Hochbeetgarten: Arbeiten im Frühjahr!

Endlich geht es im Hochbeetgarten weiter! Der Winter ist fast fort und im Hochbeetgarten werden die ersten Arbeiten geplant und durchgeführt. Ich finde die ersten Arbeiten an den Hochbeeten spannend, denn sie sind in jedem Gartenjahr unterschiedlich. In diesem Frühjahr (2023) sind einige Arbeiten im Hochbeetgarten zu erledigen. Das große Hochbeet ist mittlerweile 10 Jahre alt und das sieht man deutlich.

Die Arbeiten im Frühjahr können individuell sein, je nach Hochbeet-Typ, Standort und anderen Faktoren.

Reparaturen am Hochbeet!

Manche Hochbeete stehen schon Jahre in euren Gärten. Je nach Material des Hochbeetes können vereinzelte Teile durch Witterungseinflüsse kaputt oder kleine Risse bekommen haben. Diese sollten natürlich vor der neuen Pflanzung in Ordnung gebracht werden. Denn sobald die neue Erde und die neuen Pflanzen im Hochbeet sind, wird es schwierig diese Schäden zu reparieren! Unser großes Hochbeet, welches wir selbstgebaut haben, ist mittlerweile 10 Jahre alt und man sieht sofort das es in die Jahre gekommen ist. Daher besteht unsere erster Aufgabe es zu reparieren. Das Hochbeet besteht aus einzelnen Holzlatten und diese sind zum Teil verrottet und müssen ersetzt werden.

Dafür hat mein Papa zwei größerer Holzplatten aus dem Baumarkt besorgt. Dadurch können wir Zeit sparen, denn die Hochbeetsaison soll ja los gehen. Die alten Holzlatten hat mein Papa dann entfernt, was einfach von der Hand ging. Sie waren bereits sehr marode und hatten überhaupt keinen Halt mehr. Die besonders schlechten Holzlatten werden entsorgt, aber einige waren noch in einem vernünftigen Zustand. Diese werden an der Seite neu befestigt, wo auch einige marode sind. So spart man im Garten Geld. Bevor die Holzplatten befestigt wurden, werden sie mit Holzschutz bestrichen, damit sie witterungsbeständig bleiben. Jetzt kommen sie an die längliche Seite des Hochbeetes. Alles fest und schon ist es wieder einsatzbereit.

Die erste Begutachtung der Substanz euer Hochbeete ist daher enorm wichtig. Besonders wenn ihr die Hochbeete selber gebaut habt. Neben dem äußeren Eindruck des Hochbeetes, schaut euch auch die Innenseite des Hochbeetes an. Die Folie im Inneren kann nach einem gewissen Zeitraum spröde werden und reißen. Sind Risse oder andere Mängel an der Folie zu sehen, bitte erneuert sie. Eure Gemüsepflanzen bedanken sich mit einer reichhaltigen Ernte!

Tipp: Wenn ihr euer Hochbeet komplett neu Schichten möchtet, ist der Zeitpunkt ideal um die Folie zu erneuern! Ansonsten erneuert nur den Teil der Folie den ihr der durch das Absacken der Erde gut zugänglich ist!

Pflege der Hochbeete!

Die Pflege der Hochbeete ist je nach Material abhängig. Bei Metall oder Stein können leichte Verschmutzungen ohne großen Aufwand entfernt werden. Mit einem Lappen und Wasser ist die Pflege schnell abgeschlossen. Bei Moosablagerungen die mal vorkommen können, kann ein Mittel zum Moosentfernen genutzt werden. Achtet aber darauf, dass es sich um ein biologisches Mittel handelt. Chemische Mittel tun der Umwelt nicht gut und dem Material auch nicht. Nach der Reinigung mit so einem Mittel, alles gut abtrocknen lassen. Am besten einen Tag dafür aussuchen, wenn die nächsten Tage kein Regen angesagt ist.

Bei Hochbeeten die aus Holz sind, wird empfohlen eine Holzschutzlasur aufzutragen. Diese Holzschutzlasur sorgt dafür, dass das Holz vor den Witterungseinflüssen geschützt ist. Besonders vor Nässe und Feuchtigkeit. Welche Holzschutzlasur ihr verwendet hängt davon ab, wieviel Geld ihr ausgeben möchtet und welche Anforderungen sie erfüllen soll. Wichtig ist das ihr sie gleichmäßig auftragt und ihr diese Arbeit bei trocknem Wetter durchführt! Nach dem Auftragen sollte es nicht die darauffolgende Tage unbedingt regen, damit es gut trocknet.

Solche kleinen Pflegemaßnahmen schützen das Material und zweites sieht es optisch auch wieder schön aus!

Auffüllen der Hochbeete!

Wenn ihr eure Hochbeete jetzt genauer betrachtet, fällt euch sicher auf, dass die Erde extrem abgesackt ist. Im ersten Moment sieht das nicht schön aus, aber auf dem zweiten Blick wird einem klar, dass die Zersetzung der organischen Materialien gut funktioniert hat. Es ist auch ein Zeichen dafür, dass eine gute Portion Mikroorganismen vorhanden sind und sie für ein einwandfreies Ökosystem innerhalb des Hochbeetes sorgen. Ein natürlicher Prozess! Jetzt heißt es wieder die Hochbeete müssen bis zum Rand aufgefüllt werden.

