Sandras Pflanzenwelt: Lenzrose (Hellebours orientalis)

Im Winter sind Blüten eher selten zu finden. Da kommt die Blüte der Lenzrose besonders zur Geltung. Die Sortenvielfalt ist beeindruckend und wird zusehends vielfältig. Ab November werden sie in ausreichender Vielfalt angeboten, so das für jeden Hobbygärtner was dabei ist. Seit meine Mama die Lenzrose mit gelber und lila Blüte in den Garten gepflanzt hat, freue ich mich jeden Winter auf ihre Blüte. Sie fällt sofort auf und bringt Farbe in den winterlichen, gemütlichen Garten.

Wissenswertes:

Die Lenzrosen (Hellebours orientalis) sind aus einer Kreuzung der wilden Lenzrose mit verschiedenen anderen Arten der Gattung Hellebours entstanden. Auf dem ersten Blick wird die heutige Lenzrose oft mit der Christrose verwechselt, da sie auch zu der Gattung Hellebours gehört. Erst bei näherer Betrachtung erkennt man Unterschiede zwischen den beiden Arten. Durch ihre unkompliziertes, äußeren Auftreten, ihre Langlebigkeit und Variabilität ihrer Blütenblätter wird sie immer beliebter. Im Gegensatz zur bekannten Christrose hat die Lenzrose eine längere Blütezeit.

Sie wird auch Frühlings-Christrose genannt. Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)

Wuchs und Aussehen:

Die langlebige, wintergrüne Staude wächst relativ langsam, so dass sie wenig Platz in Anspruch nimmt. Ihre maximale Größe wird mit 50cm in der Literatur angegeben, aber aus eigner Erfahrung kann sie auch kleiner, aber wunderbar kompakt werden. Sobald man die Blätter anfasst, fühlen sie sich an als wenn man Leder in den Finger hält. Die Blätter sind grundständig angeordnet und meist gefingert. Im Austrieb sehen sie erst hell grün und im Sommer werden sie zusehends dunkler. Sobald die neuen Blätter sichtbar werden, stirbt das alte Laub der Lenzrose ab.

Ein echter Hingucker ist natürlich die Blüte. Sie besteht aus fünf Blütenblätter und misst im Durchmesser mindestens 10cm. An der Basis kommt ein grünlicher Ton zur Geltung. Ihr Farbspektrum ist von schönem zitronenähnlichen gelb bis hin zu einem kräftigen lila Ton. In der winterlichen Sonne kommen die Blütenfarbe atemberaubend zum Vorscheinen.

Standortansprüche:

Sie stellt keine besonderen Ansprüche an ihren Standort. Am Wohlsten fühlt sich die Lenzrose im Halbschatten. Wer sie unter laubabwerfenden Bäume und Sträucher pflanzt, wird mit Blütenreichtum belohnt. An diesen Standort mag sie es gerne. Wer die Lenzrose an einen eher sonnigen Standort gepflanzt hat, sollte im Sommer sie ausreichend mit Wasser versorgen. Ansonsten kann sie auch an diesen Ort gut gedeihen.

Der Boden sollte gut locker und lehmig sein. Auf einen guten Anteil an Humus ist zu achten. Diesen könnt ihr durch Zugabe von Humusprodukten aus dem Fachhandel oder gibt einfach gut gereiften Kompost hinzu. Das sollte mindestens eine Woche vor der Pflanzung der Lenzrosen erfolgen, damit sich alles gut ´verbindet.

Wer gerne die Lenzrosen in Kübeln kultivieren möchte, dem empfehle ich eine gute Pflanzerde mit einer guten Portion Humus. So ist eure Lenzrose im Kübel von Beginn an gut versorgt mit Humus und Nährstoffen.

Pflanzzeitpunkt:

In den Wintermonaten (ab November) werden bereits blühende Exemplare der Lenzrose, die ihr in euren Beeten oder Kübeln pflanzen könnt, aber im nächsten Winter wird es minimal nur eine Blüte geben. Dies kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Daher ist es ratsam, die Lenzrose erst im Frühjahr nach der Blüte an ihren Standort zu pflanzen! Bei frisch gepflanzten Lenzrosen die gesamten Blütenstängel entfernen, somit wächst sie kräftiger und hat eine gute Wurzelbildung.

