Ostseedünen im Garten!

Im letzten Jahr habe ich euch unsere Pool-Ecke vorgestellt (https://sandrasgartenwelt.blog/2019/07/24/viva-mallorca-im-garten/). Fertig wird so ein Gartenprojekt bei uns nicht immer. Es kommen neue Ideen dazu. Das finde ich besonders schön und macht wahnsinnig Spaß!

Urlaub im Garten! Bild aus dem Jahr 2019!

Mit passenden Pflanzen kann man natürlich einiges ausrichten, um ein gewisses Urlaubsfeeling zu erreichen. Aber nicht jede Pflanze wächst im Sand. Unsere Anregung sammelten wir an der Ostseeküste. Dort wächsen Gräser und Hunderosen, die sehr gut mit den rauen Bedingungen klar kommen. Also warum nicht, die Dünen von der Ostseeküste in den Garten übertragen.

So sah der hintere Bereich vor der Umgestaltung aus!

Idee, Besprochen und Getan! Im ersten Moment konnte ich es mir nicht genau vorstellen, aber spannend war es alle Mal. Mein Papa hatte da genau seine Vorstellung.

Der Sand wurde aufgeschüttet, um den Effekt der Düne zu erzeugen. Zwischen den beiden Dünen wird weiterhin der Tannenbaum stehen. In der Natur wird ja auch nichts geplant. Warum dann im Garten, der Natur freien Lauf lassen. Die Gräser bekamen als Erstes ihren Platz auf unseren beiden Dünen. Einige Gräser wachsen im Beet schon und durch ihre Größe können sie gut geteilt werden. Gesagt, getan! Zeit zum Anwachsen!

Die Sanddüne mit den Gräsern.

Nach den Gräser ging die Suche nach den passenden Hunderosen los. Das hat ein bisschen Zeit in Anspruch genommen. Aber so manch ein Gartenprojekt benötigt auch Zeit. Die Hunderosen wurden in einer Rosengärtnerei gefunden und im März in unsere Düne gepflanzt. Der Effekt war sofort da und ich bin sehr begeistert.

Jetzt steht der Pool und der Sommer kann beginnen. Die Gräser zeigen ihre Pracht und die Hunderosen beginnen zu Blühen! Ein wahres Urlaubgefühl in Garten!

Natürlich ist die Pool-Ecke noch nicht komplett. Sicher fällt uns das ein oder andere ein! Eure Sandra

Ein Quartier für die Wildbienen und Co.!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für die Firma Neudorff.

Unser diesjährigen Familienprojekt ist, unseren Garten bienenfreundlicher zu gestalten. Den ersten Beitrag habe ich im April bereits veröffentlicht. In diesem Beitrag habe ich euch unser gemeinsames Gartenprojekt vorgestellt. Nun möchte ich in weiteren Beiträgen, Neuigkeiten oder einzelne Thematiken vorstellen.

Beim Aussäen des Bienengartens. Startschuss des Projektes: Der bienenfreundliche Familiengarten!
Das Insektenhotel vor unsere Laube im Rosenbeet!

Das Insektenhotel ist ein zentraler Bestandteil des Projektes. Wildbienen brauchen Unterschlupfmöglichkeiten, um ihre Eier abzulegen. Leider gibt es solche Möglichkeit in der Natur immer weniger. Die Gründe dafür, sind Recht unterschiedlich. Daher müssen wir ihnen, diese Brutstellen zur Verfügung stellen. Mit Hilfe des Insektenhotels gelingt uns das ganz gut.

Jedes Insektenhotel ist individuell aufgebaut. Es gibt sie in verschiedenen Größen und für jeden Platzbedarf. Der Standort sollte sonnig und in der Nähe von bienenfreundliche Blumen sein. Wir haben ein großes Insektenhotel der Firma Neudorff und es passt optimal ins Rosenbeet. Die Insekten haben es sofort akzeptiert und ziemlich schnell waren die kleinen Quartiere belegt.

Mit Kommentar von meinem Papa!

Natürlich kann man ein Insektenhotel auch selber basteln. Mit Kindern gemeinsam macht es doppelt so viel Spaß. Aus einer Konservendose und einem alten Sichtschutz habe ich ein weiteres Insektenhotel für unser Projekt gebastelt.

