Hochbeetgarten: Ohne Plan, aber mit ganz viel Liebe!

Unser Hochbeetgarten sieht in diesem Gartenjahr ein bisschen wild aus, aber trotzdem wird er mit viel Liebe gepflegt. In den letzten Gartenjahren habe ich einen Bepflanzungsplan gestaltet. Diese Bepflanzungspläne dienten als Orientierung, wo welches Gemüse gepflanzt wird und welche Gemüsearten sich gut kombinieren lassen. In diesem Gartenjahr konnte ich aus zeitlichen Gründen keinen Bepflanzungsplan konstruieren. Daher wurde alles einfach bei einer Tasse Kaffee besprochen.

Das Milpa-Beet (Link findet ihr unter diesem Beitrag) sollte auch wieder in diesem Gartenjahr ein fester Bestandteil in unserem Hochbeetgarten sein. In diesem Gartenjahr wollten wir es in das zweite Rahmenbeet (vor dem großen Hochbeet) kultivieren. Die genauen Pflanzeiten von Mais, Stangenbohnen und Kürbis sind immer gleich. Im April wird der Mais gesät, dann kommen die Samen der Stangenbohnen im Mai in die Erde. Zum Schluss wird der Kürbis entweder gepflanzt oder gesät. Tja, in diesem Gartenjahr ist alles anders. Durch das Wetter sind einige Mais- Jungpflanze von den Nacktschnecken genüsslich verspeist wurden. Es sind nur zwei Maispflanzen übrig geblieben und können jetzt ordentlich wachsen. Die Stangenbohnen wachsen dagegen hervorragend und hoffentlich können wir einige ernten und verarbeiten. Auch in diesem Gartenjahr wird es keinen Kürbis geben. Anstatt des Kürbis wachsen Kartoffeln im unteren Bereich des Rahmenbeetes. Im letzten Gartenjahr wuchsen die Kartoffeln in diesem Rahmenbeet. Ich würde sagen, die wurden bei der Ernte vergessen. Unsere eigene Interpretation eines Milpa-Beets. Ich finde es total schön und man muss sich nicht immer an die bekannte Gartenliteratur halten.

Im mittlere, kleinere Hochbeet hat mein Papa unsere übrig gebliebenen Tomaten gepflanzt.  Sie wachsen und wachsen. Ich finde durch die Tomaten sieht der gesamte Hochbeetgarten wie ein kleiner Gemüse-Dschungel aus. Jetzt heißt es warten, dass die Tomaten rot und geerntet werden können. Ich möchte in diesem Gartenjahr von einigen Tomaten eine Soße auf Vorrat kochen. Tomaten gehören einfach in unseren Hochbeetgarten. 

In den anderen Hochbeeten wachsen Minze, Möhren, Zucchini,Gurke, Rote Beete und Blumenkohl. Es wächst vor sich hin, mit einem besonderen Charakter. Man sieht, dass die Witterungsverhältnisse den Gemüsepflanzen ganz intensiv zu schaffen macht. Die Nacktschnecken erfreuen sich daran. Daher wird unsere diesjährige Gemüseernte wohl gering ausfallen. 

Zwischen dem Kräuterturm und Blütenturm ist im letzten Gartenjahr ein weiteres Rahmenbeet entstanden. Die Zucchini hat dort im Gartenjahr 2023 ihren Platz bekommen. In diesem Gartenjahr gedeihen die Kartoffeln an unserem dritten Rahmenbeet. Die Kartoffeln wachsen ordentlich und einer guten Ernte steht nichts im Weg. Kartoffeln gehören zu uns einfach dazu. Es ist eine Hommage an meine Großeltern.

Ich bin gespannt, wie viel wir in diesem Gartenjahr ernten werden. Mein Plan ist es, dass ich einen Bepflanzungsplan für den Herbst und Winter gestaltete, damit der Hochbeetgarten im Herbst und Winter nicht so leer aussehen.

Eure Sandra

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Unsere Garten-Experiment 2022: Das Milpa-Beet!

Hochbeetgarten: Alles wächst!