Pflege:

Die Pflege der Lenzrose ist ziemlich pflegeleicht. Daher eignet sie sich hervorragend für neue Hobbygärtner! Um den Blütenansatz zu fördern, ist es von Vorteil eine gleichmäßige Feuchte zu produzieren, besonders in den Sommermonaten. Meine Lenzrose im Kübel, sowie die beiden Lenzrosen im Garten werden nur ausreichend mit Wasser versorgt. Tipp: Damit die Blüten der Lenzrose besser zur Geltung kommen, kann man problemlos einige Blätter entfernen. So bekommen sie optimaler Licht und die fördert das Wachstum der Blüte.

Eure Sandra

Vorfreude auf die Gartensaison 2023!

Das neue Jahr 2023 ist mittlerweile eine Woche alt. Ich freue mich bereits riesig auf die Gartensaison 2023. Die Zeit, wo der Garten, der Waldgarten und die Terrasse sich in ihrer Winterruhe befindet, nutze ich für das ausgiebige Pläne schmieden. Ideen sammeln und die anschließende Planung durchzuführen steigert meine Vorfreude auf die neue Gartensaison immens.

Ideen für den Garten, Waldgarten oder für die Terrasse entstehen spontan und werden in einer Mindmap zusammengestellt. Aus dieser Mindmap ergeben sich dann die konkreten Pläne für jeden Einzelnen. Das ist der Startschuss meiner Gartensaison 2023!

Im Schrebergarten:

Ich möchte in dieser Gartensaison mich wieder verstärkt, um unseren Hochbeetgarten kümmern. Die Freude auf eigenes Gemüse aus dem Garten ist jetzt schon riesig! Unser Hochbeetgarten besteht aus einem großen Hochbeet, sowie drei kleinen Hochbeeten. Hinzu kommen zwei Rahmenbeete und neues niedriges Rahmenbeet. Also ausreichend Fläche, um verschiedene Gemüsearten zu kultivieren. Seit einiger Zeit pflanzen wir die Gemüsepflanzen in Mischkultur an und dadurch entsteht eine wunderschöne Mischung aus den unterschiedlichsten Gemüsearten. Ich kann aus Erfahrung euch zu dieser Anbaumethode raten und es selber in dieser Gartensaison 2023 ausprobieren.

In der letzten Gartensaison haben wir die Anbaumethode des Milpa-Beet ausprobiert und waren sehr begeistert. Dies werden wir wieder in der Gartensaison 2023 anwenden. Ich würde am Liebsten sofort damit loslegen. Es hat Freude gemacht, den Mais, die Bohnen und den Kürbis (Leider haben die Schnecken unsere Kürbis-Pflanzen geliebt) bei seiner Wachstumsentwicklung zu beobachten. Das Endergebnis war trotz Schwierigkeiten schmackhaft.

Hier findet ihr den Beitrag zum Thema Milpa-Beet: https://sandrasgartenwelt.blog/2022/09/09/unser-garten-experiment-2022-das-milpa-beet/

Der Aspekt des bienenfreundlichen Gartens spielt weiterhin eine zentrale Rolle. Wir achten bei unserer Auswahl darauf, dass die Stauden, Gehölze und einjährigen Sommerblumen für Bienen und anderen Insekten geeignet sind und sie dadurch Nahrung finden. Auch in dieser Gartensaison wird wieder unter dem Apfelbaum eine Bienenweide ausgesät. Das machen wir seit ein paar Jahren und die Bienen und andere Insekten erfreuen sich an den vielen Blumen. Nicht nur wir freuen uns an den vielen schönen Blüten, sondern tun gleichzeitig etwas für unsere Tierwelt.

Naturnahe Gartengestaltung ist so wichtig geworden und sollte bei der Neugestaltung eines Gartens auf alle Fälle berücksichtigt werden.

Die Entspannung im Garten wird 2023 nicht zu kurz kommen. Dafür wird die Pool-Ecke wieder hergerichtet werden. Die kleine Terrasse, wo der Strandkorb in der letzten Gartensaison einen neuen Platz bekommen hat, wird in dieser Gartensaison erweitert. So soll eine gemütliche Longecke entstehen. Ich bin total gespannt drauf. Mein Papa hat da eine Idee und auf seine Umsetzung bin ich neugierig. Ich liebe diese gemütliche Strandkorb-Ecke sehr und hab die Entspannung dort jedesmal genossen. Kleine Auszeit vom Alltag, ein Gefühl von Urlaub.