Beim Auffüllen der Hochbeete achte ich darauf, dass es eine Kombination aus kleingeschnittenen Äste, Kompost und einer qualitativ hochwertigen Hochbeet-Erde ist. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht und eine reichhaltige Ernte bekommen. Da jetzt der ideale Zeitpunkt der Rückschnitte ist, kommt eine ausreichende Menge an Ästen zusammen. Diese Äste werden so klein wie möglich geschnitten und auf die vorhandene Erdschicht des Hochbeetes gleichmäßig verteilt. Zum Zerkleinern der Äste kann ein Häcksler oder eine scharfe Gartenschere genutzt werden!

Nach den kleingeschnittenen Ästen kommt die Schicht aus reifen Kompost. Wer im Garten einen eignen Kompost hat, spart Ressourcen und Fahrwege. Den reifen Kompost ordentlich sieben, damit grobe Bestandteile nicht in euer Hochbeet kommen. Sobald der Kompost gesiebt ist, kann er direkt auf das Hochbeet verteilt werden. Die Schicht aus Kompost kann gute 5-7cm sein. Sie bringt weitere Mikroorganismen in das Hochbeet, welche für eine gute Erdstruktur sorgen. Wenn ihr keinen Kompost zur Verfügung habt, dann könnt ihr ihn euch bei einer städtischen Deponie kostenlos oder für wenig Geld besorgen. Informiert euch am besten, welche Möglichkeiten ihr in euer Stadt habt.

Auf die Kompostschicht kommt jetzt die Hochbeeterde! Diese bekommt ihr im Baumarkt oder im Gartencenter. Wer nachhaltig gärtnert, der kann auf torffreie Varianten zurückgreifen. Das Angebot ist da weitläufig und für jeden Anspruch ist was dabei. Die Hochbeeterde ist sofort einsatzbereit. Den Beutel aufschneiden und gleichmäßig auf das Hochbeet verteilen, wie bereits die vorherigen Schichten auch.

Nachdem ihr alle Schichten aufgefüllt habt, lasst euch ein oder zwei Tage Zeit bevor ihr mit den pflanzen oder der direkt Aussaat los legt. die Erde sackt noch ein bisschen ab, vielleicht müsst ihr dann noch etwas Hochbeeterde auffüllen. Einfach mal gucken und dann entscheiden!

Nun sind die ersten Arbeiten im Hochbeetgarten abgeschlossen und die Hochbeetsaison kann los gehen!

Eure Sandra

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4 Jahre Terrasse!

Als ich neulich auf den Kalender geschaut habe, wurde mir schnell bewusst, dass ich jetzt seit 4 Jahren auf der Terrasse gärtnere. Die Zeit ist vergangen, wie im Flug und meine Ideen werden zum Glück nicht weniger. Seit März 2019 bin ich nun Terrassengärtnerin und es erfüllt mich mit Freude. In den vier Jahren sind einige Veränderungen von mir vorgenommen wurden, denn mein Ziel ist und bleibt es, dass es meinem persönlichen Geschmack entspricht. Im Fokus steht natürlich, dass alles kindgerecht ist. Mein Sohn soll sich austoben können und auf Entdeckungsreise dabei gehen. Daher werden garantiert keine giftigen Pflanzen auf unserer Terrasse gepflanzt!

Die Grundstruktur der Vorbesitzerin war sehr gut erhalten, so dass ich sofort nach dem Umzug in den Frühling starten könnte. Mir hat das Konzept, welches sofort erkennbar war, aufgenommen. Pflegeleicht und lädt zum Verweilen ein!

April 2019, erste Frühjahrsblüher haben einen Platz auf der Terrasse gefunden.

Die Tonkonstruktion!

Besonders begeistert bin ich bis heute, an der Tonkonstruktion aus drei Kästen und zwei Erhöhungen, wo Kübel noch einen Platz zusätzlich haben. Sie passt optisch total gut zu dem gepflasterten Bereich der Terrasse. Rustikal und gleichzeitig modern. Zu Beginn hab ich meine Erdbeeren vom alten Balkon in die Kästen gepflanzt, aber richtig glücklich war ich mit dieser Entscheidung nie. Es war trostlos! Also ging die Veränderung los!

Damit alles eine Einheit ergibt, haben wir den Sichtschutz zu einem Vertikalen Garten umfunktioniert und so wirkt alles fröhlicher. Jetzt waren die Kästen an der Reihe. Die Erdbeeren wurden von mir umgepflanzt und ab sofort werden in diese Kästen Stauden oder einjährige, jahreszeitliche Pflanzen eingepflanzt. Diese Mischung aus langlebigen und einjährigen Pflanzen gibt den ganzen einen eignen Charakter. Auf der kleinen Erhöhung steht mittlerweile eine bepflanzte Zinkschale und auf der flacheren Erhöhung stehen immer wechselnde Kübel. Das wird sich in diesem Jahr auch endlich ändern. An dem Sichtschutz hängt außerdem eine Halbschale, die ich von der Vorbesitzerin übernommen habe. Sie passt optisch gut dazu und sie wird liebevoll von mir gepflegt und bepflanzt.

Das Wasserspiel unter der Lavendelheide!

