Einsatz von Florfliegen-Larven in Form der ChrysoCards im Garten und auf der Terrasse!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für die Firma Sautter und Stepper! Anmerkung alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert!

Der Einsatz der neu entwickelten ChrysoCards von Sautter und Stepper habe ich bereits im Innenbereich getestet (Unter dem folgenden Link findet ihr den entsprechenden Beitrag:https://sandrasgartenwelt.blog/2020/03/18/chrysocards-fuer-den-innenraum/) . Das Ergebnis war sehr gut. Nun stellte ich mir die Frage, funktionieren sie auch im Garten und auf der Terrasse. Die Ausgangssituation war ein Befall durch Blattläuse.

So bekommt ihr sie von der Firma Sautter und Stepper zugestellt. Luftdicht verschlossen, so dass die Florfliegen-Larven nicht vorher schlüpfen

Die Ausgangssituation im Garten und auf der Terrasse!

Die Rosen im Garten und die Tomaten, Topfhimbeere auf der Terrasse zeigten einen starken Befall auf. Andere Pflanzen waren nur leicht Befallen. Für die Anwendung der ChrysoCards eine gute Vorraussetzung.

Meine Erwartungen!

Da die ChrysoCards mich im Innenraum überzeugt haben, hoffte ich dass sie im Außenbereich genauso ihre Wirkung zeigen. Die Anwendung erfolgt ganz einfach. Sie werden direkt in die befallene Pflanze gehängt. Der Arbeitsaufwand dafür ist somit ziemlich gering. Das Wetter war ziemlich schwankend, daher war ich unsicher, ob die Florfliegen-Larven aktiv genug sind, um die Blattläuse in Schacht zu halten. Ich fand es spannend und hoffte, dass die Blattläuse verschwinden würden.

ChrysoCards in den jungen Tomatenpflanzen.
In unseren großen Hochbeet sind mehrere ChrysoCards zum Einsatz gekommen.

Florfliegen-Larven vermindern die Blattläuse!

Die Überschrift passt hervorragend zum Ergebnis. Meine Erwartungen wurden erfolgreich erfüllt. Der Einsatz von Florfliegen-Larven in Form der kleinen ChrysoCards lohnt sich garantiert. Bereits beim ersten Auftreten der Blattläuse können die ChrysoCards eingesetzt werden, um so eine Verminderung des Befalls zu erreichen. Ich konnte keine Blattläuse mehr finden, weder im Garten, noch auf meiner Terrasse. Ein wirkungsvoller Einsatz von Nützlingen.

Eure Sandra

Sum, Sum auf der bunten Blumenwiese!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für Neudorff!

Die bunte Blumenwiese unter dem Apfelbaum ist jedes Jahr mein absolutes Gartenhighlight! Viele unterschiedliche Blumenarten vereint in einer bunten Wiese. Sie sorgen gemeinsam dafür das Wildbienen und Co. ausreichend Nahrung finden.

Im Frühjahr habe ich die Fläche von Unkraut befreit und den Boden fachgerecht bearbeitet. So das eine lockere Beetfläche entstanden ist. Die Saatmischung „Bienengarten“von Neudorff ist sehr gut abgestimmt auf die Bedürfnisse der Wildbienen und Co.

Nach den genannten Vorarbeiten folgte das Verteilen der Saatgutmischung. Ich streue das Saatgut quer über die Fläche, es soll ja wild aussehen und nicht ordentlich!!! Wässern und in Ruhe wachsen lassen!

Beim Verteilen der Saatgutmischung!

Es ist faszinierend, wie sich nach einem entsprechenden Zeitraum so eine Blumenwiese entwickelt. Oder die unterschiedlichen Blumen zum Vorscheinen kommen. Mohn, Jungfer in Grün, Ringelblume, um nur einige zu nennen….

Jetzt ist die Blumenwiese in ihrer ganzen Pracht und sie wird garantiert bis in den Herbst uns erfreuen. Immer wieder erscheinen neue Blüten.

