Frühlingsvorfreude im Garten!

In den Wintermonaten sind meine Gartenbesuche immer besondere Momente. Ich genieße die Ruhe! Schon beim Betreten des Gartens kann ich den Frühling spüren. Sofort starte ich einen Gartenrundgang und gleichzeitig beginnt eine kleine Entdeckerreise. mich erfüllt es mit großer Freude, wenn ich eine neue Entdeckung mache. Egal ob, es sich um den Rosenaustrieb von Omas Lieblingsrose handelt oder wie groß schon die Tulpen oder Narzissen sind. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass der Frühling nicht mehr weit entfernt ist. Die neue Gartensaison steht kurz vorm Start. Ich freue mich riesig darauf, wieder in unserem Garten zu buddeln, zu pflanzen oder neue Gartenprojekte umzusetzen. Geht es euch auch so?

Der Garten kann es selber kaum erwarten, bis der Frühling endlich da ist. Es ist erstaunlich, wie weit die Vegetation im Februar bereits ist. Die Rosenstöcke treiben zusehends kräftig aus und warten auf ihren Rückschnitt, der zur Blüte der Forsythie erfolgen wird. Ich hoffe, dass sie die Frostnächte gut verkraften und uns im Sommer mit üppigen Blüten erfreuen. Das Rosenbeet vor der Laube ist in jeder Gartensaison ein attraktives Highlight. Ich finde es spannend, wie sich die Rosenstöcke an die Witterung angepasst haben. Der Standort scheint demnach richtig zu sein, denn ansonsten würden sie nicht so kräftig austreiben. Ende Dezember war es von den Temperaturen ja sehr mild (um die 13°C) und da ist garantiert die Vegetation angeregt wurden. Der Austrieb der neuen Triebe ist aus gärtnerischer Sicht sehr früh gestartet.

Der Neuaustrieb von Omas Lieblingsrose (eine Kletterrose)!

Die gepflanzten Blumenzwiebel zeigen sich bereits mit kräftigen, grünen Trieben. Ich freue mich riesig darauf, wenn sie ihre schönen, farbfrohen Blüten präsentieren. Sie vertreiben den Winter und das Frühjahr startet dann! Tulpen und Narzissen sind natürlich die Hauptdarsteller in unseren Beeten. Welche anderen Blumenzwiebeln im Frühjahr ihre Blüte zeigen, ist wie im jeden Jahr eine Überraschung. Denn meine Eltern setzten die Blumenzwiebeln im zeitigen Herbst und ich lass mich dann lieber überraschen. So machen wir es schon das zweite Jahr und es ist schön. Wenn ich über alles Bescheid wüsste, dann hätte ich ja nichts mehr zum Entdecken! Besonders gespannt, bin ich in dieser Gartensaison auf die Blüte der Tulpen. Denn ich habe wirklich keine Ahnung, welche Sorten/ Blütenfarben meine Eltern gesetzt haben. Die Vorfreude steigert sich mit jedem Besuch im Garten!

Überall treiben die Tulpen aus! Der Frühling steht bereit.

Alle Hochbeete und die beiden Rahmenbeete sind nicht komplett leer. Im großen Hochbeet (Marke Eigenbau und unser Erstes) wächst Knoblauch und die Winterzwiebeln, sowie etwas mickrig der ausgesäte Spinat. Alles wächst ansehnlich und ich freue mich auf die Ernte des Knoblauchs, sowie der Winterzwiebeln. Man kann sehr schön, an den Hochbeeten (alle) erkennen, wie die Erde zusammen gesackt ist. Das macht nichts, denn so lässt sich erkennen, dass jede einzelne Schicht verrottet und schlussendlich die Mikroorganismen zuverlässig ihre Arbeit machen. Meine Aufgabe wird es Ende Februar sein, die Hochbeete wieder aufzufüllen und für die neue Anbausaison vor zubereiten.

Noch liegt der Hochbeet-Garten im Winterschlaf, aber die Anbausaison kann kommen!