Vorfreude auf den Waldgarten an der Aller!

Ich bin voller Tatendrang und kann es kaum abwarten endlich wieder im Waldgarten an der Aller los zu legen. In der letzten Waldgartensaison hab ich schon einige Veränderungen durchgeführt und weitere sollen in diesem Jahr folgen.

In dieser Saison möchte ich experimentell versuchen, ob sich im Wald Gemüse anbauen lässt. Dafür hab ich mir eine Ecke angeguckt, die sich dafür eignet. Diese kleine Ecke liegt im halbschattigen und windgeschützt. Also gute Standortbedingungen, da erst am späten Nachmittag alles im Schatten liegt. Gerade bin ich in der Ideenfindungsphase, ob es ein  Rahmenbeet oder Hochbeet werden wird. Ich werde erstmal meine Möglichkeiten aufzeichnen und dann geht es in die konkrete Planungsphase. Das wird in dieser Waldgartensaison mein persönliches Experiment!

Gerne möchte ich noch, das ein oder zwei neue Beete anlegen. Das eine Beet würde ich mit naturnahen Stauden bepflanzen und das zweite Beet ein Art Magerbeet. Die Thematik Magerbeet ist interessant und ich kann mir gut vorstellen, dass so ein Beet optisch und pflegeleicht in einen Waldgarten passt. Dazu werde ich weitere Recherchen vornehmen. 

Hier soll ein neues Beet entstehen.

Ansonsten wünsche ich mir viele bunte, insektenfreundliche Blumen!

Über meine Gestaltungspläne 2023 bezüglich des Waldgartens werde ich einen ausführlichen Beitrag verfassen, wo ihr näheres erfahren werdet!

Mein Outdoor-Wohnzimmer: Die Terrasse!

Kaum zu glauben, aber seit fast 4 Jahren kann ich unsere Terrasse als Outdoor-Wohnzimmer genießen. Ich schaue raus und erfreue mich an dem Blick der mir geboten wird. Jetzt im Winter sieht es ein wenig trostlos aus, aber den ein oder anderen Farbtupfer ist zu erkennen. Natürlich hat der starke Frost Anfang Dezember auch seine Spuren hinterlassen, aber das kann passieren. Darüber bin ich nicht traurig!

Für die Gartensaison 2023 hab ich mir auf der Terrasse vorgenommen, dass eine kleine attraktive Obst-Ecke entsteht. Himbeeren und Erdbeeren haben seit einem Jahr ihren Platz, aber ich würde gerne noch eine Brombeere und Johannisbeere im Kübel anbauen. So können wir Frisch vom Strauch Naschen im Sommer. Welche Sorten sich dafür eignen, wird wie immer recherchiert.

Brombeere und Johannisbeere sollen hier einen Platz bekommen!

Die Gemüse-Ecke wird so bleiben. Welche Gemüsearten in die Kübel dieses Jahr einen Platz finden, weiß ich noch nicht. Auf keinen Fall darf die Mini-Gurke fehlen. Ein ausdrücklicher Wunsch meines Sohnes. Ich freue mich wieder darauf, die Kübel vorzubereiten und dann zu pflanzen oder direkt zu säen. Am besten sofort durchstarten!

Viele blühende Pflanzen sind ausdrücklich erwünscht! Dabei achte ich darauf, dass es sich um Insektenfreundliche handelt.

Es wird reichlich zu tun geben, egal ob auf der Terrasse, im Schrebergarten oder im Waldgarten! Die Vorfreude auf die Gartensaison 2023 ist jetzt schon riesig und kann am besten los gehen! Eure Sandra

Mein winterliches Paradies!

Wenn ich raus auf die Terrasse gucke, erfreue ich mich an Ihrem winterlichen Aussehen. Sie sieht nicht trostlos aus, sondern hat einen jahreszeitlichen Charakter. Ich achte darauf,  wenn ich neue Stauden, Gehölze + jahreszeitliche Pflanzen pflanze, dass sie immergrün oder winterhart sind. So entsteht eine ansehnliche Mischung aus verschiedenen Pflanzengruppen.

Die Mischung macht erst den Charakter der Terrasse aus und in jeder einzelnen Jahreszeiten gibt es Blatt- und Blütenschmuckpflanzen zu bestaunen. So ist der Winter auf der Terrasse genauso schön, wie im Sommer oder Herbst.

