Der Hut im Sonnenschein!

Der Scheinsonnenhut darf in meiner Sammlung der Lieblingspflanze nicht fehlen. Erst im letzten Jahr habe ich ihn für mich entdeckt und bin sehr begeistert. Ich wusste gar nicht, wie viele unterschiedliche Sorten es gibt. Alle haben ihre eigenen Charakter und die Bienen freuen sich herrlich über diese Nahrungsquelle!

Von gärtnerischer Bedeutung ist der Purpur-Scheinsonnenhut (Echinacea purpurea). Als Heilpflanze wird er schon sehr lange eingesetzt. Diese bekannte Art wurde züchterisch kaum verändert, so dass sie ihren Ursprung fast beibehalten hat.

Im Beet mag sie keine starkwüchsige Konkurrenz, alleine findet sie auch nicht schön. So das man einen guten Mittelweg finden sollte. Im Kübel fühlt sie sich sehr wohl. Dadurch hat sie keine Konkurrenz und auch genügend Platz.

Eine weitere Kombinationsmöglichkeit ist, den Scheinsonnenhut mit Gräsern zusammenzusetzen. Da sind die spätaustreibenden, mittelgroßen Präriegräser wie zum Beispiel das Liebesgras zu empfehlen.

Den gelben Scheinsonnenhut in Kombination mit dem einjährigen Zauberschnee und im Hintergrund die Funkie passt optisch und ohne Konkurrenz zusammen. Manchmal muss man einfach ausprobieren!

Das Sortenspektrum ist erstaunlich. Die Blüten gibt es von gelb, über weiß bis hin zu einem sehr intensiven Rotton.

Ich lerne beruflich einige Sorten kennen und bin total begeistert darüber . Am liebsten würde ich die ein oder andere Sorte noch auf der Terrasse beherbergen.

Der Scheinsonnenhut gehört für mich zum Spätsommer einfach dazu!! Eure Sandra

Funkie, meine Lieblings- Blattschmuckpflanze!

Ich habe schon den einen oder anderen Beitrag zum Thema Blattschmuckpflanzen ( https://sandrasgartenwelt.blog/2018/05/24/blattschmuckpflanzen-ein-besonderer-charakter/) (https://sandrasgartenwelt.blog/2018/06/10/gestaltung-mit-blattschmuckpflanzen/) veröffentlicht. Ihre Vielseitigkeit ist einzigartig und begeistert mich jedes Jahr aufs Neue. Eine ganz besondere Blattschmuckpflanze ist die Funkie. Sie war die erste Blattschmuckpflanze, die mich mit ihrem Blatt verzaubert hat. Deswegen gehört sie zu meiner Kategorie „Lieblingspflanze“ unbedingt dazu.

Das umwerfende Blattwerk zieht bereits alle Blicke auf sich. Die Blätter gibt es in den unterschiedlichsten Grüntönen. Es gibt Sorten in der Variation grün/gelb oder grün/weiß. Aber nicht nur die Farbtöne sind bei der Funkie beeindruckend, sondern auch die Formen der Blätter, welche Abhängig von der jeweiligen Sorte ist. Egal, ob oval, gezackt und….einfach nur atemberaubend!

In Kombination mit blühenden Pflanzen ergibt sich ein einzigartiges Farbenspiel. Aus meiner persönlichen Erfahrung lassen sich alle Pflanzen sehr schön mit der Funkie kombinieren.

Aber nicht nur im Zusammenspiel mit anderen Pflanzen lässt sich die Funkie in Szene setzen, sondern auch als Solitärpflanze. Bei uns im Garten wächst sie seit Jahren im Mauererkübel und zeigt ihre gesamte Pracht.

In Parks oder botanischen Gärten ist sie in vielen Varianten zu sehen.

Eine absolute Liebhaberpflanze!!!

Eure Sandra

Flower-Queen: Tulpe!

Ein Garten, Balkon oder Terrasse ohne Tulpen im Frühjahr geht fast gar nicht. Für mich gehören die Tulpen einfach zum Frühling dazu. Das war schon als Kind so. Meine Großeltern hatten immer Tulpen im Garten. Sie symbolisieren den Beginn einer neuen Gartensaison.