Das kleine Wasserspiel unter der Lavendelheide sah sehr schön aus und durch das Plätschern des Wassers wurde eine beruhigende Wirkung erzeugt. Ich fand es sehr schön und bereitete mir Freude. So ein Wasserspiel fand ich schon immer toll und daher ging so ein kleiner Wunsch in Erfüllung.

Leider ging irgendwann die Pumpe und der dazugehörige Schlauch kaputt. Daher beschlossen wir ein neues Wasserspiel zu installieren. Aus dem sprudelnden Stein ist ein Fass mit Lichtinstallation geworden.

Die gesamte Grundsanierung war ziemlich aufwendig. Irgendwie haben wir es unterschätzt. Es waren viele Steine verteilt und das Loch für die Pumpe musste mit einer großen Menge Erde verschlossen werden. Durch diesen ganzen Aufwand ist neben dem neuen Wasserspiel auch ein weiteres Stück Beet entstanden. Für mich als Gärtnerin natürlich besonders toll. So eine richtige Beetstruktur ist bis jetzt noch nicht entstanden, aber das möchte ich so bald wie möglich ändern.

Gesamt gesehen bin ich total glücklich mit dem Fass als Wasserspiel und dem neu gewonnen Beetabschnitt. Auf wenig Raum ist ein kleines Paradies entstanden, welches mit den weiteren Gartenjahren attraktiver wird.

Der Efeu!

Als Abgrenzung zum Nachbargrundstück wuchs eine attraktive Efeu-Hecke und die war so dicht, dass man nicht rüber schauen könnte, sowie von uns als von den Nachbarn. So einen Efeu hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesehen. Ich habe ihn grob geschnitten und musste dabei in irgendeine Art vorsichtig sein, um nicht Triebe zu erwischen, die eine Lücke verursachen. Das war relativ schwierig, aber ich war mit meiner eignen Vorgehensweise immer sehr zufrieden.

Manchmal passieren dann Dinge , die nicht unbedingt von Vorteil sind. Die Efeu-Hecke wurde von der Nachbarseite dann radikal geschnitten (da möchte ich nicht näher drauf eingehen), so das der Efeu langsam verwelkt ist. Das hat mich traurig gemacht! Nichts desto trotz musste eine schnelle, neue Lösung für einen Sichtschutz her. Gesagt, Getan! Ein Sichtschutz in Weideoptik wurde an den Zaun von unserer Seite angebracht, welcher rustikal und gleichzeitig zu dem Charakter der Terrasse passt. Solche optischen Zusammenhänge gefallen mir sehr und das war in diesem Zusammenhang mir wichtig.

Bevor der neue Sichtschutz in Weideoptik angebracht werden konnte, wurde der restliche Efeu entfernt. Das war ein hartes Stück Arbeit, aber was getan werden muss, dass muss erledigt werden. Nachdem der Schichtschutz aus Weideoptik seinen Platz bekommen hat, ging es an die Pflanzenoptik. Direkt die Pflanzen in den Boden setzten, dass ging leider nicht. Denn vor dem Zaun wurde eine Art Steinmauer gesetzt und die verhindert das die Pflanzen direkt in den Boden gepflanzt werden können. Das war nicht schön und hier gab es nur eine Lösung. Kübel!!

Also haben wir uns für schmale Kübel angeschafft und die hab ich bepflanzt. In dem vorderen Kübel wächst eine Bodendeckerrose, der mittlerer Kübel beheimatet ein Gras und im hintere Kübel hat eine Astillbe ihr Reich. Es ist eine bunte Mischung entstanden, da die jeweiligen Standorte unterschiedlich sind. Die Kübel selber sind einheitlich und das war mir vom ersten Moment als die Lösung feststand wichtig. Für den Moment war es eine guter Lösungsansatz!

Mittlerweile fehlt mir das gewisse etwas. Ich bin nicht hundertprozentig zufrieden mit dem pflanzlichen Sichtschutz. Da werde ich mir demnächst noch mal ein paar Gedanken zu machen.

So sah es nach allen ausgeführten Arbeiten aus. Juli 2021

Beete entstehen!

So richtige Beete waren nicht vorhanden, dass wollte ich auf jeden Fall ändern. Die Grundvoraussetzungen waren vorhanden und diese wollte ich nutzen. Ich war überrascht, dass es nicht nur eine Terrasse ist, sondern eher einen kleinen Garten entspricht. Das erste Minibeet entstand gleich im ersten Jahr. Es war einfach zu gestalten, da hier die Grundstruktur vorhanden war. Das überwucherte Gras habe ich komplett entfernt und zum Vorschein kam ein Stück Beet, so zusagen. Alles wurde entfernt und anschließend mit Erde aufgefüllt. Die ersten Stauden und einjährige Pflanzen fanden einen Platz. Das Minibeet hat ganz viel Potential und ich werde es garantiert herausholen.

Ein weiteres Minibeet entsteht im hinteren Teil des kleinen Terrassen-Garten. Den Grundstein hab ich im letzten Jahr dafür gelegt. Mit einer Steinumrandung fing die Gestaltung an. Aber mit den Pflanzen, die ich ein wenig ohne Gedanken gepflanzt habe, bin ich bis heute unzufrieden. Das wird sich ändern und darauf freue ich mich!

