Über den Gartenzaun: ein Podcast von Gartenfans für Gartenfans!

Anmerkung: Die Bilder wurden mir von Caro von „Über den Gartenzaun“ zur Verfügung gestellt!

Als ich das erste Mal den Podcast von Caro gehört habe, war ich sehr begeistert. Eigentlich höre ich selten Podcast. Wahrscheinlich habe ich einfach noch nicht den passenden Podcast für mich entdeckt. Das hat sich geändert, als ich den Podcast „Über den Gartenzaun“ gehört habe. Er hat mich sofort angesprochen und ich wollte unbedingt dazu beitragen, dass der Podcast ein weiteres Stück bekannter wird.

Die Geschichten „Über den Gartenzaun“ sind super spannend und interessant. Es spricht viele Hobbygärtner direkt an. Ein Podcast von einer begeisterten Gartenfans für Gartenfans.

Wie ist der Podcast Über den Gartenzaun entstanden?

Caro hat seit 2018 einen Kleingarten und hört gerne Podcast. Das Gärtnern macht ihr sehr viel Spaß und hat sich zum leidenschaftliches Hobby entwickelt. Aus ihren beiden Hobbys ist seit September ein interessanter Podcast entstanden.

Die Entstehung der aktuellen Folge:

Ich habe mich im Februar dann mit Caro in unserem Familiengarten getroffen und wir haben uns ausgiebig über das Gärtnern und welche Bedeutung der Schrebergarten für einen persönlich hat. Caro ist super vorbereitet gewesen und man merkt sofort, dass ihr die Begegnung mit Hobbygärtnern Spaß macht. Ohne gute Recherchen entsteht halt kein guter Podcast oder ein interessanter Beitrag.

Die komplette Folge mit dem Titel „Kindheit in Omas Garten – Eine Parzelle als Familienprojekt“ findet ihr unter diesem Link: https://uebernzaun.podigee.io/

Ich wünsche euch viel Spaß beim Hören!

Eure Sandra

Was für ein Gartenjahr!

Was für ein Gartenjahr, ist ein schöner Titel für meinen persönlichen Jahresrückblick 2019! In diesem Gartenjahr ist eine Menge in meiner Gartenwelt passiert. Wahrscheinlich so viel, dass der Beitrag extrem lang werden würde. Daher werde ich euch meine ganz persönlichen Highlight aus dem Gartenjahr 2019 präsentieren.

Mein schönster Beitrag 2019:

Der schönste Beitrag in diesem Jahr hat den Titel „Baby, Gartenwelt und vieles mehr…“ ! In diesem Beitrag habe ich euch berichtet, was sich in meinem Leben als Mama ändert und wie ich meinen Blog und das Fernstudium Natur-und Umweltpädagogik unter einem Hut bringen kann. Ich mag ihn sehr und daher der Schönste!

Der Kinderwagen in der Frühlingssonne im Garten! Erster Gartenbesuch verschlafen!

Mein Gartenjahr hat damit begonnen, dass aus dem kleinen, feinen Balkon eine Terrasse geworden ist. Eine ganz besondere Herausforderung für mich! In den letzten Jahren sind Ideen und Pläne für einen Balkon entstanden. Wobei die Herausforderung dabei bestand, dass alles auf möglichest wenig Platz umzusetzen. Jetzt habe ich mehr Platz und kann viele Ideen umsetzen und einiges ausprobieren. Es sind einige spannende, schöne Beiträge entstanden und es wird garantiert im nächsten Jahr sicher den einen oder anderen Beitrag über die Terrasse geben.

Die Terrasse im März, kurz bevor ich sie mit meinen ersten Ideen bestückt habe!

Seit April 2019 gibt es jeden Monat meinen persönliches Terrassen-Tagebuch (vorher: Beet-und Balkonkalender), wo ich euch meine Pläne oder Arbeiten zum passenden Monat präsentiere. Für mich ist es eine Art Kolumne geworden und ich freue mich immer darauf, sie zu aktualisieren! Auch im nächsten Jahr wird es das Tagebuch jeden Monat geben, genauso wie die Pflanze des Monats!

Herbst 2019!

Nach über einem Jahr (Start im April 2018) habe ich erfolgreich mein Fernstudium Natur-und Umweltpädagogik abgeschlossen. Über meine Lernfortschritte berichtete ich in unterschiedlichen Beiträgen (siehe Kategorie „Mein Fernstudium Natur-und Umweltpädagogik“). Zwei Beiträge werde ich in nächster Zeit noch verfassen, wo ich über meine Erfahrungen mit einem Fernlehrgang berichten werde. Es war eine spannende Zeit und ich habe viel dazu gelernt. Na klar, war es anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Ob ich es beruflich einsetzen kann, weiß ich nicht, aber was noch nicht ist kann ja noch werden!

