Flower Power Paletten!

Neue Ideen sind bei uns im Familiengarten immer willkommen. Wenn einer von uns eine Idee hat, dann wird die ausführlich besprochen und der Standort direkt im Garten genau unter die Lupe genommen. Zwar ist der Platz begrenzt, aber es wird sicher ein kleines Plätzchen für die ein oder der anderen Idee geben. Falls kein entsprechender Platz vorhanden ist, dann wird Platz geschaffen. Nichts ist unmöglich bei uns im Familiengarten.

Mit Paletten lassen sich schöne Arrangements gestalten. Sie sind vielseitig einsetzbar. Einige Palettenbauten existieren bereits in unserem Schrebergarten. Den Anfang hat die Palettencouch gemacht. Sie steht auf der Terrasse und lädt zum Entspannen ein!

Unsere neue Paletten-Idee sollte eine Ecke verschönern, wo man sonst nur auf eine Liguster-Hecke guckt. Ein blumiger Sichtschutz würde garantiert ins Auge fallen. So ein Sichtschutz aus Paletten mit blumiger Bepflanzung hat nicht jeder.

So sah der Paletten-Sichtschutz im Februar 2021 aus.

Damit die Paletten den Witterungsverhältnissen stand halten, hat mein Papa sie mit Holzschutzmittel eingepinselt. Dadurch kommen auch die kleinen Maserung zur Geltung. Nach dem Trocknen können die bunten Blumen einziehen. Dafür wurden spezielle Gefäße entwickelt, welche in die Fächer der Paletten passen.

Die Bepflanzung der unterschiedlichen Gefäße sind jahreszeitlich gestaltet. So haben wir das ganze Gartenjahr über blühende Pflanzen in der Palette. Mit kleinen Dekorationen wird alles nochmal ein wenig aufgepeppt.

Paletten sind so vielseitig einsetzbar und ich denke, die ein oder andere Paletten- Idee wird es sicher noch geben. Eure Sandra

Upcycling macht Spaß!

Der Waldgarten ist immer für eine Überraschung gut. Man entdeckt viele Pflanzen und Gegenstände, die in der Neugestaltung mit integriert werden. Besonders Gefäße, die für neue Pflanzenarragements ihr Nutzen finden. Mir macht das Upcycling total Spaß und bilden dadurch einen einzigartigen Charakter, den es kein zweites Mal gibt.

Ein vergessener Blumenkasten hat eine neue Bepflanzung und einen neuen Platz erhalten! Das Beet, welches zu sehen ist, wurde im letzten Jahr mit attraktiven Stauden augepeppt.

Die Gefäße sind alt, aber das macht gar nichts. Das macht das Upcycling ja aus. Vielleicht erzählen uns diese Gefäße eine Geschichte zu dem Waldgarten. Ich kann mir gut vorstellen, dass zum Beispiel die Zinkwanne zum Abwaschen genutzt oder in den braunen Steinkrügen Lebensmittel aufbewahrt wurden. Jetzt bekommen sie neues Leben eingehaucht.

Ein schöner, verzierter Eimer.

Als ich die Zinkwanne in diesem Jahr endeckt habe, war ich überrascht, dass dort eine schöne, gelbe Lilie zum Vorscheinen kam. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Wanne schon mal zum Bepflanzen verwendet wurde. Mit frischer Erde und neuen Stauden zauberte ich die tolle Zinkwanne zu neuem Glanz. Ein alter Topf wurde zum Gestell umfunktioniert.

Die gelbe Lilie in Kombination mit Astillbe und Salvie.

Bei jedem Besuch im Waldgarten erfreue ich mich über die Zinkwanne.

An der Waldhütte ist ein Klettergestell auf der linken Seite vom Eingang befestigt. Es ist komplett in Vergessenheit geraten, was ich wirklich schade fand. Nach einer kurzen Überlegung war mir klar, dass es sich sehr gut für Kletterpflanzen eignet, ohne die Wand der Waldhütte zu schädigen. Ich mochte schon immer den Wilden Wein. Es musste Wilder Wein her. Denn Wald und Wilder Wein passen wunderbar zusammen. Der breitere Blumenkasten, auch in einer anderen Ecke gefunden, ist ideal für die Kultivierung vom Wilden Wein.

