Mein Indoor-Garten!

Salat, Mangold und Spinat wachsen in der Wohnung? Ich konnte es mir nicht wirklich vorstellen. Nachdem ich das Gartenbuch „Indoor-Ernte“ von Carolin Engwert gelesen habe (Buchrezension findet ihr in der Kategorie „Meine persönlichen Buchrezensionen „), wollte ich es selber testen.

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So ist mein eigener Indoor-Garten entstanden. Eine genaue Vorstellung, wie mein Indoor-Garten aussehen soll. Die Küche als Garten war sofort klar, der Rest entwickelte sich nach und nach. Kommt mit in meinen Indoor-Garten und staunt,was alles in der Küche wachsen kann.

Mit den Sprossen hat das Indoor-Garten begonnen (siehe auch den Beitrag „Ein kleiner Sprossengarten „)!

Zusammen mit meinem Sohn habe ich begonnen, Sprossen selbst zu ziehen und zu ernten. Es ist einfach und gesund. Salate, Brötchen oder Burger wurden so lecker aufgepeppt. Besonders lecker finde ich die Sprossen vom Radies und Rucola. Über das ganze Jahr können Sprossen selbst gezogen werden, egal wie die Lichtverhältnisse am Tag sind.

Nach und Nach zogen Mangold, Salat und Spinat in die Küche ein. Ich habe alle Pflanzen selbst ausgesät, um zu sehen, wie sie wachsen. Es war wirklich interessant zu sehen, wie Gemüse aus dem Garten in der Küche wachsen. Als Topping für Salat und andere kleine Mahlzeiten reicht die Ernte. Das sollte euch klar sein, wenn ihr sie in der Küche anbaut. Aber in erster Linie sollte der Spaß am Indoor-Garten in Vordergrund stehen. Mein Sohn ist immer mit Begeisterung dabei und fragt nach. Für Kinder kann ich ein Indoor-Garten nur empfehlen.

Neben den Salat, Mangold und Spinat dürfen Kräuter natürlich in so einem besonderen Garten nicht fehlen. Kultiviert nur die Kräuter, die ihr für eure Gerichte verwendet. Bei mir darf Basilikum und Petersilie nicht fehlen. Ich möchte demnächst Rosmarin auf der Fensterbank ausprobieren. Er fühlt sich eher im Kübel im Garten/Terrasse wohl. Bin gespannt, ob es gelingt.

Ein weiteres Experiment in meinem Indoor-Garten war, Kapuzinerkresse anzubauen. Die Pflanze selber ist sehr schön gewachsen, leider haben sich keine Blüten entwickelt. Vielleicht hab ich sie schon zu spät ausgesät. Ich werde es weiter probieren mit essbaren Blüten von der Fensterbank.

TIPP: Wer Salat und Co. (Sprossen werden selber gezogen) nicht selber aussäen möchte, kannsich entsprechende Jungpflanzen aus dem Gartencenter kaufen!

Ein Indoor-Garten macht Spaß und ich kann es nur empfehlen auszuprobieren! Eure Sandra

Gemüse von der eigenen Terrasse!

Seit letztem Jahr gärtnere ich auf einer kleine, niedlichen. Terrasse. Ich hab einige Ideen entwickeltund möchte natürlichdie ein oder andere Idee in die Tat umsetzen. Einer meiner Ideen ist, den Anbau von Gemüse ein wenig zu erweitern.

Welches Gemüse ich kultivieren werde, dass entscheidet sich spontan und wieviel Platz ich zur Verfügung hab. Ich möchte erstmal experimentieren und ausprobieren. Denn für mich wird es eine ganz neue Erfahrung sein.

In meinem ersten Terrasse- Jahr hab ich erstmal Salat und Tomate angebaut. Den einen oder anderen Salat wurde bereits mit der ersten eigenen Ernte aufgepeppt.

Die Obstkiste wird auch wieder in diesem Terrasse-Jahr für den Anbau des Gemüses genutzt. Sie sieht nicht nur optisch schön aus, sondern es ist genügend Platz für die verschiedenen Gemüsesorten.