In den Kübel hab ich in diesem Herbst/Winter Heide, Hornveilchen und Gräser miteinander kombiniert. Sie zeigen ihre Pracht von Herbst bis zum Frühjahr. So hab ich gleich drei Jahreszeit in einem Kübel abgedeckt. Besonders die Kombination mit Gräsern sind bei mir sehr beliebt. Sie können über das ganze Gartenjahr neu kombiniert werden und sind Immergrün. Auch jetzt nach den ersten Minustemperaturen.

Die Heide hält einige Minustemperaturen aus. Als ich auf die Terrasse gegangen bin, um für diesen Beitrag zu fotografieren, bin ich positiv von der Heide überrascht. Sie hat ihre einzige Schönheit behalten. Der Frost könnte ihr überhaupt nichts ausmachen. So wie ich sie in die Kübel gesetzt/gepflanzt habe, sah sie aus. Die Pflanzung war im Herbst! Solche robusten Pflanzen sind bei mir immer herzlich willkommen. Daher wird die Heide ein Dauergast auf meiner Terrasse bleiben. Wer Heide nicht mag, sollte ihr auf jeden Fall eine Chance geben. Denn die hat sie hundertprozentig verdient.

Die immergrünen Pflanzen trotzen dem Wetter sehenswert. Durch ihren Blattschmuck geben sie in den unterschiedlichen Ecken der Terrasse eine Art Struktur, die ich gerne mag. Meine beiden Lieblingsimmergrüne Pflanzen sind einmal die Traubenheide (für mehr Informationen hier klicken: https://sandrasgartenwelt.blog/2020/10/07/traubenheide-ein-immergruenes-gehoelz-trumpft-auf/) und die Skimmie. Sie sind total ausdrucksstark und man schaut sie sich gerne an, egal ob bei Frost oder bei regnerischen Wetter.

Bei der Traubenheide sind die rötlichen, grünlichen Blätter absolut schön. Es ist als wenn sie leuchten würden und diesen Effekt finde ich reizend. Sie gibt dem kleinen, rechten Beet am Rand der Terrasse ein einzigartigen Charakter.

Die Skimmie hab ich jetzt das zweite Jahr und ihr saftiges Blattgrün in Kombination mit den neu gebildeten Knospen fällt sofort auf. Im Frühjahr bekam sie frische Erde und einen größeren Topf, um sie wächst hervorragend. Sie steht an einer Ecke des rechten, kleinen Beetes und macht ordentlich was her. Für mich gehört die Skimmie zu einer winterlichen Terrasse.

Ein weiteres Highlight auf meiner winterlichen Terrasse ist der Sedum. Der Sedum war die erste Staude, die ich auf der Terrasse in eine Lücke gepflanzt habe. Mit jedem Jahr wird er schöner. Inzwischen hat er seine endgültige Größe erreicht. Ich lasse die verblühten Blüten stehen, denn dadurch können sich die Bienen noch die restlichen Pollen/Nektar rausholen. Jetzt sind sie durch den Frost matschig und könnten an frostfreien Tagen entfernt werden. An der Basis des Sedums erkennt man bereits die neuen Triebe für das nächste Jahr. Unglaublich wie schnell sie neue Austriebe bilden können, obwohl das Wetter nicht optimal für ein Pflanzenwachstum ist.

Mein Lieblingsregal ist wie im jeden Jahr weihnachtlich Dekorieren. In diesem Jahr gefällt es mir besonders. Mit den passenden Übertopfen kommen die Skimmie neben den geschmückten Tannenzweige, sowie die kleinen Koniferen eindrucksvoll zur Geltung. Die Lichterkette macht das ganze winterlich, märchenhaft und weihnachtlich.

Ich liebe es das Regal jahreszeitlich zu gestalten.

Eure Sandra

Gartenprojekt: Wintergemüse

Anmerkung: Kooperation mit der Firma Poétic (Unbezahlte Werbung).

Gemüse in Töpfen oder Kübeln zu kultivieren und später zu Ernten, ist in den letzten Jahren zum Trend geworden! Ich bin selber sehr begeistert, wie gut Gemüse in Kübeln wächst. Mein diesjähriges Gartenprojekt ist die Gestaltung einer Gemüse-Ecke.

