Johannisbeeren- Die Beere meiner Kindheit!

Seit meiner Kindheit spielt die Johannisbeere eine leckere Rolle in meinem Leben. Ein Garten ohne Johannisbeeren, wäre ein Garten ohne Blumen. Das Naschen direkt vom Strauch und im Anschluss gleich in den Mund. Als Kind gab es im Sommer nichts Schöneres! Auch noch jetzt kann ich ohne den Geschmack der süßen kleinen Beeren nicht auskommen.

Wissenswertes!

Für uns sind die schwarze, weiße und besonders die rote Johannisbeeren von Bedeutung. Sie gehören zu der Familie der Steinbrechgewächse. Warum heißen die leckeren Beeren Johannisbeeren? Der Name Johannisbeeren bezieht sich auf die Reifezeit um den 24.Juni, der Johannistag. In Österreich werden die Johannisbeeren „Ribisel“ genannt.

Weisse Johannisbeeren-Sorten sind weniger ertragsreicher als ihre roten und schwarzen Verwandten, eignen sich aber wegen ihres Geschmackes sehr gut für die Hausgärten!

Pflege und Standortansprüche!

Johannisbeeren sind in ihrer Pflege und Standortansprüche pflegeleichte Gesellen. Meistens sind sie als Büsche in unseren Gärten zu finden. Wir kultivieren die rote Johannisbeere als Stämmchen, welches von Jahr zu Jahr einen ordentlichen Ertrag bringt. Die alten Triebe werden entfernt und so können die neuen Jungtriebe für das nächste Erntejahr kräftig wachsen. Ansonsten wird gewässert und die Pflanze darf ohne Eingriffe Früchte bilden.

Unsere Johannisbeeren-Stämmchen kurz vor der Reife. Fürs Naschen reicht es.

Sie stellen wenige Ansprüche, was den Boden betrifft. Auf lehmigen, mittelschweren, aber nährstoffreichen Böden können sie ohne große Probleme wachsen. Durch ihre enorme Frostresistent gedeihen sie auf größeren Höhenlagen ohne Schwierigkeiten! Nicht nur sonnige Plätze mögen sie, auch halbschattige.

Nicht nur im gewachsen Boden gedeihen sie hervorragend, auch für die Kultivierung im Topf sind sie gut geeignet. Es gibt bereits Sorten, die es besonders gut im Topf gefällt.

Welche Sorte kultiviert wird, hängt von den eigenen Wünschen ab. Die Auswahl ist groß und man wird sicher im Fachhandel fündig.

Viel Spaß beim Ernten und Naschen! Eure Sandra

Beerenobst- Naschen erlaubt!

Beerenobst erfreut sich großer Beliebtheit und in fast jeden Garten findet man den ein oder anderen Beerenstrauch. Seit meiner Kindheit befinden sich auch Beerensträucher bei uns im Garten. Das Naschen direkt vom Strauch ist für mich jedes Jahr ein Highlight. Die Süße der Beerenfrüchte zergeht in meinem Mund und zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Ein Gefühl von purer Sommerfreude.

Rote Johannisbeeren warten auf das Vernaschen! Ein kleiner Strauch, der auf einen Rasenabschnitt wächst und gedeiht.

Schon im 13.Jahrhundert kultivierte man in englischen Gärten Beerensträucher, später dann in Klostergärten. In den Klostergärten dienten sie als Heilpflanzen, wurden für Getränke und Parfümherstellung genutzt. In unseren Gärten werden sie für den unterschiedlichen Nutzen angepflanz, als Hecken, Bodendecker, für Einfassungen oder für die Kultivierung in Kübeln. Dem Nutzen ist fast keine Grenze festgeschrieben. Durch ihre unterschiedlichen Wuchseigenschaften eignen sie sich hervorragend als Gestaltungselement. Hinzu kommt, dass der Wechsel zwischen den Jahreszeiten an den Beerensträucher erlebbar ist. Das bringt zusätzlich eine ansehnliche Abwechslung in den Garten, ohne große Gartenarbeit.

Wie die Gestaltung aussieht, hängt vom jeden Gartenbesitzer ab. Es kann eine klare, geometrische Richtlinie sein oder man lässt sie natürlich, wild wachsen. Außerdem kommt entscheidend dazu, wie groß der Garten ist. In unserem Garten haben wir die Beerensträucher zusammen auf einer Fläche gepflanzt. Es sind kleine Solitärsträucher, die mit anderen Pflanzen gut harmonieren. Die Gestaltung ist eher klar und strukturiert, was wunderbar zum Charakter des Gartens passt.

