Die Erntezeit bei mir ist seit ein paar Wochen beendet. Daher finde ich es an der Zeit eine kleine Bilanz meiner diesjährigen Ernte zu ziehen. Zu Anfang der Garten-und Balkonsaison hätte ich nie gedacht, dass die Ernte in diesem Jahr so üppig ausfällt. Man plant und pflanzt, aber so wirklich weiß keiner, was am Ende gesamt geerntet wird. Als ich mit meiner diesjährigen Planung anfing, habe ich gedacht, hauptsache man hat was zum Naschen. Jetzt viel später, bin ich begeistert, dass einige Mahlzeiten produziert werden konnten.

Daher war es ein anstrengendes Garten-und Balkonjahr und man musste zittern, ob die Pflanzen überhaupt durchkommen und Ertrag bringen. Im Sommer hat es fast gar nicht geregnet und die Bewässerung im Garten oder auf dem Balkon war im Dauereinsatz. Ich fand es sehr schwierig, meine ganzen Gemüsepflanzen durchgehend und regelmäßig zu wässern. Das lag nicht an Wassermangel, sondern einfach daran, dass unsere Pumpe im Garten nicht den nötigen Wasserdruck hervorbrachte. Trotzdem haben wir es gemeinsam geschafft.

Trotz der Problematik der Bewässerung, förderte die enorme Wärme den Reifeprozess des Obstes und des Gemüses. Bei den Obstbäumen und Sträuchern wurde der schöne Reifungsprozess am Sichtbaren. Jeden Tag kam man in den Garten und entdeckte schon die nächste reife Frucht. Die Sauerkirschen waren erstaunlich schnell reif gewesen. Das fand ich schon ziemlich erstaunlich. Eine ziemlich große Menge wurde geerntet und zum Teil eingefroren, für den Wintervorrat. Die Menge war eindeutig mehr als im jahr 2017, wo wir fast keine Sauerkirschen geernet haben. Aber auch die anderen Obstarten beglückten uns mit einer enormen Menge an Früchten. Der Geschmack des eigenen Obstes ist intensiver und man genießt noch intensiver als beim gekauften Obst aus dem Supermarkt.

Beim Gemüse haben wir in diesem Jahr auch einen positiven Effekt erlebt. Das Pflanzenwachstum ging stetig höher und die ersten Früchte wurden sichtbar. Am besten konnten wir es im Tomatengewächshaus (siehe Blog-Beitrag: Wildes Tomatengewächshaus) beobachten. Dort fiel die Ernte, wie bereits in den Jahren seit der Entstehung sehr gut aus. Aber nicht bei den Tomaten und Gurken wurden wir überrascht, sondern auch beim Ertrag aus dem Hochbeet und dem Kräuterturm. Aubergine, mexikanische Minigurken, Salat und Kohlrabi beglückten unseren Gemüsehaushalt. Dazu kam noch der bunte Mangold, der enorm gewachsen ist und ausreichend geerntet wurde. So toll hatten wir, dass Hochbeet noch nie gesehen. Aber wir lernen jedes Jahr dazu…

DSC_1370-1.JPGNeben Gemüse und Obst waren die Kräuter unsere Star. Nach dem Neustart (siehe Blog-Beitrag: Neustart eines Kräuterturms) entwickelte sich der Kräuterturm zu einem Highlight im Garten. Auch hier konnten wir einiges ernten und für den Wintervorrat verarbeiten. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass er den Winter einigermaßen überlebt. Denn ansonsten wird es im nächsten Jahr den nächsten Neustart geben.

Fazit:

Mein persönliches Fazit aus der diesjährigen Ernte fällt sehr positiv aus. Wir konnten sehr viel ernten, probieren und ein kleinen Wintervorrat anlegen. Das gute Sommerwetter hat ziemlich gut dazu beigetragen, dass die Früchte von Obst und Gemüse kräftig und geschmacklich toll wurden.

Für das nächste Jahr erhoffe ich mir auch wieder eine so tolle Ernte. Es gibt nichts schöneres als Obst und Gemüse aus dem Garten zu verarbeiten.

 

Eure Sandra

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