Der Gemüse-Anbau in Kübeln soll über das gesamte Jahr in meiner Gemüse-Ecke statt finden. Also von Frühjahr bis Winter! Damit dieses Gemüse-Projekt funktioniert, braucht man gute, stabile und frostharte Kübel. Zusammen mit der Firma Poétic hab ich die passenden Kübel ausgewählt.

Wissenswertes über die Kübel der ‚Romeo- Serie‘

Das moderne Design der Romeo- Serie ist modern und gibt der Terrasse, dem Balkon oder im Haus einen einzigartigen Touch. Die Formen der unterschiedlichen Gefäßen, sowie das verschiedene Farbdesign lässt alle Pflanzen, sogar das Gemüse erstrahlen. Es gibt so viele Möglichkeiten, die Balkonkästen oder Pflanzgefäße miteinander zu kombinieren.

Alle Töpfe sind aus 100%igen recycelten Materialien. Das ist umweltschonend und Ressourcen werden geschonend.

Außerdem sind sie frostsicher und behalten ihrer Farbe, trotz der UV-Strahlung. Was auf meiner sonnigen Terrasse ein echter Pluspunkt ist.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich leicht Löcher für den Ablauf des Wassers bohren lassen. So kann es nicht zur Staunässe kommen.

(Informationen von Poétic)

Lass das Wintergemüse wachsen!

Mit den neuen Kübel von Poétic bekommt die Gemüse-Ecke ein einheitliches und strukturiertes Erscheinungsbild. Welches mir sehr wichtig war. So eine Sammlung aus unterschiedlichen Kübeln ist zwar nett, aber eine Struktur gibt es nicht.

Ich habe mir vorab überlegt,das alte Substrat als Unterbau zu nutzen und dann mit frischem Substrat aufgefüllt. Damit das Wasser aus den neuen Kübeln der ‚Romeo-Serie ‚ abfließen kann, hab ich ausreichend Löcher gebohrt, was leicht von der Hand ging. Auf der Unterseite der Kübel sind runde Flächen für die Abzugslöcher vorgedruckt und kennzeichnet. Eine verständliche Hilfestellung!

Im nächsten Arbeitsschritt waren die alten Gefäße an der Reihe. Alle vorhandenen Gemüsepflanzen zum Beispiel Pak Choi oder grüner Salat wurden vorsichtig heraus genommen und in einen Behälter mit Wasser gestellt. So sind sie ausreichend versorgt, bis sie ihren neuen Platz in einem der neuen Kübel der ‚Romeo- Serie‘.

Ich schaufelte das alte Substrat in die neuen, anthrazit farbenden Kübel von Poétic und bin total begeistert, wie simpel es ging. Die Kübel sind leicht zu tragen und an ihren richtigen Standort zu platzieren. Durch das Gewicht des Substrat bekommen sie Stabilität und sind daher Witterungsbeständig. Für ein gesundes Wachstum der Wintergemüse-Pflanzen ist es ratsam, noch eine kleine Handvoll Langzeitdünger darunter zu mischen.

Nachdem das Substrat mit dem Langzeitdünger in die anthrazit farbenden Kübel befüllt war, könnten die Wintergemüse- Pflanzen gesetzt werden. Das Platzangebot stellte sich als angenehm raus. Die Wintergemüse-Pflanzen werden in den Kübeln der ‚Romeo-Serie‘ genügend Platz zum Wachsen haben. Ich könnte sie mit einem angenehmen Abstand pflanzen und trotzdem ist kein Platz verloren gegangen. Optisch denkt sicher jeder, da passen ja gar nicht viele Gemüse-Pflanzen rein, aber weit gefehlt. Es ist hinreichen Wachstumsfreiheit vorhanden.

Ich bin total überrascht, wie viele Wintergemüse-Pflanzen in den Kübeln einen Platz gefunden haben.

Meine Wintergemüse-Pflanzen:

1. Grünkohl

2. Feldsalat

3. Mini-Pak Choi

4. Wintersalat

Bis auf den Mini- Pak Choi waren alle genannten Wintergemüse-Arten gekaufte Jungpflanzen aus einer Gärtnerei. So sah ich auf den ersten Blick, wie sehenswert meine neu gestaltete Gemüse-Ecke ist.

