Gartenprojekt: Outdoor-Küche!

Draußen zu kochen, ist ein richtiger Trend im Garten geworden. Ich finde kochen an der frischen Luft entspannend. Die Möglichkeit einer eigenen Outdoor-Küche zu haben, hat sich bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht ergeben. Ich hatte viele Ideen, wie meine eigene Outdoor-Küche aussehen soll.  Inspirationen fand ich in einigen Gartenzeitungen.

In dem Waldgarten konnte ich mir eine Outdoor-Küche sehr gut vorstellen. Viele Plätze im Waldgarten boten die Möglichkeit, um dort eine Outdoor-Küche zu bauen. Die einfachste und nahliegendes Idee, um eine praktische Outdoor-Küche war der Tresen im Eingangsbereich zur Waldhütte. Eine stabile Fläche war somit vorhanden. Der Tresen steht außerdem in unbarer Nähe zum Grill, so kann ich die Salate oder andere Leckereien optimal zubereiten und es kommt schnell an den gedeckten Tisch.

So viele Vorteile sind vorhanden und müssen daher unbedingt genutzt werden.  Jetzt fehlten nur noch die einzelnen Details, um mein Vorhaben den Tresen in  eine Outdoor-Küche umzuwandeln. 

Zwischen dem Tresen und der Innenküche haben wir den neuen Kühlschrank platziert, so haben wir einen kleinen Platz im Wohnbereich geschaffen, den wir anderes nutzen können. Somit war der Kühlschrank ein erster Meilenstein in Richtung meiner eigenen Outdoor-Küche. Wenn ich draußen koche, brauche ich nicht weit gehen, um die Zutaten aus dem Kühlschrank zu holen. Kurze Wege, leckeres Essen!

Trotzdem war mir noch nicht klar, wie zum Schuss die Outdoor-Küche aussehen wird.

Unsere Kaffeeautomat stand von Beginn an auf dem Tresen. Morgens den Kaffee an der frischen Luft zu zubereiten, weckt alle Lebensgeister. Besonders schön finde ich dabei, der morgendliche Ruhe im Wald zu lauschen. Ein toller Start in einen neuen Tag!

Zwei Bestandteile meiner Outdoor-Küche sind somit schon vorhanden, ohne das es eine strukturierte Planung gab. Es hat sich spontan so  ergeben und manchmal sind es die schönsten Momente. Ich freue mich über solche Entwicklungen sehr und schätze sie. Auf einer alten Gusseisenpfanne hab ich symbolisch mit einem Kreidestift „Outdoor-Küche“ drauf geschrieben. So könnte ich an meinen Gartentraum weiter arbeiten.

Ich wollte die Outdoor-Küche mit einfachen und kostengünstige gestalten. Meine Idee dahinter war, einige Dinge zu nutzen, die bereits in der Waldhütte vorhanden sind. Das macht die Outdoor-Küche rustikal und es passt wunderbar in mein gesamt Konzept „Upcycling“ , welches ich im Waldgarten oft umsetze.

Nach dem Kaffeeautomat bekam unsere Fritteuse einen Platz in meiner Outdoor-Küche. Sie passt gut in mein Konzept und wird garantiert, dass ein oder andere Mal verwendet. Sie steht dafür, dass eine Vielfalt an Gerichten draußen gekocht werden kann.

Der letzte und entscheidende Schritt, damit sich mein Gartentraum Outdoor-Küche erfüllt, ist die Kochplatte. Das hat etwas länger gedauert. Aber was lange dauert, wird ja bekanntlich am Ende gut. Eine Induktionsplatte hab ich nach langer Überlegung ausgeschlossen, da ich nicht wusste, ob die alten Kochtöpfe drauf funktionieren. Daher fiel die Entscheidung auf eine klassische, elektrische Kochplatte. So eine elektronische Kochplatte wurde bereits im Garten von meiner Oma verwendet. Ich sehe es auch als Hommage an meine Oma. Sie wäre sicher von dieser Art der Outdoor-Küche begeistert.

