Dein Balkonguide: Lerne deinen Balkon kennen!

Ihr habt einen Balkon, würdet ihn gerne zu eurem Outdoor-Wohnzimmer machen, aber seit völlig planlos. Kein Problem! Ich möchte euch in dieser Beitragsreihe „Dein Balkonguide:“ zeigen, wie ihr euren Balkon zu einem Outdoor-Wohnzimmer zaubert. Los geht es mit dem Kapitel  „Lerne deinen Balkon kennen!“

Der erste Eindruck!

In den Wintermonaten (ab November bis Mitte März) bietet es sich an den Balkon genauer zu betrachten. Die gesamte Größe des Balkons kommt zum Vorscheinen. Falls ihr die Größe des Balkons nicht kennt, wäre es gut einmal alles genau zu messen!  Das erleichtert die weitere Planung sehr! So wird dir klarer, wie viel Platz deine Balkonkästen, Töpfe oder deine Sitzecke zur Verfügung haben. 

Tipp: Macht von jeder Ecke ein Foto des Balkons! Es hilft euch später bei der Planung , welche Gefäße wo hinkommen und die zukünftige Sitzecke sein soll!

Der Standort des Balkons!

Nachdem ihr euch einen ersten Eindruck verschafft habt, überlegt, welcher Standort der Balkon hat. Ist es eher sonnig (ca.6 Stunden) oder eher halbschattig (morgens schattig, nachmittags sonnig oder umgekehrt) oder liegt euer Balkon schattig (vielleicht 1 bis 2 Stunden Sonne). Diese Frage sollte ihr auf jeden Fall beantworten, denn nur so wählt ihr die passenden Pflanzen für euren Balkon aus.

Klima auf dem Balkon!

Welche Wetterbedingungen herrschen auf meinem Balkon. Regnet es stark rein oder scheint die Sonne extrem auf den Balkon , Windstärke? Dies alles spielt eine zentrale Rolle für die zukünftige Bepflanzung deiner Gefäße. Die Wetterbedingungen solltet ihr in eure Balkonplanung mit einbeziehen. Danach könnt ihr hervorragend Pflanzen aussuchen und die Wachsen zur Oase heran, da sie sich auf eurem Balkon wohlfühlen!

Was noch wichtig ist!

Die Tragfähigkeit des Balkons solltet ihr bei der Auswahl der Gefäße im Blick behalten. Zu schwere Gefäße können dem Boden Schäden zu fügen oder Risse können entstehen. Am Besten mit dem Vermieter sprechen, welche Tragkraft der Balkon hat.

Für die Befestigung der Balkonkästen genau schauen, wie stabil die Brüstung ist und was sie halten könnte. Die Balkonkästen am besten innen befestigen. Falls durch Wettereinflüsse oder andere Ursachen der Balkonkasten abgeht, fällt er nach Innen und verletzt dadurch niemanden.

Schreibt alles detailliert auf, dass erleichtert die weitere Planung!

Wenn ihr euren Balkon kennengelernt habt, dann geht es an die Planung (nächster Beitrag)! Eure Sandra

Gartenblogger- Porträt: Sonja, sieht grün!

Anmerkung: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Sonja Di Leo entstanden. Alle Bilder wurden mir von Sonja zur Verfügung gestellt.

Durch das Gartenmagazin „GartenSpass “ hab ich den Gartenblog „Ich seh grün“ von Sonja entdeckt. Ihre Kolumne hab ich sehr gerne gelesen. Seitdem folge ich ihr auf Instagram und lese auch gerne ihren Gartenblog „Ich seh grün „.

(Quelle: Sonja Di Leo, ichsehgrün.de)

Ihre zweite Leidenschaft ist das Fotografieren und das erkennt man in ihren Gartenbildern wieder. Die Bilder sind sehr detailtreu und zeigt wie leidenschaftlich sie beim Fotografieren im Garten ist. Diese Kombination aus Garten und Fotografieren macht ihren Blog und ihren Instagram – Auftritt einmalig.

