Buchrezension: Martin Straffler: Vertikal Gärtnern- Grüne Ideen für kleine Gärten, Balkon und Terrasse!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Kosmos Verlag. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet.

In den letzten Jahren ist das Vertikal Gärtnern ein richtiger Trend geworden. Ich selber bin auch eine begeisterte Vertikal Gärtnerin geworden.

Viele möchten es gerne ausprobieren, haben aber keine passende Idee. Damit die Hobbygärtner eine Vorstellung bekommen, was das gesamte Vertikal Gärtnern ist, möchte ich euch dieses Gartenbuch vorstellen.

Inhalt des Buches:

Das Gartenbuch „Vertikal Gärtnern“ zeigt auf einfache Weise, wie man auf kleinen Flächen/Ecken gegärtnert werden kann. Es gibt einige DIY-Projekte, die unkompliziert umgesetzt werden können.

Aufbau:

Bereits der Buchtitel klingt viel versprechend und macht neugierig, auf die Thematik des Buches. Das Buchcover spiegelt eindrucksvoll den Buchtitel wieder. Man bekommt sofort einen Eindruck auf die Thematik. Der Buchrückentext ist ziemlich informativ geschrieben und alles klingt selbst erklärend. Es wird sofort deutlich, dass der Autor sein Buch generell den Hobbygärtnern gewidmet hat.

Das Inhaltsverzeichnis ist schlicht und übersichtlich gehalten. Die Themengebiete sind gut aufgeteilt.

Ein neues Kapitel wird doppelseitig angekündigt und diese Doppelseite ist sehr schön gestaltet, mit einer kleinen Notizübersicht.

Die Qualität der einzelnen Seiten ist sehr hochwertig und griffig, was beim Umblättern praktisch ist. Das gesamte Bildmaterial ist sehr detalliert und super scharf in der Auflösung.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Ohne Einleitung geht es sofort mit den Grundlagen los. So ist man sofort in der Thematik drin, was für den Leser sehr praktisch ist. Manche mögen keine all zu lange Einleitung. Die Grundlagen sind einfach und kompakt erklärt ohne schwierige Fachbegriffe. Der Autor spricht direkt den Hobbygärtner an. In kleinen Kästen gibt es zusätzliche Tips, die zum erfolgreichen Gärtnern helfen sollen.

Alle praktischen DIY-Projekte sind interessant und geben sehr schöne Anregungen für einen eignen Vertikal Garten. Die Bilder zu den einzelnen praktischen DIY-Projekte sind selbst erklärend und man kann jeden einzelnen Arbeitsschritt nachvollziehen.

Zum Abschluss kommen noch Pflanzenporträts, die kurz und knapp gehalten sind. Es sind alle Informationen zu den Pflanzen enthalten, die für ein erfolgreiches gärtnern.

Fazit:

Ein sehr schönes Gartenbuch, was eine interessante Thematik behandelt. Es gibt viele praktische Tipps und macht Lust es selber auszuprobieren!

Eure Sandra

Mein erster Herbst im Waldgarten!

Der Sommer im Waldgarten liegt eine gewisse Zeit zurück. Es war meine erste Saison als Gärtnerin im Wald. Ich habe noch keine Ideen oder Pläne für die nächste Gartensaison im Wald geplant/ entwickelt. Wenn es soweit ist, schreibe ich garantiert einen schönen, Ideenreichen Beitrag dazu.

Nun erstmal hat der Herbst den Waldgarten im Griff. Es entstehen die unterschiedlichen Farbintensitäten im gesamten Garten. Zwar ist es kühl, aber durch die Herbstsonne kommt eine herbstliche Wärme rüber, die sehr angenehm und entspannend ist. Nur für ein paar Stunden entflieht man den Stress aus dem Alltag. Auszeit im Wald!

Besonders erfreut mich zu sehen, wie sich die Pflanzen alle so entwickelt haben. Es sind Stauden, die sich gut mit den gegebenen Waldboden arrangiert haben und in Zukunft auch werden. Die Farbintensität ist jetzt im Herbst auf besondere Weise irgendwie stärker. So jedenfalls mein persönliches Empfinden!

Der Geruch ist im Wald besonders herbstlich. Die Feuchtigkeit und der beginnenden Zersetzungsprozess liegt in der Luft. Das Durchatmen und diese Gerüche aufnehmen ist total herrlich. Eine Art Waldbaden! Jeder Trend muss ausprobiert werden!!

Warum gefällt mir der Herbst der Waldgarten so gut?

Es passt einfach alles zusammen. Die Herbstsonne, die alles anstrahlt, die Stauden, die sich langsam in die Winteruhe setzen und noch viele Eindrücke mehr. Das ganze Zusammenspiel bildet einen stressfreien Moment! Eure Sandra

Ein trostloser Sichtschutz wird zum Vertikal Garten!