Bevor es zum Vernaschen kommt, möchte ich euch gerne Informationen zum Pflanzen und Pflege vermitteln.

Standortwahl:

Unabhängig als welches Gestaltungselement die Beerensträucher eingesetzt werden, sollte man auf die Ansprüche des Beerenstrauchs achten. Der Standort sollte vorrangig sonnig liegen. Denn durch die Sonne reifen die Früchte zu ihrer schmackhaften Süße. Die Bodenverhältnisse müssen locker, durchlässig sein und strukturstabil sein. Beerensträucher mögen keine Staunässe. Für die Bepflanzung in Kübel gibt es im Fachhandel spezielle Substrate für die Ansprüche der Sträucher.

Pflanzenwahl:

Der Handel bietet Beerensträucher in den unterschiedlichen Varianten an. Dabei muss man aber unbedingt drauf achten, dass nicht jede Pflanzenware ganzjährig gepflanzt werden kann.

  • Containerpflanzen: Beerensträucher können somit, dass ganze Jahr gepflanzt werden. Voraussetzung ist, dass der Boden nicht gefroren ist. Erfolgreichen anwachsen. Eignen sich auch für die Kultivierung in Kübeln.

  • Ballenpflanzen: Der hat bereitseinen ordentlichen Ballen, der schon gut durch gwurzelt ist.
  • Wurzelnackte Sträucher: Diese Variante ist laubfrei verpflanzt wurden. Sie ist billiger. Pflanzeitraum: Spätherbst bis Frühjahr.

Für welche Variante man sich entscheidet, hängt vom Geldbuget ab und wie schnell sich die Sträucher entwickeln soll.

Pflanzung:

Die Pflanzung sollte im Spätherbst (Mitte Oktober- Anfang November) erfolgen. Der Boden ist noch nicht gefroren und die Obststräucher können ohne große Probleme anwachsen, sowie sich an ihre Umgebung gewöhnen. Vor der Pflanzung bitte den Boden optimal vorbereiten. Für Heidelbeeren, Preiselbeeren und Cranberries in den Boden Moorbeeterde einarbeiten. Sie benötigen einen sauren Boden mit einem pH-Wert 4-5. Der Wurzelballen vor der Pflanzung in einem Kübel mit Wasser stellen, damit sie sich voll saugen können.

Pflege:

  • Pflanzschnitt: Ein regelmäßiger Schnitt ist wichtig, damit das Naschen von Früchten klappt. Außerdem sorgt ein Pflanzschnitt für eine optimale Qualität der Beeren.
  • Düngung: Bei Beerenobst in Kübeln sollte einmal die Woche eine Düngung erfolgen. Ansonsten rechtzeitig eine Düngung durchführen, bevor die ersten Mangelsymptome auftreten.
  • Gießen: Die beste Wasserversorgung bieten humose, strukturstabile Böden. Eine konstante Feuchte sollte gewährleistet werden. Bei anhaltender Trockenheit ist eine tägliche Wassergabe zu empfehlen!

Krankheiten und Schädlinge:

Es gibt eine viele Krankheiten und Schädlinge, die einem bei Beerensträucher begegnen. Alle jetzt auf zuzählen, würde ziemlich aufwendig werden. Um einen Befall zu vermeiden, sollten Sorten/ Arten ausgewählt werden, die resistent oder weniger anfällig sind.

Wenn dann alles klappt, dann freut man sich über die bevorstehende Ernte. Am besten ist natürlich, dass Naschen direkt vom Strauch. Die Vorstellung einzelner Beerenobstarten ist bereits in Planung und erfolgt in einzelnen Beiträge.

Eure Sandra

Es ist wieder Erdbeerzeit!

Erdbeeren zählen zu den beliebtesten Obstarten bei den Verbrauchern. Sie sind lecker und so vielseitig einsetzbar. In keinem Garten darf die Erdbeere fehlen. Aber nicht nur im Garten, sondern auch auf der Terrasse oder auf dem Balkon werden sie angebaut.

Ihr botanischer Name ist Fragaria x ananassa und leistet der Familie der Rosengewächse Gesellschaft. Es gibt viele Sorten der Erdbeere und jede hat seine persönliche Eigenschaft. Was macht eine gute Sorte aus?

  1. Das Aroma! Sie muss ordentlichen nach Erdbeere duften.
  2. Ein guter Ertrag! Eine ordentliche Menge an Früchten möchte man ernten,um Marmelade oder andere Rezepte mit Erdbeeren zu produzieren.
  3. Die einfache Kulturführung! Der Anbau sollte so einfach wie möglich sein.
  4. Robust gegen Schädlinge oder andere Einflüsse die sich negativ auf die Erdbeere auswirken.

