Staudenporträt: Echinacea

Die Echinacea (Scheinsonnenhut) kennt sicher jeder als Heil-und Zierpflanze. Vorallem der Purpur-Scheinsonnenhut hat gärtnerisch eine große Bedeutung! Besonders beeindruckend ist, dass seine Blüten sobald sie blühen uns lange erfreuen. Mittlerweile gibt zahlreiche Sorten der Echinacea. So viele unterschiedliche Blütenfarben, von weiß bis zum klassischen Pink. Bei einigen Sorten gibt es sogar einen Wechsel der Farben.

Die klassische Echinacea im Kübel auf meiner Terrasse!

Als Solitärstaude im Kübel kommt sie sehr schön zur Geltung. Mittlerweile hab ich meine Purpur-Echinacea mit einer Orangen kombiniert und sie blühen ausgiebig. Durch das zusammen pflanzen der beiden Sorten,  hab ich dafür gesorgt, dass die Purpur-Echinacea sich neu entfalten kann. Denn je Älter die Echinacea werden, desto schwächer werden ihre Blüten. Wenigstens wenn sie im Kübel gehalten wird.

Im Beet ist der Echinacea ein absolutes Highlight, aber achtet beim Pflanzen im Beet darauf, dass er nicht mit starkwüchsigen Stauden kombiniert wird. Denn das mag er gar nicht und geht komplett unter. Dies wäre bei diesen atemberaubenden Blüten doch schade.

Als Beetpartner für die Echinacea eignen sich Gräser besonders gut. Am besten verwendet man spätaus treibende Gräser, die eine mittlere Größe erreichen. So wird die Echinacea nicht verdeckt, sondern sie spielen miteinander. 

Meine Pflege-Tipps!

  • Regelmäßig mit Wasser versorgen, Staunässe vermeiden. Nicht austrocknen lassen weder im Kübel noch im Beet!
  • Ausreichende Nährstoffversorgung gewährleisten über die Gabe eines Flüssigdüngers (Anweisung des Düngers beachten!)
  • Verwelkte Blüten und Blätter entfernen.
  • Überwinterung im Kübel: mit einem Winterschutz vor Kälte schützen und den Kübel an eine geschützten Ort stellen. Gießen nicht vergessen!!

Die Echinacea gehört definitiv zu meinen Lieblingsblumen! Eure Sandra

Staudenporträt: Funkie, meine erste Blattschmuckpflanze!

Blattschmuckpflanzen haben in der Gartengestaltung einen hohen Stellenwert. In Kombination mit Blühpflanzen oder sogar als Solitärstaude präsentieren sie ihre Vielfältigkeit und ihr Blattwerk! (https://sandrasgartenwelt.blog/2018/05/24/blattschmuckpflanzen-ein-besonderer-charakter/) (https://sandrasgartenwelt.blog/2018/06/10/gestaltung-mit-blattschmuckpflanzen/)

Die Funkie gehört zu den bekanntesten Blattschmuckpflanzen. Ich liebe ihr Blattwerk und ihre Blüten, die das schmuckende Beiwerk darstellt. Egal, ob als Solitärpflanze oder in der Beetgestaltung, ich mag ihr Erscheingungsbild und das sie sehr pflegeleicht ist. Sie war meine erste Blattschmuckpflanze, die ich in der Ausbildung zur Gärtnerin kennengelernt habe. Seitdem darf die in meinem Garten, auf der Terrasse oder im Waldgarten nicht fehlen darf! Gerne möchte ich sie euch näher vorstellen in diesem Beitrag!

Unsere Funkie im Mauererkübel als Solitärstaude!

Von der Funkie oder Herzlilie gibt es weltweit 45 Arten und schätzungsweise 4000 Sorten. Einige Hobbygärtner haben den Stellenwert der Funkie erkannt und sammeln diese leidenschaftlich. Einige der Funkien hab ich selber und ich bin auch immer auf der Suche nach besonderen Funkien. Der Bund der deutschen Staudengärtner hat die Funkie 2009 zur Staude des Jahres gewählt und das hat sie auf jeden Fall verdient!

Das umwerfende Blatt zieht alle Blicke auf sich. Die Laubblätter gibt es in den unterschiedlichsten Grüntönen. Ihre Blattform ist grundständig angeordnet, spiralförmig mit langen Blattstielen, welche man sehr gut sehen kann. Die Farbvarianten des Laubblattes hängt von der jeweiligen Sorte ab. Es gibt weiß/ grün oder grün/ gelb oder sogar intensiv grün…

Neben ihrem Blatt ist die Blüte zwar eher ein Nebendarsteller, aber trotzdem sehr schön. Sie blüht über einen längeren Zeitraum und lockt gerne Bienen und andere Insekten an. Die Blüten sind je nach Sorte röhrig oder glockenförmig. In Lila, weiß oder violett auch hier wieder sortenabhängig blüht sie. Ich finde es ist ein Zauber, diese Blüte, denn an einem Tag ist fast noch nicht da und im nächsten Augenblick erscheint sie.

Ich mag sie als Solitärstaude sehr. So kommt ihr Vielfältigkeit besonders zur Geltung. Wer es lieber mag, der kann die Funkie wunderschön mit anderen Blühpflanzen gekonnt in Szene bringen.

Hier ist eine Kombination mit Funkie, Kapmagarite und eine Enzian-Art!
Die Funkie in Kombination mit dem weißen Wandelröschen, Zauberschnee und Lavendel!

Kurz zur Pflege: Sie ist pflegeleicht. Gut wässern, aber nicht zu nass! Nach den Eisheiligen kann die Funkie bis Oktober gepflanzt werden. Der Boden sollte locker und Humus sein. Funkien können sehr gut im Schatten wachsen, aber auch im Halbschatten mag sie es.

Eine absolute Liebhaberpflanze!!!

Eure Sandra