Ein blumiger Paletten-Sichtschutz!

Neue Ideen unter der Verwendung von Paletten sind gerne gesehen bei uns im Garten. Eine Couch und einen Tresen, sowie ein Pflanztisch aus Paletten (https://sandrasgartenwelt.wordpress.com/2020/04/18/mein-traum-vom-pflanztisch-ist-wahr-geworden/?preview=true) gibt es bereits im Garten. Unsere neuste Idee ist eine blumiger Sichtschutz bestehend nur aus Paletten.

Bevor die ersten Gefäße und Pflanzen ihren Platz bekamen, wurden die Paletten mit Holzschutzmittel bearbeitet. So haben sie einen effektiven Schutz gegen äußere Witterungseinflüsse. Nachdem der Holzschutz optimal getrocknet ist, ging es an die Gestaltung!

Der Anfang ist gemacht. So sah der Paletten-Sichtschutz zu Beginn aus!

Seit einigen Jahren steigt der Trend, dass Paletten bepflanzt werden. Daher wurden spezielle Gefäße entwickelt. Diese Gefäße werden in unterschiedlichen Größen angeboten. Welche Gefäße ihr für die Bepflanzung von Paletten benötigt, hängt von der Paletten ab! Tipp: Vor dem Kauf der Gefäße unbedingt die Größe des Spaltes der Palette ausmessen!

Dies ist das längliche Gefäß. Es eignet sich gut, für die großen, länglichen Spalten der Palette! Hier können ungefähr 3 Pflanzen gesetzt !
Das kleinere Gefäß passt in kleiner Ecken der Palette. Hier sollte nur eine Pflanze hinein kommen.

Die Bepflanzung des kompletten Paletten-Sichtschutz sind jahreszeitlich gestaltet. So haben wir das ganze Gartenjahr über blühende Pflanzen in der Palette. Mit kleinen Dekorationen wird alles nochmal ein wenig aufgepeppt.

Bepflanzung im Frühjahr und Sommer 2021!
Bepflanzung Frühjahr 2022!

Ich liebe den Paletten-Sichtschutz sehr und freue mich jedesmal, wenn ich in den Garten komme und die bunten Blumen dort wachsen sehe.

Kreativ mit Paletten zu arbeiten, ist voll schön! Ich kann es nur empfehlen auszuprobieren! Eure Sandra

Sonnenblumen, mein Gartenhighlight im Spätsommer!

Draußen ist es regnerisch und die Sehnsucht nach Sonne, Garten/ Terrasse ist riesig groß. Ich muss unbedingt einige Gartenaufgaben auf der Terrasse erledigen. Leider stoppt das Wetter meine Gartenmotivation! Wahrscheinlich kennt ihr dieses Gefühl sehr genau!Wenn ich mir Sonnenblumen angucke, dann freue ich mich auf die kommenden Tage mit Sonnenschein.

Sonnenblumen gehören für mich in den Garten. Sie überstrahlen alle anderen Pflanzen und man hat das Gefühl als würde die Sonne scheinen.

Kaum zu glauben, aber Sonnenblumen gibt es den unterschiedlichen Sorten. Ihre Blüte erscheint von hell gelb bis in ein dunkles Rot. Ich finde diese Sortenvielfalt faszinierend und gerne würde ich alle Sorten im Garten haben.

Eine Meer von Sonnenblumen (Bilder sind auf dem Gartenblogger-Treffen 21 auf dem Kaldenhof von Volmary entstanden , unbezahlte Werbung) !

Die Sonnenblumen lassen sich sehr einfach in euren Garten integrieren. Ich empfehle das Saatgut direkt an Ort und Stelle zu säen. Ihr spart euch so einen Arbeitsvorgang. Natürlich könnt ihr die Sonnenblumen ab April auf der Fensterbank vorziehen und dann als kräftige Jungpflanze nach den Eisheiligen ins Beet pflanzen. Ab Mai könnt ihr direkt ins Beet säen. Egal, welche Methode ihr verwendet, wichtig ist am Ende das ihr wundervolle Sonnenblumen habt.