Mit einigen Details wird die Outdoor-Küche noch verschönert. Ich liebe es aus vorhandenen Dingen eine neue Dekoration zu gestalten. Dadurch wird meine Outdoor-Küche individuell und der Charakter des Waldgartens wieder aufgegriffen.

Das Kochen an der frischen Waldluft macht richtig Spaß und ich bin glücklich darüber, dass ich meinen Traum von einer Outdoor-Küche verwirklichen konnte!

Eure Sandra

Dein Balkonguide: Die Basics!

Nachdem ihr euren Balkon kennen gelernt und die Planung in Angriff genommen habt (Links zu diesen beiden Thematiken am Ende des Beitrags), geht es jetzt im dritten Teil von „Dein Balkonguide“ um die Basics. Die Basics bilden eure Grundlage, damit ihr erfolgreich auf den Balkon gärtnern könnt.

Mit diesen Basics verwandelt ihr euren Balkon in ein gemütliches Paradies zum Entspannen:

Pflanzgefäße:

Es gibt eine große Anzahl von Pflanzgefäße, die für den Balkon angeboten werden. Das Angebot reicht von einfachen Balkonkästen bis hin zu Kübel aus Keramik. Bevor ihr entscheidet, welche Balkonkästen oder Kübel zu euren Balkon passen, berücksichtigt die Tragfähigkeit des Balkons, sowie die Stabilität des Balkonsgelände. Denn zu schwere Kübel oder zu unstabile Balkonkästen schaden den Bodenbelag des Balkons und vermindern die Tragfähigkeit. Bei unstabilen Balkonkästen besteht die Gefahr, dass sie durch starke Winde herunter fallen können und für andere Menschen eine Gefahr darstellen. Dies bitte bei eurer Wahl des Balkonkasten oder der Kübel beachten!

Welche Farbe, Material oder Form der Kübel oder der Balkonkästen wählt ihr nach eurem persönlichen Geschmack aus? Ich empfehle gerne, dass die Kübel und Balkonkästen von einer Art auszuwählen. Das sieht zum einen einheitlicher aus und wirkt ruhig. Auf meinem eignen Balkon hab ich diese Empfehlung nicht beherzt. Ich mag es lieber bunt gemischt mit Stil. Wer es auch bunt mag, kann seine Gefäße in unterschiedlichen Arten aussuchen und so auf dem Balkon stellen/befestigen, wie es möglich ist.

Die Formen, das Material:

Die Formenvielfalt der Balkonkästen und Kübel ist erstaunlich. Früher gab es nur Rund und länglich, wenn ich mich jetzt bei den Balkonkästen oder Kübeln umschaue, entdeckt man auch asymmetrische Formen wie zum Beispiel oval oder breit länglich. Natürlich muss für diese asymmetrischen Formen der nötige Platz vorhanden sein. Anhand des Materials der Balkonkästen oder Kübel kann festgestellt werden, ob sie sich für den Balkon eignen oder welche Befestigungshaken oder Maßnahmen zur Stabilität verwendet werden muss. Der Klassiker bei den Pflanzgefäße ist Ton oder Kunststoff. Mittlerweile gibt es, welche aus Keramik oder ähnlichen Materialien. Daher empfehle ich, sich gut über das ausgewählte Pflanzgefäße zu informieren. Sie werden vielen Witterungsverhältnissen ausgesetzt sein und daher ist eine lange Haltbarkeit wünschenswert!

