Blütenmeer im November!

Der November 2022 begann mit extremen milden Temperaturen um die 15°C. Ja genau ihr habt richtig gelesen. Die Herbstsonne strahlte und kein Regen in Sicht. Im November Gießen, war für mich ziemlich neu. Auf der Terrasse und im Garten blühen ausgiebig, die Sommerpflanzen. Irre oder?

Einige Sommerblüher bilden neue Knospen oder zeigen bereits ihre Blütenpracht. Ich bin darüber so erstaunt, dass ich es fast nicht glauben kann. Geht es euch auch so?

Ich kann mich an so einen milden November-Anfang überhaupt nicht erinnern. Im letzten Jahr 2021 war es um den 14.November doch schon recht kalt und die Terrasse, sowie der Garten waren schon in der Winterpause. Aber das Wetter und der Garten/ Terrasse schreiben manchmal ihre eigenen Gesetze.

Die Grapefruit-Minze blüht mit ihre lila- farbenden Blütenrispe zusammen mit dem Hornveilchen. Eine außergewöhnliche Farbkombination, die nicht so typisch für den Herbst/ November ist. Über die zweite, späte Blüte der Grapefruit-Minze freue ich mich sehr, denn während des ganzen Sommers sah die Grapefruit-Minze nicht optimal aus. Sie hat sich gut erholt und gibt zwar zum falschen Zeitpunkt noch einmal alles. 

Nicht nur die Grapefruit-Minze zeigt zum Abschluss des Jahres ihre Blüte, auch der Lavendel präsentiert seine Blüte mit vollem Stolz. Ich habe ihn erst im letzten Jahr ins Beet gepflanzt und bereits im zweiten Jahr kommt seine Schönheit optisch zur Geltung. Zwar erst jetzt im November, aber ich bin trotzdem positiv überrascht. Solange die Blüte sich zeigt und die aussen Temperatur es zulässt, erfreue mich darüber. Ich muss die Temperaturen klar im Blick behalten, denn es wäre schade, wenn sie Frost bedingt erfriert und somit vielleicht der gesamte Lavendel es nicht überlebt!

Im Garten ergibt sich ein ähnliches Bild. Der Schmetterlingsflieder blüht und die Bienen erfreuen sich an ihrer herbstlichen „neuen“ Nahrungsquelle. Ich war von diesem Anblick erstaunt und gleichzeitig merkt man, wie die klimatischen Veränderungen unser Wetter beeinflussen. Normal ist dieser milde November nicht!

Der Garten gefällt mir im November sehr. Vielleicht liegt es daran, dass viele Pflanzen nochmals in Blüte gehen. Ein weiteres Beispiel für ein Blütenmeer im November sind die Rosen. Sie bilden weiterhin kräftige Knospen und erfreuen uns mit ihrer Blüte. Ich finde es schön und es vertreibt den Gedanken an den bevorstehenden Winter.

Für die nächsten Tage ist das typisch Novemberwetter angekündigt. Trotzdem lasst uns so lange es geht, über das Blütenmeer im November freuen.

Eure Sandra

Unsere Rosenbeet mit Blick auf die Gartenlaube!

Die Rosen sind gerade voll im Blütenrausch! Ich liebe unser Rosenbeet vor der Gartenlaube. Ich könnte es mir stundenlang ansehen. Viele gestalterische, gärtnerische Elemente sind in diesem Beet eingearbeitet.

In dem Beitrag „Die Welt der Rosen“ (https://sandrasgartenwelt.blog/2017/07/13/die-welt-der-rosen/) hab ich meine Rosenliebe aus der Fachpraxis näher beschrieben. Nun möchte ich euch unser Rosenbeet näher vorstellen. Meine Liebe zu Rosen teile ich mit meiner Mama. Zusammen haben wir das Rosenbeet gestaltet.

Die Lage des Beetes eignet sich sehr gut, weil den ganzen Tag dort die Sonne scheint und der Boden locker ist. Beste Voraussetzungen für optimales Wachstum der Rosen und seine Begleitpflanzen (siehe oberes Bild).

In unserem Rosenbeet sollen möglichst verschiedene Rosensorten wachsen und besonders Bienenfreundlich sein. Welche Rosensorten jetzt genau im Beet wachsen, kann ich euch leider nicht sagen. Wir haben bei der Auswahl der Rosen auf die Blütenfarbe und das sie ungefüllt sind geachtet!

Eine klare Struktur bei der Pflanzung hatten wir nicht wirklich. Wer es strukturierter mag, sollte bei der Pflanzung von Rosen darauf achten, wie groß jede einzelne Rose wird. Sorten mit einer großen Wuchshöhe pflanzt man am Besten im hinteren Bereich des Beetes und die Rosensorte mit einer niedrigen Wuchshöhe in den Vordergrund des Beetes zum Beispiel Bodendeckerrosen! Auch wenn es ein wenig unsortiert war, hat es mit den entsprechenden Wuchshöhen geklappt und jede einzelne Rose kommt zur Geltung.

Zwischen den Rosen wächst der klassische Lavendel als Begleitpflanzen. Ansonsten ist es ziemlich abwechslungsreich, in Bezug auf verschiedene Blumen. Besonders die Tagetes, in dem einem Gartenjahr hat eine besonders Flair erzeugt (siehe unteres Bild) und war gleichzeitig eine Hommage an meine Oma! (https://sandrasgartenwelt.blog/2020/10/25/tagetes-magie-im-beet/)

In diesem Gartenjahr brauchen wir zu den Rosen keine weiteren Begleitblumen. Denn die Rosen blühen so toll, dass sie mit dem Lavendel das Beet komplett machen.

Jede einzelne Blüte ist ein Traum und ich mag sie alle.

Die Bienen erfreuen sich an dem Meer von Rosen und sie können ausreichend Nektar finden. Ein sehr schöner Summ Konzert!

Unsere Pflege besteht aus Unkraut jäten, auflockern und ausreichend wässern. Die Rosen werden zum passenden Zeitpunkt geschnitten (zum Thema Pflege von Rosen wird es einen separat Beitrag geben).

Rosen dürfen in keinem Garten fehlen. Sie bringen Farbe und mit ihnen lassen sich tolle Beete gestalten.

Omas Lieblingsrose, darf natürlich nicht fehlen!

Eure Sandra