Aber nicht nur die Blüten schenke ich meine Aufmerksamkeit. Sie wird gerne von den Wildbienen angenommen. Es summt sehr hörbar und beim genauen Hinschauen, wird die ein oder andere Wildbiene, Hummel entdeckt.

Sum , Sum!

Ein wundervoller Ort für die Wildbienen ist entstanden. Ohne großen Aufwand kann man einen Ort für unsere Bienen schaffen. Jeder sollte eine kleine Oase für unsere Wildbienen anlegen. Es geht auch in kleinen Gefäßen. Ich selber, habe einen kleinen Bienengarten in einer Schale auf der Terrasse stehen.

Macht mit!!! #BeeBetter eure Sandra

Ein Beet wird Sommerfit gemacht.

Im Garten dürfen Beete mit schönen Stauden, Gehölze und einjährigen Sommerblumen nicht fehlen. Sie geben den Garten das zauberhafte Gesamtbild. Mit den Rasenflächen, Hochbeeten sind sie eine Einheit, die unseren Garten erst seinen eigenen Charakter geben.

Innerhalb einer Gartensaison kann es gut möglich sein, dass eines der Beete seinen Charakter verliert und nicht die gewünschte Aufmerksamkeit bekommt. Bei unserem Beet unter dem Flieder (passende Beitrag ist bereits erschienen) habe ich es extrem gemerkt. Man schafft nicht alles innerhalb einer Gartensaison. Ein Garten soll nicht nur aus Arbeit bestehen, sondern eine Oase der Entspannung im stressigen Alltag dienen.

Das schmale, längliche Beet, welches zum nächsten Garten grenzt, musste dringend einen neuen Style bekommen. Der Rasen und das Unkraut haben bereits einen groß Teil der Beetfläche eingenommen.

Das Beet vor der Neugestaltung!

Die Buchsbäume waren extrem vom Buchsbaumzünsler befallen. Somit wurden die Buchsbäume entfernt. Dadurch ist Platz für neue Pflanzen entstanden.

Erste Maßnahmen zur Beet Neugestaltung war, Rasen und Unkraut zu entfernen!

Die Neugestaltung!

Der Rasen wurde abgestochen und der Rand mit verschiedenen, großen Steinen eingegrenzt. Bei der pflanzlichen Gestaltung haben wir drauf geachtet, dass es sich um bienenfreundliche Pflanzen handelt. Ich pflanzte Löwenmäulchen, Strohblume, Wandelröschen und Tagetes. Dahlien wurden gesetzt und essbare Blütenmischung ausgesät.

Das Meer aus Tagetes!
Das Löwenmäulchen zeigt seine Blüte im Sonnenlicht!

Dadurch ist eine Vielfalt an Pflanzen ins Beet gekommen, die Insekten freuen wird. Pfingstrose, Schmetterlingsflieder, Hibiskus und das ein oder andere Gehölz vervollständigen das neue Erscheinungsbild.

Alles wächst und blüht!!! Die Grundidee dahinter wurde von uns perfekt umgesetzt. Natürlich wird es in jeder Gartensaison Ergänzung oder Veränderungen geben, aber sonst wäre es bei uns zu langweilig. Erstmal ist ein kleines Paradies für Wildbienen und Co. entstanden!!!

Eure Sandra

Ostseedünen im Garten!

Im letzten Jahr habe ich euch unsere Pool-Ecke vorgestellt (https://sandrasgartenwelt.blog/2019/07/24/viva-mallorca-im-garten/). Fertig wird so ein Gartenprojekt bei uns nicht immer. Es kommen neue Ideen dazu. Das finde ich besonders schön und macht wahnsinnig Spaß!

Urlaub im Garten! Bild aus dem Jahr 2019!

Mit passenden Pflanzen kann man natürlich einiges ausrichten, um ein gewisses Urlaubsfeeling zu erreichen. Aber nicht jede Pflanze wächst im Sand. Unsere Anregung sammelten wir an der Ostseeküste. Dort wächsen Gräser und Hunderosen, die sehr gut mit den rauen Bedingungen klar kommen. Also warum nicht, die Dünen von der Ostseeküste in den Garten übertragen.

