Jede Veränderung im Garten braucht seine Zeit, so auch ein Beet, welches unter dem Flieder entstanden ist. Der Flieder blüht jedes Jahr einzigartig und traumhaft schön. Es ist immer wieder ein toller Blickfang im Garten. Leider sah es unter diesem tollen Flieder grauenhaft aus. Das musste ich unbedingt irgendwie ändern. So eine richtige Idee hatte ich nicht. Es war mir nur wichtig, dass es interessant und mit dem Flieder gut aussieht. Also machte ich mich ans Werk ohne einen richtigen Plan. Manchmal kommt mir eine Idee und das muss ich dann auch auch umsetzen,egal wie. Meine Chaostheorie funktioniert manchmal gut, aber manchmal auch nicht. Bei dem Beet hat es irgendwie nicht geklappt.

Es traten nicht bedachte, kleine Probleme auf. Der Boden war sehr steinig und voller, dicker, sowie feine Wurzeln durchzogen. Man hätte keine Pflanze wirklich rein pflanzen können. Also habe ich erstmal versucht den Boden aufzubereiten. Wurzeln soweit es ging entfernt, Unkraut fachgerecht gejätet und zum Schluss die steinige Bodenoberfläche bearbeitet. Zusätzlich bekam das Beet frische Erde in Form von Kompost und gutes Pflanzsubstrat. Somit war der erste Teil zur Entstehung des Beetes abgeschlossen. Der erste Schritt war auf wundersamer Weise geschafft.

Nun musste eine Abgrenzung her. Denn man sollte wirklich erkennen, dass es sich um ein Beet handelt. Es ist nämlich nicht sofort sichtbar im Garten, da es sich im hinteren Bereich befindet. Außerdem soll es sich als neuen Blickfang entwickeln. Von der Terrasse vor der Gartenlaube kann es sehr gut gesehen werden. Ich habe für die Begrenzung Steine in unterschiedlichen Größen zusammen gesammelt und dementsprechend hingelegt. Somit war die ganze Grundstruktur gegeben. Die Mühe hat sich sehr gelohnt.

Tja…die Bepflanzung war jedesmal ein Experiment!! Ich war mir gar nicht so sicher, welche Stauden oder einjährige Pflanzen den Weg ins Beet finden sollten. Nach langer Überlegung wurde es eine Mischung aus Verbenen und schattenliebenden Stauden. Meine selbstgestaltete Vogeltränke bekam auch noch einen schönen Platz. Für die erste Bepflanzung fand ich es total gut.

Aber nach einer Gartensaison haben wir irgendwie das Beet vergessen. Die schattenliebenden Stauden sind wieder gekommen in ihrer vollen Pracht. Warum wir es nicht mehr beachtet haben, dass wissen wir selber nicht. Ich vermute, dass andere Projekte letztes Jahr wichtiger waren. Daher bekam das Beet Rindenmulch und das war es dann auch schon wieder. Hinzu kam das wir es vergessen hatten zu bewässern. Durch den extrem Sommer im letzten Jahr irgendwie kein Wunder. Man wusste einfach nicht mehr, wie man alles am besten bewässert. Zu dem muss ich sagen, unsere Pumpe war nicht im Besten Zustand.

Jetzt ist die neue Gartensaison im vollen Gange und ich habe mir vorab das Beet als mein erstes Projekt im Garten vorzunehmen. Mir hat es irgendwie das Herz gebrochen, dass es nach einem Jahr gruselig aussah. Doch nun erstrahlt es im neuen Glanz. Mit frischer Erde und neuen Stauden wurde es ein Blickfang im Garten. Die neue Bepflanzung harmoniert perfekt mit dem Flieder. Zum Abschluss wird noch Rindenmulch drauf gestreut. Dann ist das Projekt wohl fürs Erste beendet.

Hoffentlich bleibt es jetzt so schön. Wäre schade wenn es wieder in der Versenkung verschwinden würde.

Eure Sandra

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