Unser Schrebergarten war auch in diesem Jahr wieder der Mittelpunkt meiner Familie und mir. Die Zeit im Garten ist fast wie Urlaub und ich genieße es jedesmal. Durch die intensive Zeit im Garten kommen auch die Themen für neue Beiträge, sowie ein Großteil der Bilder. Für die nächste Gartensaison sind einige Ideen und Pläne schon in Arbeit. Darauf freue ich mich sehr! Wird sicher lustig mit meiner Familie darüber zu diskutieren. Aber das macht unseren Garten aus. Die abwechslungsreichen Beiträge zu unserem Schrebergarten findet ihr in der Kategorie „Das Leben mit einem Schrebergarten“!

Der Garten im Wandel der Jahreszeiten, oben Sommer und unten Herbst.

Über meine Kindheit im Garten meiner Großeltern gibt es einen sehr persönlichen Beitrag! Dieser lag mir sehr am Herzen und ich kann nur empfehlen ihn zu lesen!

Der Garten in meiner Kindheit!

Neben den Beiträgen, Pflanze des Monats, Terrassen-Tagebuch und DIY-TIPPS hat sich das Erscheinungsbild meines Blogs optisch verändert. Hinzu kommt, dass ich ein Logo für meinen Blog designt hab.

Einige Veränderungen möchte ich gerne noch machen, aber dass muss ich mir noch durch den Kopf gehen lassen. Der Blog wird sich auch im Jahr 2020 weiter entwickeln und das finde ich sehr spannend!

Es war ein spannendes, abwechslungsreiches Gartenjahr mit vielen Beiträgen. Nun freuen wir uns auf das nächste Jahr mit vielen, neuen Themen!

Eure Sandra

Meine Kindheit im Garten meiner Großeltern!

In Gedanken an meine Oma und an meinen Opa möchte ich euch gerne in diesem sehr persönlichen Blog-Beitrag euch einen Einblick in meine gärtnerische Kindheit geben.

Unsere Gartenlaube im alten Gewand!

Der heutige Anblick unsere Laube!

Dank meiner Kindheit im Garten habe ich meinen heutigen Beruf gefunden und eine Leidenschaft, die ich mit großer Freude auslebe. Meine Kindheit verbrachte ich bei meinen Großeltern und daher auch sehr viel Zeit im Garten. Diese Zeit war sehr schön und intensiv. Für die Kindheit im Garten bin ich meinen Großeltern sehr dankbar und werde ihn garantiert in ihrem Interesse zusammen mit meinen Eltern und meinem Bruder weiterführen. Wahrscheinlich würden meine Großeltern bei einigen Projekten sagen, wir sind verrückt. Besonders bei der Pool-Ecke ( siehe auch Blog-Beitrag: Viva Mallorca im Garten) könnte ich mir vorstellen, dass Oma und Opa herzlich lachen und uns gleichzeitig nicht verstehen würden. Meine Oma hat die Entstehung der Pool-Ecke noch erlebt. Soweit ich weiß, fand sie es gut. Als wir den Strandkorb aufgebaut haben, war sie dabei und hat sich sehr darüber amüsiert. Die weitere Entwicklung dieser einzigartigen Ecke wird sie nicht mehr miterleben, aber ich glaube die neusten Bauelemente hätte sie mit Spaß beobachtet und kommentiert in ihrer Art.

Meine Großeltern pflegten einige Blumenbeete, die immer mit wunderschönen Blumen gepflanzt waren. Das Blütenreichtum reichte von Tagetes, Rittersporn bis hin zu den vielen Dahlien. Ich war als Kind total begeistert, wie meine Oma, die ganzen Blumen gepflegt und kultiviert hat. In ganz besonderer Erinnerung sind mir die Tagetes geblieben. Jeder Beetrand wurde mit selbstgezogen Tagetes bepflanzt. In meiner Lehre zur Gärtnerin fand ich es total hässlich, aber in letzter Zeit habe ich die Hintergründe für diese Bepflanzung verstanden. Ich denke, dass ich in Erinnerung an meine Oma die Tagetes wieder in die Beete pflanzen werde. Neben den Tagetes hat meine Oma den lila Flieder geliebt. Sie war immer enttäuscht, wenn er vor ihrem Geburtstag oder erst danach geblüht hat. Ich fand es als Kind immer spannend, wann er endlich blüht. Einiges an Wissen über die vielen Blumen im Garten habe ich von meiner Oma gelernt.