Im Spätsommer haben die Sonnenblumen ihren Blühhöhepunkt und sind ein sehr schöner Botschafter zum Herbst. In Schein der herbstlichen Sonne ein absolutes Highlight. Besonders beeindruckend die rote Sonnenblume.

Die Sonnenblume gehört absolut zu meinen Lieblingsblumen! Eure Sandra

Upcycling macht Spaß!

Der Waldgarten ist immer für eine Überraschung gut. Man entdeckt viele Pflanzen und Gegenstände, die in der Neugestaltung mit integriert werden. Besonders Gefäße, die für neue Pflanzenarragements ihr Nutzen finden. Mir macht das Upcycling total Spaß und bilden dadurch einen einzigartigen Charakter, den es kein zweites Mal gibt.

Ein vergessener Blumenkasten hat eine neue Bepflanzung und einen neuen Platz erhalten! Das Beet, welches zu sehen ist, wurde im letzten Jahr mit attraktiven Stauden augepeppt.

Die Gefäße sind alt, aber das macht gar nichts. Das macht das Upcycling ja aus. Vielleicht erzählen uns diese Gefäße eine Geschichte zu dem Waldgarten. Ich kann mir gut vorstellen, dass zum Beispiel die Zinkwanne zum Abwaschen genutzt oder in den braunen Steinkrügen Lebensmittel aufbewahrt wurden. Jetzt bekommen sie neues Leben eingehaucht.

Ein schöner, verzierter Eimer.

Als ich die Zinkwanne in diesem Jahr endeckt habe, war ich überrascht, dass dort eine schöne, gelbe Lilie zum Vorscheinen kam. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Wanne schon mal zum Bepflanzen verwendet wurde. Mit frischer Erde und neuen Stauden zauberte ich die tolle Zinkwanne zu neuem Glanz. Ein alter Topf wurde zum Gestell umfunktioniert.

Die gelbe Lilie in Kombination mit Astillbe und Salvie.

Bei jedem Besuch im Waldgarten erfreue ich mich über die Zinkwanne.

An der Waldhütte ist ein Klettergestell auf der linken Seite vom Eingang befestigt. Es ist komplett in Vergessenheit geraten, was ich wirklich schade fand. Nach einer kurzen Überlegung war mir klar, dass es sich sehr gut für Kletterpflanzen eignet, ohne die Wand der Waldhütte zu schädigen. Ich mochte schon immer den Wilden Wein. Es musste Wilder Wein her. Denn Wald und Wilder Wein passen wunderbar zusammen. Der breitere Blumenkasten, auch in einer anderen Ecke gefunden, ist ideal für die Kultivierung vom Wilden Wein.

Das Klettergestell wurde an der Holzwand befestigt. Der Wilde Wein kann ohne Schwierigkeiten dran hochwachsen.

Na klar, müssen die neugebildeten Ranken immer wieder um das Klettergestell gewickelt werden. Ein kleiner Aufwand mit großer Wirkung. Attraktive Gestaltung im Eingangsbereich.

Viele der vorhanden Gefäße wurden bereits als Pflanzgefäße genutzt oder sind sogar welche. Durch eine pflanzliche Neugestaltung haben sie ein Comeback erlebt.

Ich finde bei jedem Besuch im Waldgarten neue Gefäße, zum Beispiel Mauererkübel oder einen alten Schnellkochtopf. Das ist total spannend! Sofort kommen mir ein Duzend neue Ideen, wie ich diese Gefäße nutzen kann.

Upcycling macht total Spaß! Probiert es selber mal aus. Eure Sandra

Gartenblogger-Treffen 2021!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung, Firmennamen genannt werden.

