Winterliche, weihnachtliche Terrasse!

Meine erste Saison als Terrassen-Gärtnerin ist jetzt vorbei und daher möchte ich zum Abschluss noch einen schönen Einblick in die winterliche, weihnachtliche Terrasse geben. Nicht nur die Wohnung wird in ein Weihnachtszauber versetzt, sondern auch draußen. Zusammen mit den Pflanzen, die sich in der Winterruhe befinden, entsteht eine harmonische Kombination. Bereits seit Herbstbeginn habe ich mir Gedanken gemacht, wie sich Winter und Weihnachten auf der Terrasse begegnen können. Es war eher eine chaotische Ideensammlung, wie sie oft!

Nun ist es endlich soweit und aus der chaotischen Ideensammlung entstand ein harmonisches Zusammenspiel. Der zentrale Mittelpunkt bilden die vier Lichterketten, die im Kreis aufgehängt wurden. Sie bringen in der Dämmerung die gesamte Terrasse und das angrenzende Beet zum Strahlen. Die Lichter verleihen der Terrasse eine gewisse Gemütlichkeit und das bei jedem Wetter (so wirklich Winter Wonderland ist es noch nicht, wo bleibt der Schnee???).

Mit einer Tasse Glühwein und das gemütliche Zusammensein werden wir in diesem Jahr den Heiligenabend auf der Terrasse beginnen und ohne die schönen Lichterketten würde garantiert irgendwas fehlen.

Natürlich nehmen die Lichterketten ihren Betrieb erst in der abendlichen Dämmerung auf. Daher kreierte ich eine Dekoration, die sich am Tage in Szene setzen konnte und mit den winterlichen Pflanzen/ Sträuchern harmonierte. Statt neue, gekaufte Weihnachtsartikel setzte ich auf bereits vorhandene Weihnachtsdekorationen. Falls sie dann zu Bruch gingen, wäre es nicht schlimm. Einen genauen Plan hatte ich nicht! Das Regal, welches im Sommer für Gläser, Tassen und Grillwerkzeuge genutzt wurde, bildete den zentralen Mittelpunkt der weihnachtlichen Dekoration. Ich habe alles verwendet, was mir so gefallen hat und wo ich mir sicher war, dass es gut zusammen passt. Im unteren Bild präsentiere ich euch das Endergebnis.

Ein großer Nikolaus-Schuhe, dekoriert mit Tannenzweige und Lichterkette dient als Tannenbaum!

Zwischen der Kletterhortensie und dem Kübel mit Lavendel – Kübel mit der Himbeere hängen zwei, selbstgemachte Girlanden (Anleitung im DIY-TIPP Dezember).

Beim Winterschutz setze ich nicht nur auf die Abdeckungen, sondern verwende auch Tannenzweige. Sie passen hervorragend in das Bild der winterlichen Terrasse und in die Weihnachtszeit auch. Durch ihr frisches Grün wirkt die gesamte Terrasse ein kleines Stück heller.

Neben der weihnachtlichen Dekoration zeigt sich die Terrasse, trotz der kalten Jahreszeit in einen attraktiven, winterlichen Kleid. Die verblühten Hortensien erstrahlen in der winterlichen Sonne zu einem neuen Bild. Eine prima Ergänzung ergibt sich durch den Efeu und anderen immergrüne Pflanze.

Ein schöner, winterliche Ecke mit der Skimmie, Gräsern, Heide, Scheinbeere und dem verblühten Sedum! Durch den Efeu kommen die anderen Pflanzen attraktiv zur Geltung!

Ich wünsche euch eine besinnliche Zeit!

Eure Sandra

Grünpflanzen, ein neues Wohngefühl!

Der Garten liegt im Winterzeit und irgendwie fehlt dem Hobbygärtner seine Gartenarbeit. Mir geht es im Winter immer so. Damit mir die Wartezeit nicht zu lang vorkommt, wird meine Wohnung zum Garten. Über die Pflege von Zimmerpflanzen habe ich bereits einen ausführlichen Beitrag verfasst (unbezahlte Werbung für Compo).