Das dritte Minibeet ist das Größte und wirkt immer ein bisschen wild, aber das möchte ich auch so haben. Denn es umschließt, wie bereits erwähnt, das Fass und somit muss es in die Gestaltung einbezogen werden. Daher passt wild ganz gut. Damit es noch wilder, strukturierter kommt sicher noch die ein oder andere Staude/Gras dazu.

Nach 4 Jahren ist einiges entstanden und es ist mein kleines Paradies. Mit jedem weiteren Jahr entwickelt sich die Terrasse weiter und das komplette Potential ist noch nicht ausgeschöpft.

Seit gespannt, es wird weitere interessante Beiträge geben. Eure Sandra

Buchrezension: Peter Wirth (Hrsg.): Der neue große Gartenplaner

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert.

Die neue Gartensaison steht in den Startlöchern und man kann es kaum erwarten, bis das große Gartenprojekt starten kann. Was versteht man unter großen Gartenprojekten? Das ist zum Beispiel, die Planung eines Zaunes oder eine neue Hecke muss gepflanzte werden und noch einige mehr. Aber wie kann geplant, was muss beachtet und welche Kosten müssen beachtet werden? Eine Menge Fragen kommen da auf einen zu. Damit ihr einen Überblick, bei euer Gartenplanung bekommt, möchte ich euch den neuen großen Gartenplaner vorstellen. Hier werden viele euer Fragen beantwortet. Von der Planung über welche Bedingungen sind nötig bis hin zu der ausführlichen Kalkulation.

Aufbau des Ratgebers:

Die Buchgröße ist ideal für diesen Ratgeber. Das Buchcover spiegelt den Buchtitel wieder und mit der Schaufel wird symbolisiert, dass jedes Gartenprojekt eigenverantwortlich umgesetzt werden kann.

Der Buchrückentext gibt einen Ausblick, welche Inhalte in dem Buch thematisiert werden. So bekommt der Leser einen kurzen und knappen Überblick über die Bausteine, die näher betrachtet werden. Er ist schlicht gehalten, so das der Buchrückentext im Fokus steht und nicht irgendwelche Illustrationen. Die Aufmerksamkeit bekommen somit die Thematiken.

Das Inhaltsverzeichnis ist über mehrere Seiten aufgebaut, auf denen jeweils ein Thema des Bausteins steht und darunter die einzelnen Thematiken zum Baustein. Das zeigt eine gute Struktur des gesamten Buches! Dadurch kann der Leser schnell und einfach seinen Baustein finden, welches sein Gartenprojekt entspricht. Kleine Illustrationen untermalen das Thema des Bausteins.

So sieht ein Inhaltsverzeichnis für den entsprechenden Baustein aus. Alles übersichtlich und strukturiert.

Durch ein doppelseitiges Kapiteldeckblatt wird erkenntlich gemacht, dass ein neuer Baustein anfängt. Die Gestaltung ist mit einem hochqualitativen Bild gut gelungen, sowie erste Informationen werden aufgelistet. Daran erkennt man sehr gut, dass es sich um ein strukturiertes Buch handelt.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Bereits die ersten Informationen zu den vorliegenden Bausteinen wird dem Leser verständlich vermittelt. So das die Inhalte deutlich werden und es auch nachvollziehbar sein kann. Einzelne Themenkomplexe werden innerhalb des thematisierten Baustein durch ein doppelseitiges Deckblatt strukturiert getrennt. So ist jedes Thema des Bausteins voneinander getrennt und es wirkt somit strukturiert und nicht durcheinander.

An entsprechenden Textstellen bekommt der Leser nützliche Tipps die hilfreich bei der eignen Gartenplanung sein können. Das macht einen Ratgeber aus und das möchte der Leser auch haben. Viele dieser Tipps haben die Autoren selber ausprobiert und können sie aus praktischer Sicht weitergeben. Trotz aller Ermutigungen selber ein Gartenprojekt durchzuführen, wird von den Autoren an den passenden Textpassagen, darauf hingewiesen, sich einen Fachmann zu suchen. Der Rat eines Fachmann kann nützlich sein und sollte unbedingt in einem Ratgeber vermerkt sein.

Zum Abschluss des Themas wird die Kalkulation vorgestellt. Sie dient dazu, dass man abschätzen kann, welche Kosten innerhalb eines Gartenprojektes entstehen können. Dadurch hat man eine Richtlinie und kann verschiedene Anbieter vergleichen. durch die Auflistungen in Tabellenform wird eine einfache und übersichtliche Struktur geschaffen, die für den Leser nachvollziehbar ist.

Bevor es in die Details des Bausteins geht, werden die Grundlagen einen näher betrachtet. Sie sind ausführlich beschrieben und das verständlich für den Leser. Es werden innerhalb der Texte keine komplexe Fachbegriffe benutzt. Mit passenden Bildmaterial werden die Texte qualitativ unterstützt und so nochmal zusätzlich verständlich rüber gebracht. Sehr gelungen, die Mischung aus Text und Bild.

Alle Entwurfspläne der Bausteine sind so aufgebaut, dass alle wichtigen Details aufgezeichnet sind. Sie dienen als gute Grundlage für den eignen Entwurfsplan. Es wird aufgezeichnet, welche Informationen so ein Entwurfsplan enthalten muss. Das Zusammenspiel zwischen den vorliegenden Text und des Entwurfsplan ist komplett gelungen. Alle beiden Teile wurden so konzipiert, dass der Leser es versteht.