Endlich war es soweit, am 06.08.2021 fand das diesjährige Gartenblogger-Treffen unter dem Motto „Flower Power“ wieder auf dem Kaldenhof statt. Mit anderen Gartenbloggern sich auszutauschen und an den ein oder anderen Workshop teilzunehmen macht immer sehr viel Spaß.

Es ist immer spannend zu sehen, wie unterschiedlich unsere Gartenblogs sind. Jeder setzt seine Gartenschwerpunkt an einer anderen Stelle, was die Vielzahl an Gartenblogs ausmacht.

Das Gartenblogger-Treffen findet in jedem Jahr auf den Kaldenhof von Volmary in Münster statt. Compo, 1000 gute Gründe für Blumen und Poetic Jardin, sowie Volmary organisierten einen abwechslungsreichen Tag in einem Meer aus vielen Blumen. An dieser Stelle nochmals ein Herzliches Dankeschön dafür!

Neben den Workshops gab es auch wieder die Tomatenchallenge. Sie ist für uns Gartenblogger schon ein fester Bestandteil des Tages. In diesem Jahr ging es wieder um die schwerste Tomate! Ich bin mit einer grünen, relativ großen Tomate angetreten. Leider wollte sie nicht mehr rot werden. Ich war positiv überrascht, als ich gesehen habe, dass die anderen Gartenblogger auch eine grüne Tomate mitgebracht haben. Aber bei den diesjährigen Wetter kein Wunder! Mit 219g bin ich in ein gutes Mittelfeld gekommen und bin damit sehr zu zufrieden. Nächstes Mal wird es noch besser!

In den Workshop von 1000 gute Gründe für Blumen ging es um Tischdekorationen im Boho-Stil und im Landhausstil. Beim Boho-Stil kann man sehr gut Farne, Spagetti-Gerbera und Gräser einsetzen. Alles kann wild sein. Besonders die Spagetti-Gerbera kommen in dieser Kombination sehr schön zur Geltung. Zimmerpflanzen in eine Tischdekoration einzuarbeiten ist manchmal nicht so leicht, aber in diesem Stil sehr gut einzusetzen.

Der Landhausstil ist eher Klassische. Mit Rosen, Lavendel, Gräsern und Aster lässt er sich leicht umsetzen. Dazu ländliche Dekoelemente und fertig ist ein Flair von ländlicher Gemütlichkeit.

Ein sehr abwechslungsreicher Workshop mit vielen Anregungen, wo ich das ein oder andere ausprobieren werde.

Der Floristikworkshop mit Anke war wieder sehr blumig kreativ. Anke zeigte uns, wie einfach man ein blumiges Armband herstellen kann und welche Blumen sich dazu eignet. Hortensien, Salvien, Edelweiß und Gräser lassen sich gut verwenden. Sie trocknen gut und so kann man dass Armband länger nutzen. Alle Blumen werden auf Draht gebunden und dann zusammen auf einen stabilieren Draht befestigt. Die Größe muss auf den eignen Arm angepasst werden. Anke hat es sehr schön erklärt und ich werde es garantiert nochmal ausprobieren.

Einen Rundgang mit Volker darf nicht fehlen. Wieder einiges zum Thema Blumen gelernt.

Abschließend zu diesem wundervollen Tag stand noch eine Schnitzeljagd auf dem Programm. In Gruppen wurden wir über das Gelände geleitet und mussten Fragen beantworten. Die richtige Antwort brachte uns zum Lösungswort und damit zum Schatz. War sehr lustig und hat sehr viel Spaß gemacht.

Zum Schluss ist nur noch zu sagen, danke für den tollen Tag an die Organisatoren und an alle Gartenblogger für die abwechslungsreichen Gespräche. Hoffentlich bis zum nächsten Gartenblogger-Treffen. Eure Sandra

Gartenaufgaben: August!

Im August hat der Garten meistens Urlaub (Ferienzeit!). Einige Gartenaufgaben können hervorragend im August erledigt werden. An erster Stelle der Gartenaufgaben steht natürlich, den Garten einfach nur zu genießen und sich zu entspannen. Dabei entstehen die besten Ideen oder Pläne, um den Garten weiter zu entwickeln. Mir geht es bei jedem Besuch im Garten oder im Waldgarten so. Probiert es aus und es entstehen die besten Einfälle!