Die Hochbeete zeigen ein üppiges Gemüse-Grün. Ein optisch schöner Gemüse-Dschungel präsentiert sich im Hochbeetgarten. In dieser Hochbeet-Saison hab ich mal keinen Anbauplan entworfen. Hauptsächlich aus zeitlichen Gründen. Daher sind die Überraschungsmomente um so größer.

Das Milpa-Hochbeet!

In eines der kleinen Hochbeete wird das Milpa-Beet kultiviert. Das Rahmenbeet eignet sich nicht für den Anbau, da es nicht tief genug ist. Mais hat tiefe Wurzel und braucht eine gute Bodentiefe, die im Hochbeet vorhanden ist. Die Anbaumethode Milpa-Beet ist einfach und effektiv. Im April wurde der Mais an dem Rand des kleinen Hochbeetes ausgesät. Die Keimung des Maissaatgutes war erfolgreich und seitdem wächst der Mais zu einer staatlichen Größe heran. Inzwischen zeigen sich die Ansätze der Maiskolbe. Das aktuelle Wetter begünstigt sein qualitatives Wachstum. Nachdem Mais kamen die Stangenbohnen ins Hochbeet. Sie wurden dicht an dem Mais ausgesät. Dies wird gemacht damit sich die Ranken der Stangenbohnen an den Mais hochwachsen können. Auch die Stangenbohnen fühlen sich in dem kleinen Hochbeet wohl. Sie wachsen um den Mais herum, so wie es geplant war. Zum Schluss wird in der Mitte des kleinen Hochbeetes Kürbis gepflanzt. Tipp: Wer keinen Kürbis möchte, kann auch Gurke nehmen. Es harmoniert genauso, wie mit Kürbis!

Gurke oder Kürbis wachsen unter dem Mais und den Stangenbohnen. So wird das aufkommende Unkraut unterdrückt. Jede einzelne Gemüse-Pflanze hat in diesem kleinen Hochbeet sein Nutzen.

Mittlerweile ist alles so gut gewachsen, dass ein kleiner Urwald entstanden ist. Es fällt so auf und man kann deutlich erkennen,  dass durch die Wärme die im Inneren des Hochbeetes entsteht, die Gemüsepflanzen ihr Nutzen ziehen. 

Zwei kleine Hochbeete!

In den beiden anderen kleinen Hochbeet sieht man auf den ersten Blick, die Rank des Kürbis aus dem Milpa-Hochbeet. Man könnte annehmen, dass die beiden, kleinen Hochbeete als Unterstützung dienen. Es sieht optisch total gut aus und passt zum Gesamtbild des Hochbeetgartens. Solche optischen Highlights liebe ich und machen den Hochbeetgarten zu etwas besonderen.

Das erste kleine Hochbeet, welches direkt beim großen Hochbeet steht, ziert sich mit buntem Mangold. Er kann  schon geerntet werden. Durch seine bunten Stangen peppt er farblich alles auf. Mangold ist hervorragend für die Kultivierung im Hochbeet geeignet. Egal ob ihr ihn selber ausstellen oder im Gartencenter als Jungpflanze kauft. Ansonsten wächst dort noch ein Tomate und Blumenkohl. Aber das Highlight in diesem Hochbeet ist eindeutig der bunte Mangold.

Im mittlere, kleine Hochbeet ist die Birnenminze der Star. Damit sie nicht das gesamte kleine Hochbeet überwuchert, hab ich sie in einen Topf gepflanzt und erst danach am Rand gesetzt. Sie ist ziemlich kräftig im Wuchs und wird bald geerntet. Durch das Ernten der Birnenminze macht man zeitgleich ein Rückschnitt. Dadurch können sich neue Triebe bilden und die Verzweigung der Birnenminze gefördert. Weitere Gemüsesorten wachsen hier erstmal nicht. Die Birnenminze reicht aber völlig aus.

Kräuter in Hochbeeten zu kultivieren, bringt eine gute Ernte. Die Erwärmung setzt frühzeitig im Gartenjahr ein und fördert den frühen Austrieb der winterharten Kräuter. Wodurch die erste Kräuterernte im zeitigen Frühjahr schon durchgeführt werden kann.

Wildnis im ersten Hochbeet!