In allen Bausteinen befinden sich übersichtliche Tabellen, die immer im Zusammenhang mit dem vorliegenden Text stehen. Durch ihre Übersichtlichkeit sind sie eine gelungene Hilfestellungen und sie unterstützen den Text hervorragend. Manche Details kommen verständlicher rüber, wenn sie in eine Tabelle übertragen werden. Das hat in diesem Ratgeber gut gelungen.

Der abschließende Serviceteil ist zutreffend gestaltet. Er gehört zu jedem guten Fachbuch und fasst alles auf einen Blick zusammen.

Mein Fazit zum Buch:

Ein sehr ausführlicher Gartenratgeber, der hilfreich genutzt werden kann, bei seinem eignen Gartenprojekten. Durch die Übersichtlichkeit findet man schnell sein Thema und brauch nicht das ganze Buch durch suchen. Alles in allem ein guter Gartenratgeber und die Bausteine werden gut vermittelt.

Eure Sandra

Dein Balkonguide: Die Basics!

Nachdem ihr euren Balkon kennen gelernt und die Planung in Angriff genommen habt (Links zu diesen beiden Thematiken am Ende des Beitrags), geht es jetzt im dritten Teil von „Dein Balkonguide“ um die Basics. Die Basics bilden eure Grundlage, damit ihr erfolgreich auf den Balkon gärtnern könnt.

Mit diesen Basics verwandelt ihr euren Balkon in ein gemütliches Paradies zum Entspannen:

Pflanzgefäße:

Es gibt eine große Anzahl von Pflanzgefäße, die für den Balkon angeboten werden. Das Angebot reicht von einfachen Balkonkästen bis hin zu Kübel aus Keramik. Bevor ihr entscheidet, welche Balkonkästen oder Kübel zu euren Balkon passen, berücksichtigt die Tragfähigkeit des Balkons, sowie die Stabilität des Balkonsgelände. Denn zu schwere Kübel oder zu unstabile Balkonkästen schaden den Bodenbelag des Balkons und vermindern die Tragfähigkeit. Bei unstabilen Balkonkästen besteht die Gefahr, dass sie durch starke Winde herunter fallen können und für andere Menschen eine Gefahr darstellen. Dies bitte bei eurer Wahl des Balkonkasten oder der Kübel beachten!

Welche Farbe, Material oder Form der Kübel oder der Balkonkästen wählt ihr nach eurem persönlichen Geschmack aus? Ich empfehle gerne, dass die Kübel und Balkonkästen von einer Art auszuwählen. Das sieht zum einen einheitlicher aus und wirkt ruhig. Auf meinem eignen Balkon hab ich diese Empfehlung nicht beherzt. Ich mag es lieber bunt gemischt mit Stil. Wer es auch bunt mag, kann seine Gefäße in unterschiedlichen Arten aussuchen und so auf dem Balkon stellen/befestigen, wie es möglich ist.

Die Formen, das Material:

Die Formenvielfalt der Balkonkästen und Kübel ist erstaunlich. Früher gab es nur Rund und länglich, wenn ich mich jetzt bei den Balkonkästen oder Kübeln umschaue, entdeckt man auch asymmetrische Formen wie zum Beispiel oval oder breit länglich. Natürlich muss für diese asymmetrischen Formen der nötige Platz vorhanden sein. Anhand des Materials der Balkonkästen oder Kübel kann festgestellt werden, ob sie sich für den Balkon eignen oder welche Befestigungshaken oder Maßnahmen zur Stabilität verwendet werden muss. Der Klassiker bei den Pflanzgefäße ist Ton oder Kunststoff. Mittlerweile gibt es, welche aus Keramik oder ähnlichen Materialien. Daher empfehle ich, sich gut über das ausgewählte Pflanzgefäße zu informieren. Sie werden vielen Witterungsverhältnissen ausgesetzt sein und daher ist eine lange Haltbarkeit wünschenswert!

Die kreativen Pflanzgefäße:

Wer sich einen besonderen Charakter auf den Balkon zaubern und sich kreativ austoben möchte, sollte sich einzigartige und individuelle Pflanzgefäße gestalten. Diese Pflanzengefäße sieht man nicht häufig auf anderen Balkonen und jeder wird sich fragen, woher ihr eure kreativen Pflanzgefäße habt. Der größte Trend in den letzten Jahren ist das Upcycling! Das können alte Schuhe, eine alte Weinkiste sein. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Die Pflanzengefäße können natürlich komplett selber gebastelt werden, an die Säge und fertig los. Aus vielen herkömmlichen Flaschen, Milchtüten oder Obststeige lassen sich individuelle Gefäße für eure Pflanzen herstellen. Aus einer Obststeige wird ein Balkonkasten oder aus der Milchtüte ein Pflanzentopf zum Befestigen an einem Rohr. Euer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Erde:

Schaut man sich im Gartencenter um, entdeckt man eine riesige Auswahl an Erden. Das kann gerne dazu führen, dass es einen überfordert. Da gibt es Spezialerden, Pflanzerden und Blumenerden, aber welche Erde versorgt eure Pflanzen auf den Balkon optimal. Das erkläre ich euch in diesem Abschnitt.

