Gartenwissen: Düngung

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für die Firma Compo. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert.

Damit Obst, Gemüse und alle weiteren Pflanzen uns mit einem üppigen Wachstum erfreuen, benötigen sie neben Licht und Wasser auch Nährstoffe. Die Hauptnährstoffe bestehen aus: Stickstoff, Phosphor und Kalium. Neben den Hauptnährstoffen spielen auch die Spurennährstoffe eine wichtige Rolle. Eisen, Magnesium und Calcium sind die bekanntesten Spurenelemente. Aus den Hauptnährstoffen und Spurennährstoffe werden die unterschiedlichen Dünger für die jeweilige Pflanzenzielgruppe zusammengestellt.

Welche Funktionen haben die Hauptnährstoffe?

Stickstoff: Der Stickstoff ist ein wichtiger Baustein des Chlorophylls, welches im Blatt produziert wird. Daher ist er auch für den Prozess der Photosynthese wichtig.

Phosphor: Phosphor ist vor allem für Nutzpflanzen und Blühpflanzen enorm wichtig. Er sorgt für eine üppiges Wachstum und somit eine reichhaltige Ernte, sowie eine prachtvolle Blütenpracht.

Kalium: Der Kalium hat in der Pflanze vielfältige Aufgaben, hauptsächlich im Stoffwechsel. Er ist sehr beweglich und somit leicht für die Pflanze verfügbar.

Welche Funktionen haben Eisen, Magnesium und Calcium?

Eisen: Das Eisen wird für den Elektronentransport benötigt. Somit ist Eisen ein Bestandteil für die Atmungskette und der Photosynthese.

Magnesium: Magnesium ist ein zentraler Baustein des Chlorophylls (Blattgrün) und daher für die Lichtreaktion enorm wichtig. Außerdem ist er unverzichtbar für die Synthesen und Speicherungen von wichtigen Pflanzenstoffen.

Calcium: Der Calcium reguliert in erster Linie die Zusammensetzung des Pflanzensaftes, so wie auch Magnesium und Kalium.

Warum müssen wir düngen?

Die Pflanzen kommen in frisches Substrat, welches mit einem Nährstoff-Depot ausgestattet ist. Dieses Nährstoff-Depot ist circa nach 4 Wochen aufgebraucht. Damit wie bereits erklärt, Pflanzen üppig wachsen und uns mit einer reichhaltigen Ernte/ Blütenpracht erfreuen, ist es wichtig sie mit Nährstoffen zu versorgen. Über eine Düngung geben wir den Pflanzen die benötigen Nährstoffe.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie eine Düngung erfolgen kann. Die Anwendung von Langzeitdünger oder die Verwendung von Flüssigdünger.

Langzeitdünger: Der Langzeitdünger wird beim Pflanzen sofort in die Erde eingearbeitet oder nach circa 4 Wochen untergemischt. Die Nährstoffe werden je nach Witterung an die Pflanzen abgeben. Dieser Prozess verläuft langsam.

Flüssigdünger: Der Flüssigdünger wird mit Wasser vermischt und wird beim Gießen an der Pflanze verteilt. Die Nährstoffe sind sofort verfügbar und nehmen ihre Funktion innerhalb der Pflanze auf. Mindestens einmal die Woche sollte ein Flüssigdünger verwendet werden. Nährstoffmängel werden somit schnell behoben.

Die Anwendung:

Langzeitdünger: (Kübel) Ich nehme eine Handvoll von dem Langzeitdünger (Biologisch mit Schafwolle) und vermische die Pellets mit dem Substrat. Nach der Pflanzung gieße ich alles an, damit der Dünger gleich in Kontakt mit Wasser kommt, um vielleicht die ein oder anderen Nährstoffe der Pflanze zur Verfügung zu stellen. Die Wirkung der Pellets liegt bei 4-6 Monate. Durch den Einsatz des Langzeitdüngers gebe ich der Pflanze bereits die ersten Nährstoffe für ein gesundes Wachstum.