Das große Hochbeet, welches unser Erstes war, ist wild. Im Positiven Sinne! Im letzten Gartenjahr war die Zucchini unser Star in dem Hochbeet und in diesem Gartenjahr ist es eine selbstausgesäte Sonnenblume. Dieses große Hochbeet steckt in jedem Gartenjahr voller Überraschungen.

Hier wachsen zur Zeit Möhren, Tomaten, Rote Rübe und Blumenkohl. Alles ein wenig wild. Es passt zum Charakter des Hochbeetes. Perfekt würde gar nicht funktionieren und das wollen wir ja gar nicht. Ohne Plan entsteht eine richtige Wildnis im Hochbeet und es macht Spaß zu schauen, was als nächstes vielleicht dort wächst. So werde ich es weiterhin machen, weil es viel schöner ist. Alleine die Optik dabei ist einzigartig, denn das Gesamtbild ändert sich im Laufe der Gartensaison. Beim nächsten Gartenbesuch zeigt sich garantiert wieder ein anderes Hochbeet-Bild.

Was wächst in euren Hochbeeten? Schreibt es mir gerne!

Eure Sandra

Mein Gartenjahr 2022- Mein persönlicher Rückblick!

Mein Gartenjahr 2022 war das Beste überhaupt. Ich habe wirklich jede freie Minute in unserem Schrebergarten verbracht. Für jeden einzigen Gartenmoment bin ich dem Garten so dankbar. Egal, wie schwierig die alltägliche Situation war, der Garten macht fast alles vergessen.

Januar 2022!

Es gab viele Gartenhighlight in dieser Saison. Wahrscheinlich würde es den Beitragsrahmen ziemlich sprengen. Daher hab ich mir meine Gartenlieblinge 2022 rausgesucht.

Rosen: Die Dauerblüher !

Dieses Gartenjahr war definitiv ein Rosenjahr. Unsere Rosen haben bis zum ersten Frost ihre Blüte zur Schau gestellt. Alle Rosen, die bei uns wachsen, haben ausgiebig geblüht. Es war eine schöne Blütenpracht, die mich bei jedem Gartenbesuch erfreut hat. Meine Oma wäre sehr begeistert gewesen. Natürlich hat ihre persönliche Lieblingsrose wieder unglaubliche schöne Blüte hervorragend.

Das Rosenbeet vor der Laube sah märchenhaft aus. Die Vielfalt an Rosen ist überschaubar, aber gerade deswegen so einzigartig. Vielleicht gesellt sich im nächsten Gartenjahr noch der ein oder andere Rosenstock dazu.

Die Schönheit der Rosen hat nicht nur uns begeistert, sondern auch eine Vielzahl an Bienen und Insekten wurden dadurch angelockt.

Zum Beitrag: https://sandrasgartenwelt.blog/2022/06/13/unser-rosenbeet-mit-blick-auf-die-gartenlaube/

Das Frühjahr!

Die Überschrift „Das Frühjahr “ hab ich gewählt, weil das Frühjahr 2022 sagenhaft war. Alle Blumenzwiebeln, die meine Mama und mein Papa im vorherigen Herbst gesetzt haben, trieben aus und blühten unendlich schön. Ich könnte gar nicht aufhören, die Tulpen, das Allium zu bewundern. Es war eine einziges Farbenspiel. Besonders angetan haben es mir, die ganz dunklen Tulpen. Durch die Sonnenstrahlen kam dieser dunkle Farbton optisch sehr zur Geltung. 

Im Rosenbeet vor der Gartenlaube brachte sich eine bunte Mischung aus Iris-Blüten in den Vordergrund. In Kombination mit den austreibenden Rosen und dem frischen Grün des Lavendel sah es atemberaubend aus und die Vorfreude auf den Sommer stieg stetig. Sie passten zu diesem Zeitpunkt (Mai) optimal in das Rosenbeet. 

Neben den Blumenzwiebeln zeigte ihre Schönheit, die Clematis. Schon zu Lebzeiten meiner Großeltern ist sie ein fester Bestandteil am Rand der Terrasse. Sie wächst zu einem attraktiven Sichtschutz heran und das Jahr für Jahr. Es ist beeindruckend und kann fast gar nicht in Worte gefasst werden.