Das Klettergestell wurde an der Holzwand befestigt. Der Wilde Wein kann ohne Schwierigkeiten dran hochwachsen.

Na klar, müssen die neugebildeten Ranken immer wieder um das Klettergestell gewickelt werden. Ein kleiner Aufwand mit großer Wirkung. Attraktive Gestaltung im Eingangsbereich.

Viele der vorhanden Gefäße wurden bereits als Pflanzgefäße genutzt oder sind sogar welche. Durch eine pflanzliche Neugestaltung haben sie ein Comeback erlebt.

Ich finde bei jedem Besuch im Waldgarten neue Gefäße, zum Beispiel Mauererkübel oder einen alten Schnellkochtopf. Das ist total spannend! Sofort kommen mir ein Duzend neue Ideen, wie ich diese Gefäße nutzen kann.

Upcycling macht total Spaß! Probiert es selber mal aus. Eure Sandra

Kletterpflanzen wollen hoch hinaus!

Ich finde Kletterpflanzen total faszinierend. Es ist spannend zu sehen, wie sie sich ihren Weg an der Fassade oder an einen entsprechenden Gestell machen. Die Kletterpflanzen gibt es mit Blüten zum Beispiel Clematis oder als grüne Blattschmuckpflanze zum Beispiel Efeu (siehe Beitrag „Efeu, ein Kletterkünstler“). Die Auswahl ist sehr groß und für jeden Geschmack ist garantiert was dabei.

Unsere Clematis in voller Blüte. Der Sichtschutz ist komplett mit ihr bewachsen.

Kletterpflanzen sind schön und geben dem Garten eine gewisse Raumteilung oberste dienen als Sichtschutz. Sie können auch sehr gut als Fassadenbegrünung eingesetzt werden. Ich ziehe gerade Wilden Wein an dem Eingang der Waldhütte hoch. TIPP: Nutzt bitte bei einer Fassadenbegrünung ein Rankhilfe! Die Ranken der Kletterpflanzen machen ansonsten die Fassade kaputt! Pflanzenabhängig.

Egal, welche Funktion eure Kletterpflanzen erfüllen sollen. Alleine ihr Aussehen und ihre Wuchskraft ist atemberaubend. Jedes Mal, wenn ich mir meine Kletterpflanzen anschaue, merke ich, wie kräftig sie wieder gewachsen ist.

Meine Lieblingskletterpflanzen möchte ich euch kurz vorstellen:

Die Kletterhortensie!

Die Kletterhortensie blüht im Frühjahr und Sommer. Sie hat weiße, tellerförmige Blüten. Ihre Wuchskraft ist enorm und daher sehr zu empfehlen, als Sichtschutz! Mindestens einmal im Jahr ist ein Rückschnitt durchzuführen.

Die Clematis, Omas zweiter Liebling!

Bereits bei Oma und Opa blühte die Clematis. Die Clematis blüht im Frühjahr und Sommer. Ihre langen Triebe wickeln sich sehr kräftig, um die Rankhilfe. Vertrocknete Triebe sollten rausgeschnitten werden. So könnt ihr die Clematis immer wieder verjüngern.

Die Kletterrose, ein Allrounder!

Ich liebe Kletterrosen. Ihre Wuchskraft und ihre Blüte sind einfach nur atemberaubend. Im Frühjahr benötigt sie einen Rückschnitt, ansonsten kann man sie gut wild wachsen lassen.

Wild, wilder Wein!

Der Wilde Wein wächst wie er mag und das liebe ich an ihm. Im Kübel oder Balkonkasten lässt er sich gut kultivieren. Anspruchslos. Im Herbst erfreut er uns mit seinen roten Blättern, je nach Sorte. Mein absoluter Liebling unter den Kletterpflanzen.

Natürlich gibt es noch viel mehr Kletterpflanzen. So das für alle die Richtige dabei ist. Ich hoffe, der kleine Überblick gibt euch eine gute Vorstellung, warum es sich lohnt Kletterpflanzen zu pflanzen. Eure Sandra

Comeback des Betongefäßes.