Flüssigdünger: Auf der Flasche des Flüssigdüngers von Compo ist eine genaue Anwendung in Form einer Tabelle aufgeführt. Sie fängt bei einem Liter Wasser an und hört je nach Art des Düngers bei 5 Litern auf. Die Menge des Düngers wird über die Kappe angegeben. Bei einem Liter Wasser wird der Dünger bis zu dem ersten Strich (1) in der Kappe gefüllt. Bei ungefähr 5 Litern wird eine volle Kappe des Düngers verwendet. Diese Angaben variieren je nach Dünger. Da es unterschiedliche Dünger gibt zum Beispiel Gemüse/Obst, Kräuter…

Der Vorteil besteht darin, dass die Nährstoffe gleich verfügbar sind und ein Nährstoffmangel sofort behoben werden kann. Ich verwende unterschiedliche Flüssigdünger und mindestens einmal die Woche erfolgt eine ausreichende Versorgung meiner gesamten Pflanzen auf der Terrasse. Tipp: Am Besten ihr schreibt euch auf, wann ihr gedüngt habt. So habt ihr immer einen Überblick und seht genau welche Pflanzen wann gedüngt wurden.

Düngung ist ein wichtiger Bestandteil der Gartenarbeit im Frühjahr und Sommer!

Eure Sandra

Schöne, attraktive, spätblühende Stauden verlängern die Gartensaison!

Wenn ich durch den Garten gehe, merke ich das es langsam auf den Herbst zu geht. Auch wenn man deutliche Anzeichen für den Herbst zu sehen bekommt, bereichern uns die spätblühenden Stauden mit ihrer Blütenpracht. Einige Sommerblumen geben nochmals alles und zeigen uns ihrer volle Pracht. Es entsteht somit im Beet, Balkonkästen oder Kübeln herrliche Kombinationen.

In diesem Monat liegen die Tagestemperaturen vieler Orts noch deutlich über 20 Grad. Also optimale Bedingungen für die Sommerblumen, sowie für die Stauden. Besonders trumpfen aber jetzt die spätblühenden Stauden auf. Besonders die Dahlien oder die Fetthenne (Pflanze des Monats September) erfreuen uns zur Zeit mit ihren Blüten.

Die spätblühenden Stauden erleuchten in sehr warmen Tönen von Gelb über orange bis zu einem kräftigen Rotton. Im Sonnenlicht kommen die warmen Töne sehr elegant zur Geltung. Als Gegenpart benötigen die warmen Töne einige Pflanzen in einem kühleren Farbton. Stauden in lila oder blauen Tönen bilden im Beet, Balkonkasten oder in Kübeln einen entsprechenden Kontrast.

Für die Kübel oder Balkonkästen lassen sich mit dem bekannten Herbstzaubermix oder Heide attraktive Blumenhighlights erzeugen. Einige der spädblühenden Stauden eignen sich optimal für die Balkonkästen- oder Kübelbepflanzung. Für meine eigene Terrasse habe ich die passenden Stauden gefunden. In Kombination mit den Herbstblühern entsteht ein einzigartiger Blickpunkt.

Natürlich können im Beet auch solche Effekte erzeugt werden. So einen Effekt kann man sehr schön mit Dahlien erzeugen. Die Dahlie gibt es in den unterschiedlichen Farben und Formen, welches nochmal einen zusätzlichen Blickfang im Beet erzeugt.

In meinem eigenen Garten findet sich bereits die ein oder andere Dahlie, aber ihre wahre Schönheit muss noch hervorgehoben werden.

Durch die vielen Blüten, die uns noch bereichern, wird die Gartensaison auf schöner Weise verlängert. Der Gedanke an den bevorstehenden Winter ist noch weit weg. Genießt die herbstliche Sonne und die leuchtende Blütenpracht der vielen spätblühenden Stauden!

Eure Sandra

Buchrezension: Alex Oberholzer/ Lore Lässer: Gärten für Kinder

(unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag)

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

Als ich den Titel „Gärten für Kinder“ gelesen habe, musste ich an einen meiner ersten Blog-Beiträge denken. In diesem Beitrag habe ich über das Gärtnern mit Kindern berichtet und welche Aspekte dabei im Vordergrund treten. Daher war ich gespannt auf dieses Buch und welche inhaltlichen Schwerpunkte behandelt werden. Kinder sollten die Möglichkeit bekommen, egal ob im Privaten, Kindergarten oder in der Schule in einem Garten zu spielen oder lernen. Daher möchte ich euch gerne dieses Buch vorstellen und vielleicht entsteht bei euch die ein oder andere Idee, um für Kinder naturnahe Gärten zu ermöglichen.

Inhalt des Buches:

Das Buch „Gärten für Kinder“ dreht sich rund um die Thematik, wie man Gärten für Kinder gestalten kann. Dabei ist der Aspekt wichtig, dass der Garten sehr naturnah gehalten wird und die Kinder sich dort wohlfühlen.