Ein weiteres Frühlingshighlight war die Blüte der Pfingstrose. Die Pfingstrosen haben meine Großeltern in unseren Schrebergarten gebracht. Ohne diese kräftige, einzigartige, imposante Blüte würde in dem Beet zu unseren Gartennachbarn etwas fehlen. Es ist, wie schon die Lieblingsrose meiner Oma eine Hommage an meine Großeltern!

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Opa und sein Garten!

Meine Kindheit im Garten meiner Großeltern!

Unser Garten-Experiment: Das Milpa-Beet!

Ich hatte von der Anbaumethode „Milpa-Beet“ gelesen und meine Neugier war sofort geweckt. Das eine Rahmenbeet war für diese Anbaumethode bestens geeignet. Es hat etwas gedauert, bis ich alle überzeugt habe. Im April ging es dann los, mit der Aussaat des Mais. Danach kamen der Kürbis und zum Schluss die Stangenbohnen.

Mais und Stangenbohnen könnten geerntet werden. Leider hat es mit dem Kürbis nicht geklappt. Im nächsten Gartenjahr wird es wieder ein Milpa-Beet geben. Alleine für die Optik, wird es in Zukunft ein Platz bekommen.

Hier könnt ihr mehr zu unserem Garten-Experiment Milpa-Beet erfahren: https://sandrasgartenwelt.blog/2022/09/09/unser-garten-experiment-2022-das-milpa-beet/

Die Erntezeit!

Ab Juni fing dann unsere Erntezeit an. Es gab den ganz Sommer genügend zu Ernten. Hauptsächlich Zucchini. Nach drei Jahren gab es endlich wieder Zucchini. Sie wurde direkt ins Hochbeet gesät und dürfte ohne Unterbrechung an Ihrem Platz wachsen und das tat ihr gut. Dadurch bescherte sie uns eine zahlreiche Früchte.

Neben der Zucchini waren Sauerkirschen, Johannisbeeren und alles was in den Hochbeeten/ Rahmenbeete wuchs. Wenn ich aus dem Garten kam, hatte ich grundsätzlich Gemüse oder Obst aus dem Garten dabei. So wurde jede Mahlzeit aufgepeppt mit der frische aus dem Garten.

Erst Ende Juli fing bei uns die Tomatenernte an. Während andere schon die ein oder andere Tomate geerntet haben. Komischerweise fängt in jedem Jahr die Tomatenernte spät an. Das regelmäßige Ernten der Tomaten stand bei jedem Gartenbesuch auf den Programm. Ich bin regelrecht in den Tomatenpflanzen verschwunden. Wenn ich wieder zum Vorscheinen gekommen bin, dann roch meine Haut etwas tomatig. Ich fand es schön und das ist Sommer im Garten.

Das waren meine Gartenlieblinge 2022! Ich freue mich jetzt schon auf die Gartensaison 2023! Eure Sandra

Unsere Garten-Experiment 2022: Das Milpa-Beet!

Als ich das erste Mal von der Anbaumethode Milpa-Beet gelesen habe, war ich sofort davon begeistert. Mein gärtnerisches Interesse war geweckt und ich wollte es gerne ausprobieren. Nach einigen Recherchen hab ich es meiner Familie erzählt und wusste sofort, welche Fläche sich dafür eignet. Mein Papa war zu Beginn sehr skeptisch, aber schon bald war er es, der die westlichen Arbeitsschritte ausgeführt hat. Das Milpa-Beet war unser diesjähriges Garten-Experiment!

Das Prinzip des Milpa-Beets!

Das Milpa-Beet ist eine Mischkultur aus drei Gemüsearten: Mais, Bohnen und Kürbis, die ein gegenseitiges Nutzen voneinander haben. Es ist auch unter dem Namen „Drei Schwestern “ bekannt. So kann man auf kleinste Flächen möglichst viel Ernten. Daher eignet sich diese Anbaumethode optimal für Hochbeete oder Rahmenbeete.

