Kräuterporträt: Rosmarin, darf auf keinen Fall im Kräutergarten fehlen!

Ein weiterer Liebling in der Kategorie „Quer durch den Kräutergarten “ ist der Rosmarin. Ich liebe ihn sehr und darf in meinem Kräutergarten auf keinen Fall fehlen. Besonders seinen intensiven Duft mag ich sehr. Ich rieche ihn gerne.

In der gesamten Kräuterpflanze befinden sich ätherische Öle. Daher wird der Rosmarin nicht nur in der Küche verwendet, sondern auch in der Heilkunde. In den Kräuterbadezusätzen entdeckt man garantiert den Rosmarin!

Aussehen und Wuchs:

Die Blätter sind nadelförmig und wenn man sie berührt, fühlen sie sich ein wenig ledrig an. Ihre sattgrüne Farbe ziert die Blätter auf der Oberseite, während die Unterseite des Blattes weiß bis graufilzig behaart ist. Wenn man genau auf die Blätter achtet, dann erkennen wir, dass sie am Rand nach unten gerollt sind. Hier durch wird das Blatt vor Austrocknen geschützt.

Die Blüte des Rosmarins kann über das ganze Jahr über entstehen. Ihre Farbe ist hell lila und sieht total zart aus. Dadurch wird der Rosmarin zum Highlight in jedem Kräutergarten und dient den Bienen und anderen Insekten als Nahrungsquelle.

Rosmarin wächst buschig und zeigt eine ausgeprägte Verzweigung. Es gibt auch hängende Arten des Rosmarins.

Pflege:

Für Kräuteranfänger ist der Rosmarin bestes geeignet. Er benötigt keine intensive Pflege. Der Boden sollte locker und Humusanteile haben, aber er mag auch einen kleinen Sandanteil. Wer ihn in Kübel/Balkonkästen Pflanzen möchte, dem empfehle ich eine qualitative hochwertige Kräutererde.

Da der Rosmarin eine gewisse Trockenheit verträgt, kann er im Kräuterturm/ Kräuterspirale in den oberen Bereich gepflanzt werden. Staunässe mag er absolut nicht! Der Standort sollte sonnig, kann aber auch halbschattig sein. Ich selber hab meinen Rosmarin in den Halbschatten gepflanzt und er wächst ordentlich.

Bei der Ernte des Rosmarins führt ihr parallel die Schnittmaßnahme durch. Dadurch wird die Verzweigung des Rosmarins gefördert.

Anwendung:

  • In der Küche: der Klassiker: Rosmarin-Kartoffeln! Überbackener Schafskäse
  • Zum Verwöhnen:Die Rosmarin-Nadeln zum Badewasser dazu gegeben
  • Dekoration: Aus den Rosmarin-Zweigen einen dekorativen Kranz binden!
TIPP: Zusammen mit Blühpflanzen in einen Kübel/ Beet pflanzen und es entsteht eine bienenfreundliche Nahrungsquelle!

Der Rosmarin darf auf keinen Fall im Kräutergarten fehlen, da er sehr vielseitig einsetzbar ist! Eure Sandra

Himbeeren und Erdbeeren- Naschen erlaubt!

Naschen erlaubt! Auf der Terrasse soll im Sommer genascht werden. Ich mag es, die Himbeeren oder Erdbeeren direkt in den Mund zu stecken. Frisch und saftig! Im Garten gehört es dazu und jetzt möchte ich es gerne auch auf der Terrasse. Die Idee ist, eine kleine Obstecke zu gestalten. Erdbeeren und Himbeeren sind die ersten beiden Obstarten, die in der zukünftigen Obstecke wachsen und uns schon das ein oder andere Nascherlebnis beschert haben.

Meine Topfhimbeere!

Den optimalen Platz für die Erdbeeren und der Topfhimbeere hatte ich nicht. Die Topfhimbeere ist mit ihrem Topf von einem Platz zum nächsten Platz umgesetzt. Sie wächst sehr gut, aber richtig toll fand ich ihren Standort nie. Das wollte ich auf jeden Fall ändern.