Ernteglück!

Die Hauptaufgabe im August ist das Ernten von Tomaten, Bohnen, Kartoffeln und alles was ihr in eurem Garten kultiviert. Ich liebe den Geschmack vom eignen Gemüse oder Obst aus dem Garten. Es entstehen die leckeres Gerichte und das Kochen macht dadurch doppelt so viel Spaß.

Der Wintervorrat wird aus Produkten des eignen Gartens aufgefüllt. Zum Beispiel aus den Tomaten eine leckere Tomatensoße zaubern und die Einfrieren oder in Einmachgläsern haltbar machen. Kräuter einfrieren, Kartoffeln kühl und dunkel einlagern (auf die Feuchtigkeit achten, Fäulnisgefahr!), Apfelmarmelade einkochen…die Liste kann endlos weiter geführt werden. Den Sommer einfangen und im Winter sich dran freuen.

Für den Nachschub sorgen!

Damit der Gemüsegarten in den kälteren Monaten nicht so trostlos aussieht, ist jetzt im August die letzte Gelegenheit Wintergemüse auszusäen. Sie nutzen die August-Wärme um zu keimen und kräftig zu wachsen. So können wir im Herbst und Winter sie ernten und die Zeit bis zum nächsten Frühjahr ist dann nicht mehr so lange.

Diese Gemüsearten können im August noch ausgesät werden:

  • Radieschen (bis September)
  • Mini Pak Choi
  • Herbstrübe
  • Feldsalat
  • Spinat
  • Chinakohl
  • Schnittsalat

Neben der direkt Aussaat besteht die Möglichkeit, sich aus dem Gartencenter (einige bieten eine kleine Auswahl an) vorgezogene Jungpflanzen zu besorgen. Dazu zählt der Grünkohl, Porree oder andere Kohlarten. Die vorgezogenen Jungpflanzen werden direkt in das Gemüsebeet gepflanzt. Dort können sie zu einer kräftigen Gemüsepflanze heran wachsen, bis sie erntereif sind.

Meine persönliche Empfehlung: Grünkohl (als vorgezogene Jungpflanze) kann man auch sehr gut im Kübel kultivieren! Wer vielleicht keinen Platz mehr im Gemüsebeet hat oder nur einen Balkon.

Im Blumengarten!

Die blühenden Pflanzen brauchen im August ihre Pflege, um uns mit weiteren Blüten zu begeistern. Dafür am besten regelmäßig die verblühten und verwelkten Blüten entfernen. Unter ihnen entdeckt ihr weitere Knospen, die sich demnächst öffnet und die volle Blüten zeigt. Die selbe Vorgehensweise könnt ihr bei öfter blühenden Rosen durchführen. Sie danken es euch mit vielen weiteren Blüten, bis in den Herbst hinein (je nach Witterung).

Bei anhaltender Trockenheit denkt an Wässern. Staunässe möglichst vermeiden! Es sollte so gegossen werden, dass den Pflanzen eine ausreichende Versorgung gewährleistet wird.

Wer Saatgut von seinen Lieblingsblumen sammeln möchte, für den ist der August der beste Zeitpunkt. Dafür einfach die verwelkten und verblühten Blüten stehen lassen. Dadurch gehen sie in den Prozess der Samenreife. Sobald der Samen beziehungsweise die Samenkapsel sichtbar ist, kann das Saatgut geerntet werden. Die Samen luftdicht und dunkel verpacken. Nun habt ihr für das kommende Jahr eure eigenes Saatgut euer Lieblingspflanzen. Auch Gemüse kann in die Samenreife gehen. Dafür einfach das Gemüse wachsen lassen bis sie anfängt zu Blühen und später in die Samenbildung wechselt.

Eure Sandra