Der Feldsalat gedeiht in den beiden Rahmenbeeten super und eine Salatportion konnte lecker bereits verspeist werden. Ich mag die Kombination aus Feldsalat mit Gurke und Tomate. Die Rosette des Feldsalates ist kräftig im Wuchs und verträgt den Frost ohne große Probleme. Das saftige Grün gefällt mir sehr und macht dadurch freute auf die Anbausaison 2023.

Die Stauden in den Beeten fangen an, sich wieder zu zeigen. Bei den Pfingstrosen sind die neuen Austriebe sehr deutlich zu erkennen. Die rötliche Farbe der Neuaustriebe ist schön zu erkennen und sie sehen jetzt in diesem Stadium ihrer Entwicklung gesund, sowie kräftig aus. Ich gehe davon aus, dass sie wieder um Pfingsten rum ihre einzigartigen Blüten präsentieren wird. Schon in meiner Kindheit fand ich die großen Blüten der Pfingstrose toll. Hauptsächlich natürlich die rosa blühende Blüte hat mein Herz höher schlagen lassen.

Im gesamten Garten ist der Frühling in den Startlöchern und ich kann es kaum erwarten, meinen Kaffee bei herrlicher Frühlingssonne zu genießen!

Eure Sandra

Buchrezension: Anja Donnermeyer: Backen ohne Mehl

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert.

Backen ist für mich neben dem Gärtnern eine weitere Leidenschaft! Es entspannt und ich kann mich dabei frei entfalten. Ich liebe es neue Backbücher zu durch stöbern und daraus einzelne Rezepte auszuprobieren. Als ich das Buch „Backen ohne Mehl“ entdeckt habe, war meine Neugierte sofort geweckt.

Inhalt:

In dem Backbuch „Backen ohne Mehl“ werden Rezepte vorgestellt, wie man Torten, Kuchen oder Kleingebäck ohne Mehl backen kann. zusätzlich gibt es einige allgemeine Informationen zu dem Thema „Ohne Mehl“.

Aufbau:

Bereits das Buchcover ist sehr schön gestaltet, so dass das Interesse sofort geweckt wird. Die Torte macht Lust darauf, Rezepte aus dem Buch selber auszuprobieren. Der Buchrückentext gibt einen kleinen Eindruck auf die gesamte Thematik des Buches. Für einen Buchrückentext sehr informativ und der Leser bekommt einen Ausblick, um was für Rezepte es sich handelt.

Das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich geschrieben und mit schönen Illustrationen, sowie Bildern versehen wurden. Alle Komponenten geben dem Inhaltverzeichnis einen attraktiven Charakter. Es passt hervorragend zu dem gesamten Konzept des Buches.

Jedes neue Kapitel wird durch eine attraktive Doppelseite deutlich. Dadurch ist ein strukturierter Buchaufbau erkennbar. Die Gestaltung des doppelseitiges Deckblattes ist individuell auf das Kapitel abgestimmt. Dabei steht die Kapitelüberschrift, sowie ein kleiner Text im Fokus.

Die Bildqualität der Torten, Kuchen oder des Kleingebäcks ist hochwertig und detaillierte Details sind schön zu sehen. Der Aufbau der Rezepte ist gut strukturiert und dadurch sind die Rezepte verständlich für den Hobbybäcker.

Über das Buch: Meine persönlicher Eindruck!

Sofort beim Aufklappen des Buches vorderer und hinter Seite sind in einfacher Form die Grundrezepte der Tortenböden aufgeschrieben. Durch die leichte Lesbarkeit dieser Grundrezepte kann sie jemand nachbacken, der sich gerade mit dem Thema Backen anfängt.

Die Rezepte sind verständlich verfasst und die Arbeitsschritte sind gut umzusetzen. Es werden keine komplizierten Wörter verwendet, die der Leser/ Hobbybäcker nicht verstehen kann. Mit einer einfachen Wortwahl erreicht die Autorin, dass die Leser/ Hobbybäcker auch ihre Rezepte nachbacken. Das Herstellen und Backen zum Beispiel von Quarkmuffins macht bei so einem gut beschriebenen Rezept viel Spaß.