Welche Materialien braucht man für das Insektenhotel in der Konservendose?

  • Eine saubere Konservendose
  • Alter Schichtschutz oder Bambusstäbe, Hohlraum muss vorhandenen sein
  • Acrylfarben, je nach eigenem Geschmack, Pinsel
  • Draht zum Befestigen oder eine anderes Material.

Bevor ich die Konservendose mit Farbe verschönert habe,wurde alten Sichtschutz in die passende Größe gebracht. Diese sind direkt in die Dose gekommen, dadurch bekam sie halt und konnte nicht umkippen. Anschließend kam die Farbe ins Spiel. Acrylfarbe trocknet schnell und daher ist das Insektenhotel sehr schnell umzusetzen. Das Füllmaterial auf eine angemessene Länge bringen und dann dort befestigt, wo es sonnig und bienenfreundliche Blumen sind.

Ein Insektenhotel wartet auf ihren Platz und seine Bewohner.

Unsere selbstgebastelte Insektenhotel wird jetzt in das neugestaltetete Beet (der passende Beitrag erscheint demnächst hier auf dem Blog) platziert.

Eure Sandra

Mein Traum vom Pflanztisch ist wahr geworden!

Als ich das erste Mal einen Pflanztisch im Gartencenter gesehen habe, war mir klar, so einen möchte ich auch haben. Natürlich muss der Platz im Garten vorhandenen sein. Der Platz im Garten war irgendwie schnell gefunden. Trotzdem dauerte es noch ein bisschen bis der Pflanztisch seinen Platz eingenommen hat.

Die Ecke, wo der Kompost ist und die vielen Töpfe rumliegen, eignete sich optimal für einen Pflanztisch. Erde und Töpfe sind somit vor Ort ohne große Wege zurück zu legen und man sieht ihn nicht sofort.

Die Kompost-Ecke mit dem Pflanztisch!

Wie sollte der Pflanztisch sein? Ein gekaufter oder wie so oft bei uns im Garten selber, kreativ bauen? Diese Entscheidung war schnell getroffen. Na klar, selber bauen!! Mein Vater hat gleich gesagt, der muss aus Paletten sein. Nach einer Zeit der Ideenfindung und Planung wurde er jetzt Wirklichkeit.

Der Pflanztisch besteht aus drei Paletten. Sehr einfach gehalten, aber es soll ja auch seinen Zweck erfüllen. Die Seitenteile sind aus kleinen Paletten entstanden und bilden das Grundgerüst. Eine große Palette wurde die Tischplatte. Damit das gesamte Gerüst halt, wurde alles sehr fachmännisch verschraubt. Um noch ein bisschen mehr halt zu bekommen, wurde der Pflanztisch an das vordere stehende Rankgitter befestigt. Nur noch der rote Holzschutz und das einrichten kann beginnen.

Probekonstruktion!
Der fertige Pflanztisch!

Ein Traum ist wahr geworden und ich freue mich drauf, meine ganzen Pflanzarbeiten dort durchzuführen!!!

Eure Sandra

Echt was los….

Im Garten…

Das Gartenfieber hat wieder begonnen und jede freie Minute versuche ich im Garten zu verbringen. Das Wetter wird wärmer und somit steigt die Gartenlust jeden einzelnen Tag. Viele Ideen sind bereits umgesetzt worden. Aber es liegt noch viel Arbeit vor uns. Das ist ja das Schönste an der Gartenarbeit, man ist nie fertig und das auch über Jahrzehnte!

Die gelbe Christrose sieht im Sonnenlicht einfach nur traumhaft schön aus!

Ich weiß gar nicht, wo ich beginnen soll?! Es ist viel passiert. Das Rosenbeet hat zwei neue Rosen bekommen. Die Englischen Rosen ergänzen das gesamte Farbenspiel der vorhandenen Rosen. Mit einem kräftigen dunkel Rot und einen sehr schönen Gelb werden die rosa farbenden unterstützt. Ich bin schon ziemlich gespannt, wie sie in voller Blüte aussehen werden.