Die kreativen Pflanzgefäße:

Wer sich einen besonderen Charakter auf den Balkon zaubern und sich kreativ austoben möchte, sollte sich einzigartige und individuelle Pflanzgefäße gestalten. Diese Pflanzengefäße sieht man nicht häufig auf anderen Balkonen und jeder wird sich fragen, woher ihr eure kreativen Pflanzgefäße habt. Der größte Trend in den letzten Jahren ist das Upcycling! Das können alte Schuhe, eine alte Weinkiste sein. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Die Pflanzengefäße können natürlich komplett selber gebastelt werden, an die Säge und fertig los. Aus vielen herkömmlichen Flaschen, Milchtüten oder Obststeige lassen sich individuelle Gefäße für eure Pflanzen herstellen. Aus einer Obststeige wird ein Balkonkasten oder aus der Milchtüte ein Pflanzentopf zum Befestigen an einem Rohr. Euer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Erde:

Schaut man sich im Gartencenter um, entdeckt man eine riesige Auswahl an Erden. Das kann gerne dazu führen, dass es einen überfordert. Da gibt es Spezialerden, Pflanzerden und Blumenerden, aber welche Erde versorgt eure Pflanzen auf den Balkon optimal. Das erkläre ich euch in diesem Abschnitt.

Ich nutze für meine Pflanzen eine gute, nährstoffreiche Pflanzenerde. So bekommen die Pflanzen gleich nach ihrer Pflanzung eine Grundlage an Nährstoffen, so das sie gut anwachsen können. Wer dabei an die Nachhaltigkeit denkt, sollte auf Pflanzenerden ohne Torfanteil zurückgreifen. Ob ein Substrat/ Erde torffrei ist, wird auf der Erdpackung deutlich hingewiesen.!

Um euren Pflanzen die beste Versorgung durch die Erde zu gewährleisten, wäre es zu empfehlen, nicht unbedingt die billige Erde zu nutzen. Sie hat viele zu viel Torfanteil und ist in ihrer Struktur nicht sehr stabil. Nach kurzer Zeit fällt sie zusammen und nimmt schwer das Wasser auf. Daher empfehle ich euch eine preiswertige Erde aussuchen! Die Pflanzen belohnen es mit einer üppigen Blütenpracht.

Wer sich Pflanzen mit speziellen Ansprüchen auf den Balkon stellen möchte, dem ist zu empfehlen, die dazugehörige Erde zu kaufen. Diese speziellen Erden wurden genau auf die Anforderungen der jeweiligen Pflanze abgestimmt. Dabei spielen die Nährstoffanforderung, der pH-Wert und Anteile von mineralischen/ organischen Stoffen eine wichtige Rolle.

Kräuter brauchen einen geringen Nährstoffanteil, um ihr volles Aroma zu entfalten. Dieser geringe Nährstoffanteil findet ihr in der Kräutererde, die auch gleichzeitig als Anzuchterde verwendet werden kann. Die gesamte Erdstruktur ist etwas grobkörniger als es bei der üblichen Pflanzerde ist. Das kommt durch den Anteil von Sand zu stand. Ich nutze für meine Kräuter ausschließlich die Kräutererde, um ihnen den natürlichen Lebensraum zu ermöglichen.

Garten-Werkzeuge:

Natürlich brauchen die Balkongärtner Werkzeuge, um ihre Wohlfühloase zu Pflegen. Eine Grundausstattung ist empfehlenswert! Diese Gartenwerkzeuge gehören zu euer Grundausstattung:

  • Gartenschere: Eine gute, scharfe Gartenschere braucht ihr, um Rückschnitte und Pflegemaßnahmen durchzuführen. Scharf sollte sie sein, um einen geraden Schnitt zu produzieren und keine Quetschungen oder Risse entstehen.
  • Kleine Schaufel: Die kleine Schaufel könnt ihr zum Füllen kleiner Pflanzgefäße oder wenn ihr Erde auffüllen musst nutzen. So kommt die Erde gezielt an den gewünschten Ort.
  • Kleine Gartenharke: Die kleine Gartenharke ist nützlich, um zwischendrin in euren Pflanzgefäßen die Erde zu lockern. So wird die Erde durchlüftet und das Wasser wird besser aufgenommen.
  • Gießkanne: Sie ist das wichtigste Gartenwerkzeug überhaupt! Mit der Gießkanne versorgt ihr eure Pflanzen auf dem Balkon.
  • Kehrblech, Handfeger und Besen
  • Gartenhandschuhe

