Bereits auf meinem Balkon habe ich angefangen, eine alte Obstkiste individuell zu bepflanzen. Da wusste ich noch nicht genau, dass dies ein neuer Trend werden wird. In einigen Zeitschriften oder Gartenbüchern wird ausführlich darüber berichtet. Unglaublich das ich mal einen Garten-Trend von Beginn an mitbekommen habe.

Ich liebe diese bepflanzte Obstkiste sehr, denn sie lässt mir absolute Pflanzenfreiheit. Denn ihren Standort kann ich nach den Ansprüchen der Pflanzen variieren. Zusätzlich hat man ein kleines Blumenbeet für kleinen Raum geschaffen. Aber nicht nur Blumen lassen sich in einer Kiste kultivieren, auch Gemüse oder Kräuter. Je nach seinem eigenen Geschmack.

Bevor ich die erste Bepflanzung vorgenommen habe, musste ich einige Dinge dabei beachten. Erstmal ist wichtig, dass die Kiste stabil ist und sich somit auch für das Gärtnern eignet. Falls sie nicht so stabil ist, gibt es sicher Möglichkeiten, sie zu verstärken, um den Druck der Erde auszuhalten. Neben der Kiste benötigt ihr noch folgende Materialien.

  1. ein gutes Substrat, maximale 40 Liter!
  2. Blähton, als Drainage – Schicht
  3. Vliesunterlage oder Folie
  4. Fahrbarer Untersatz

Die Kiste wird mit der Folie oder Vliesunterlage ausgeschlagen und nach Bedarf befestigt, damit sie halt in der Kiste hat. Danach kommen kleine Löcher in den Boden, so kann das überschüssige Wasser abfließen und dann kommt die Schicht Blähton. Der Blähton sorgt dafür, dass das keine Staunässe im Substrat herrscht und Wasser aufgenommen wird. Anschließend könnt ihr die Kiste mit einem guten, stabilen Substrat befüllen. Wer nicht möchte, dass seine Kiste nach einiger Zeit Flecken, grau oder schwarz wird, sollte sie mit einem Leinenöl einpinseln. Nach den Vorbereitungen können nun eure Pflanzen einziehen.

Die Auswahl an Pflanzen ist groß, daher sollte man sich vorab überlegen, was in der Kiste kultiviert werden soll.

Im oberen Bild ist meine erste Bepflanzung zu sehen, sie war noch ziemlich durcheinander. Kräuter und Zierpflanzen bilden zwar eine schöne Kombination, aber es war nicht optimal. Für die nächsten Bepflanzungen habe ich mir überlegt, nur jahreszeitliche Zierpflanzen einzusetzen mit einer Umrandung aus Blattschmuckpflanzen. Mit dieser Kombination habe ich eine sehenswerte Kiste gestaltet.

In diesem Bild ist meine aktuelle Sommerbepflanzung zu sehen. Man kann schön sehen, wie sich die Blattschmuckpflanzen entwickelt haben. Sie bilden immer einen Kontrast zu den entsprechenden Zierpflanzen.

Dadurch das aus dem Balkon jetzt eine Terrasse geworden ist, habe ich ein bisschen mehr Platz. Daher kann ich eine zweite Kiste zum Gärtnern nutzen. Diese Kiste wird für den Anbau von Gemüse genutzt. Frisches Gemüse aus eignen Anbau ist ja auch wieder im Trend. Erstens schmeckt es besser und man freut sich über jede erfolgreiche Ernte. Ich hoffe, dass es gut funktioniert, wie ich es mir überlegt habe. Zum Ausprobieren habe ich mich erstmal für Salat als Jungpflanze, Mangold und Kapuzinerkresse als Aussaat entschieden. Bin total gespannt!

Natürlich gibt es noch viele Möglichkeiten! Ich probiere gerne einiges aus und teile sehr gerne meine Erfahrungen mit euch. Das Gärtnern in Kisten ist eine super Idee und Möglichkeiten auf kleinen Raum sich ein Gartenparadies zu schaffen.

Sogar Blumenzwiebeln kann man wunderbar in eine Kiste setzen. Es sollte nur beachtet werden, dass eine niedrige Sorte ist.

Eure Sandra 🌻🌸🌺

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