(unbezahlte Werbung) Zusammenarbeit mit der Nützlingsfirma Sautter und Stepper!

Die Spinnmilbe war in diesem Jahr mein Dauergast (siehe Blog-Beitrag: „Spinnmilbe, ein Dauergast“) an einigen Pflanzen und daher hat es sich angeboten, den Schwerpunkt auf ihre Bekämpfung/ Regulierung zu setzen. Mit Hilfe zweier Arten von Raubmilben konnte ich gucken, welche Wirkungen sie auf die Spinnmilbe haben. Nach der Testung von Amblyseius californicus (siehe Blog-Beitrag: Produkttest: „Raubmilbe gegen Spinnmilbe“), erfolgte jetzt die Testung von Amblyseius swirskii. Ihr Einsatz erfolgt im Innenbereich, während die andere Raubmilbe im Innen-und Außenbereich angewendet wird.

Im linken Bild sieht man schön, den Befall der Spinnmilbe am Efeu und das rechte Bild zeigt die Packung mit der Raubmilbe beim Efeu.

Ablauf der Produkttestung:

Ich habe den Produkttest „Amblyseius swirskii gegen Spinnmilben“ in meiner eignen Wohnung durchgeführt. Da in meiner Wohnung nicht konstant eine gleiche Temperatur in den Zimmern herrscht, habe ich die Nützlinge nicht nur in einem Zimmer ausgebracht. Das Wohnzimmer ist der wärmste Raum, gefolgt vom Schlafzimmer und ein bisschen kühler ist es in der Toilette. So wollte ich sehen, wie sich die Raubmilbe bei verschiedenen Temperaturen verhält. Der gesamte Testzeitraum umfasst 8.Wochen und jeweils pro Raum 5 Testpflanzen bei 15 Beuteln Amblyseius swirskii.

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Meine Testdokumentation!
dsc_1631
Das Testprodukt mit der Gebrauchsanleitung.

1.Raum Schlafzimmer: Temperatur von ca. 15-18°C

Bei dieser Temperatur ist, der Einsatz von Amblyseius swirskii als kritisch zu sehen. Daher ist hier, die Wirkung der Raubmilbe nicht zu 100% gewährleistet. Während des Testzeitraumes ist die Temperatur ein bisschen, durch die Heizung gestiegen.

  1. Efeu (war schon im vorherigen Test dabei): Er hatte zum Start des Testes einen sehr hohen Befall, der sich trotz des Einsatz der Raubmilbe nicht mehr verbessert hat. Daher wurde er in dem Testzeitraum frühzeitig entfernt.
  2. Philodendron: Zu Beginn des Testes wurde kein Befall festgestellt. Die Abschlussbewertung ergab auch, das sich kein Befall eingestellt hat.
  3. Chlorophytum (war schon im vorherigen Test dabei): Ein leichter Befall hat sich zu Beginn gezeigt. Abschließend kein Befall mehr zu sehen.
  4. Große Grünpflanze (war im  vorherigen Test dabei): Wie schon beim vorherigen Test ein leichter bis mittel leichter Befall zu erkennen. Dieser Befall hat sich zurück entwickelt. Keine Spuren mehr eines Spinnmilbenbefalls.
  5. Ficus-Bonsaiform: Überhaupt kein Befall sichtbar, weder zu Beginn noch zum Ende.

2.Raum Toilette:

Die Toilette (seperater Raum) hat eine gewisse Luftfeuchtigkeit und die Temperatur ist noch ein bisschen kühler. Durch das Anstellen der Heizung kam es zu einem leichten Temperaturanstieg, der sich für den Test optimal nutzen ließ. Da bei diesen 5.Testpflanzen zu Beginn des Testes kein Befall feststellen ließ, war es eine vorbeugende Maßnahme. Nach Beendigung des Testes nach 8.Wochen war weiterhin kein Befall auszumachen. Folgende Pflanzen waren in den Test integriert:

  1. Philodendron
  2. Ficus
  3. Spathiphyllum
  4. Efeutute
  5. Farn

3.Raum Wohnzimmer: Temperatur von 20-22°C

Das Wohnzimmer ist der wärmste Raum in der gesamten Wohnung und daher gut geeignet für den Einsatz der Raubmilbe.

  1. Palme (war schon im vorherigen Test vorhanden): Sie zeigte einen leichten Befall auf. Nach Beendigung der Testung konnte kein Befall mehr aufgewiesen werden.
  2. Kaffee: Hier zeigten sich keine Symptome, die auf einen Spinnmilbenbefall hin deuten. Dies wurde auch nach 8.Wochen deutlich.
  3. Wasserspinat: Der Wasserspinat zeigte Symptome, die auf einen leichten Befall hinwiesen. Dieser leichte Befall hat sich nach der Zeit ein bisschen reduziert.
  4. Dracena: Kein Befall, weder zu Beginn noch zum Abschluss
  5. Ficus (schmalblättrig): Das selbe Ergebnis, wie bei der Dracena.

Der Ficus (schmalblättrig) und der Wasserspinat mit ihren Raubmilben!

Ergebnis:

Die Ausbringung beziehungsweise Anwendung von Amblyseius swirskii ist einfach und man kann sie ohne großen zeitlichen Aufwand in die Pflanzen hängen. Gleich nach der Ausbringung können die Raubmilben ihre Arbeit aufnehmen und mit der Bekämpfung der Spinnmilbe beginnen. Während des Anwendungszeitraumes sollte stets die Temperatur, als auch die Luftfeuchtigkeit im Blick gehalten werden.

Die Raubmilben wirken trotz der unterschiedlichen Bedingungenin den jeweiligen Räumen, was für die Anwendung im gesamten Innenbereich spricht. Sie können als vorbeugende Maßnahme, sowie zur Regulierung der Spinnmilben eingesetzt werden. Eine positive Wirkung auf den Spinnmilbenbefall konnte während des gesamten Testzeitraumes beobachtet werden. Der Efeu (hatte in dem vorherigen test, schon einen sehr starken Befall) konnte trotz Raubmilben-Einsatz, nicht mehr befreit beziehungweise reguliert werden. Er musste entsorgt werden, damit sich nicht die anderen Pflanzen anstecken. Gesamt gesehen, ein optimales Testergebnis!

Fazit:

Ein Nützlingseinsatz im Innenbereich lohnt sich auf jeden Fall. Die Anwendung ist einfach und der zeitliche Aufwand gering. Mit Hilfe der Anleitung der Nützlingsfirma Sautter und Stepper kann jeder biologischen Pflanzenschutz betreiben. Raubmilben kann man vorbeugend und als Bekämpfungsmaßnahme einsetzen.

Anmerkung: Der Test wurde persönlich von mir durchgeführt und das Bildmaterial stammt ebenfalls von mir. Dies ist eine unbezahlte Werbung.

Eure Sandra

 

 

 

Ein Kommentar zu „Produkttest: Einsatz von Amblyseius swirskii gegen Spinnmilben!

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