So sah der hintere Bereich vor der Umgestaltung aus!

Idee, Besprochen und Getan! Im ersten Moment konnte ich es mir nicht genau vorstellen, aber spannend war es alle Mal. Mein Papa hatte da genau seine Vorstellung.

Der Sand wurde aufgeschüttet, um den Effekt der Düne zu erzeugen. Zwischen den beiden Dünen wird weiterhin der Tannenbaum stehen. In der Natur wird ja auch nichts geplant. Warum dann im Garten, der Natur freien Lauf lassen. Die Gräser bekamen als Erstes ihren Platz auf unseren beiden Dünen. Einige Gräser wachsen im Beet schon und durch ihre Größe können sie gut geteilt werden. Gesagt, getan! Zeit zum Anwachsen!

Die Sanddüne mit den Gräsern.

Nach den Gräser ging die Suche nach den passenden Hunderosen los. Das hat ein bisschen Zeit in Anspruch genommen. Aber so manch ein Gartenprojekt benötigt auch Zeit. Die Hunderosen wurden in einer Rosengärtnerei gefunden und im März in unsere Düne gepflanzt. Der Effekt war sofort da und ich bin sehr begeistert.

Jetzt steht der Pool und der Sommer kann beginnen. Die Gräser zeigen ihre Pracht und die Hunderosen beginnen zu Blühen! Ein wahres Urlaubgefühl in Garten!

Natürlich ist die Pool-Ecke noch nicht komplett. Sicher fällt uns das ein oder andere ein! Eure Sandra

Staudenlust für kleine Beete…

Stauden sind mehrjährige Pflanzen, die sich im Winter zurück ziehen und dann in der nächsten Gartensaison uns wieder mit ihrem Blattwerk und Blütenreichtum erfreuen. Für kleine Flächen fordert die Gestaltung Fingerspitzengefühl und die Auswahl der passenden Stauden. Bei großen Flächen ist es dagegen einfacher, weil genügend Platz zur Verfügung steht. Daher möchte ich gerne auf die Staudenlust bei kleineren Flächen näher eingehen.

Es ist wichtig, dass eine Fläche mit wenigen Quadratmeter so gestalten, dass es für einen gewissen Zeitraum funktioniert. Das bedeutet, wie sieht das Beet optisch mit Jahren aus. Überwuchert oder besonders attraktiv mit vielen interessanten Stauden, die vielleicht zu unterschiedlichen Zeiten blühen? Daher ist die Auswahl ein entscheidender Faktor. Stauden, die stark wachsen oder sich frühzeitig zurück ziehen sollten unbedingt vermieden werden. Die Beetfläche sieht dann eher gruselig aus, als das sie schön ist.

Bei der Auswahl der passenden Stauden ist auf gemäßigte Stabilität im Wuchs zu achten und das die Blühzeit sich über den kompletten Sommer bis in den frühen Herbst erstreckt. Natürlich kann eine kleine Beetfläche mit unterschiedlichen Blattschmuckstauden bepflanzt werden. Wir haben so ein Beet unter dem Flieder entstehen lassen (der passende Beitrag ist bereits auf dem Blog erschienen).

Die Blattschmuckstauden bilden ein einzigartiges Farbenspiel aus Struktur und Farbe der Blattwerke!

Die Pflanzenauswahl ist natürlich für sonnige Lagen größer als wenn eine Fläche komplett im Schatten liegt.

Beispiele für sonnige Beete:

  • Mädchenauge
  • Sonnenhut
  • Sedum
  • Phlox
  • Lavendel
Beispiele für ein sonniges Staudenbeet!

Doch auch im Schatten kann man sehenswerte Beete gestalten.

Beispiele für schattige Beete:

  • Funkie
  • Purpurglöckchen
  • Farne
  • Elfenblume
Farn und Funkie trifft man häufig im Garten an.

Natürlich gibt es noch viele weitere interessante Stauden. Die Auswahl wird von Jahr zu Jahr größer.

Buchtipp zu diesem Thema: Renate Hudak und Harald Harazim: Schnell, einfach, blüht! (unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag) !

Eure Sandra