Aufbau des Buches:

Das Format ist praktisch und passt optimal in die Regale. Also nicht zu groß und auch nicht zu klein, ein praktisches Format wurde hier gewählt. Es lässt sich leicht wieder finden. Auf der Buchvorderseite, sowie auf der Buchrückenseite sind zutreffende Bilder passend zum Buchtitel ausgewählt wurden. Bereits der Buchrückentext ist informativ gestaltet und es werden erste Informationen zum Inhalt an den Leser weitergegeben.

Das Inhaltsverzeichnis ist mit drei Seiten zwar lang, aber jeder inhaltlicher Schwerpunkt wird detailliert aufgeführt. Es weist deutlich darauf hin, dass eine klare Struktur vorliegt.

Innerhalb des Buches befinden sich wenig Bilder, dafür ziemlich viel Text. Die Texte sind informativ gestaltet. Ein neuer Textabschnitt ist durch die erkenntlichen Überschriften deutlich hervorgehoben. Dadurrch werden neue Inhalte besser an den Leser vermittelt.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Das Vorwort der Autoren spricht direkt die gewünschte Zielgruppe an und der Leser lernt den Autor gleichzeitig näher kennen. Es entsteht der Eindruck, dass die Autoren für ihren Beruf brennen und ihnen sehr wichtig ist, dass Kinder in naturnahen Gärten spielen. Im Text „Was Kinder über das Buch denken“ merkt man schön, dass den Autoren wichtig war, was Kinder zum Thema Garten denken. Der Text ist sehr gut gelungen und die Gedanken der Kinder sind eindrucksvoll wieder gegeben. Gesamt gesehen, schon mal ein klasse Einstieg in die Thematik. Zwar sind die Texte im gesamten Buch sehr lang, aber es ist ein umfassende Thematik, die intensiv beschrieben werden muss. Die Schriftgröße der Texte ist gut leserlich gewählt, nicht zu klein oder zu groß. Besonders toll ist, dass eigene Kindheitserinnerungen eindrucksvoll aufgeschrieben wurden, so dass man es sich bildlich vorstellen kann. Eigene Kindheitserinnerungen werden beim Leser geweckt.

Leider dauert es lange, bis man zur eigentlichen Thematik gelangt. Die ersten Seiten sind pädagogisch aufgebaut und Garten kommt nur geringfügig vor. Jeder Schritt wird detailliert aufgeführt, dass kann eventuell für den Leser zu viel an Informationen sein. In kleinen Kästen befinden sich alle wichtigen Informationen kurz und knapp, sowie einige Zusatzinformationen.

Die Beschreibungen zur Umgestaltung eines Gartens sind schön und mit einigen Beispielen versehen, die aus der Praxis der Autoren stammt. Entsprechende Bilder sind leider im Buch verteilt und nicht direkt im Kontext zu den Beispielen. Gut gelungen ist das Kapitel mit den biologischen Grundlagen, die Wichtig für die Gestaltung eines naturnahen Gartens sind. Es beinhaltet die entsprechenden Aspekte, die verständlich beschrieben wurden.

Im hinteren Teil des Buches befinden sich die Themen, was in einem naturnahen Garten gehört. Diese abschließenden Kapitel sind super informativ und daddurch lassen sich eigene Ideen entwickelt. In jedem Textabschnitt wird immer wieder auf einheimische Arten hingewiesen, wodurch einmal mehr deutlich wird, dass der zentrale Schwerpunkt auf naturnahe Gärten gelegt ist.

Fazit:

Gesamt betrachtet ist, dass Buch gut gelungen. Man merkt deutlich, dass die Autoren dieses Buch aus der eigenen Praxis heraus geschrieben haben.

Eure Sandra

Jetzt wird es gemütlich! Wohlfühlplätze im Garten und auf der Terrasse.

Erholung im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon ist wie ein kleiner Urlaub. Nach einem stressigen Tag kann man sich eigentlich nichts schöneres vorstellen. Besonders werden wir diese Art von Entspannung jetzt im Spätsommer/ Herbst nochmal intensiv genießen. Die sonnigen Tage werden kürzer und die Temperaturen am Abend sind nicht mehr ganz so warm. Man merkt fast jeden Tag, dass die Gartensaison langsam zu Ende geht.

Es gibt viele Aspekte, die uns zur Ruhe kommen lassen und das macht den Garten oder die Terrasse zum Lieblingsort. Viele Projekte für eine gemütliche Ecke sind schnell und spontan, ohne großen Aufwand verwirklichen. Am Schnellsten und besonders mobil ist eine Decke einfach auszubreiten und es sich für einige Stunden im Grünen bequem zu machen.