Ich nutze für meine Pflanzen eine gute, nährstoffreiche Pflanzenerde. So bekommen die Pflanzen gleich nach ihrer Pflanzung eine Grundlage an Nährstoffen, so das sie gut anwachsen können. Wer dabei an die Nachhaltigkeit denkt, sollte auf Pflanzenerden ohne Torfanteil zurückgreifen. Ob ein Substrat/ Erde torffrei ist, wird auf der Erdpackung deutlich hingewiesen.!

Um euren Pflanzen die beste Versorgung durch die Erde zu gewährleisten, wäre es zu empfehlen, nicht unbedingt die billige Erde zu nutzen. Sie hat viele zu viel Torfanteil und ist in ihrer Struktur nicht sehr stabil. Nach kurzer Zeit fällt sie zusammen und nimmt schwer das Wasser auf. Daher empfehle ich euch eine preiswertige Erde aussuchen! Die Pflanzen belohnen es mit einer üppigen Blütenpracht.

Wer sich Pflanzen mit speziellen Ansprüchen auf den Balkon stellen möchte, dem ist zu empfehlen, die dazugehörige Erde zu kaufen. Diese speziellen Erden wurden genau auf die Anforderungen der jeweiligen Pflanze abgestimmt. Dabei spielen die Nährstoffanforderung, der pH-Wert und Anteile von mineralischen/ organischen Stoffen eine wichtige Rolle.

Kräuter brauchen einen geringen Nährstoffanteil, um ihr volles Aroma zu entfalten. Dieser geringe Nährstoffanteil findet ihr in der Kräutererde, die auch gleichzeitig als Anzuchterde verwendet werden kann. Die gesamte Erdstruktur ist etwas grobkörniger als es bei der üblichen Pflanzerde ist. Das kommt durch den Anteil von Sand zu stand. Ich nutze für meine Kräuter ausschließlich die Kräutererde, um ihnen den natürlichen Lebensraum zu ermöglichen.

Garten-Werkzeuge:

Natürlich brauchen die Balkongärtner Werkzeuge, um ihre Wohlfühloase zu Pflegen. Eine Grundausstattung ist empfehlenswert! Diese Gartenwerkzeuge gehören zu euer Grundausstattung:

  • Gartenschere: Eine gute, scharfe Gartenschere braucht ihr, um Rückschnitte und Pflegemaßnahmen durchzuführen. Scharf sollte sie sein, um einen geraden Schnitt zu produzieren und keine Quetschungen oder Risse entstehen.
  • Kleine Schaufel: Die kleine Schaufel könnt ihr zum Füllen kleiner Pflanzgefäße oder wenn ihr Erde auffüllen musst nutzen. So kommt die Erde gezielt an den gewünschten Ort.
  • Kleine Gartenharke: Die kleine Gartenharke ist nützlich, um zwischendrin in euren Pflanzgefäßen die Erde zu lockern. So wird die Erde durchlüftet und das Wasser wird besser aufgenommen.
  • Gießkanne: Sie ist das wichtigste Gartenwerkzeug überhaupt! Mit der Gießkanne versorgt ihr eure Pflanzen auf dem Balkon.
  • Kehrblech, Handfeger und Besen
  • Gartenhandschuhe

Für spezielle Baumaßnahmen sind entsprechende Werkzeuge nötig. Das kann ein Akkuschrauber oder eine Säge, je nachdem welche baulichen Projekte ihr auf euren Balkon verwirklichen wollt. Da sind ja bekanntlich der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Pflanzenwahl:

Das Angebot an Balkonpflanzen ist zu jeder Jahreszeit vorhanden. Von den klassischen bis zu ungewöhnlichen Sorten findet jeder seine Lieblingspflanzen. Zu jeder neuen Saison stellt sich die Frage, Pflanzen aussäen oder Kaufen.

Die Anzucht:

  • Auswahl der Pflanze, Hinweise auf den Saatguttüten beachten und den Aussaatzeitpunkt mit einplanen (Platz auf der Fensterbank mit einplanen)
  • Aussaatgefäße mit Aussaaterde vorbereiten und Etiketten beschriften mit Datum, Pflanzenart und Sorte
  • Das ausgewählte Saatgut gleichmäßig auf der Erde verteilen, leicht mit Erde bedecken und Anfeuchten.
  • Auf einer hellen Fensterbank stellen und regelmäßig befeuchten mit einer Sprühflasche.

Sobald die Setzlinge groß genug sind, werden sie einzeln in die Töpfe pikiert und können sich so zu einer kräftigen Pflanze wachsen. Die selbst gezogenen Pflanzen können erst in die Pflanzgefäße auf den Balkon bis es keine gravierenden Nachtfröste gibt. Ab diesen Zeitpunkt entwickeln sie ihre volle Pracht.

Pflanzen aus dem Gartencenter:

Wer seine Pflanzen aus dem Gartencenter besorgen möchte, sollte sich vorab einen Plan schreiben, welche Pflanzen man benötigt. Denn sonst kann es passieren, dass es entweder zu wenige oder zu viele sind oder andere als man wollte. Aus eigner Erfahrung ist ein Plan von Vorteil und bringt Sicherheit.