Auf diese vier Punkte sollte man beim Kauf der Erdbeerpflanzen achten. Dadurch erreicht man das Optimum der Erdbeer-Ernte ohne große Verluste.

Wann sollte man Erdbeeren pflanzen?

Die Pflanzzeit ist von Juni bis September. So steht es in den verschiedenen Gartenbücher oder auch Berichten in den Gartenzeitungen. Ich persönlich habe meine Erdbeerpflanzen jetzt Anfang April gepflanzt. Viele andere Hobbygärtner tun es mir gleich. Dafür gibt es zwei Gründe:

  1. Die Gartencenter bieten im Frühjahr eine große Auswahl an Erdbeerpflanzen mit unterschiedlichen Sorten.
  2. Man möchte im selben Jahr schon eine kleine,üppige Ernte erzielen.

Wer die Erdbeeren später im Jahr pflanzt, für den gibt es im nächsten Jahr erst die erste Ernte. Ich denke, jeder sollte selbst entscheiden, wann er die Pflanzung vornimmt.

Meine beiden Erdbeerpflanzen. Die linke Erdbeerpflanze ist eine Sorte, die immertragend ist. Das bedeutet, sie bildet ständig Früchte. Bei der rechten Pflanze handelt es sich, um eine späte Sorte. Da erwarte ich die Ernte kurz vor Ende der Erdbeerzeit!

Diese Walderdbeere habe ich vor zwei Jahren selbst ausgesät und jetzt konnte ich sie zu drei Pflanzen teilen. Da sie bereits im Kasten war, ist sie vor Witterungseinflüsse abgehärtet.

Seit einiger Zeit gibt es Erdbeerpflanzen, die Tragen schon die ersten Früchte und zeigen viele Blüten,aus welchen die Früchte später entstehen. Das ist für viele praktisch und bedeutet weniger Arbeit und schnelles Ernten. Aber Vorsicht, sie sind im Gewächshaus gezogen wurden und sind somit nicht vor Witterungseinflüsse abgehärtet. Daher erst ab Mitte Mai ins Freie bringen, davor sind die Nächte noch zu kühl und es kann sogar noch Frost geben. Auch in diesem Fall muss es jeder für sich entscheiden,ob es das Richtige für einen ist.

Was muss ich bei einer Neupflanzung beachten?

Erdbeeren mögen einen sonnigen Standort, können aber auch im Halbschatten kultiviert werden. Der Boden sollte locker und wasserdurchlässig sein. Dabei ist zu beachten, dass er nicht zu viel Sand-und Tonanteile aufweist. Wer mag, kann den Boden mit speziellem Substrat verbessern. Im Weiteren ist eine gute Wasserversorgung zu gewährleisten. Die Pflanzen brauchen einen stabilen Wasserhaushalt, damit sie gleichmäßig Wachsen können. Dabei ist zu beachten, dass die Erdbeerpflanzen nicht zu nass stehen. Sonst läuft man Gefahr,dass sich Pilzkrankheiten verbreiten. Zusätzlich wird ein spezieller Beerendünger empfohlen, um die benötigten Nährstoffe den Erdbeeren zu verabreichen. Mehr muss nicht beachtet werden. Es ist eine einfache Kulturführung.

Erdbeeren fühlen sich im Kräuterturm wohl und genießen ihre Gesellschaft!

Kann ich Erdbeeren selber vermehren?

Na klar, kann man Erdbeeren selber vermehren. Erdbeeren bilden ohne unseren Einfluss kleine Pflanzen. Aus diesen kleinen Pflanzen können neue, ertragreiche Pflanzen. Die kleinen Pflanzen haben 4-5 Blätter und schon kleine Wurzeln. Durch diese Ausstattung kann man sie ohne großen Aufwand für eine Neupflanzung verwenden.

Wer es mag und gerne ausprobieren will, der kann Walderdbeeren selber aussäen. Es dauert ein wenig, aber der Erfolg ist vielversprechend. Einfach das Saatgut in speziellen Vermehrungssubstrat aussäen und warten. Die Jungpflanzen pikieren und wenn sie kräftig genug sind, dann rauspflanzen. Vielleicht hat man Glück und kann ein oder zwei Erdbeeren ernten.

Start meiner Kultur der Walderdbeere!

Die Kultur der Erdbeere finde ich einfach und leicht. Jeder kann Erdbeeren anbauen!

