Die Gartenaufgaben im September!

Der September hat begonnen. Jetzt ist wieder Pflanzzeit. Neue Sträucher finden ihren Platz oder neue Beete werden angelegt. Das Ernten der Äpfel, Birnen ist im vollen Gange. Es gibt noch einiges im Frühherbst zu tun. Das sonnige Wetter der letzten Tage lädt uns regelrecht ein, um zu gärtnern.

Eine Übersicht der Gartenaufgaben, welche im September zu erledigen sind, zeige ich euch in diesem Beitrag.

Das lange Warten hat ein Ende, die Kartoffeln können geerntet werden. Ist das Laub vollständig abgestorben, sind eure Kartoffeln gut ausgereift und somit lagerfähig. Kartoffeln aus dem eigenen Anbau schmecken immer noch am Besten.

Wer glaubt der Gemüsegarten liegt jetzt schon im Winterschlaf, der irrt sich gewaltig! Feldsalat, Spinat, sogar Mangold können noch ausgesät werden. Ihr werdet in diesem Jahr noch Ernten und genießen.

Frisch ausgesät der Feldsalat.

Einige einjährigen Sommerblumen haben ihre Blütezeit leider schon hinter sich. Ihr könnt jetzt mit tollen Herbstpflanzen eure Lücken im Beet,Kübel oder im Balkonkasten ergänzen. Die Sommerblumen, die noch in voller Blüte stehen, sollten weiterhin mit Wasser und einer Portion Flüssigdünger versorgt werden. So erfreuen sie uns bis zum ersten Frost. Manche Sommerblumen präsentieren gerade jetzt einen zweiten Blütenflor.

Ihr habt eine tolle Geranie, Fuchsie oder eine Buntnessel in diesem Jahr im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um von ihnen Stecklinge zu schneiden. Kräftige Triebe sollten es sein. Diese werden in ein Glas mit Wasser gestellt und dann dürfen sie neue Wurzeln ausschlagen. Wenn die Wurzeln einen kräftigen Eindruck machen, werden sie in Erde gepflanzt und hell, aber nicht zu warm stellen. Nicht düngen, nur wässern. Bitte Staunässe vermeiden! Falls Blüten zum Vorscheinen kommen, werden diese entfernt. So wird die Verweigung gefördert. (Eine Anleitung zur Stecklingen wird es bald als separaten Beitrag geben).

Viel Spaß im Garten. Eure Sandra

Gartenblogger-Treffen 2021!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung, Firmennamen genannt werden.

Endlich war es soweit, am 06.08.2021 fand das diesjährige Gartenblogger-Treffen unter dem Motto „Flower Power“ wieder auf dem Kaldenhof statt. Mit anderen Gartenbloggern sich auszutauschen und an den ein oder anderen Workshop teilzunehmen macht immer sehr viel Spaß.

Es ist immer spannend zu sehen, wie unterschiedlich unsere Gartenblogs sind. Jeder setzt seine Gartenschwerpunkt an einer anderen Stelle, was die Vielzahl an Gartenblogs ausmacht.

Das Gartenblogger-Treffen findet in jedem Jahr auf den Kaldenhof von Volmary in Münster statt. Compo, 1000 gute Gründe für Blumen und Poetic Jardin, sowie Volmary organisierten einen abwechslungsreichen Tag in einem Meer aus vielen Blumen. An dieser Stelle nochmals ein Herzliches Dankeschön dafür!

Neben den Workshops gab es auch wieder die Tomatenchallenge. Sie ist für uns Gartenblogger schon ein fester Bestandteil des Tages. In diesem Jahr ging es wieder um die schwerste Tomate! Ich bin mit einer grünen, relativ großen Tomate angetreten. Leider wollte sie nicht mehr rot werden. Ich war positiv überrascht, als ich gesehen habe, dass die anderen Gartenblogger auch eine grüne Tomate mitgebracht haben. Aber bei den diesjährigen Wetter kein Wunder! Mit 219g bin ich in ein gutes Mittelfeld gekommen und bin damit sehr zu zufrieden. Nächstes Mal wird es noch besser!