Auf diese Aspekte bitte beim Kauf von Pflanzen achten:

  • Nicht zu kleine Pflanzen auswählen, eher die Pflanzen in größeren Töpfen nehmen. So habt ihr zügig euere Blütenpracht oder erste Ernte!
  • Die Pflanze sollte möglichst kompakt
  • Die Erde sollte eine grundfeuchte haben und nicht ausgetrocknet sein. Sofort nach dem Pflanzen mit Wasser versorgen.
  • Kontrolle ob Krankheiten und Schädlinge an der Pflanze sind. Kranke Pflanzen bitte nicht in den Einkaufswagen! Dadurch ist der Pflanzenspaß schnell vorbei und man hat unnötig Geld ausgegeben.
  • Kein Schimmel auf der Erdoberfläche und der Kulturtopf sollte in einen Top zu stand sein. Wenn ihr kaputte Töpfe und Schimmel auf der Erde sieht, ist es meistens ein Zeichen, dass diese Pflanze schon länger im Sortiment ist und nicht aussortiert wurde.

Nachdem ihr nun die Basics für das Balkongärtnern kennengelernt habt, könnt ihr in euer Balkongarten- Abenteuer starten!

Der nächste Beitrag aus der Beitragsreihe „Dein Balkonguide“ wird das Thema „Frühling“ sein.

Eure Sandra

Link zu weiteren „Dein Balkonguide“-Beiträge:

Dein Balkonguide: Lerne deinen Balkon kennen!

Dein Balkonguide: Planung deines Outdoor-Wohnzimmer!

Meine Terrasse 2023- Der Start!

Jetzt geht es los!

Die Terrasse ist im Sommer unser Outdoor-Wohnzimmer. In Moment wenn ich raus schaue, sieht alles ein wenig trostlos aus. Das möchte ich endlich ändern. Für diese Terrassen-Saison habe ich mir einiges vorgenommen, wie zum Beispiel die Obst-Ecke umgestalten oder Kräuter, Gemüse und Blumen wieder zu kombinieren. Damit sich diese Ideen in Pläne umsetzten lassen, nutze ich die etwas gemütlichere Zeit dafür, eine Grundordnung zu schaffen.

Los geht es mit einer Grundreinigung!

Im ersten Schritt werde ich die Gräser, die Stauden zurückschneiden. Die Neuaustriebe sind bereits kräftig im Wachstum. Sie werden wieder sehr attraktiv aussehen. Darauf freue ich mich schon sehr! In diesem Jahr muss ich unbedingt die Kletterrose stark zurück schneiden. Denn sie hat viele trockene Äste, die unausweichlich entfernt müssen. Das sieht zur Zeit absolut nicht mehr schön aus. Den Rückschnitt werde ich aber erst vornehmen, wenn die Nächte nicht so kalt sind. Ich möchte keine Frostschäden an der Kletterrose riskieren. Nach dem Schnitt wird es in den Bereich, wo die Kletterrose wächst, wieder gut aussehen.

Der Sedum nach dem Rückschnitt.

Überall liegt das ganze herabgefallene Laub herum, dass muss weg. Also wird der Besen geschwungen und das Laub wird aufgefegt und ab damit in die Biotonne. Mir kommt es so vor, dass es in diesem Jahr noch mehr Laub ist als im letzten Jahr. Auch das Laub auf den Beetabschnitten wird komplett entsorgt. Genauso wie die Tannenzweige, die ich zum Winterschutz eingesetzt habe.

Nach meinem ersten Terrassen-Rundgang 2023 ist mit aufgefallen, dass die Minzen, der Rosmarin und der große Lavendel den Frost nicht stand gehalten haben. Das kann passieren, aber glücklich über diese Entwicklung bin ich nicht gerade. Wer wäre darüber auch glücklich? Den Lavendel und die Minzen habe ich bei der ersten Grundreinigungstour schon entsorgt. Als nächstes wird der Rosmarin leider den Weg in die Biotonne finden. Aber ein neuer Rosmarin wird garantiert wieder einen Platz auf meiner Terrasse finden.

Eine besondere Grundreinigung bekommt die Ecke, wo die Himbeere und Erdbeeren wachsen. Diese Ecke hat es dringend nötig. Sie gefällt mir so gar nicht mehr. Die Erdbeeren werden verpflanzt und zwar in die Ampel, so der Plan. Alle anderen Erdbeeren werden wahrscheinlich in den Garten oder vielleicht auf den Balkon meiner Mutter einen neuen Platz bekommen. Mein Plan ist es, diese Ecke mit einer Brombeere und Johannisbeere zu erweitern. Daher ist es wichtig, dass ich dort eine gute Grundreinigung vornehmen, um auch zu sehen, wie viel Platz überhaupt zur Verfügung steht. Darauf freue ich mich sehr!

Mein Outdoor-Wohnzimmer 2023- Der Plan!

Nach der Grundreinigung kann das Pläne schmieden direkt starten. Ich schreibe meine Ideen, Pläne und dazugehörige Skizzen in eine Art Gartentagebuch auf. So habe ich immer einen übersichtlichen Überblick.

