Es geht los….Im Waldgarten!

In den letzten Tagen war das Wetter nicht besonders freundlich zu uns Gärtner. Meine Stimmung war demnach auch nicht sonderlich in Gärtnerlaune. Ich wollte endlich das Projekt Waldgarten starten. Ideen und Pläne sind ja bereits in Arbeit und demnach sollten Taten folgen.

Nach so einer langen Winterpause war ich ziemlich neugierig, wie der Waldgarten ihn überstanden hat. Wetter sonnig warm, nichts wie raus zum Waldgarten an der Aller. Der erste Eindruck war doch ziemlich positiv. Die Stauden, dich im letzten Jahr vereinzelt in die vorhanden Beete gepflanzt habe, sind wieder zum Vorscheinen gekommen. Ich habe mich mega darüber gefreut.

Na klar, die Beete brauchen wieder ein wenig Pflege. Aber es ist schön zu sehen,  dass eine Art Grundstruktur vorhanden ist. Sie müssen aus ihrem Dornröschenschlaf aufgeweckt werden.

Eine neue Sommerbepflanzung ist dringend erforderlich, um Farbe und gute Laune in den Wald zu bringen. Den ersten Schritt wollte ich gleich bei meiner ersten Inspektion ausführen. Dabei dachte ich vorzugsweise an die Blumenkästen und die drei Steine. Die Bepflanzung sollte ähnlich gestaltet sein,  wie in der letzten Sommersaison. Denn damit hab ich sehr gute Erfahrungen gemacht.  Geranien, Dahlien, Fuchsie und der Klassiker Tagetes standen auf dem Zettel. Alles in fröhlichen Farben, so mein Plan.

Ich denke, dass ich ihn ganz gut umgesetzt habe. Natürlich ist noch nicht alles in Sommerlaune. Aber ein kleiner Anfang ist gemacht. Einfache Dinge zu verändern ist in den meisten Fällen ein Anfang. Wenn das Wetter weiter uns so reich an Sonne beschenkt, kann es weiter gehen.

So ein neues Gartenprojekt braucht seine Zeit und ich freue mich drauf und bin gespannt auf diese Herausforderung. Eure Sandra

Geranien,dürfen nicht fehlen!

Es gibt Sommerblumen, die müssen unbedingt in die sommerlichen Kübel/ Blumenkästen gepflanzt werden. Die Geranien zählen garantiert dazu. Bereits seit meiner Kindheit kenne ich sie. Meine Oma hat sie jedes Jahr in ihre Balkonkästen und in den Garten gepflanzt.

Während meiner Ausbildung lernte ich sie aus einem neuen Blickwinkel kennen. Ich mochte sie auf einmal nicht mehr. Warum? Das weiß ich heute nicht mehr.

Dabei vertragen Geranien eine gewisse Trockenheit, haben kräftige, grüne Blätter und ihre Blüten sind ausdrucksstark. Das komplette Zusammenspiel zwischen Blatt und Blüte ist kraftvoll und bringt jeden Kübel/ Balkonkasten zum Hingucker. Egal,ob als Einzelpflanze oder in Kombination mit anderen sommerlichen Blühpflanzen.

Die Geranien gibt es in großer Auswahl im Gartencenter. Besonders beliebt sind die Geranien mit kräftigen roten Blüten. Das war früher in meiner Kindheit schon und fällt mir jetzt auch wieder verstärkt auf.

Ich mag eher die Geranien mit rosa farbenden Blüten.

Ihre Pflege ist relativ einfach. Mäßig Gießen, verblühte Blüten und verwelkte Blätter entfernen und mindestens einmal die Woche mit einem Flüssigdünger versorgen. So könnt ihr weit in den Oktober eure Blütenpracht der Geranien bewundern.

In jeder Gartensaison gibt es bei mindestens eine Geranie auf dem Balkon oder jetzt auf meiner Terrasse. Als Erinnerung an meine Kindheit und den Geranien meiner Oma. Eure Sandra

Projekt Waldgarten: Meine Pläne für die Saison 2021!

Nicht nur im Familiengarten und auf der Terrasse kann ich meine Leidenschaft Gärtnern nachgehen, seit letztem Jahr auch in einem Waldgarten an der Aller.

Ich liebe die Herausforderung, neues auszuprobieren und das Thema Wald und Garten ist besonders spannend. Denn nicht alles wächst dort. Nun möchte ich euch gerne darüber berichten, welche Pläne ich in dieser Saison habe.

Bereits im letzten Jahr stellte ich fest, dass Geranien, Fuchsien, Eisbegonien und Begonien in den vorhanden Blumenkästen und Kübeln am besten gedeihen. Diese Pflanzen werden auch in diesem Jahr gepflanzt. Sie blühen den ganzen Sommer und ich finde sie passen super gut in den Waldgarten. Ich muss immer bedenken, dass sie pflegeleicht sind.

Vor dem Eingang zum niedlichen Waldhaus war eine verwilderte Fläche. Diese hab ich im letzten Jahr mit Rindenmulch und gepflanzten Kübeln aufgepeppt. Das soll auch so bleiben. Einfach frischen Rindenmulch drauf und farbenfrohe Blumen in Gefäße. So wirkt bereits der Eingang freundlich und einladenden.

Ein kleines Kinderparadies soll entstehen mit Sandkasten und Planschbecken. Außerdem möchte ich ein kleines Kinderbeet für meinen Sohn anlegen. Entweder als Rahmenbeet oder ein großer Kübel. Da bin ich mir noch nicht sicher. Hauptsache mein Sohn kann genießen, entdecken und spielen an der frischen Luft.

Natürlich werden die zwei vorhandenen Blumenbeete wieder aufpeppt mit Erde und entsprechenden Pflanzen. Zusätzlich soll im hinteren Teil ein kleines Rundbeet angelegt werden. Dort möchte ich Kräuter, die zum Thema Wald passen kultivieren, in Kombination mit farbigen Blumen. So erstmal der Plan.

Weitere Ideen kommen sicher im Laufe der Saison. Zwar soll der Waldgarten schön werden, aber auch die niedliche Waldhütte muss noch nach unserem Geschmack hergerichtet werden. Es wird eine spannende Saison im Waldgarten an der Aller. Eure Sandra