Neben den Blumenbeeten gab es in meiner Kindheit auch viel Grabeland, wo eine Reihe von Gemüse angebaut wurde. Kartoffeln, Rote Beete, Einlegegurken und noch einiges mehr fanden dort ihren Platz. Natürlich gab es auch Erbsen, die von mir direkt vom Strauch in den Mund verzehrt wurden. Ich konnte es als Kind kaum erwarten, bis die Erbsen reif waren. Als wir uns entschlossen haben, aus dem Grabeland eine Rasenfläche zu machen, ist ein Stück meiner Kindheit weg gewesen. Aber es war Zeit für Neues!

Das Bild zeigt auf einfache Weise das frühere Grabeland, welches von den schönen Blumenbeete ergänzt wird. Auch die großen Apfelbäume lassen sich noch sehr eindrucksvoll erkennen.

Oma und Opa mochten Rote Beete sehr und sie dürfte auf keinen Fall im Gemüsebeet fehlen. Nachdem wir uns vom Grabeland verabschiedet haben und das erste Hochbeet entstanden war, musste die Rote Beete bleiben. Dafür hat Oma sich kämpferisch eingesetzt und so ist ein Kompromiss zwischen meinen Eltern und Oma entstanden. Das ging ja gar nicht, keine Rote Beete aus dem eigenen Garten!

Ich bin sehr glücklich, dass ich meine Kindheit im Garten verbringen dürfte. Ohne das Gärtnerwissen meiner Großeltern hätte ich vielleicht einen anderen Beruf erlernt. Es gibt noch viele weitere schöne Geschichten beziehungsweise Erlebnisse aus dem Garten meiner Großeltern, aber das würde garantiert die Länge des Beitrages sprengen. Daher habe ich euch nur einen kleinen Eindruck in meine Kindheit mit Garten gegeben! Ich werde meine Oma und meinen Opa nie vergessen und immer in meinen Herzen tragen.

Eure Sandra

Blumige Impressionen lassen das Gärtner-Herz höher schlagen!

In diesem Jahr verbrachte ich meinen Urlaub in Kappeln an der Schlei. Es ist der erste Urlaub als kleine Familie und die Zeit wurde natürlich intensiv genutzt. Ich habe schon oft in dieser Region ein paar Tage verlebt und finde sie jedes Mal schön. Aber ganz ohne Blumen und Garten geht es im Urlaub auch nicht. Vor allem die Bepflanzungen in Kappeln oder die vielen verschiedenen Rosen in Schleswig müssen angeschaut werden. Man hat das Gefühl, als wenn die Blumen hier besonders gut wachsen und die Blütenpracht stärker zum Vorschein kommt. Die vielen, blumigen Impressionen möchte ich mit euch gerne teilen.

Überall wo wir auf Entdeckungstour gingen, ging mein Blick zu den bepflanzten Gefäße mit interessanten, vielfältigen Pflanzenkombinationen. Sie setzen sich passend für die Umgebung in Szene.Die Blumen müssen den Charakter ihres Standortes im Sinne ja wieder spiegeln. Dadurch entsteht ein harmonisches Bild! Ich bin bei so einer einzigartigen Blütenpracht irgendwie neidisch, denn so intensiv ist meine Blütenpracht nicht auf der Terrasse. Die ein oder andere Idee für das nächste Jahr nahm ich mit.

Ein schönes Highlight war der Besuch in Schleswig auf dem Holm. Holm bedeutet Insel und es ist ein altes Fischerdorf neben dem Stadthafen an der Schlei. Kleine Fischerhäuser in den unterschiedlichsten Bauweisen mit kleinen Gassen.

Romantischer geht es einfach nicht! An den Hauswänden wachsen viele Rosen in vielen verschiedenen Farben, vom klassischen Rot bis Hellrosa.

Einige der Rosen verströmen einen zauberhaften Duft. Die gesamten Rosen runden das Bild der Romantik ab. Ich war so begeistert und würde alle Rosen gerne mit nehmen und in meinem Garten pflanzen. Neben den Rosen gesellen sich auch andere Blumen, die das komplett Bild abrunden. Ein unvergessenes Erlebnis und es wird garantiert nicht mein letzter Besuch auf dem Holm gewesen sein.

Wenn man in Kappeln Urlaub macht, dann gehört ein Besuch in Arnis (kleinste Stadt in Deutschland) dazu. Die Stadt versprüht Ruhe und Entspannung,ohne Hektik, kein Autoverkehr. Einfach nur Traumhaft! Natürlich wurden hier auch blumige Highlights entdeckt.

Ohne blumige Highlights wäre der Urlaub wahrscheinlich schön, aber mit Blumen wird er irgendwie aufgehübscht!

Eure Sandra

Sommer an der Aller- Eine Bepflanzung im Wald!