Die neue Obst-Ecke:

Wie bereits erwähnt, ist die bisherige Obst-Ecke nicht so attraktiv und das möchte ich in diesem Terrassen-Jahr ändern. Nach der Grundreinigung werde ich genau sehen, wie viel Platz ich habe. Es wird nicht sehr viel sein, aber meine Kreativität kennt keine Grenzen. In der alten Weinkiste lass ich die Himbeere weiter wachsen. Das bedeutet, die Ausläufer können ununterbrochen sich in der alten Weinkiste ausbreiten und wachsen. Um die Himbeertriebe zu stützen werden sie mit Hilfe von einem Gerüst gestützt. Mein Ziel ist es auch, dass vielleicht der ein oder andere Trieb der Himbeere an den Rosenbogen befestigt wird und in diese Richtung wächst. Das hat seit der Pflanzung hin und wieder geklappt.

Die Erdbeeren werden umgepflanzt. Hierfür habe ich die Ampel eingeplant. So kommen sie besser zur Geltung. Da ich reichliche Erdbeerpflanzen habe, werde ich einen Teil in den Garten oder im Waldgarten pflanzen. Ich möchte dadurch erreichen, dass ich genügend Platz bekomme für weiterer kleine Obststräucher.

Der Ist-Zustand der Obst-Ecke! Langweilig und unstrukturiert!

Der Bodengrund soll mit feinen Rindenmulch ausgelegt werden. Ich mag die Struktur des feinen Rindenmulches und es wird ein schöner Kontrast gebildet zu den Obststräuchern . Darauf freue ich mich schon sehr und würde am Liebsten los legen. Aber ein wenig Geduld ist hier gefragt.

Meine Überlegung ist eine Johannisbeere und eine Brombeere in große Kübel zu Pflanzen und sie in der Ecke zu platzieren. Dabei wird es sich um Sorten handeln, die sich gut für den Kübel eignen. Das ist mir bei der Auswahl sehr wichtig, genauso das sie eine gewisse Toleranz gegenüber der Witterung und der Schädlinge/ Krankheiten haben. Bin schon jetzt aufgeregt, wenn es ins Gartencenter geht. es ist mein persönliches Terrassen-Projekt 2023!

Gemüse und nochmal Gemüse:

Die Kübel für den Gemüse-Anbau sind alle von einer tollen Qualität und ihre Optik passt optimal zu der gesamten Terrasse. Einige Wintergemüse habe ich dort bereits angebaut und freue mich auf das Frühjahr. Salat, Tomate und eine Gurke werden auf alle Fälle gepflanzt. Die wachsen gerne und gut in Kübeln, so meine Erfahrung aus den letzten Terrassen-Jahren.

Neben den Klassikern hab ich mir vorgenommen: Erbsen, Stangen-und Buschbohne und Porree, sowie Radieschen zu pflanzen/säen. Mangold wird es auch wieder geben, aber der kommt wie im letzten Jahr mit Blumen in ein Gefäß.

Es wird Zeit, dass es auch beim Gemüse losgeht. Meine vorläufige Planung steht, aber ich kenne mich gut und kann garantieren, dass sicher das ein oder andere Gemüse noch den Weg in meine Gemüse-Ecke findet. Besonders wenn ich bei den Saattüten stehe!

Ich kann nur jeden raten, Gemüse im Kübeln anzubauen macht Spaß, besonders zusammen mit Kindern!

Beetgestaltung 2.0:

Alle einzelnen Beete, die bereit bepflanzt sind, brauchen dringend eine Frischekur. Sie sehen nicht lieblos aus, aber irgendetwas fehlt. Sie benötigen alle frisches Substrat. Denn die Erde sieht zusammengefallen aus und es fehlt somit an Struktur. Am Traurigsten sieht das kleine Beet rechts neben dem Wasserspiel aus. In Moment steht dort eine bepflanzter Kübel, um ein wenig Farbe zu haben. Aber eine Dauerlösung ist es nicht. Meine bisherigen Pflanzungen haben nicht gepasst und das möchte ich gerne ändern. Schöne Stauden (bienenfreundlich) und Gräser könnte ich mir da sehr gut vorstellen. Ein wenig Zeit, um für dieses Beet einen Plan zu schmieden bleibt ja noch.

Die andere Beete sind optisch in Schuss, aber ich finde die ein oder andere Staude würde gut zur Ergänzung passen. Da werde ich in nächster Zeit ein bisschen recherchieren und mich im Gartencenter inspirieren lassen. So was macht mir immer viel Spaß! Kennt ihr sicher auch?

Hier sieht man schön, dass die Erde zum Teil weggeschwemmt ist und dadurch wenig Erde noch übrig bleibt.

Alle Töpfe werden wieder bunt!

Die Kübel und die Kästen an der Seite werden natürlich wieder saisonal bepflanzt. Jetzt kommen erstmal die Frühjahrsblüher. Hornveilchen, Stiefmütterchen, Bellis und Ranunkeln bringen Farbe auf die Terrasse. Das ist Frühling und es ist bunt, so wie ich es mag. Die Auswahl der Sommerblumen beginnt erst, wenn der Mai da ist. Eine Sommerblume steht wie jedes Jahr fest und das ist die Geranie. Sie darf nicht fehlen, denn sie ist für mich ein Andenken an meine Oma!

Es ist viel in Planung und ich freue mich drauf!

Eure Sandra