Anhand der Bilder zum Rezept bekommt man eine visualisierte Vorstellung, wie am Ende das leckere Ergebnis aussehen soll. Die Torte, Kuchen oder das Kleingebäck, welches auf den Rezept beschrieben ist, steht komplett dabei in den Vordergrund. Es gibt keine Nebendarsteller, die zu präsent sind.

Mein Fazit:

Ein absolutes tolles Backbuch, welches sich ausgiebig mit der Thematik „Ohne Mehl“ beschäftigt. Umsetzbare Rezepte, sowie wissenswerte Informationen, die nützlich sind. Es macht Laune, dass ein oder andere Rezept auszuprobieren. Ich persönlich werde garantiert, dass ein oder andere Rezept noch nachbacken und freue mich jetzt schon drauf.

Ich kann euch dieses Buch herzliches empfehlen. Eure Sandra

Sandras Pflanzenwelt: Lenzrose (Hellebours orientalis)

Im Winter sind Blüten eher selten zu finden. Da kommt die Blüte der Lenzrose besonders zur Geltung. Die Sortenvielfalt ist beeindruckend und wird zusehends vielfältig. Ab November werden sie in ausreichender Vielfalt angeboten, so das für jeden Hobbygärtner was dabei ist. Seit meine Mama die Lenzrose mit gelber und lila Blüte in den Garten gepflanzt hat, freue ich mich jeden Winter auf ihre Blüte. Sie fällt sofort auf und bringt Farbe in den winterlichen, gemütlichen Garten.

Wissenswertes:

Die Lenzrosen (Hellebours orientalis) sind aus einer Kreuzung der wilden Lenzrose mit verschiedenen anderen Arten der Gattung Hellebours entstanden. Auf dem ersten Blick wird die heutige Lenzrose oft mit der Christrose verwechselt, da sie auch zu der Gattung Hellebours gehört. Erst bei näherer Betrachtung erkennt man Unterschiede zwischen den beiden Arten. Durch ihre unkompliziertes, äußeren Auftreten, ihre Langlebigkeit und Variabilität ihrer Blütenblätter wird sie immer beliebter. Im Gegensatz zur bekannten Christrose hat die Lenzrose eine längere Blütezeit.

Sie wird auch Frühlings-Christrose genannt. Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)

Wuchs und Aussehen:

Die langlebige, wintergrüne Staude wächst relativ langsam, so dass sie wenig Platz in Anspruch nimmt. Ihre maximale Größe wird mit 50cm in der Literatur angegeben, aber aus eigner Erfahrung kann sie auch kleiner, aber wunderbar kompakt werden. Sobald man die Blätter anfasst, fühlen sie sich an als wenn man Leder in den Finger hält. Die Blätter sind grundständig angeordnet und meist gefingert. Im Austrieb sehen sie erst hell grün und im Sommer werden sie zusehends dunkler. Sobald die neuen Blätter sichtbar werden, stirbt das alte Laub der Lenzrose ab.

Ein echter Hingucker ist natürlich die Blüte. Sie besteht aus fünf Blütenblätter und misst im Durchmesser mindestens 10cm. An der Basis kommt ein grünlicher Ton zur Geltung. Ihr Farbspektrum ist von schönem zitronenähnlichen gelb bis hin zu einem kräftigen lila Ton. In der winterlichen Sonne kommen die Blütenfarbe atemberaubend zum Vorscheinen.

Standortansprüche:

Sie stellt keine besonderen Ansprüche an ihren Standort. Am Wohlsten fühlt sich die Lenzrose im Halbschatten. Wer sie unter laubabwerfenden Bäume und Sträucher pflanzt, wird mit Blütenreichtum belohnt. An diesen Standort mag sie es gerne. Wer die Lenzrose an einen eher sonnigen Standort gepflanzt hat, sollte im Sommer sie ausreichend mit Wasser versorgen. Ansonsten kann sie auch an diesen Ort gut gedeihen.