In den Workshop von 1000 gute Gründe für Blumen ging es um Tischdekorationen im Boho-Stil und im Landhausstil. Beim Boho-Stil kann man sehr gut Farne, Spagetti-Gerbera und Gräser einsetzen. Alles kann wild sein. Besonders die Spagetti-Gerbera kommen in dieser Kombination sehr schön zur Geltung. Zimmerpflanzen in eine Tischdekoration einzuarbeiten ist manchmal nicht so leicht, aber in diesem Stil sehr gut einzusetzen.

Der Landhausstil ist eher Klassische. Mit Rosen, Lavendel, Gräsern und Aster lässt er sich leicht umsetzen. Dazu ländliche Dekoelemente und fertig ist ein Flair von ländlicher Gemütlichkeit.

Ein sehr abwechslungsreicher Workshop mit vielen Anregungen, wo ich das ein oder andere ausprobieren werde.

Der Floristikworkshop mit Anke war wieder sehr blumig kreativ. Anke zeigte uns, wie einfach man ein blumiges Armband herstellen kann und welche Blumen sich dazu eignet. Hortensien, Salvien, Edelweiß und Gräser lassen sich gut verwenden. Sie trocknen gut und so kann man dass Armband länger nutzen. Alle Blumen werden auf Draht gebunden und dann zusammen auf einen stabilieren Draht befestigt. Die Größe muss auf den eignen Arm angepasst werden. Anke hat es sehr schön erklärt und ich werde es garantiert nochmal ausprobieren.

Einen Rundgang mit Volker darf nicht fehlen. Wieder einiges zum Thema Blumen gelernt.

Abschließend zu diesem wundervollen Tag stand noch eine Schnitzeljagd auf dem Programm. In Gruppen wurden wir über das Gelände geleitet und mussten Fragen beantworten. Die richtige Antwort brachte uns zum Lösungswort und damit zum Schatz. War sehr lustig und hat sehr viel Spaß gemacht.

Zum Schluss ist nur noch zu sagen, danke für den tollen Tag an die Organisatoren und an alle Gartenblogger für die abwechslungsreichen Gespräche. Hoffentlich bis zum nächsten Gartenblogger-Treffen. Eure Sandra

Wald und Natur pur…mehr geht nicht!

Wald und Natur sind gerade meine Entspannung vom Alltag. Die Waldhütte mit dem Garten ist zu einer Art Ruhepool geworden. Jede Vogelstimme und das Rascheln der Bäume bringen Ruhe und ich kann gut abschalten vom Alltag.

Auch der Anblick der Aller ist ein weiterer Bonus, warum ich diesen Ort so lieb gewonnen habe. Natürlich macht ein Waldgrundstück Arbeit, aber ich schaffe mir und meiner kleinen Familie ein Wohlfühlort. Damit wir aus der Stadt schnell mal rauskommen.

Gemütliche Stunden am Grill gehören für uns fest dazu. Alleine der Geruch von Tannzapfen und Holzkohle ist einzigartig. Man vergisst den Alltag und fühlt sich immer wieder im Urlaub.

Unsere kleine Feuerstelle.

Der Waldgarten selbst, ist ein einzige Überraschung. Man entdeckt so viele Sträucher und Pflanzen, dass glaubt man gar nicht. Nachdem ich das eine Beet vor der Waldhütte so langsam wieder in Schwung bringe, hab ich tatsächlich eine weiße Bauernhortensie und ein versteckten Sedum entdeckt. Völlig begeistert, wie die Pflanzen mit dem vorhanden Waldboden klar kommen.

Letztes Jahr hab ich mich mit dem Thema beschäftigt, welche Stauden passen zum Wald und Natur. Die Waldaster war eine von ihnen und leider hat sie noch nicht geblüht im letzten Jahr. Endlich fängt sie an zu Blühen und es passt super.