Die Erdbeeren hab ich einfache dort hin gepflanzt, wo gerade der Platz vorhanden war. Das Wachstum der Erdbeeren war überhaupt nicht ausreichend und geerntet haben wir auch nichts.

Zwei immertragende Erdbeeresorten!
Die selbstgezogenen Walderdbeeren!

In einer kleinen Ecke, der ich bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Aufmerksamkeit geschenkt habe, würden meine Himbeeren und Erdbeeren einen ordentlichen, stabilen Platz bekommen. Sie nehmen dadurch nicht so viel Platz weg und können auch in der hinteren Ecke ausreichend versorgt werden.

Aber eine Topfhimbeere ist mir zu wenig, daher musste eine zweite Balkonhimbeere her. Die alte Obstkiste eignet sich hervorragend für die Balkonhimbeere, sowie zwei weiteren Erdbeerpflanzen.

Meine Schale mit den Walderdbeeren hab ich auf die linke Seite der Obstkiste gestellt. So können sie sich nicht in der Obstkiste ausbreiten. Gegenüber der Schale hab ich die Balkonhimbeere gepflanzt. Zwei weitere Erdbeerpflanzen haben auch noch einen Platz gefunden. Eine tolle Kombination!

So sah die kleine Obstecke nach ihrer Entstehung aus!
So sieht die Obstecke aktuell aus!

Vorfreude auf das Nascherlebnis. Für mich und meinem Sohn sicher ein wahrer Genuss im Sommer!

Himbeeren und Erdbeeren lassen sich sehr gut auf dem Balkon/ Terrasse im Kübel kultivieren. Wichtig ist, dass ihr darauf achtet, dass sich die Sorten für den Anbau im Kübel eignen. Fragt am besten im Fachhandel nach! Probiert es aus!

Eure Sandra

Wasser marsch! Das neue Wasserspiel auf der Terrasse!

Seit zwei Jahren lebe ich meine Leidenschaft zum Gärtnern neben dem Familiengarten auch auf einer Terrasse aus. Die Gestaltung spiegelt so langsam meinen persönlichen Geschmack wieder.

Von der ersten Minute an, war ich in die Terrasse verliebt und bin es immer noch. Mit Pflanzen zu verschönern oder ein wenig Gemüse zu kultivieren steht besonders im Mittelpunkt. Daneben gibt es ein kleines Wasserspiel,  welches von unserer Vorgängerin installiert wurde. So eine Wasserquelle beruhigt. Leider war es bereits ein wenig marode und uns war von Anfang klar,  dass bald eine neue beruhigende Wasserquelle her muss.

Nach langem Überlegen und einen Plan ging es los. Mein Favorit war eine Silberkugel, wo langsam das Wasser raussprudelt. Es wirkte elegant. Aber plötzlich sind wir auf ein Holzfass mit Pumphahn und Platz für Pflanzen gestoßen. Das war es! Erstens passt es zur Terrasse und das Rustikale ist mir absolut am Liebsten.

Bevor das neue Wasserspiel seinen Platz beziehen konnte, waren kleine Arbeiten nötig. Das alte Becken und die Umwalzpumpe mussten entfernt werden. Am Ende blieb ein gewaltiges, großes Loch. Ich war sehr überrascht und baff. Dieses Loch wurde mit über 80 Liter Erde aufgefüllt. Der Wahnsinn!

Nachdem die Erde aufgefüllt und verdichtet war, sah alles super aus. Die Vorfreude wurde von Minute zur Minute größer. An der Seite ist noch ein kleine Fläche zum Bepflanzen entstanden. Darüber freue ich mich auch sehr.

Die Kombination rustikal und modern gefällt mir besonders. Nun kann das Frühjahr erst recht beginnen.

Eure Sandra

Meine Frühlingsfavoriten!

Während ich diesen Beitrag verfasse, sitze ich auf der Terrasse und genieße die Sonne. Mein kleiner Sohn spielt im Sandkasten.  Ein herrlicher Tag mit tollem Frühlingswetter.