Im hinteren Bereich des Waldgartens befindet sich ein großes Betongefäß, welches mich von Beginn begeistert hat. Mir sind auf Anhieb tausend Ideen, wie man ihn Bepflanzen kann und so besser in Szene zu setzen. Eine Weide zierte die Mitte und unten war Platz für pflanzliche Ergänzungen. Einfach perfekt.

So sah das Betongefäß nach meiner ersten Unterbepflanzung aus. Ausdrucksstarke Blütenfarben.

Leider hat die Weide den Winter nicht überstanden. Sie war sehr schön und hat ein sehr schönes Grundgerüst des Betongefäßes gebildet. Irgendwie symbolisch für die Neugestaltung des Waldgartens. 

Nur Chaos im Betongefäß. Wild halt. Der Farn ist sehr kräftig im Wuchs und wurde natürlich mit integriert.

Natürlich hab ich mir im Vorfeld bereits einige Gedanken gemacht, wie man das Betongefäß wieder optimal in das Gesamtbild des Waldgartens integrieren kann. Meine erste Idee war, mit einjährigen Sommerblumen Farbe ins Spiel zu bringen, aber das spiegelt irgendwie nicht den Charakter des Waldgartens wieder. Es muss zusammen passen, Wald und Pflanzen!

Wie der Zufall will, ist mir die optimale Idee nach der ersten Übernachtung in der Waldhütte gekommen. Heimische Wildstauden sind gerade Topaktuell und sie gehören garantiert in einen Garten im Wald. So war sofort klar, in das Betongefäß gehören heimische Wildstauden.

Nach einigen Recherchen bin ich fündig geworden. Ab in die Baumschule und einige heimische Wildstauden in den Einkaufswagen. Ich war sehr begeistert und konnte es fast nicht erwarten sie in das Betongefäß zu pflanzen.

Die heimischen Wildstauden haben ihren Platz gefunden.

Das Pflanzen der Wildstauden hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es zeigt mir, dass mit langsamen Schritten ein Waldgarten zu unsere Wohlfühloase werden kann.

Ein Waldgarten braucht Zeit und man genießt die kleinen Veränderungen. Eure Sandra

Cocktails und Abendromantik, was will man mehr!

Bereits im letzten Jahr habe ich in den Beitrag „Lichte Momente“ darüber berichtet, wie die Terrasse mit Beleuchtung in den Abendstunden erstrahlt. Durch einige Veränderungen auf der Terrasse und in den angrenzenden Beetflächen, hat sich auch die Beleuchtung verändert. Daher möchte ich euch gerne einen kleinen Einblick geben.

Zu einer neuen Abendromantik, darf natürlich der Cocktail nicht fehlen. Das Trinken des Cocktails und die Abendromantik passt komplett zusammen und darf einfach nicht fehlen. Mein Lieblingscocktail ist eine alkoholfreie Variante vom Moitjo mit frischer Minze von der Terrasse. Lecker!

Einige der Solarlampen aus dem letzten Jahr haben den Winter nicht überstanden. Daher wurden neue Solarlampen angeschafft in Form von Fackeln. Durch die Wärme dieser Fackeln entsteht eine warme Atmosphäre. Es lädt ein zum Verweilen, entspannen und zum Träumen. Urlaubsfeeling garantiert.

Mit den Platschern des kleinen Wasserspiel gibt es eine beruhigende Quelle und man vergisst den Alltagsstress. Auch das Wasserspiel wird in der Abenddämmerung angestrahlt. Ein wahres Traumbild! Licht und Wasser das gehört zusammen und ist mein persönliches Must-have in diesem Terrasse-Jahr.

Die Lichterkette von der weihnachtlichen Terrasse haben wir hängen gelassen. Es wirkt einfach schlicht und ruhig. Man könnte das Gefühl bekommen, als wenn wir im Biergarten sitzen. Dabei ist es unserer Outdoor-Wohnzimmer.

Einige Lichtquellen werden noch dazu kommen. Da läuft gerade die Planung.

Cocktail und Abendromantik was will man mehr! Jede freie Minute wird so genutzt. Eure Sandra