Neben den neuen Rosen sind in einem anderen Beet einige Sträucher eingezogen. Das kleine Blumenbeet am Rand der Rasenfläche ist in letzter Zeit ein bisschen vernachlässigt worden und das musste natürlich geändert werden. Also zogen jetzt ein Sommerflieder, eine japanische Zierquitte, der von meiner Mama gewünschte Schneeball und eine Riespenhortensie ein.

Natürlich gibt es noch die ein oder andere Lücke, aber die wird sicher noch in ein Blumenparadies verwandelt.

Der zweite Turm hat in den Wintermonaten etwas an Glanz verloren. Er sah richtig trostlos aus. Das musste sofort geändert werden. Stauden, Bergenie, Primel und Anemone fanden einen optimalen Platz. Jetzt stellt er wieder einen zentralen Mittelpunkt im Garten dar.

Ansonsten habe ich die Kübel auf der Blumenbank mit Frühjahrsblühern bepflanzt. So erstrahlt sie in einen neuen Look.

Das ist erst der Start in die Gartensaison und wir sind schon Mitten drin. Ich liebe den Saisonstart jedes Jahr, weil er sehr unterschiedlich läuft.

Auf eine gute, ertragsreiche und erholsame Gartensaison 2020! Eure Sandra

Unsere Garten im Winter!

In meinem erster Beitrag im neuen Jahr 2020 möchte ich euch gerne über unseren Familiengarten im Winter schreiben. Als ich den Garten betreten habe, war mein erster Blick alles sieht so trostlos aus. Aber gleichzeitig kamen mir zahlreiche Ideen, die ich gerne in diesem Jahr verwirklichen möchte. Was am Ende davon umgesetzt wird, kann ich jetzt noch nicht sagen.

Bei meinem Rundgang stellte ich fest, dass die Pflanzen in ihrer Winterruhe total attraktiv aussehen können. Die verblühten Fruchtstände, Früchte und die verblühten Blüten, sowie die Rinde bilden in dem winterlichen Wetter ein zauberhaftes Bild. In Kombination mit immergrüne Pflanzen kommen sie besonders gut zur Geltung.

Die Knospen haben schon eine beachtliche Größe und man kann erahnen, wie sie im zeitigen Frühjahr aufgehen. Im Sonnenlicht strahlen sie, weil sie Kraft tanken würden. An dem Tag als ich dem Garten einen Besuch abgestattet habe, war leider das Wetter regnerisch. Trotz des schlechtem Wetter sahen die Knospen attraktiv aus.

Besonders auffällig ist der Salix, mit seiner Rinde. Der Salix wächst in Mitte der Rasenfläche und bildet einen sehr Kontrast zu den fast leeren Beet dahinter. Vorher ist mir das noch gar nicht aufgefallen . Ein zweiter Blick lässt meistens ein neues Bild entstehen!

Das Tomatengewächshaus, unsere eigene Kreation (siehe auch Blog-Beitrag: „Wildes Tomatengewächshaus“) dient in diesem Winter zum Schutz unserer Palmen. Ich war von Anfang davon, nicht wirklich überzeugt, aber mittlerweile ist es eine tolle Lösung. Mein Papa war da sehr kreativ und so hat das Tomatengewächshaus noch eine zweite Funktion bekommen. Neben dem Tomatengewächshaus ist eine Rankhilfe in dem selben Rotton gestrichen und dort wächst, blüht jetzt der Winterjasmin. Ein herrliche, malerisches Bild durch den Rotton mit den gelben Blüten. Sie machen Lust auf das zeitige Frühjahr.

In dem Beitrag „Ein Beet unter dem Flieder“ habe ich berichtet, wie ein neues Beet im Schattenbereich entstanden ist. Dieses Beet war ein zentrales Projekt im letzten Jahr und auch im Winter sieht es nicht trostlos aus, sondern es sieht sehr frisch aus. Ich war sehr beeindruckt, dass wir meinen Grundgedanke sehr schön umgesetzt haben. Aber es wird sicher noch die eine oder andere Veränderung geben.

Unsere Garten im Winter ist genau so attraktiv, wie in den anderen Jahreszeiten. Ich selber, hätte es nicht für möglich gehalten, aber ein zweiter Blick lohnt sich immer!

Eure Sandra