Viele Frühjahrsblüher sind in diesem Jahr auf meiner Terrasse zu entdecken. Neben den klassischen Stiefmütterchen und Hornveilchen wollte ich abwechslungsreiche Highlights setzen. Diese Highlights möchte ich euch gerne vorstellen. Sie werden sich im nächsten Frühjahr wieder auf der Terrasse ein Platz finden 

Die Frühlingszwerge!

Die Überschrift passt sehr schön zu den kleinen Zwiebelblüher, die auf meiner Terrasse einen Platz im Kübel und Beet gefunden haben. Bereits im letzten Frühjahr gab es ein kleines Meer aus Tulpen.  Dieses Mal wollte ich noch Narzissen,  Muscari und  ein absolutes Highlight sind die Scilla. Ich mag ihre Sternenhimmel und die blaue Blüte, die zwar zart aber sehr intensiv ist.  Einige Blumenzwiebeln hab ich bereits im Herbst gesetzt.  Andere sind vorgezogen gewesen aus einer Gärtnerei. So das keiner auf Tulpen, Narzissen oder Scilla verzichten muss. Ihr könnt so eure Kübel sehr schön in Frühlingsstimmung setzen. 

Ranunkeln erzeugen ein farbliches Feuerwerk im Beet und Kübeln.

Ranunkeln gibt es in vielen Farbvarianten, dass sie auf gar keinen Fall auf meiner Terrasse fehlen dürfen.  Besonders die zweifarbige Blüte hat es mir angetan. Ein Feuerwerk im Beet, sowie im Kübel. Natürlich musste die Blüte in meinen Lieblingsfarben sein.

Moossteinbrech, eine Staude für Bienen!

Der Moossteinbrech steht in voller Blüte und bietet für Bienen und Co. eine echte Nahrungsquelle. Das flache Mooskissen mit den überragenden Blüten harmoniert sehr gut und darf auf keinen Fall im Staudenbeet fehlen. Den Kunden empfehle ich es sehr gerne, weil es nicht nur in Beete gut passt, sondern auch im Balkonkasten.

Es sind abwechslungsreiche Frühlingsblüher dabei und es muss nicht immer nur Stiefmütterchen und Hornveilchen sein. Eure Sandra

Mein Konzept zur Gestaltung der Terrasse!

So langsam kommt der Frühling auf meiner Terrasse zum Vorscheinen (siehe den Beitrag „Die Terrasse startet in den Frühling“). Leider zeigt sich das Wetter noch nicht so frühlingshaft. Ich bin voller Tatendrang und in meinem Kopf sammeln sich viele Ideen. Ich gärtnere seit 2 Jahren auf der kleinen, gemütliche Terrasse und einige Neuerungen stehen auf den Zettel.

Das kleine Wasserspiel muss unbedingt saniert beziehungsweise von Grund auf erneuert werden. Die Idee ist, drei kleine in ihrer Größe unterschiedliche silberne Kugeln zu installieren. Konkret ist aber noch nichts weiter geplant.

Weitere Ideen bekommen langsam einen konkreten Plan. Neben den Erdbeeren und der Topfhimbeere möchte ich gerne eine Hängebrombeere haben. Ein wenig Naschkatzen für Zwischendurch! Alles soll zusammen im hinteren Teil in der Nähe des Rosenbogens seinen Platz finden.

Hinter der kleinen Steinmauer ist es relativ schattig und daher eignet es sich sehr, für ein kleines Beet im Schatten. Ein Farn hat bereits seinen Platz dort gefunden. Andere Schattenstauden sollen ihn perfekt ergänzen.

Das große, zentrale Beet bekommt eine Auffrischung. Frische Pflanzerde und eine neue Bepflanzung sollen es wieder in Szene bringen.

Die Kübel werden wieder saisonal bepflanzt. Natürlich wachsen Tomaten und kleiner Gemüsearten wieder auf der Terrasse. Der Kräuterkasten muss auch erneuert werden. Über diesen Plan werde ich in einem anderen Beitrag berichten.

Eure Sandra