Irgendwie ein bisschen wie im Urlaub. Gerne würde ich die Ecke noch ein wenig mehr in ein Urlaubsflair verwandeln, aber die passende Idee fehlt noch. Auf jeden Fall kommt meine Zitrone wieder dahin und auch ein kleiner Olivenbaum soll einen Platz finden. Mit Gräsern kombiniert wirkt es sicher etwas mehr, wie im Urlaub. Mal schauen, was mir demnächst im Gartencenter begegnet.

In Moment sieht es mehr nach Frühling in der Stadt aus. So kommt mir es vor, wenn ich dieses Bild betrachte.

Die blumigen Gesellen auf der Terrasse sind traumhaft. Die Kletterrose und die Bodendeckerrose wachsen gut und haben kräftige Knospenansätze. Es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern, bis sich ihre Knospen öffnen. Ich freue mich riesig auf ihre Blüte. Rosen gehören zu meinen absoluten Lieblingen, schon seit Kindertagen. Der pinke Rhododendron blüht hübsch und stark im Farbausdruck. Er passt an der Stelle hervorragend und das wird auch so bleiben.

Im Euonymus hab ich kleine Lücken geschnitten, damit bepflanzte Tontöpfe hineingestellt werden können. Das peppt das ganze ein wenig auf. So fand ich ihn ziemlich langweilig. Die Tontöpfe werden dann jahreszeitlich bepflanzt. Für den sommerlichen Flair sind es dieses Mal Dahlien. Ich mag ihre ausdrucksstarken und farblichen Blüten sehr. Sie kommen gut zur Geltung und fallen sofort beim Betreten der Terrasse auf! Im hintern Teil des Euonymus ist ein größerer Kübel in dem eine Lenzrose wächst. Sie blüht im zeitigen Frühjahr und macht im Sommer mit ihren Blättern auf sich aufmerksam. Aus einem langweiligen Stück ist ohne großen Aufwand eine bunte, ansehnliches Highlight entstanden. Vielleicht setze ich einen weiteren Topf noch rein, muss ich mir nochmal überlegen.

Ein kleiner gärtnerischer Traum von mir ist eine Outdoor-Küche. Auf der Terrasse ist dafür bekanntlich nicht so der benötigte Platz. Daher hab ich mir überlegt, wenigstens im Sommer das Regal in Kombination mit dem Gasgrill zu bringen. Natürlich nicht mit Schüsseln oder so etwas. Eher mit Übertöpfen mit unterschiedlichen Kräutern. Eine Art Grill Gardening! Die Kräuter können direkt vom Topf geerntet werden und sofort verwendet werden. Ob für den Salat oder für eine leckere Marinade! Alle Übertöpfe bilden mit dem Regal eine Einheit. Das war mir schon in den letzten beiden Jahren wichtig.

Bei der Auswahl der Kräuter hab ich mich für meine Lieblingskräuter entschieden. Sie passen zum Thema gut und bilden eine schmackhafte Mischung. Diese Kräuter bilden mein persönliches Grill Gardening: Olivenkraut, Zitronenverbene, Rosmarin, Liebstöckel und Zitronentymian. (Mehr Informationen zu diesen Kräutern gibt es in einem separaten Beitrag demnächst)

Das sommerliche Flair auf der Terrasse ist eingezogen und ich bin darüber total happy. Ein Outdoor-Wohnzimmer ist eine feine Sache und jeder der die Möglichkeit besitzt sollte sie nutzen.

Auf einen schönen Sommer 2023!

Eure Sandra

Beitragshinweis zum Thema: Terrasse

Mein blumiges Paradies!

Kräuterporträt: Alles Minze, oder was….

Kräuter sind bei mir mir in jeder Gartensaison top aktuell. Ich mag die Gerüche und ihren Geschmack in den verschiedenen Gerichten. Eine regelmäßige Ernte gibt es bei mir nicht. Ich lasse sie wachsen, damit sie zum Blühen kommen und die Bienen auch was von den Kräutern haben (Hinweis: siehe Beitrag: „Bienen mögen Kräuter“).