Viel Spaß beim Erdbeeren essen und erfreuen im Garten, Balkon oder auf der Terrasse!

Eure Sandra 🌻

Sanddorn, eine Vitaminbombe!

Meinen diesjährigen Sommerurlaub habe ich auf Rügen verbracht und bin bei jedem Ausflug auf den schönen, fruchtreichen Sanddorn gestoßen. Daher kam mir die Idee zu diesem Beitrag. Ich persönlich finde, dass der Sanddorn ein super Obstgehölz ist. In diesem Beitrag möchte ich euch gerne einen kleinen, geschmackvollen Eindruck über den Sanddorn vermitteln.

Der Sanddorn wird wissenschaftlich Hippophae rhamnoides genannt und gehört der Familie der Ölgewächse. Ihre Frucht besitzt einen hohen Vitamin-C-Gehalt. Die Frucht wird ab Mitte August bis Mitte September geerntet. Später sollte sie nicht geerntet werden, denn sie wird dann schrumpelig und schmeckt nicht mehr. Nur die weiblichen Pflanzen tragen die orangen Früchte, die man ernten kann.

Im unteren Bild seht ihr, wie kräftig orange die Frucht vom Sanddorn ist.

Das Zusammenspiel zwischen der Frucht und den länglichen Blättern gibt ein harmonisches Bild ab. Der Wuchs vom Sanddorn ist eher wild und ausladend. Daher wird vom Anbau in kleinen Gärten abgeraten. Er erreicht eine Gesamtgröße zwischen 4-5 Meter. Er passt optimal in das Gesamtbild der Steilküste bzw. Kreidefelsen. Dort findet er den kalkhaltigen Sand- oder Kiesböden, die er zum Wachsen benötigt. Hinzu kommt noch, dass der Sanddorn die sonnige Lage liebt.

Auf diesem Bild kann man ungefähr erahnen, wie groß so eine Sanddorn- Pflanze werden kann. Bei dem nächsten Bild wird die Größe des Sanddornes noch mal sehr deutlich.

Es sieht sehr atemberaubend aus, vorallem die Verzweigungen der einzelnen Triebe. Durch die vielen Sonnenstunden, die wir dieses Jahr hatten, gab es sicher einen ordentlichen Wuchsschub. Aber auch die vielen Früchte machen einen Sprachlos.

Aus Sanddorn wird eine Menge Produkte produziert, zum Beispiel in Form von Saft oder Tee. Nicht nur Nahrungsmittel werden aus dem Sanddorn erzeugt, sondern auch in der Medizin, sowie in der Kosmetik findet er seine Bestimmung. Als Tee oder Saft bevorzuge ich ihn besonders. Er ist lecker, süß mit einer säuerlichen Note. So kann auf einfache Art das Vitamin-C aufgenommen werden.

Als Pflanze wird sie gerne als Heckenpflanze oder als Vogelnährgehölz angepflanzt. Wie bereits erwähnt ist Sanddorn eher eine Pflanze für große Flächen und nicht unbedingt was für den kleinen Garten oder Balkon.

Auf Rügen bzw. in Küstenregionen gibt es zahlreiche Sanddornplantagen, um uns mit dem Sanddorn zu versorgen. Sanddorn ist ein sehr teuerer Rohstoff, aufgrund der schwierigen Erntebedingungen und der langen Anlaufzeit von 4-8 Jahre bis zur ersten Ernte.

Eure Sandra

Obstgehölze für kleine Gärten, Balkon oder Terrasse!

Obst ist das gesündeste, beliebteste und meist verzehrte Lebensmittel der Welt. Klar, kann Obst im Supermarkt gekauft werden, aber wer die Möglichkeit hat, der baut sich sein Obst selber an. Durch den Selbstanbau von Obst nimmt der Verbraucher Einfluss auf den Werdegang des Obstes, sowie welche Pflege-, Pflanzenschutzmaßnahmen eingesetzt werden. Der eigene Anbau von Obst hat in letzter Zeit wieder an Beliebtheit gewonnen und die Nachfrage nach kleingarten- und für den Balkon, Terrassentaugliche Pflanzen steigt.  In unseren Gärten sind Kern-und Steinobstarten am beliebtesten, dazu zählen Äpfel, Birnen , Süß-oder Sauerkirschen oder Mirabellen. Dazu kommt noch das Beerenobst, welches auch an Beliebtheit gewinnt. Das Beerenobst lässt sich auch als Naschobst bezeichnen, denn es wird gepflückt und kommt direkt in den Mund. Für Kinder ein besonderes Vergnügen.