Der Boden sollte gut locker und lehmig sein. Auf einen guten Anteil an Humus ist zu achten. Diesen könnt ihr durch Zugabe von Humusprodukten aus dem Fachhandel oder gibt einfach gut gereiften Kompost hinzu. Das sollte mindestens eine Woche vor der Pflanzung der Lenzrosen erfolgen, damit sich alles gut ´verbindet.

Wer gerne die Lenzrosen in Kübeln kultivieren möchte, dem empfehle ich eine gute Pflanzerde mit einer guten Portion Humus. So ist eure Lenzrose im Kübel von Beginn an gut versorgt mit Humus und Nährstoffen.

Pflanzzeitpunkt:

In den Wintermonaten (ab November) werden bereits blühende Exemplare der Lenzrose, die ihr in euren Beeten oder Kübeln pflanzen könnt, aber im nächsten Winter wird es minimal nur eine Blüte geben. Dies kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Daher ist es ratsam, die Lenzrose erst im Frühjahr nach der Blüte an ihren Standort zu pflanzen! Bei frisch gepflanzten Lenzrosen die gesamten Blütenstängel entfernen, somit wächst sie kräftiger und hat eine gute Wurzelbildung.

Pflege:

Die Pflege der Lenzrose ist ziemlich pflegeleicht. Daher eignet sie sich hervorragend für neue Hobbygärtner! Um den Blütenansatz zu fördern, ist es von Vorteil eine gleichmäßige Feuchte zu produzieren, besonders in den Sommermonaten. Meine Lenzrose im Kübel, sowie die beiden Lenzrosen im Garten werden nur ausreichend mit Wasser versorgt. Tipp: Damit die Blüten der Lenzrose besser zur Geltung kommen, kann man problemlos einige Blätter entfernen. So bekommen sie optimaler Licht und die fördert das Wachstum der Blüte.

Eure Sandra

Die winterliche Gartenlounge!

Das Wetter aktuell macht überhaupt keinen Spaß. Ich möchte so gerne im Garten oder auf der Terrasse los legen und gärtnerisch aktiv werden. Aber das Wetter lässt es nicht zu. Genug gemeckert, ich nehme es so hin und gut ist. Auch wenn die Gartenarbeit noch ruhen muss, wird der Garten halt als winterliche Lounge genutzt. In unserer winterlichen Gartenlounge entstehen die besten Gartenideen. Ich genieße die gemeinsamen, gemütlichen Treffen sehr und das ist unbezahlbar!

Die Gemütlichkeit unserer Gartenlaube entstand in den letzten Jahren und sie wird von Jahr zu Jahr besser. Mit der Sitzecke aus der Hauptlaube ist eine gemütliche Lounge in dem vordere Bereich der Gartenlaube entstanden, wo man sich gerne im Winter aufhält. Im Winter ist die bequeme Sitzecke unsere beliebter Aufenthaltsort. Wenn die Heizung angestellt ist, der Kaffee auf dem Tisch und draußen stürmt es, ist es ein perfekter, gemütlicher Nachmittag im Garten.

Hauptsächlich der vordere Bereich der Gartenlaube wird im Winter genutzt. Im hinteren Bereich der Gartenlaube, wo sich auch eine kleine Kochnische befindet, ist es extrem kalt im Winter. Aber das stört auch keinem! Die Kochnische lädt im Winter ein, den ein oder anderen Glühwein zu erwärmen und anschließend zu genießen. Im Sommer wird hier auch lecker gekocht. Ich liebe die Kochnische, denn sie erinnert mich daran, wie meine Oma im Garten gekocht hat. Es macht die Gartenlaube wohnlich und heimisch. Der Wohlfühlfaktor ist zu jeder Jahreszeit vorhanden.