Für spezielle Baumaßnahmen sind entsprechende Werkzeuge nötig. Das kann ein Akkuschrauber oder eine Säge, je nachdem welche baulichen Projekte ihr auf euren Balkon verwirklichen wollt. Da sind ja bekanntlich der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Pflanzenwahl:

Das Angebot an Balkonpflanzen ist zu jeder Jahreszeit vorhanden. Von den klassischen bis zu ungewöhnlichen Sorten findet jeder seine Lieblingspflanzen. Zu jeder neuen Saison stellt sich die Frage, Pflanzen aussäen oder Kaufen.

Die Anzucht:

  • Auswahl der Pflanze, Hinweise auf den Saatguttüten beachten und den Aussaatzeitpunkt mit einplanen (Platz auf der Fensterbank mit einplanen)
  • Aussaatgefäße mit Aussaaterde vorbereiten und Etiketten beschriften mit Datum, Pflanzenart und Sorte
  • Das ausgewählte Saatgut gleichmäßig auf der Erde verteilen, leicht mit Erde bedecken und Anfeuchten.
  • Auf einer hellen Fensterbank stellen und regelmäßig befeuchten mit einer Sprühflasche.

Sobald die Setzlinge groß genug sind, werden sie einzeln in die Töpfe pikiert und können sich so zu einer kräftigen Pflanze wachsen. Die selbst gezogenen Pflanzen können erst in die Pflanzgefäße auf den Balkon bis es keine gravierenden Nachtfröste gibt. Ab diesen Zeitpunkt entwickeln sie ihre volle Pracht.

Pflanzen aus dem Gartencenter:

Wer seine Pflanzen aus dem Gartencenter besorgen möchte, sollte sich vorab einen Plan schreiben, welche Pflanzen man benötigt. Denn sonst kann es passieren, dass es entweder zu wenige oder zu viele sind oder andere als man wollte. Aus eigner Erfahrung ist ein Plan von Vorteil und bringt Sicherheit.

Auf diese Aspekte bitte beim Kauf von Pflanzen achten:

  • Nicht zu kleine Pflanzen auswählen, eher die Pflanzen in größeren Töpfen nehmen. So habt ihr zügig euere Blütenpracht oder erste Ernte!
  • Die Pflanze sollte möglichst kompakt
  • Die Erde sollte eine grundfeuchte haben und nicht ausgetrocknet sein. Sofort nach dem Pflanzen mit Wasser versorgen.
  • Kontrolle ob Krankheiten und Schädlinge an der Pflanze sind. Kranke Pflanzen bitte nicht in den Einkaufswagen! Dadurch ist der Pflanzenspaß schnell vorbei und man hat unnötig Geld ausgegeben.
  • Kein Schimmel auf der Erdoberfläche und der Kulturtopf sollte in einen Top zu stand sein. Wenn ihr kaputte Töpfe und Schimmel auf der Erde sieht, ist es meistens ein Zeichen, dass diese Pflanze schon länger im Sortiment ist und nicht aussortiert wurde.

Nachdem ihr nun die Basics für das Balkongärtnern kennengelernt habt, könnt ihr in euer Balkongarten- Abenteuer starten!

Der nächste Beitrag aus der Beitragsreihe „Dein Balkonguide“ wird das Thema „Frühling“ sein.

Eure Sandra

Link zu weiteren „Dein Balkonguide“-Beiträge:

Dein Balkonguide: Lerne deinen Balkon kennen!

Dein Balkonguide: Planung deines Outdoor-Wohnzimmer!

Tulpen, Primeln und Blumenzwiebeln bringen Farbe auf den Tisch!