September 2022
Oktober 2022

Meine Empfehlung:

Wer sich neue Gefäße, Balkonkästen oder Kübel anschaffen möchte, sollte auf jeden Fall einen Blick auf die Gefäße von Poétic werfen. Sie sind leicht zu handhaben und sind genau auf die Bedürfnisse einzelner Pflanzengruppen abgestimmt.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Frostbeständigkeit. Nach den ersten Frostnächten sind sie in Form und Farbe genauso attraktiv, wie im Herbst als ich das Projekt „Wintergemüse-Anbau in Kübeln “ gestartet habe.

Das äußere Aussehen der Gefäße ist modern und liegt im Trend. Nicht nur in Anthrazit ein Hingucker, sondern auch in den anderen Farben.

Eure Sandra

Informationen zu den Gefäßen der ‚Romeo-Serie‘ und weiteren Produkte findet ihr auf der Internetseite von Poétic:

https://poetic-garden.com/de/

Mehr zum Thema Gemüse-Ecke auf meiner Terrasse findet ihr hier:

https://sandrasgartenwelt.blog/2022/05/05/meine-gemuese-ecke-im-fruehjahr/

https://sandrasgartenwelt.blog/2022/07/05/mein-kleiner-gemuese-dschungel/

Mein goldener Oktober 2022

Oktober 2022: Sonne, Garten und noch vieles mehr, so kann man ihn beschreiben. Ich hab jede freie Minute draußen verbracht, egal ob in der Natur, im Garten und im Waldgarten. Der Oktober war so schön und hat den Namen goldener Oktober zu Recht verdient.

Bäume, Stauden und einjährige Sommerblumen erstrahlen in der herbstlichen Sonne. Mein absolutes Gartenhighlight ist die Artischocken, die sich zu einer atemberaubenden Gemüsestaude entwickelt. Die Frucht hat eine stattliche Größe erreicht und macht den Hochbeetgarten attraktiv im Herbst. Hoffentlich kommt sie im nächsten Gartenjahr wieder.

Der Garten sah im Oktober so märchenhaft (https://sandrasgartenwelt.blog/2022/09/20/der-maerchenhafte-herbstliche-garten/). Die Rosen fangen wieder an zu blühen und die Kapuzinerkresse gibt im Rosenbeet nochmal alles.

Ich bin bei jedem Gartenbesuch begeistert. Das Rosenbeet vor der Laube ist im Herbst immer wieder ein Highlight. Egal, ob vor den Rosen Tagetes oder eine Kapuzinerkresse wächst.

Die Gräser bringen ihre Attraktivität zusehends in Position. Ihre vielseitigen Facetten sind bei jedem Anblick anders und das macht es zum Eyecatcher. Sie lockern im Herbst alles ein wenig auf und geben den blühenden Pflanzen einen ansehnlichen Kontrast. Egal ob im Garten oder auf meiner Terrasse. Gräser und blühende Pflanzen bilden ein schönes, attraktives Duo im Beet oder im Kübel.

Meine beiden Lieblingsmotive im Oktober waren der Sedum auf meiner Terrasse und die Hortensie im Garten. Sie bilden immer neue Farbakzente im Sonnenlicht. Die größten Farbfacetten zu unterschiedlichen Zeiten, brachte die Hortensie zum Vorscheinen. Das überraschte mich sehr!

Die Sedum-Blüte verändert sich mit der Zeit. Mir kommt es so vor, als wenn der Prozess der Veränderung des Blütenstands jeden Tag von statten geht. Es ist faszinierend und beeindruckend mich nachhaltig. Egal aus welcher Perspektive ich den Sedum betrachtete und fotografiere, er ist immer der Star.

Im Oktober gab es für meinen Sohn eine kleine Ernte von Himbeeren. Sie schmecken frisch, süß und lecker. Es ist eine Freude auf die Terrasse zu gehen und sofort sieht man die rote Himbeerfrucht.

Dadurch wird einem bewusst, wie warm der Oktober war. Denn viele Gemüsearten und auch Obstarten können noch zahlreich geerntet werden.

Das gepflanzte Wintergemüse auf der Terrasse und im Hochbeetgarten gedeiht prächtig. Die Pflanzen sehen kräftig aus und die erste Ernte der Wintersalate kann bald erfolgen. Am meisten bin ich auf den roten Feldsalat, den ich das erste Mal kultiviere.

Der Oktober war mega toll, egal ob im Garten oder auf der Terrasse. Jetzt beginnt der November und ich freue mich auf viele Gartenhighlights. Eure Sandra