Im März hatten wir ja noch extreme Minusgrade und das haben einige Kräuter nicht überstanden. Nach der ersten Begutachtung stellte ich fest,dass sogar der langjährige Thymian nicht überlebt hat. Auch andere Kräuter konnten den Minustemperaturen nicht stand halten. Also musste ein Neustart her. Innerhalb eines Jahres schon der zweite Neustart. Hoffentlich gelingt mir es jetzt, den Kräuter-Turm in die nächste Gartensaison zu bringen.

Nachdem ich mir ein erstes Bild gemacht habe und fing ich an mir Ideen zu sammeln. Mit der Familie wurde dann beschlossen, den oberen Bereich des Turmes mit Erdbeeren zu bepflanzen. Ich finde Erdbeeren und Kräuter das passt ganz gut zusammen. Eine Walderdbeere, die ich letztes Jahr ausgesät hatte, ist wieder gekommen. Die Erdbeeren haben sich gut entwickelt und man konnte einige ernten.

Überraschend war für mich, dass das Bohnenkraut, Liebstöckl und die Minze wiedergekommen sind. Sie sind sehr kräftig im Wuchs. Besonders der Liebstöckl macht viel Freude. Wir haben schon zweimal geerntet und wissen gar nicht mehr, wo hin damit. Am schönsten fand ich, dass der Borretsch seinen Weg wieder in den Turm gefunden hat. Die Blüten sind immer ein Blickfang und locken auch die Bienen und Hummeln an. Durch Verbreitung des Samens werden wir sicher im nächsten Jahr wieder unsere Freude über den Borretsch haben. Ein Lavendel ist auch hart in Nehmen und erfreut uns wieder in dieser Gartensaison. Am robustesten ist der Schnittlauch. Das sind aber leider sehr wenig Überlebende.

Zeit für den Neustart! Nachdem der obere Bereich mit Erdbeeren bepflanzt wurde, ging es an die unteren Bereiche. Die Überbleibsel der abgestorbenen Kräuter wurde entfernt und mit frischer Erde aufgefüllt. Kapuzinerkresse wurde gesät und bildet mit ihren Blüten zum Borretsch eine prima Ergänzung. Auf keinen Fall darf der Rosmarin fehlen. Neben einer hängend Sorte, habe ich selbst eine stehende Sorte ausgesät und dann in den Kräuter-Turm gesetzt. Am Anfang habe ich gedacht, dass klappt nicht, aber mit Zeit und Geduld wächst er schön heran. Im Weiteren sind Olivenkraut, Andenbeere und Salbei gepflanzt wurden. Ich finde eine gute Kombination gefunden zu haben.

Alle Kräuter sind gut angewachsen. Das einzige Problem war, der Schneckenbefall zu Anfang. Aber dieses haben wir dann in den Griff bekommen. In Moment steht an erster Stelle, die Versorgung mit Wasser. Durch die Trockenheit steigt auch bei den Kräutern der Wasserbedarf.

Im Allgemeinen finde ich, dass mir der Neustart des Kräuter-Turms gut gelungen ist. Wer noch mehr über Kräuter wissen möchte, kann sich in den Blog-Beiträgen „Kräuter“ und „Verwendung von Kräutern “ informieren.

Eure Sandra 🌻🌷

Ein Kommentar zu „Ein Neustart für den Kräuter-Turm!

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