Die winterliche Gartenlounge bietet neben dem gemütlichen Zusammensein, einen neuen Blick in den Garten. Eine andere Gartenperspektive wird wahr genommen. Man sieht deutlicherer, winterliche Perspektiven, die im Sommer nicht so schnell auffallen würde. Mir macht dieser Blick in den Garten bei jedem Aufenthalt in unserer winterlichen Gartenlounge Spaß. Dabei kann es sein, dass ich sofort die ein oder andere neue Gartenidee habe. Dafür ist die Zeit in der winterlichen Gartenlounge bestens geeignet.

Neben eignen Gartenperspektiven zu beobachten, kann man typische Gartengeräuche wahrnehmen, die auch nicht immer sofort auffallen würden. Besonders attraktive sind dabei, die wenigen Vogelstimmen, die im Winter hier heimisch sind. Hauptsächlich Meisen treffen und hören wir im Garten. Die Futterstellen werden selbstverständlich regelmäßig aufgefüllt oder kontrolliert, ob noch genügend Futter vorhanden ist. Nach der tierischen Gartenaufgabe wird sich mit einem Getränk in die winterliche Gartenlounge zurück gezogen und gelauscht.

Nicht nur gemeinsames Kaffee trinken oder das ein oder andere Kaltgetränk wird in unser winterlichen Gartenlounge abgehalten, sondern auch gemeinsame Feiern wie zum Beispiel Silvester oder Weihnachten. Durch die Wärme der elektrische Heizung (stammt aus der Zeit meiner Großeltern) und der Gasheizung wird es kuschelig Warm in der Gartenlounge. So kann angenehm und fröhlich gefeiert werden. Zum Feiern ist alles vorhanden und schöner kann man es gar nicht haben.

Nicht nur durch die antike Sitzecke (aus der Zeit meiner Großeltern) macht unsere winterliche Gartenlounge einladend, auch der vorhandene Krökeltisch gehört für uns dazu. So manch eine Partie wurde im Winter schon ausgetragen. Der Familienspaß steht dabei im Vordergrund. Was wäre das für eine Freude für meine Großeltern, wenn sie noch dabei wären!

Um die gemütliche Atmosphäre zu untermalen, werden gezielt Lichtelemente genutzt. Innerhalb der Gartenlounge nutzen wir unterschiedliche Lichtquelle. Direkt über den Tisch, der zu der Sitzecke dazu gehört, hat mein Papa eine Kneipenlampe angebracht. Sie passt sehr gut und unterstreicht den Charakter einer Gartenlounge. Wenn wir es romantischer haben möchten, werden kleiner Lichter angemacht und alles wirkt gedämpfter.

Ein absolutes Highlight ist eine Art Straßenlaterne. Sie gab es schon als ich noch ein Kind war. Damals wurde ihr fast keine Beachtung geschenkt. Das änderte sich mit der Umgestaltung des vorderen Bereich der Gartenlaube. Jetzt hat sie einen Platz in dem Eckstück der Sitzecke und lässt diesen Teil hell erleuchten. Das finde ich sehr schön und bringt das romantische Etwas in den Vordergrund.

Nicht nur in der Gartenlounge, sondern auch im Garten. Das Beet vor der Gartenlaube eignet sich für diese Lichterquelle optimal. So wird von Außen die Gartenlaube angestrahlt. Am allerbesten dabei ist, dass es aus unsere Gartenlounge zauberhaft aussieht und die Umrisse des Gartens gut erahnen kann. Die wetterfesten Lichterkette wird mit Schaltzeituhr gesteuert, so das zu der gewünschten Zeit die Lichterkette angeht und nach ihrer Einstellung wieder aus. Egal aus welcher Perspektive die Lichter angeschaut werden, es sieht einfach zauberhaft aus.

Dieses Bild ist im Dezember 2021 entstanden! Es war total kalt, so das der Frost deutlich an der Außenscheibe zu sehen war. In unserer winterlichen Gartenlounge war es extrem gemütlich und die Kombination Frost und Lichterkette haben eine ganz besondere Atmosphäre an diesem Abend hervorgebracht. Für solche einzigartigen winterlichen Gartenmomente ist unsere Gartenlounge einfach wie geschaffen.