Die Decke einfach unter dem Kirschbaum gelegt und sofort ist Entspannung angesagt!

Dadurch kann man sich auch gut überlegen, wo sich ein zweiter Sitzplatz am besten einfügt. Denn der Blick sollte in die grüne Oase gerichtet sein, damit man ein Gefühl der Entspannung verspürt.

Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und dadurch kann der Garten oder die Terrasse aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Aus jedem Blickwinkel sieht der Garten ja irgendwie anders aus, genauso wie die Terrasse. Alles aus einem anderen Blick zu sehen, hilft einen garantiert den Kopf frei zu bekommen oder neue Ideen zu entwickeln. Ich betrachte den Garten, sowie die Terrasse aus vielen Ecken. Daher ist für mich die ein oder andere Sitzgelegenheiten an einem anderen Platz sehr hilfreich.

Jede Sitzecke kann nach seinen persönlichen Geschmack, sowie dem Charakter der Ecke gestaltet werden. Für mich persönlich hat jede Ecke im Garten oder auf der Terrasse seinen Charakter und irgendwie passt überall eine Sitzgelegenheiten rein. Egal, ob es die Palettencouch, eine Hängematte oder der Liegestuhl meiner Oma ist.

Palettenmöbel sind der Trend und versprühen ihren eigenen Charakter. Es muss sich natürlich passend einfügen, bevor man sich für eine Palettencouch entscheidet!

Die Hängematte lädt zum Schlafen und abschalten vom Alltag ein.

Die Sonnenliege meiner Oma ist ein absoluter Wohlfühlplatz auf der Terrasse!

Im Sommer ist der Garten, sowie die Terrasse das zweite Wohnzimmer und da sollte man sich auch wohlfühlen!

Eure Sandra

Blumige Impressionen lassen das Gärtner-Herz höher schlagen!

In diesem Jahr verbrachte ich meinen Urlaub in Kappeln an der Schlei. Es ist der erste Urlaub als kleine Familie und die Zeit wurde natürlich intensiv genutzt. Ich habe schon oft in dieser Region ein paar Tage verlebt und finde sie jedes Mal schön. Aber ganz ohne Blumen und Garten geht es im Urlaub auch nicht. Vor allem die Bepflanzungen in Kappeln oder die vielen verschiedenen Rosen in Schleswig müssen angeschaut werden. Man hat das Gefühl, als wenn die Blumen hier besonders gut wachsen und die Blütenpracht stärker zum Vorschein kommt. Die vielen, blumigen Impressionen möchte ich mit euch gerne teilen.

Überall wo wir auf Entdeckungstour gingen, ging mein Blick zu den bepflanzten Gefäße mit interessanten, vielfältigen Pflanzenkombinationen. Sie setzen sich passend für die Umgebung in Szene.Die Blumen müssen den Charakter ihres Standortes im Sinne ja wieder spiegeln. Dadurch entsteht ein harmonisches Bild! Ich bin bei so einer einzigartigen Blütenpracht irgendwie neidisch, denn so intensiv ist meine Blütenpracht nicht auf der Terrasse. Die ein oder andere Idee für das nächste Jahr nahm ich mit.

Ein schönes Highlight war der Besuch in Schleswig auf dem Holm. Holm bedeutet Insel und es ist ein altes Fischerdorf neben dem Stadthafen an der Schlei. Kleine Fischerhäuser in den unterschiedlichsten Bauweisen mit kleinen Gassen.

Romantischer geht es einfach nicht! An den Hauswänden wachsen viele Rosen in vielen verschiedenen Farben, vom klassischen Rot bis Hellrosa.

Einige der Rosen verströmen einen zauberhaften Duft. Die gesamten Rosen runden das Bild der Romantik ab. Ich war so begeistert und würde alle Rosen gerne mit nehmen und in meinem Garten pflanzen. Neben den Rosen gesellen sich auch andere Blumen, die das komplett Bild abrunden. Ein unvergessenes Erlebnis und es wird garantiert nicht mein letzter Besuch auf dem Holm gewesen sein.

Wenn man in Kappeln Urlaub macht, dann gehört ein Besuch in Arnis (kleinste Stadt in Deutschland) dazu. Die Stadt versprüht Ruhe und Entspannung,ohne Hektik, kein Autoverkehr. Einfach nur Traumhaft! Natürlich wurden hier auch blumige Highlights entdeckt.

Ohne blumige Highlights wäre der Urlaub wahrscheinlich schön, aber mit Blumen wird er irgendwie aufgehübscht!

Eure Sandra