Die Pflegeprodukte von Compo, die bei mir nicht fehlen dürfen. Sie sorgen für das Wohl der Grünpflanze.

Nun möchte ich euch gerne berichten, warum Grünpflanzen uns ein neues Wohngefühl vermitteln. Dabei ist es egal, ob sie in kleinen Töpfen oder großen Kübel beheimatet sind. Besonders gut, mit unserem warmen, trocknen Klima kommen Ficus und Drachenbäume in der Wohnung klar. Aber auch Grünlilie, Efeutute oder Philodendron können in unseren Wohnungen hervorragend gedeihen. Dabei ist der Standort sehr wichtig, denn je weiter die Pflanzen vom Fenster entfernt sind, um so weniger Licht bekommen sie. Durch die Grünpflanzen werden innerhalb der Wohnung besondere Akzente gesetzt. Man bekommt das Gefühl, als wenn der Balkon, die Terrasse oder der Garten in die Wohnung verlegt wurde. Durch ihr frisches Grün sorgen sie für eine Art Entspannung und lassen einen zur Ruhe kommen vom stressigen Alltag.

Mein Grünpflanzenparadies im letzten Jahr!

Außerdem sorgen sie für ein angenehmes Raumklima. Warum verbessern sie das Raumklima? Ohne das wir es bemerken, geben sie ihr Gießwasser zu 90% wieder in unsere Raumluft ab. Das heißt, sie befeuchten unsere Räume! Neben der Verbesserung der Raumluft, sorgen sie auch dafür, das Schadstoffe aus der Luft entfernt werden. Durch regelmäßiges Lüften in der Wohnung, kommt es zu einem Luftaustausch zwischen des Raumes und der Luft von draußen. Die Verbesserung des Raumklimas hängt von der jeweiligen Grünpflanze ab.

Meine Top 5 , der Grünpflanzen!

  1. Ficus -Arten
  2. Grünlilie
  3. Efeutute
  4. Spathiphyllum (Einblatt)
  5. Philodendron

Je mehr Grünpflanzen sich in einer Wohnung befinden, desto größer wird die Sauerstoff- und Befruchtungsleitung!

Ich liebe es, nicht nur im Garten oder auf der Terrasse meine Gartenleidenschaft auszuleben, sondern auch innerhalb der Wohnung. Es macht Spaß, die Grünpflanzen zu pflegen und in Szene zu setzen.

Eure Sandra

Meine Kindheit im Garten meiner Großeltern!

In Gedanken an meine Oma und an meinen Opa möchte ich euch gerne in diesem sehr persönlichen Blog-Beitrag euch einen Einblick in meine gärtnerische Kindheit geben.

Unsere Gartenlaube im alten Gewand!

Der heutige Anblick unsere Laube!

Dank meiner Kindheit im Garten habe ich meinen heutigen Beruf gefunden und eine Leidenschaft, die ich mit großer Freude auslebe. Meine Kindheit verbrachte ich bei meinen Großeltern und daher auch sehr viel Zeit im Garten. Diese Zeit war sehr schön und intensiv. Für die Kindheit im Garten bin ich meinen Großeltern sehr dankbar und werde ihn garantiert in ihrem Interesse zusammen mit meinen Eltern und meinem Bruder weiterführen. Wahrscheinlich würden meine Großeltern bei einigen Projekten sagen, wir sind verrückt. Besonders bei der Pool-Ecke ( siehe auch Blog-Beitrag: Viva Mallorca im Garten) könnte ich mir vorstellen, dass Oma und Opa herzlich lachen und uns gleichzeitig nicht verstehen würden. Meine Oma hat die Entstehung der Pool-Ecke noch erlebt. Soweit ich weiß, fand sie es gut. Als wir den Strandkorb aufgebaut haben, war sie dabei und hat sich sehr darüber amüsiert. Die weitere Entwicklung dieser einzigartigen Ecke wird sie nicht mehr miterleben, aber ich glaube die neusten Bauelemente hätte sie mit Spaß beobachtet und kommentiert in ihrer Art.