Die Tomaten (Buschtomate) wächst in einem Kübel von meiner Oma der eine gute Größe hat und daher sehr gut für die Tomate sich eignet. Es scheint so, als wenn es eine nette, kleine Ernte gibt.

Mein kleines Experiment Salat in eine Schale wachsen lassen. Ich habe die übrigen Jungpflanzen des Pflücksalates ein wenig versetzt gepflanzt und hoffe, dass er sich zu einem ordentlichen Salat entwickelt.

Eine weitere Neuheit ist der Gemüsekübel für meinen Sohn. Dort wachsen erwartungsvoll Salat und eine Balkontomate.

Mein persönlicher Wunsch wäre bis weit in den Herbst etwas Gemüse zu Ernten und in meine Gerichte einzuarbeiten. Mal schauen, ob es klappen wird.

Eure Sandra

Gemüsereste einfach und leicht nachwachsen lassen! Eine kleine Anleitung!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag!

Als ich im letzten Jahr das Buch „Regrow your Veggies- Gemüsereste entlos nachwachsen lassen“ von Melissa Raupach und Felix Lill entdeckt habe, wollte ich es sofort lesen und erfahren, wie das Funktioniert. (Meine persönliche Buchrezension findet ihr hier: https://sandrasgartenwelt.blog/2019/08/14/regrow-your-veggies/)

Das Nachwachsen aus Gemüseresten hat mich sofort begeistert und daher war klar, dass ich es selber testen wollte. Dafür reicht eure Fensterbank in der Küchen aus. Macht daraus ein gärtnerisches Familienprojekt! Zusammen mit meinem kleinen Sohn macht es mir umso mehr Spaß!

Die Anleitungen sind einfach und verständlich geschrieben, so dass jeder sie umsetzen kann.

Mein Tipp: Probiert das Nachwachsen zu erst mit der Frühlingszwiebel aus! Sie hat bereits Wurzeln und kann schon in einem Topf mit guter Erde. Dadurch wächst sie ohne weitere Unterbrechung zu einer neuen Frühlingszwiebel heran.

Porree gehört auch zu den leicht nachwachsenden Gemüseresten. Am Stumpf des Porres sind kleine Wurzelnbereitsvorhanden. Der Stumpf wird ca. 5cm abgeschnitten und in ein Glas mit Wasser stellen. Sobald sich die ersten Wurzeln präsentieren, kann der Porree eingepflanzt werden.

Ein weiteres Beispiel dafür, wie leicht es ist, aus Gemüseresten neues Gemüse entstehen zu lassen, ist der Romasalat. Auch hier der untere Stumpf großzügig abgetrennt und in eine flache Schale mit Wasser gestellt. Aus eigener Erfahrung ist es sinnvoll, dass Wasser täglich zu wechseln. Sobald sich die ersten kleinen Wurzeln und neuen grünen Salatblätter zeigen, kann es in gute Erde gepflanzt werden. Dann dauert es nicht mehr lange bis hier euren Salat ernten könnt. Wer nur ein paar Blätter nimmt, regt den Salat wieder an Neue zu bilden.

Mein nachwachsendes Highlight bis jetzt, war die Avocado. Das Fruchtfleisch wird komplett entfernt, anschließend den Avocado-Kern an vier Stellen mit Holzstäbchen fixieren. So wird der Kern ins Wasser gesetzt, wie eine schwimmende Insel. Am besten ein Schnapsglas nutzen. Nach ca.3-4 Tagen könnt ihr die braune Hülle vorsichtig entfernen. Es kann lange dauern bis sich die ersten Keimlinge/Wurzeln zeigen. Geduld ist hier gefragt. Das Wasser bitte regelmäßig wechseln. Wenn Wurzeln und Keimblätter sich kräftig entwickeln haben, ab in die Erde.

Ich liebe meine Avocado-Pflanze und sie mag es in meiner Küche wohl sehr gerne. Ihr könnt zwar keine Avocados ernten, aber alleine für den Zierwert lohnt es sich, es auszuprobieren.

Eure Sandra