Die linke Abgrenzung zum Nachbarn ist eine einfache, langweilig Wand und wirkte bereits in der letzten Gartensaison als Trostlos. Im unteren Bereich sind drei schöne Terrakotta-Kästen, die sehr gut in das gesamt Bild der Terrasse passen. Zusätzlich sind zwei kleine Erhöhungen geschaffen wurden, die für zauberhafte Blumenarrangement genutzt werden.

Aber die trostlose Wand gibt dem gesamt Bild einen traurigen Anblick. Das wollte ich unbedingt ändern in dieser Gartensaison. Außerdem besteht somit die Möglichkeit noch mehr schöne Blumen/Kräuter auf der Terrasse zu kultivieren.

So sah der Sichtschutz im April aus!

Nach einigen Überlegungen stand fest, wie mein Vertikal Garten aussehen soll. Es wurde ein Gitter befestigt, wo ich die Töpfe und einen Balkonkasten befestigen konnte. Ein Balkonkasten fand im oberen Bereich seinen Platz. Darunter platzierte ich die entsprechenden Töpfe. Der Balkonkasten würde mit sommerlichen Blumen bepflanzt. In die bunten Töpfe zogen Kräuter ein. Eine perfekte Kombination!

Die Ansicht im Mai und den kompletten Sommer über!

Für die erste Saison im Bereich des vertikal gärtnern war es gut. Während der Gartensaison sind einige Problematiken aufgefallen, die ich so nicht kommen gesehen habe. Aber aus den Problemen werden neue Lösungen gefunden. Zum Beispiel ist der Balkonkasten zu schwer geworden im oberen Bereich oder das Gießen war nicht optimal, wie es sein sollte.

Jetzt im Herbst/ Winter hängen kleine Körbe mit Herbstpflanzen dran und mit einer Lichter sollen sie abends angestrahlt werden. So der Plan!

Plan für die nächste Gartensaison!

Ich entwickle für die Gartensaison 2021 bereits ein Plan für meinen Vertikal Garten. Erstmal möchte ich den Blumenkasten wieder einsetzen. Er soll im unteren Teil seinen Platz bekommen und Salat/Spinat werden angepflanzt/gesät. Im oberen Bereich werden die Körbchen mit jahreszeitlichen Pflanzen ihren Platz finden. Ob ich im Sommer dort mit Lichtelementen arbeiten werde, weiß ich noch nicht. Sicher kommt noch eine entsprechende Dekoration hinzu. Bin schon gespannt auf die Gartensaison 2021 im vertikal gärtnern!

Tipp!

Viele von euch haben nur wenig Platz für ein attraktives Blumenmeer und durch das Vertikal gärtnern können einige Blumen trotzdem auf den kleinen Raum angebaut werden. Natürlich nicht Blumen, sondern auch Kräuter und Gemüse! Viele Gartencenter bieten eine attraktive Auswahl an Gefäßen, die für das Vertikal gärtnern geeignet sind. Aber auch alte Plastikflaschen, Milchtüte oder sogar alte Handtaschen lassen sich zu Pflanzgefäße umfunktionieren. Wo man sie dran hängt, ist abhängig welche Möglichkeiten man hat. Ein Gitter an der Wand, Balkonbrüstung oder eine Leiter können bestückt werden. Da ist der Ideenfindung keine Grenze gesetzt!

Eure Sandra

Farne, hol dir die Natur in den Garten!

Farne sind interessante Pflanzen. Sie haben keine Blätter, sondern bestehen aus einzelnen Wedeln, wodurch sie irgendwie wild aussehen. Ihre wildes Aussehen macht sie als Blattschmuckpflanze besonders attraktiv. In Kombination mit farbigen Blattschmuckpflanzen zum Beispiel einer roten Heuchera ein absoluter Hingucker im Schattenbeet.

Natürlich finden wir viele Farn-Arten in der Natur, besonders im lichten Wald werden wir fündig. Wo eine gewisse Feuchtigkeit und Lichterschatten vorhanden ist, da siedelt sich der Farn gerne an. Im Harz finde ich immer wieder den ein oder andere Farn und die machen optisch echt was her.

Wenn sie im Frühjahr sich ausrollen aus der Winterruhe, dann entsteht ein sagenhaftes Schauspiel. Die Wedel strecken sich langsam in die Höhe, dem Licht entgegen. In der Natur und auch im Garten kann man es sehr schön beobachten. Für mich immer ein Zeichen, dass die Gartensaison und die Natur startet.