Das Warten auf den Frühlingsanfang kann einem ganz schön lang vorkommen. Mir persönlich kommt es mit jedem Jahr nur noch länger vor! Der Winter lässt sich im Februar leider nicht ignorieren. Am Liebsten möchte ich all meine Gartenpläne sofort umsetzten, aber ich übe mich in Geduld. Dieses Gefühl kennt ihr sicher all zu gut. Damit die Wartezeit auf den Frühling doch nicht allzu lang erscheint, hol ich mir den Frühling in meine Wohnung. Denn ab Januar gibt es ausgewählte Frühlingsboten, die sich in der Wohnung wohlfühlen.

Tulpen in der Vase!

Die Auswahl an Tulpen für Vasen ist mit der Zeit sehr gestiegen. Sie bringen Farbe in die Wohnung und steigern die Vorfreude auf den Frühling. Ab Januar stehen Tulpen regelmäßig in meinen Vasen, so wie auf dem oberen Bild sehr schön zu sehen ist. Welche Farbe meinen Tulpen haben, dass wähle ich nach ihren Standort oder der dekorativen Idee aus. Besonders in meinem Flur arrangiere ich die Tulpen, weil sie ersten Farbe in die weiße Umgebung geben und zweitens es im Flur nicht zu warm ist. Dadurch hält ihre Blütenpracht länger. Mein Tipp: Tulpen in Vasen nicht zu warm stellen, lieber etwas kühler. So habt ihr länger etwas von der farbigen Blütenpracht!

In Kombination mit verschiedenen Elementen entsteht eine schöne frühlingshafte Dekoration. Zusammen mit einem Kranz aus Moos und Trockengras trumpft die weiße/goldene Vase mit den bunten Tulpen auf. Sie bleibt trotz der anderen Elemente im Vordergrund. Mit der kaltweißen Lichterkette, wirkt alles harmonisch und es sieht aus, wie ein Frühlingsabend auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Solche kleinen Zusammenspiele zwischen mehreren Dekorationselemente bringen Freude und man kann viele Dinge aus dem Haushalt neu interpretieren.

Kissenprimel als Tischdekoration!

Nicht nur Tulpen für die Vasen bringen Frühlingsgefühle in die Wohnung. In den Gartencentern findet man zu dieser Jahreszeit eine bunte Auswahl an Primeln. Die Kissenprimeln, wie sie genau heißen, können nicht nach draußen. Sie vertragen keine Fröste! Wer sie gerne auf dem Regal oder so dekorativ hinstellen möchte, sollte die Nachttemperaturen im Blick behalten. Ansonsten in die Wohnung holen (kühler Raum ist empfehlenswert). In der Wohnung sehen sie genauso schön aus, wie an der frischen Luft. Ich mag Primeln sehr und überlege mir immer wieder aufs Neue, wie ich sie dekorativ als Tischdeko, für den Schuhschrank oder einfach auf den Schrank verwenden kann.

Da die Kissenprimeln es lieber im Freien mögen, ist ihre Haltbarkeit in der Wohnung nicht von langer Dauer. Diesen Gedanken sollten ihr zu mindestens im Hinterkopf behalten.

Die Kissenprimeln kommen attraktiv zur Geltung, wenn ihr sie in ein altes Gefäß pflanzt. Der alte Kochtopf eignet sich prima, um dort die Kissenprimeln hinein zu pflanzen. Da in den Zwischenräumen etwas Platz vorhanden ist, kann man dort vergessene Narzissen-Zwiebeln setzen. Für den optischen Wert kann man Lichtquellen, sowie Kerzen oder vertrocknete Blüten zum Beispiel der Kletterhortensie verwenden. Solche Kombinationen aus verschiedenen Materialien ergeben immer eine einzigartige Dekoration. Ich mag es gerne aus alten Gegenstände eine neue Dekoration zu gestalten. So wie ihr es im oberen Bild mit den Kissenprimeln im alten Kochtopf sehen könnt.