Gemütliche Terrasse, die zum Entspannen und Genießen einlädt. Jedes Detail der gemütlichen Sitzecke ist deutlich zu sehen. (Quelle: Sonja Di Leo, ichsehgrün.de)

Der Garten von Sonja liegt direkt an Ihrem Haus und wurde mit viel Liebe zum Detail zu einem Gartenparadies gestaltet. In ihren Beeten findet man nur ungefüllte Blüten, damit die Bienen und Insekten Nahrung zur Verfügung haben. Ihre Beete sind jahreszeitlich und Standort gerecht geeignet angelegt, dass es eine Freude ist zu jeder Jahreszeit sie sich anzuschauen. Aber nicht jede Pflanze mag Schatten, diese Erfahrung musste Sonja auch machen. Durch viel Bücher wälzen und Recherchen gelingt ihr eine passende Beetgestaltung.

(Quelle: Sonja Di Leo, ichsehgrün.de)

Wer jetzt denkt, der Garten von Sonja ist fertig und braucht nur Pflege, wird eines besseren belehrt. Sonja findet in regelmäßigen Abständen neue Gartenprojekte, die ich gerne über Instagram verfolge und später auf ihrem Blog nachlese. Da merkt man sofort mit welcher Begeisterung Sonja gärtnert.

Schaut gerne auf ihren Gartenblog und auf ihrem Instagram-Profil. Ich kann ihn euch sehr empfehlen! Eure Sandra

Buchrezension: Heidi Lorey: Gemüse ins Blumenbeet!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Die Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

So langsam fängt die Beetplanung für die neue Gartensaison an. Viele neue Ideen werden in euren Beetplanungen mit einbezogen. Gemüse zu Gemüse und Blumen zu Blumen ist die bekannte Grundlage der Hobbygärtner. Aber wie wäre es, wenn das Gemüse mit in die Blumenbeete ziehen. Damit die Kombination Gemüse und Blumen auch bei euch gelingt, möchte ich euch das Buch von Heidi Lorey: Gemüse ins Blumenbeet empfehlen.

Inhalt:

Das Buch „Gemüse ins Blumenbeet “ beschäftigt sich mit dem Themenkomplex, dass Gemüse auch in einem Blumenbeet kultiviert werden kann. Es soll inspirierend sein, nur der Standort muss stimmen.

Aufbau des Buches:

Als Erstes fällt auf, dass das Buchcover passend auf den Buchtitel abgestimmt ist. Blumen und Gemüse sind detailliert in Kombination zu sehen. Der Buchrückentext gibt bereits erste Informationen über den Inhalt des Buches wieder. Es macht neugierig auf die komplette Thematik.

Das Inhaltsverzeichnis wurde übersichtlich und strukturiert aufgebaut. So werden einzelne Inhalte sofort vom Leser gefunden. Die gesamte Gestaltung des Inhaltsverzeichnis wurde eher schlicht gehalten, so das die inhaltlichen Themen in den Mittelpunkt gestellt wurden.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Gleich beim Aufklappen des Buches gibt die Autorin eine Checkliste an den Leser weiter, welche Fragen er sich stellen sollte,um eine Kombination im Beet umzusetzen. Eine sehr gut gelungene Hilfestellung.

Im Vorwort der Autorin wird gleich die Problematik mit Gemüse und Zierpflanzen angesprochen und sie fragt den Leser direkt warum kann man Gemüse und Blumen nicht zusammen anbauen.

Die gesamten Texte im Buch sind sehr gut. Es kommen keine komplizierten Fachbegriffe vor und sie werden von dem Gartenneuling bis zum Profi verstanden. Das Bildmaterial wurde immer passend zum Text ausgesucht. Alles passt sehr gut zusammen!

Im ersten Kapitel wird sehr verständlich erklärt, dass es sehr leicht ist, Gemüse und Blumen zu kombinieren. So wird eine Art Grundwissen dem Leser vermittelt.