Meine Großeltern pflegten einige Blumenbeete, die immer mit wunderschönen Blumen gepflanzt waren. Das Blütenreichtum reichte von Tagetes, Rittersporn bis hin zu den vielen Dahlien. Ich war als Kind total begeistert, wie meine Oma, die ganzen Blumen gepflegt und kultiviert hat. In ganz besonderer Erinnerung sind mir die Tagetes geblieben. Jeder Beetrand wurde mit selbstgezogen Tagetes bepflanzt. In meiner Lehre zur Gärtnerin fand ich es total hässlich, aber in letzter Zeit habe ich die Hintergründe für diese Bepflanzung verstanden. Ich denke, dass ich in Erinnerung an meine Oma die Tagetes wieder in die Beete pflanzen werde. Neben den Tagetes hat meine Oma den lila Flieder geliebt. Sie war immer enttäuscht, wenn er vor ihrem Geburtstag oder erst danach geblüht hat. Ich fand es als Kind immer spannend, wann er endlich blüht. Einiges an Wissen über die vielen Blumen im Garten habe ich von meiner Oma gelernt.

Neben den Blumenbeeten gab es in meiner Kindheit auch viel Grabeland, wo eine Reihe von Gemüse angebaut wurde. Kartoffeln, Rote Beete, Einlegegurken und noch einiges mehr fanden dort ihren Platz. Natürlich gab es auch Erbsen, die von mir direkt vom Strauch in den Mund verzehrt wurden. Ich konnte es als Kind kaum erwarten, bis die Erbsen reif waren. Als wir uns entschlossen haben, aus dem Grabeland eine Rasenfläche zu machen, ist ein Stück meiner Kindheit weg gewesen. Aber es war Zeit für Neues!

Das Bild zeigt auf einfache Weise das frühere Grabeland, welches von den schönen Blumenbeete ergänzt wird. Auch die großen Apfelbäume lassen sich noch sehr eindrucksvoll erkennen.

Oma und Opa mochten Rote Beete sehr und sie dürfte auf keinen Fall im Gemüsebeet fehlen. Nachdem wir uns vom Grabeland verabschiedet haben und das erste Hochbeet entstanden war, musste die Rote Beete bleiben. Dafür hat Oma sich kämpferisch eingesetzt und so ist ein Kompromiss zwischen meinen Eltern und Oma entstanden. Das ging ja gar nicht, keine Rote Beete aus dem eigenen Garten!

Ich bin sehr glücklich, dass ich meine Kindheit im Garten verbringen dürfte. Ohne das Gärtnerwissen meiner Großeltern hätte ich vielleicht einen anderen Beruf erlernt. Es gibt noch viele weitere schöne Geschichten beziehungsweise Erlebnisse aus dem Garten meiner Großeltern, aber das würde garantiert die Länge des Beitrages sprengen. Daher habe ich euch nur einen kleinen Eindruck in meine Kindheit mit Garten gegeben! Ich werde meine Oma und meinen Opa nie vergessen und immer in meinen Herzen tragen.

Eure Sandra

Buchrezension: Peter Hagen: Do It yourself im Garten!

(unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag)

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet!

Jetzt ist es Zeit für die kommende Gartensaison neue Projekte zu planen. Im Garten findet man immer die ein oder andere Ecke, die einen neuen Look vertragen kann. Aber nicht nur große Gartenprojekte können selber gebaut werden, sondern auch die alltäglichen Hilfsmittel. Daher möchte ich euch für solche Projekte oder Hilfestellungen dieses tolle Gartenbuch vorstellen.

Inhalt des Buches:

Das Buch „Do it yourself im Garten“ beschäftigt sich mit Gartenprojekten, die man selber bauen oder Materialien recyceln kann. Hier findet man ausführliche Anleitungen mit unterstützten Bildmaterial.