Seine Gartenlaube in eine winterliche Gartenlounge zu verwandeln, sollte darüber ernsthaft nachdenken. Ich kann mir nichts besseres vorstellen, einige schöne gemeinsame Momente im Winter zu erleben. Der Aufwand ist gering und mit den Jahren wird es immer gemütlicher. So ein Projekt braucht seine Zeit, aber die ist es garantiert wert.

In unserer Gartenlounge werden Gegenstände meiner Großeltern mit dem Modernen verbunden und das macht diesen besonderen Charakter aus. Ich bin jetzt schon gespannt, wie sich unsere winterliche Gartenlounge in nächster Zeit wieder verändern wird. Ich hab da so eine Idee!

Eure Sandra

Vorfreude auf die Gartensaison 2023!

Das neue Jahr 2023 ist mittlerweile eine Woche alt. Ich freue mich bereits riesig auf die Gartensaison 2023. Die Zeit, wo der Garten, der Waldgarten und die Terrasse sich in ihrer Winterruhe befindet, nutze ich für das ausgiebige Pläne schmieden. Ideen sammeln und die anschließende Planung durchzuführen steigert meine Vorfreude auf die neue Gartensaison immens.

Ideen für den Garten, Waldgarten oder für die Terrasse entstehen spontan und werden in einer Mindmap zusammengestellt. Aus dieser Mindmap ergeben sich dann die konkreten Pläne für jeden Einzelnen. Das ist der Startschuss meiner Gartensaison 2023!

Im Schrebergarten:

Ich möchte in dieser Gartensaison mich wieder verstärkt, um unseren Hochbeetgarten kümmern. Die Freude auf eigenes Gemüse aus dem Garten ist jetzt schon riesig! Unser Hochbeetgarten besteht aus einem großen Hochbeet, sowie drei kleinen Hochbeeten. Hinzu kommen zwei Rahmenbeete und neues niedriges Rahmenbeet. Also ausreichend Fläche, um verschiedene Gemüsearten zu kultivieren. Seit einiger Zeit pflanzen wir die Gemüsepflanzen in Mischkultur an und dadurch entsteht eine wunderschöne Mischung aus den unterschiedlichsten Gemüsearten. Ich kann aus Erfahrung euch zu dieser Anbaumethode raten und es selber in dieser Gartensaison 2023 ausprobieren.

In der letzten Gartensaison haben wir die Anbaumethode des Milpa-Beet ausprobiert und waren sehr begeistert. Dies werden wir wieder in der Gartensaison 2023 anwenden. Ich würde am Liebsten sofort damit loslegen. Es hat Freude gemacht, den Mais, die Bohnen und den Kürbis (Leider haben die Schnecken unsere Kürbis-Pflanzen geliebt) bei seiner Wachstumsentwicklung zu beobachten. Das Endergebnis war trotz Schwierigkeiten schmackhaft.

Hier findet ihr den Beitrag zum Thema Milpa-Beet: https://sandrasgartenwelt.blog/2022/09/09/unser-garten-experiment-2022-das-milpa-beet/

Der Aspekt des bienenfreundlichen Gartens spielt weiterhin eine zentrale Rolle. Wir achten bei unserer Auswahl darauf, dass die Stauden, Gehölze und einjährigen Sommerblumen für Bienen und anderen Insekten geeignet sind und sie dadurch Nahrung finden. Auch in dieser Gartensaison wird wieder unter dem Apfelbaum eine Bienenweide ausgesät. Das machen wir seit ein paar Jahren und die Bienen und andere Insekten erfreuen sich an den vielen Blumen. Nicht nur wir freuen uns an den vielen schönen Blüten, sondern tun gleichzeitig etwas für unsere Tierwelt.

Naturnahe Gartengestaltung ist so wichtig geworden und sollte bei der Neugestaltung eines Gartens auf alle Fälle berücksichtigt werden.