Die großen Blütenkelche der Zwiebelblumen schweben über den Frühlingsbeeten oder Töpfe und sorgen für bezaubernde Farbstimmungen. Ihre Beliebtheit ist an vorderster Stelle in der Blumenhitliste.

Sobald die Knospen grün und schmal sind, kann ich es kaum erwarten ihre Blüten zu sehen. Mit zunehmenden Wachstum zeigen sich langsam die Farbe der Blüten und leuchten dann in den schönsten Rot, Rosa oder Orange- Tönen. Natürlich gibt es noch viel mehr Farbnuancen, die der Handel anbietet. Ich bin auch jedes Jahr auf der Suche nach der besonderen Tulpe.

Die Gestaltung in Kombination mit den atemberaubenden Tulpen kann sehr unterschiedlich aussehen und sollte den eigenen Geschmack wiedergegeben. Es gibt so viele Möglichkeiten! Ich finde bei der Gestaltung kommt es darauf an, dass die Tulpe der Hauptakteure ist und die Begleitpflanzen sich im dezenten Mittelpunkt halten. Ein weiterer Aspekt liegt in der farblichen Abstimmung zwischen der Tulpe und den Begleitpflanzen. Alles sollte wunderschön miteinander harmonieren.

Tulpen in Kombination mit Stiefmütterchen. Ein Blumenbeet im Frühjahr in Erfurt.

Für die Gestaltung ist auch die Blütezeit ein wichtiger Aspekt, denn derzeit gibt es rund 5000 verschiedene Arten und Sorten, die nicht nur in Farbe, Form und Größe der Blüte variieren, sondern auch hinsichtlich ihrer Blütezeit. Die Angaben gibt es nicht in Monate, sondern werden als früh, mittel und spät blühend eingeteilt. Daher kann man das ganze Frühjahr sich über den Blütenflor der Tulpen erfreuen.

Sie zählt zu einen meiner Lieblingspflanze!

Eure Sandra

Skimmie, eine Pflanze voller Überraschungen!

Ich möchte gerne in mehreren Beiträgen euch meine persönlichen Lieblingspflanzen präsentieren. Einige Pflanzen begleiten mich schon mein ganzes Leben. Den Anfang macht die Skimmie.

Die Skimmie war im Oktober 2019, die Pflanze des Monats und ihre Entwicklung seitdem ist atemberaubend. Das hat mich sehr beeindruckt. Jeden Tag entdeckte ich etwas neues an ihr. Egal, ob es sich um eine Veränderung an dem Blatt oder an der Blüte handelt. Aber nicht nur ich mag sie, sondern auch die Hummeln. Also wer seinen Garten, Balkon oder Terrasse insektenfreundlich gestalten möchte, da darf keine Skimmie fehlen.

Sie ist immergrüne und hat in den Wintermonaten rote Früchte, die sehr zauberhaft in der Wintersonne strahlen.

Ab Februar, kommt auch sicher auf die vorhandenen Temperaturen an, öffnen sich zarte Blüten. Ich war ziemlich überrascht, als ich die erste Blüte entdeckte. Nach und nach wurden es mehr und zur Zeit steht die Skimmie in voller Blüte. Die zarten Blüten verströmen einen angenehmen, diskreten Duft. Insekten sieht man auch ab und zu auf den Blüten einfliegen. Ich hoffe, dass die Blüten noch lange mich erfreuen.

Die Skimmie in ihrer einzigartigen Blütenpracht!

Der Pflegeaufwand ist gering und das hätte ich nicht gedacht. Ich habe sie im Herbst in einen einfachen Blumentopf mit gutem Substrat gepflanzt und soweit es erforderlich war, gewässert. Zwischendrin Mal das ein oder andere faule Blatt entfernt und auf Schädlinge untersucht. Zum Winter hin, wurde der Topf mit Vlies umwickelt, um ihn so vor Frost zu schützen.

Ein kleiner Winterschutz schützt vor Frost und schmeichelt der Skimmie!

Die Skimmie hat mich als Pflanze sehr begeistert und ich hoffe, dass sie sich auf meiner Terrasse weiter entwickelt. Sie lässt sich herrlich mit den Herbstblühern und jetzt mit den schönen Frühjahrsblüher kombinieren.

Eure Sandra