DSC_0238

Johannisbeeren, sind bei uns im Garten jedes Jahr ein Highlight für uns Kinder. Es besteht nur ein minimaler Pflegeaufwand und der kleine Strauch ist auch ohne Früchte sehr dekorativ.

Für die kleinen Gärten, Balkone oder Terrassen eignen sich schwachwüchsige Obstarten, denn diese eignen sich für Pflanzengefäße, wo sie zufriedenstellend wachsen können. Der Trend geht schon seit längerer Zeit in Richtung kleinere Obstgehölz. Die Nachfrage nach großen Obstgehölzen sinkt, denn die Gärten, Balkone oder die Terrassen sind nicht mehr unbegrenzt groß.

Welche Wuchsformen eignen sich für kleine Gärten?

  • Busch: Eine einfache zu erziehende und pflegende Wuchsform.
  • Spindelbusch: Sie sollten schwachwüchsig sein. Spindeln bestehen aus einem Stamm und aus den von ihm ausgehenden Fruchtäste.
  • Säulen-oder Stabbaum: Diese Wuchsform wird zunehmend bekannter und beliebter. Sie eignen sich besonders für Balkone oder Terrassen, da sie nicht in die breite wachsen, sondern in eine angenehme Höhe.

DSC_0240

Nashi-Birne als Säulenwuchsform im eignen Garten (ich hoffe man kann es erkennen, dass es sich um die Säulenwuchsform handelt).

  • Spaliere: Diese Wuchsform ist sehr beliebt bei Gärtnern. Die Spaliere werden an die Wand oder im Kübel mit einem Gestell gepflanzt und man erfreut sich über den weiten Wuchs.

Damit die Obstgehölze anwachsen und es zur erfolgreichen Ernte sollte beim Kauf auf die Qualität der Obstgehölz geachtet werden. In einer Baumschule oder in einem guten Gartenfachhandel findet man gute Obstgehölze, die vorab auf alle Kriterien, die sie für kleine Gärten erfüllen müssen, geprüft wurden. Bei Fragen steht ein gutes Fachpersonal zur Verfügung. Die Obstgehölze werden einmal als wurzelnackte Ware und in Pflanzencontainer angeboten. Der Unterschied zwischen wurzelnackter Ware und Pflanzcontainer ist, dass die wurzelnackte Ware in der Vegetationsruhe bei geeignentem Wetter gepflanzt werden und die im Pflanzcontainer können das ganze Jahr über gepflanzt werden.

Die optimale Pflanzung erfolgt im Herbst oder im Frühjahr.

Im Folgenden gebe ich euch noch eine kleine Übersicht zur Pflanzung, Düngung und der Weiterkultur von kleinen Obstgehölzen:

Pflanzung:

Das vorbereitete Pflanzloch (Pflanzgefäß) sollte mindestens doppelt so groß sein wie die Wurzelausdehnung des Obstgehölz. Die Veredlungsstelle eines Obstbaumes , die man bei einer Wurzelhalsverdelung, in der Regel an einer Verdickung erkennen kann, muss über die Erdoberfläche bleiben. Nach dem Einsetzen des Obstbaumes in die Erde, dass Pflanzloch mit Substrat auffüllen und leicht andrücken. Abschließend ausreichend wässern.

Düngung:

Junge Obstgehölze brauchen einen optimalen Start zum Wachsen. Daher ist es wichtig, dass die Verwendung eines Volldüngers bevorzugt wird, der auch Spurenenlemente (Eisen, Molybdän …) enthält. Tipp: Vor der Düngung sollte evtl. eine Analyse des Bodens erfolgen, um sicher zugehen, welche Nährstoffe in welcher Konzentration enthalten sind.  Eine weitere Möglichkeit ist die Einarbeitung eines Langzeitdüngers in die obere Bodenschicht. Die Nährstoffe werden in Abhängigkeit von Bodenklima und Temperatur freigesetzt.

Weiterkultur:

In der Weiterkultur ist es wichtig auf eine ausreichende Bewässerung zu achten genauso ob Schädlinge oder Pilzerkrankungen auftreten. Bei Auftreten von Schädlingen, sowie Pilzkrankheiten sollten sofort bestimmte Maßnahmen ergriffen werden. So lassen sich die Ernteausfalle noch in Maße halten.

Wenn alles klappt, sollte  wunderschöne Obstgehölze mit reichhaltiger Frucht in eurem Garten, Balkon oder auf der Terrasse stehen….so wie auf diesem Bild zu sehen…

DSC_0241