Die drei Gemüsearten wachsen in einer Symbiose, wobei jede Einzelne eine speziell Aufgabe übernimmt.

  1. Mais: wächst bis zu 2 Meter hoch und dient als Rankhilfe
  2. Stangenbohne: Sie Ranken am Mais empor und halten sich an ihm fest. An ihren Wurzeln wachsen sogenannte Knöllchenbaktieren, diese binden Stickstoff und dieser wird als Nahrung für Kürbis und Mais genutzt.
  3. Kürbis: Er wächst bodennah und hilft den Boden nicht austrocknen zu lassen und das Unkraut wird unterdrücken.

Die Planung unseres Milpa-Beets!

Nachdem wir entschieden haben, dass Garten-Experiment Milpa-Beet zu starten, folgte meine Planung. Der erste Aspekt war, welche Fläche wäre optimal für den Anbau eines solchen Beetes. Die optimal Anbaufläche für das Milpa-Beet war das eine Rahmenbeet. Es steht sonnig und verfügt über den ausreichenden Platz.

In der nächsten Planungsphase informierte ich mich über das Saatgut, sowie die Zeitpunkte, wann welches Saatgut/ Jungpflanze in die Erde kommt. Nach dieser Planungsphase ging es endlich los! Die Planung fand Mitte April statt, kurz bevor der Mais schon ausgesät werden musste.

Start des Garten-Experiment 2022: Das Milpa-Beet!

Das Rahmenbeet wurde bereits im letzten Herbst mit Laub und frischer Erde aufgefüllt. So ist eine ordentliche Grundvoraussetzungen für ein gutes Wachstum entstanden. Im Frühjahr wurde das ausgewählte Rahmenbeet mit guter Hochbeet-Erde nochmals gefüllt. Nun ging es los!

Als Erstes hat mein Papa den Mais am Rande des Rahmenbeetes ausgesät und mit einer Entscheidung Makierung gekennzeichnet. Zum Schutz vor Vögel hat er es abgedeckt. Die Keimung des Mais hat etwa 8- 10 Tage gedauert. Da nicht das gesamte Maissaatgut gekeimt hat, haben wir nochmals welches ausgesät. Nachdem die ersten Mais -Pflänzchen sichtbar waren, haben wir uns alle sehr gefreut. So kann es gerne weiter gehen.

Im nächste Arbeitsschritt stand die Aussaat der Stangenbohnen an. Ich wollte sie direkt an die Maispflanzen setzen. Damit sie sich direkt am Mais hoch wachsen können. Das Saatgut der Stangenbohne habe ich so nah wie Möglich am Mais gesetzt. Leider hat dieser direkte Kontakt nicht richtig funktioniert. Daher hat mein Papa zusätzlich als Rankhilfe Stäbe daneben gesteckt. Von diesem Stab aus hat sich die Stangenbohne mit unserer Unterstützung um den Mais gelegt und ist dort weiter in die Höhe gewachsen.

Eigentlich sollte es keine großen Probleme bereiten, am Boden des Rahmenbeetes den Kürbis zu pflanzen beziehungsweise wachsen zu lassen. Leider sind alle unsere Versuche gescheitert, dass der Kürbis gut entwickelt. Unser Problem lag darin, dass die Nacktschnecken die Kürbis-Jungpflanzen sehr mochte. Daher gab es in unserem Milpa-Beet kein Kürbis, was mich persönlich ein wenig traurig macht!

Ich hätte gerne das gesamte Bild des Milpa-Beets gesehen. Das Zusammenspiel zwischen drei Gemüsearten!

Unser Ergebnis des Garten-Experiment 2022:Das Milpa-Beet!

Unser persönliches Fazit zu der Anbaumethode Milpa-Beet ist durchweg positiv. Zwar hat es noch nicht mit alles drei Gemüsearten geklappt, aber wir sind für den ersten Versuch zufrieden. Mein Papa war total begeistert und es hat ihm vermutlich auch sehr viel Spaß gemacht, so wie mir. Im nächsten Gartenjahr 2023 wird es wieder in unserem Schrebergarten zu sehen sein. Denn selbstgeernteter Mais schmeckt so gut!

Eure Sandra