Die Entspannung im Garten wird 2023 nicht zu kurz kommen. Dafür wird die Pool-Ecke wieder hergerichtet werden. Die kleine Terrasse, wo der Strandkorb in der letzten Gartensaison einen neuen Platz bekommen hat, wird in dieser Gartensaison erweitert. So soll eine gemütliche Longecke entstehen. Ich bin total gespannt drauf. Mein Papa hat da eine Idee und auf seine Umsetzung bin ich neugierig. Ich liebe diese gemütliche Strandkorb-Ecke sehr und hab die Entspannung dort jedesmal genossen. Kleine Auszeit vom Alltag, ein Gefühl von Urlaub.

Vorfreude auf den Waldgarten an der Aller!

Ich bin voller Tatendrang und kann es kaum abwarten endlich wieder im Waldgarten an der Aller los zu legen. In der letzten Waldgartensaison hab ich schon einige Veränderungen durchgeführt und weitere sollen in diesem Jahr folgen.

In dieser Saison möchte ich experimentell versuchen, ob sich im Wald Gemüse anbauen lässt. Dafür hab ich mir eine Ecke angeguckt, die sich dafür eignet. Diese kleine Ecke liegt im halbschattigen und windgeschützt. Also gute Standortbedingungen, da erst am späten Nachmittag alles im Schatten liegt. Gerade bin ich in der Ideenfindungsphase, ob es ein  Rahmenbeet oder Hochbeet werden wird. Ich werde erstmal meine Möglichkeiten aufzeichnen und dann geht es in die konkrete Planungsphase. Das wird in dieser Waldgartensaison mein persönliches Experiment!

Gerne möchte ich noch, das ein oder zwei neue Beete anlegen. Das eine Beet würde ich mit naturnahen Stauden bepflanzen und das zweite Beet ein Art Magerbeet. Die Thematik Magerbeet ist interessant und ich kann mir gut vorstellen, dass so ein Beet optisch und pflegeleicht in einen Waldgarten passt. Dazu werde ich weitere Recherchen vornehmen. 

Hier soll ein neues Beet entstehen.

Ansonsten wünsche ich mir viele bunte, insektenfreundliche Blumen!

Über meine Gestaltungspläne 2023 bezüglich des Waldgartens werde ich einen ausführlichen Beitrag verfassen, wo ihr näheres erfahren werdet!

Mein Outdoor-Wohnzimmer: Die Terrasse!

Kaum zu glauben, aber seit fast 4 Jahren kann ich unsere Terrasse als Outdoor-Wohnzimmer genießen. Ich schaue raus und erfreue mich an dem Blick der mir geboten wird. Jetzt im Winter sieht es ein wenig trostlos aus, aber den ein oder anderen Farbtupfer ist zu erkennen. Natürlich hat der starke Frost Anfang Dezember auch seine Spuren hinterlassen, aber das kann passieren. Darüber bin ich nicht traurig!

Für die Gartensaison 2023 hab ich mir auf der Terrasse vorgenommen, dass eine kleine attraktive Obst-Ecke entsteht. Himbeeren und Erdbeeren haben seit einem Jahr ihren Platz, aber ich würde gerne noch eine Brombeere und Johannisbeere im Kübel anbauen. So können wir Frisch vom Strauch Naschen im Sommer. Welche Sorten sich dafür eignen, wird wie immer recherchiert.

Brombeere und Johannisbeere sollen hier einen Platz bekommen!

Die Gemüse-Ecke wird so bleiben. Welche Gemüsearten in die Kübel dieses Jahr einen Platz finden, weiß ich noch nicht. Auf keinen Fall darf die Mini-Gurke fehlen. Ein ausdrücklicher Wunsch meines Sohnes. Ich freue mich wieder darauf, die Kübel vorzubereiten und dann zu pflanzen oder direkt zu säen. Am besten sofort durchstarten!

Viele blühende Pflanzen sind ausdrücklich erwünscht! Dabei achte ich darauf, dass es sich um Insektenfreundliche handelt.

Es wird reichlich zu tun geben, egal ob auf der Terrasse, im Schrebergarten oder im Waldgarten! Die Vorfreude auf die Gartensaison 2023 ist jetzt schon riesig und kann am besten los gehen! Eure Sandra