Der Klassiker ist natürlich, die Kissenprimel in einen Übertopf zu stellen und auf den Tisch, Schuhschrank oder Sideboard zu stellen. Eine Alternative zu dem klassischen Übertopf ist, sich aus einer alten Jeans einen Überzug zu nähen und den individuell zu gestalten. Euer eigener Geschmack spielt dabei die zentrale Rolle. In den Jeans-Überzug dann einfach die Kissenprimel stellen. Beim Gießen vorsichtig sein, sonst kann es zu einer Überschwemmung auf dem Tisch kommen. In Kombination mit anderen Frühlingsblühern, Lichterkette und Ästen kommen die Kissenprimel in ihrer Optik nicht zu kurz. Probiert es aus und lasst euren eigenen Geschmack sprechen.

Blumenzwiebeln gehören in den Garten. Eine alte Aussage, die zur Zeiten meiner Großeltern vielleicht zutreffend war, aber in den letzten Jahren sicher nicht mehr bestand hatte. Denn auch frühlingshafte Blumenzwiebeln, die wir aus dem Garten kennen, können unsere Wohnungen in einen Frühlingstraum verwandeln. In den Gartencentern finden man ab Januar eine beachtliche Auswahl an vorgezogenen Blumenzwiebeln zum Beispiel Tulpen, Narzissen oder Muscari. Aus Ihnen lassen sich individuelle Dekorationen zaubern.

Blumenzwiebeln in der Tasse und im Glas!

Meine Lieblingsdekoration ist es, die Blumenzwiebeln in eine Tasse zu pflanzen und mit Moos zu bedecken. Danach wird sie auf den Tisch gestellt oder wo mir eine Dekoration fehlt. Für die Blumenzwiebel in der Tasse nimmt ihr eine Tasse, die ihr nicht mehr im alltäglichen Gebrauch habt und füllt sie mit Blumenerde. Jetzt wird die Blumenzwiebel rein gesetzt. Achtet darauf das die gesamte Zwiebel oben bleibt und nicht mit Erde bedeckt ist. So fühlt sie sich am Wohlsten und es besteht keine Fäulnisgefahr durch Staunässe! Zum Schluss die trostlose Erde mit Moos abdecken. Fertig ist die Tasse samt Blumenzwiebel. Welche Blumenzwiebel ihr nimmt ist euren Geschmack überlassen. Ich variiere gerne. Im oberen Bild habe ich Hyazinthen in die Tassen gesetzt.

Aber nicht nur in einer Tasse machen sich Blumenzwiebeln gut, auch in Gläsern. Für diese Dekorationsidee könnt ihr ein Einmachglas oder ein Keksglas verwenden. Der Boden wird hier für ca.2cm mit Blumenerde bedeckt und dann werden die Tulpenzwiebeln mittig gesetzt. Wie viele Tulpenzwiebeln in das Glas passen hängt von der Größe des Glases ab. Lieber weniger als zu viel, denn es soll euch ja freute bereiten und nicht zu eng aussehen. Bevor ihr dekorative Steine oder Moos um die Tulpen drapiert, besprüht die Erde ausreichend mit Wasser, die Blumenzwiebeln speichern es dann. Jetzt könnt ihr dekorative Steine oder Moos attraktiv ins Glas geben. Das gibt der Tulpe nochmal zusätzlich einen Halt. Anschließend mit einer schönen Tischdecke und grünen Efeuranken zu einem Tulpentraum verschmelzen lassen.

Tipp: Für die Dekorationen mit den Blumenzwiebeln könnt ihr wunderbar eure vergessenen Blumenzwiebeln nutzen. Ich mache das jedes Jahr, denn im Schrank übersieht man gerne etwas.

Vergessene Blumenzwiebeln in einen Topf setzen und den selbst genähten Jeans-Überzug drüber. Fertig ist der Frühling auf dem Tisch!

In all meine Dekorationsideen verwende ich ausschließlich alte Gegenstände! Das Thema Upcycling macht mir Spaß und ich kann sehr schön meiner Fantasie freien Lauf lassen. Probiert es selber aus und seit begeistert, was alles so entstehen kann.

Eure Sandra