Allgemein motiviert die Autorin es immer wieder auszuprobieren. Dies wird beim Lesen der Texte deutlich. Anhand von Beispiel Gärten wird diese Motivation es selber zu probieren noch einmal verstärkt. Dadurch bekommt der Leser eine Art Inspiration.

Die einzelnen Pflanzporträts sind gut aufgebaut und alle wissenswerte Informationen,die der Hobbygärtner dazu benötigt sind aufgeführt. Passend dazu gibt es detaillierte Bilder, wodurch der Hobbygärtner eine Vorstellung bekommt, wie die Blume oder das Gemüse auszusehen hat.

Mein persönliches Fazit:

Im Allgemeinen ein sehr interessantes Gartenbuch! Es motiviert den Hobbygärtner neue Wege in der Beetplanung und Ausführung auszuprobieren. Ich werde sicher selber die ein oder andere Kombination aus Gemüse und Blumen anbauen.

Eure Sandra

Mein Indoor-Garten!

Salat, Mangold und Spinat wachsen in der Wohnung? Ich konnte es mir nicht wirklich vorstellen. Nachdem ich das Gartenbuch „Indoor-Ernte“ von Carolin Engwert gelesen habe (Buchrezension findet ihr in der Kategorie „Meine persönlichen Buchrezensionen „), wollte ich es selber testen.

(Unbezahlte Werbung)

So ist mein eigener Indoor-Garten entstanden. Eine genaue Vorstellung, wie mein Indoor-Garten aussehen soll. Die Küche als Garten war sofort klar, der Rest entwickelte sich nach und nach. Kommt mit in meinen Indoor-Garten und staunt,was alles in der Küche wachsen kann.

Mit den Sprossen hat das Indoor-Garten begonnen (siehe auch den Beitrag „Ein kleiner Sprossengarten „)!

Zusammen mit meinem Sohn habe ich begonnen, Sprossen selbst zu ziehen und zu ernten. Es ist einfach und gesund. Salate, Brötchen oder Burger wurden so lecker aufgepeppt. Besonders lecker finde ich die Sprossen vom Radies und Rucola. Über das ganze Jahr können Sprossen selbst gezogen werden, egal wie die Lichtverhältnisse am Tag sind.

Nach und Nach zogen Mangold, Salat und Spinat in die Küche ein. Ich habe alle Pflanzen selbst ausgesät, um zu sehen, wie sie wachsen. Es war wirklich interessant zu sehen, wie Gemüse aus dem Garten in der Küche wachsen. Als Topping für Salat und andere kleine Mahlzeiten reicht die Ernte. Das sollte euch klar sein, wenn ihr sie in der Küche anbaut. Aber in erster Linie sollte der Spaß am Indoor-Garten in Vordergrund stehen. Mein Sohn ist immer mit Begeisterung dabei und fragt nach. Für Kinder kann ich ein Indoor-Garten nur empfehlen.

Neben den Salat, Mangold und Spinat dürfen Kräuter natürlich in so einem besonderen Garten nicht fehlen. Kultiviert nur die Kräuter, die ihr für eure Gerichte verwendet. Bei mir darf Basilikum und Petersilie nicht fehlen. Ich möchte demnächst Rosmarin auf der Fensterbank ausprobieren. Er fühlt sich eher im Kübel im Garten/Terrasse wohl. Bin gespannt, ob es gelingt.

Ein weiteres Experiment in meinem Indoor-Garten war, Kapuzinerkresse anzubauen. Die Pflanze selber ist sehr schön gewachsen, leider haben sich keine Blüten entwickelt. Vielleicht hab ich sie schon zu spät ausgesät. Ich werde es weiter probieren mit essbaren Blüten von der Fensterbank.

TIPP: Wer Salat und Co. (Sprossen werden selber gezogen) nicht selber aussäen möchte, kannsich entsprechende Jungpflanzen aus dem Gartencenter kaufen!

Ein Indoor-Garten macht Spaß und ich kann es nur empfehlen auszuprobieren! Eure Sandra