Ich liebe das Waldgrundstück der Eltern meines Freundes. Es befindet sich im Wald, nur ein paar Schritte entfernt von der Aller. Im Sommer ist es dort kühler als in Mitte der Stadt. Jeden Ausflug den wir dort hin machen, macht mir persönlich immer wieder Freude. Besonders gut, dass es nicht so weit von unserem zu Hause liegt. Denn mit Baby und einigen Dingen ist eine kurze Autofahrt angenehmer.

Blick auf die Aller mit Uferbepflanzung!

Eine schöne Lilie, am Rand der Aller!

Da das Grundstück in Mitte von einem Wald liegt, ist es schwierig eine optimale Bepflanzung zu finden. In den letzten beiden Jahren habe ich ein bisschen ausprobiert, aber so richtig zu frieden war ich nicht wirklich. In diesem Jahr habe ich mich für eine rustikale Bepflanzung entschieden. Eine Bepflanzung ohne große Experimente. Die Standortbedingungen sind halbschattig bis schattig und dazu sind die Bodenverhältnisse nicht optimal. Der Boden ist sehr sandig, eine Art Boden wie er in der Heide vorkommt. Daher wurden nur die Kübel bepflanzt und die Beete bleiben in ihren bisherigen Zustand. Ich finde persönlich, dass die Beet mit Hortensien, Walderdbeeren sehr schön zu dem Grundstück passen. Ein bisschen Pflege mehr Bedarf es eigentlich nicht.

Lupine mag diesen herrlichen Wald, mit den vorkommenden Bodenverhältnissen…

Also wurden die Kübel in den Sommer geschickt. Ich hatte zwar wieder einen kleinen Plan im Kopf, aber es kam mal wieder anders als geplant. Trotzdem bin ich mit meiner Pflanzenauswahl zufrieden. Neben kräftig, roten Begonien gesellten sich Tagetes, Männertrau, Fuchsien, Elfenspiegel und anschließend Gräser, Farn als Kontrast. Ich selber, habe noch nie Fuchsien und Begonien auf dem Balkon oder auf der Terrasse gepflanzt. Daher war es für mich eine kleine Premiere!

Bevor ich die Pflanzen in die Kübel gepflanzt habe, machte ich eine Art Stellprobe, wo welche Pflanze in welcher Kombination hin sollte. So konnte ich noch korrigieren, wenn es mir nicht gefällt. Diese Stellprobe mache ich sehr häufig, wenn es um eine Bepflanzung geht. Denn wenn erstmal die Pflanze in der Erde ist und wieder raus muss, dann hat man unnötige Arbeit. Manchmal ist auch eine Pflanzskizze hilfreich, sollte jeder für sich entscheiden. Mit frischer Erde ging es dann an die finale Bepflanzung. Insgesamt haben 5 Kübel einen ansprechenden Sommer bekommen. Zwei Kübeln sind identisch gestaltet. Für diese Kombination war der Standort der entscheidende Aspekt. Eigentlich mag ich persönlich keine identischen Kübel in direkter Nähe, aber die Lage und Situation ist meistens entscheidend.

Einfach schlicht gehalten.

Eigentlich könnte man hier noch die ein oder andere Pflanze mit einbringen, aber ich finde das es nicht zu überladen wirken sollte. So kann sich das Gras mit dem Elfenspiegel optimal entwickeln ohne eingeengt zu werden.

Die Farbkombinationen Gelb, Rot und Blau bringt eine gewisse Helligkeit auf das Grundstück. Es harmoniert mit den vielen braun, grün Tönen des umliegenden Waldes. Diese Kombination gibt es zwei Mal. Sie stehen in einer Ecke, die etwas dunkler von Natur aus ist. Daher kommen die leuchteten Farben gut zur Geltung.

Ein rustikaler Betonkübel mit einem Salix (Weide) bildet auf dem Waldgrundstück einen schönen Blickpunkt. Die untere Bepflanzung besteht aus Fuchsien, Elfenspiegel, Männertrau und jeweils einem Gras und um den Wald mit einzubeziehen einen Farn. Alle Pflanzen harmonieren hervorragend und die Fuchsien mit ihren kräftigen Blüten bilden den Hauptteil der Bepflanzung. Ich hätte nie gedacht, dass diese Kombination so gut aussieht. Zum Salix, der ein bisschen wild aussieht, ist unten eine schlichte Ruhe!

Als alle Kübel in den Sommer versetzt wurden, war ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Bepflanzungen passsen optimal zu dem Waldgrundstück ohne das es Künstliche oder außergewöhnlich ist. Vielleicht ist eine rustikale, klassische Bepflanzung einfach die beste Lösung. Leider eignen sich viele Pflanzen nicht für diesen speziellen Standort. Trotzdem ist es mir gelungen, Sommer in den Wald zu zaubern!

Eure Sandra