Auch noch jetzt im Herbst erfreuen uns die Farne mit ihrem kräftigen Grün. Es gibt Farn-Arten, die bleiben im Winter uns erhalten. Andere Arten ziehen sich zurück und tanken Kraft für die nächste Wachstumsperiode.

Welche Bedingungen bevorzugen Farne?

Farne sind absolute Schattenliebhaber und mögen gerne Feuchtigkeit. An die Bodenverhältnisse passt der Farn sich hervorragend an. Hauptsache es gibt Schatten! Viel Pflege benötigt er nicht. Im Beet oder Kübel regelmäßige Wassergaben. Seine grünen Wedel freuen sich über Wasser. Das bedeutet, er darf auf den Wedel Wasser bekommen.

Farne sind so vielfältig und man kann sich so, ein wenig Natur in die Beete holen! Eure Sandra

Staudenporträt: Sedum – Herbstzauber!

Der Sedum gehört seit Jahren zum festen Bestandteildes Herbstzauber-Sortiment! Die Sortenvielfalt ist eindrucksvoll. Die verschiedenen Sorten zeigen ihre Blütenpracht ab Mitte August bis Anfang September. Je mehr es Herbst wird, um so intensiver erscheinendie Blüten des Sedums.

Nicht nur im Herbst blüht der Sedum. Es gibt auch Sorten, die im Frühjahr blühen und im Herbst dann als Blattschmuckstaude angeboten werden.

Diese Sedum- Sorte trumpft mit ihren Blatt auf. Die kommenden Blüten lassen sich ansatzweise erkennen!

Wuchs und Aussehen:

Es gibt flachwachsende und hochwachsende Sedum-Sorten. Die flachwachsenden Sorten lassen sich optimal als Bodendecker eingesetzt. Aber auch in Kübeln sehen Sie sehr schön aus. Während die hochwachsenden Sorten im Beet besonderes zur Geltung kommen. Die Sommerstauden sind am Verblühen, da erscheint der Sedum und ziert das Beet. In Kombination mit Astern oder Gräsern ein optisches Highlight im herbstlichen Beet.

Die Blüte hat eine sternförmige Form und Bienen können ihren Nektar/ Pollen einfach sammeln. Denn die Blüte ist offen. Viele einzelne Blüten sind zusammengesetzt und bilden eine große Blütendolde, was sehr attraktiv aussieht.

Das Blatt ist dickfleischig, wodurch der Sedum das Wasser gut speichern kann. Die Blattfarbe variiert von leicht bläulich bis ins dunkelgrün. Kommt auf die jeweilige Sorte des Sedums an! Ein leichte Wachsschicht überzieht die Blätter, welcher man nur beim direkten Anfassen der Blätter merkt.

Pflege:

Der Sedum verträgt Trockenheit und Sonne wunderbar. Durch seine dickfleischigen Blätter kann er das Wasser optimal speichern und der gesamten Pflanze zur Verfügung stellen. Trotzdem ist es wichtig, den Sedum ausreichend mit Wasser zu versorgen.

Ansonsten ist die Pflege des Sedums extrem leicht. Faule Blätter oder Blüten, sowie abgestorbene Triebe entfernen, somit werden potentielle Infektionsstellen für Pilzkrankheiten vermieden!

Der Rückschnitt sollte erst im zeitigen Frühjahr durchgeführt werden. Ihre verblühten Blüten sehen im Winter genauso attraktiv aus wie im Herbst. Bereits in den Wintermonaten sieht man den Neuaustrieb für das kommende Gartenjahr. Es ist ein zauberhafter Anblick, den ich sehr mag. Bei keiner anderen Staude hab ich das so wahrgenommen!

Verwendung:

In gemischten Staudenbeeten erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Sie können als Gruppenbepflanzung, genauso als Solitärstaude eingepflanzt werden. Achtet am besten auf ihre Größe, um sie an der richtigen Stelle zu platzieren.

Wer sich seine trocken Mauer mit Pflanzen verschönern möchte, sollte in die Zwischenräume Sedum pflanzen. Denn der Sedum passt sich gut an seine Umgebung an.

Wer einen Bodendecker braucht, der nicht so eine aufwendige Pflege braucht, für den sind die flachwachsenden Sedum-Sorten genau das Richtige. Sie decken flächendeckend den Boden ab und sehen attraktiv aus.

Ich mag den Sedum, wenn er als einzelne Staude in einen schönen Kübel gepflanzt wird. So kommt seine Attraktivität besonders zu Geltung und das hat diese tolle Staude garantiert verdient.

Durch seine Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit ist der Sedum ein Allrounder, den man fast überall im Garten/Balkon einsetzen kann!

Eure Sandra