In dieser Gartensaison beschäftige ich mich ein wenig mit der Minze und bin erstaunt, wieviele unterschiedliche Arten/ Sorten es von der Minze gibt.

Bis jetzt habe ich immer nur die Pfefferminze in einem Topf kultiviert und verwendet. Es ist interessant zu sehen, wie dauerhaft sie austreibt, auch wenn man sie ratikal zurück schneiden muss.

Die neuen Triebe der Pfefferminze sind bereits kräftig am Austreiben. Für die nächste Ernte!

Der Geruch der Pfefferminze ist sehr aromatisch und bereits beim Zerreiben der Blätter gibt er sein Aroma ab. Ich verwende ihn für das aromatisieren von Tee oder Cocktails. Einfach erfrischend und lecker. Auch ein toller Bienenmagenet, wenn sie blüht.

Neben der klassischen Minze wachst in einen anderen Topf die Schokoladen-Minze. Ihr Aroma ist minzig mit einem Hauch von Schokolade. Das Blattwerk ist dunkel-grün und man erkennt dadurch den Unterschied zu der klassischen Minze. Die Schokoladen- Minze kann man sehr schön bei Desserts oder Cocktails eingesetzt werden.

Wer gerne einen intensiven Minzgeschmack in Cocktails liebt, für den empfehle ich das Kultivieren von einer Cocktail-Minze. Ihr Aroma ist ziemlich intensiv und gibt den Cocktail den minzigen Geschmack, den man benötigt. Sie sieht ähnlich aus, wie die Pfefferminze.

Natürlich gibt es noch mehr Arten der Minze, zum Beispiel Bananen- Minze oder Hugo-Minze ….Aber egal, welche Minze man anbaut. Ihre Wuchskraft ist unglaublich und auch die unterschedlichen Aromen sind einzigartig.

Vielleicht zieht die ein oder andere Minze noch auf meine Terrasse. Die Gartensaison ist ja im vollen Gange. Eure Sandra

Bienen mögen Kräuter!

Wer seinen Garten bienenfreundlich gestaltet, bei dem dürfen auf keinen Fall Kräuter fehlen. Warum mögen Kräuter Bienen? Das ist sicher eine gute Frage. Ich habe mich in den letzten Tagen mit dieser Thematik beschäftigt. Ohne das ich bewusst drauf geachtet habe, sind die Bienen und andere Insekten auf Kräuter geflogen.

Sobald die Kräuter zum Blühen kommen, locken sie eine Vielzahl an Bienen an. Besonders intensiv sieht man Bienen sobald das Bohnenkraut anfängt zu blühen. Seine lila Blüten sehen nicht nur dekorativ aus, sondern verbreiten einen angenehmen Geruch. Zusammen mit anderen bienenfreundlichen Pflanzen ergibt es sicher eine attraktive Kombination.

Neben dem Bohnenkraut ist auch der Thymian, hauptsächlich der Zitronentymian ein wahrer Bienenmagnet. Das zarte Gelb der Blätter und die feinen Blüten passen hervorragend zusammen. Im Kräutergarten darf der Zitronentymian gar nicht fehlen. In Kombination mit Rosmarin oder bienenfreundliche Stauden können sie Bienen eine super Nahrungsquelle geben.

Welche Kräuter mögen Bienen noch?

  • Basilikum, es gibt bienenfreundliche Sorten
  • Salbei
  • Zitronenmelisse….

Kräuter und Blumen zu kombinieren ist in diesem Gartenjahr mein Favorit. Ich werde einige Kübel, Töpfe so gestalten. Erstes sieht es toll aus und Kräuter gehören für mich zum Sommer. Zweitens biete ich den Bienen und Co. eine Nahrungsquelle.

Statt die Kräuter regelmäßig zu Ernten, lass ich sie wachsen und gebe ihn so die Möglichkeit eine oder mehrere Blüten zu bilden.

Probiert es aus. Ein dufte Erlebnis. Eure Sandra