Egal, ob man im Waldgarten sich beschäftigt oder in der Natur, man ist an der frischen Luft und kann alles genießen. Ein Gefühl von Freiheit! Ich brauche diese Art von Freiheit, um den Kopf frei zu bekommen. Natur und Wald gehört zu meinem Leben dazu und das Schöne ist, meine kleine Familie erlebt es auch. Eure Sandra

Summer in the Garden!

Ich liebe den Sommer im Garten. Die vielen Blumen blühen und das Gemüse wächst. Bald steht die erste Ernte an. Das Warten auf die Johannisbeeren und Stachelbeeren ist nicht mehr lange. Jede sonnige Minute  im Garten wird in vollen Zügen genossen. 

Die Hochbeete sind reichlich bestückt und es wird sehnsüchtig auf die Ernte gewartet. Ich finde es spannend, wie jede einzelne Gemüsesorte wächst. Alle Gemüsearten befindet sich in unterschiedliche Wachstumsstadien. Insgesamt ein tolles Gesamtbild, welches aus den verschiedenen Hochbeeten entsteht.

Jede Blüte erfüllt mich mit riesigen Freude. Vorallem nachdem es ziemlich kalt im Winter war und das Frühjahr auch nicht gerade mit Sonne gefüllt war. Besonders toll finde ich, dass die Astillbe wieder zum Vorscheinen kommt, genauso wie die Lupine im Blühturm. Der Rittersporn ist in diesem Gartenjahr dazu gekommen und ich liebe ihn jetzt schon. Er ist zum wahren Hingucker geworden in dem kleinen Beet.

Natürlich darf die Pool-Ecke nicht fehlen (siehe auch Blog-Beiträge: „Viva Mallorca im Garten “ und „Ostseedünen im Garten“) . Es ist eine Art Urlaub vom Alltag und in manchen Augenblick hat man das Gefühl als wenn man am Meer ist.

Sommer im Garten ist Entspannung pur. Urlaub vom Alltag. Jetzt den Garten genießen und neue Gartenprojekte planen. Eure Sandra

Die Gartenaufgaben im Juni!

Der Sommer kann beginnen! Endlich ist das Wetter ziemlich sommerlich und man verbringt mehr Zeit im Garten, auf der Terrasse oder auf den Balkon (siehe auch Beitrag: „Urlaubsflair hoch zehn“). Trotz allem genießen und entspannen gibt es die ein oder andere Gartenaufgabe, die wir erledigen sollten.

Eine dauerhafte Gartenaufgabe im Juni ist es, die verwelkten Blüten und vergilbte Blätter zu entfernen. Dadurch wird das Blüten-und Blattwachstum angeregt. Zusätzlich gibt ihr Pilzkrankheiten keine Grundlage sich zu verbreiten.

Damit eure Blütenpracht ohne große Unterbrechung blühen, gibt ihn regelmäßig Dünger. Mindestens einmal die Woche solltet ihr dem Gießwasser einen Dünger für eure Pflanzen bei mischen. Besonders Tomaten brauchen ordentlich Dünger. Sie brauchen viele Nährstoffe zum Wachsen und ihre Früchte zu bilden.

(Unbezahlte Werbung)

Denkt dran, dass ihr regelmäßig eure Pflanzen mit Wasser versorgen müsst. Besonders an warmen Tagen. Wenn ihr die Möglichkeit habt, dann gießt in den Morgenstunden. So kann die Pflanze es gut aufnehmen und es verdunstet nicht so schnell. Wichtig nie in der Mittagshitze Gießen, eure Pflanzen müssen dann mehr verarbeiten und sie trocknen sehr schnell aus.

Mit einem Wasseranschluss auf der Terrasse ist es einfach alles zu bewässern.

Das große Ernten geht los. Einige Gemüsearten können jetzt geerntet werden. Salate, die ersten Erbsen…..und noch einiges mehr.

Salat frisch aus dem Kübel geerntet.

Um die Ernte von vielen Gemüsearten länger zu genießen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Nachschub zu Sorgen. Pflücksalat, Grünkohl….Wintergemüse tauglich.

So das sind doch eine Menge Gartenaufgaben, aber es macht einfach Spaß und der sollte immer im Vordergrund stehen. Eure Sandra