Aufbau des Buches:

Ein handlicher Ratgeber, um verschiedene Bauprojekte im Garten zu planen und umzusetzen. Das Buch findet sicher einen Platz in der Gartenlaube. Die Buchvorderseite wurde in Form eines Comics gestaltet, was sehr gelungen ist. Das zeigt deutlich, dass jeder das ein oder andere Gartenprojekt umsetzen kann. Der Buchrückentext beschreibt auf witzige Weise, welche Inhalte den Leser im Buch erwarten.

Gleich beim Aufklappen des Buches gibt es für den Leser eine Erklärung, wie die Bauanleitungen zu verstehen sind. Dadurch werden die Bauanleitungen für den Leser verständlicher.

Das Inhaltsverzeichnis ist gut strukturiert und für die Gestaltung wurden die passenden Bilder zu jedem Kapitel ausgewählt. So das eine perfekte Übersicht entstanden ist. Die einzelnen Kapitel werden durch eine Doppelseite erkenntlich gemacht. Dadurch weiß der Leser sofort, dass ein neues Kapitel mit einer anderen Thematik beginnt.

Im gesamten Buch ist die Schriftgröße und die Überschriften gut leserlich. Alles ist sehr verständlich geschrieben. Das wird zusätzlich unterstützt , durch die hochwertige Qualität der Zeichnungen und den passenden Erklärungen.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Das Kapitel „Einleitung“ ist als Einstieg gut gelungen und für den Leser informativ gestaltet. Somit ist der Start auf witzige, humorvolle Art in das Buch geglückt. Es gibt dem Hobbygärtner gleich eine Portion Mut mit, um selbst aktiv zu werden. Die Material- und Werkzeugangaben sind sehr detalliert aufgeführt. Diese Angaben sind für den Leser ein wichtiger Bestandteil, um das geplante Bauprojekt umzusetzen. Besonders die Maßangaben sind von Vorteil, so dass Genau gearbeitet werden kann.

In den Bauanleitungen finden sich gibt es grüne Kästen, die wie eine Haftnotiz dargestellt sind. Sie dienen dafür den Leser den einen oder anderen passenden Tipp zu vermitteln. Dadurch merkt man gleichzeitig, dass die Bauprojekte aus der eigenen Praxis kommen.

Gesamt gesehen, sind die vorgestellten Bauanleitungen gut strukturiert und schlussfolgend sehr verständlich gehalten. Besonders gut ist, dass es genaue Zeitangaben und Schwierigkeitsgrad aufgeführt werden. So kann man problemlos abschätzen, wie lange Zeit man benötigt oder ob das Projekt leicht oder schwierig umzusetzen ist.

Neben dauerhaften Projekten („So wirds gemütlich“) gibt es auch Bauanleitungen, die einen nützlichen Einsatz im Garten haben, zum Beispiel ein Rankgitter. Dadurch entsteht eine gute Mischung an den unterschiedlichen Basteleien für den Garten. Daher ein gutes Buch zum Nachlesen der nützlichen Dinge im Garten.

Die Zeichnungen zu den Bauanleitungen sind sehr schön gemalt. Sie sind sehr ausdrucksstark und bilden eine prima Ergänzung zum gesamten Text.

Fazit:

Ein gut gelungenes Buch mit interessanten Bauanleitungen, die jedermann in eigen Regie umsetzen kann. Die Illustrationen geben dem Buch einen persönlichen Charakter und die Bauanleitungen werden prima ergänzt.

Eure Sandra

Planung einer Mischkultur, für die Hochbeete!

Der Garten ist jetzt in der Winterruhe und tankt Kraft für die nächste Gartensaison. Viele von euch überlegen, was war gut in der vergangenen Saison und was ist nicht optimal gelaufen?! Welches Gemüse oder welche Kräuter haben uns eine reichhaltige Ernte beschert? Oder es werden bereits Pläne für die kommende Gartensaison geschmiedet? Habt ihr schon Pläne für neue Gartenprojekte geschmiedet? Viele Ideen sind bei mir schon gesammelt und bereits in die Planung übergegangen.

Seit einigen Jahren kultivieren wir unser Gemüse in einem Hochbeet (siehe Blog-Beitrag: „Gärtnern im Hochbeet“) und in diesem Jahr kam ein weiteres Hochbeet dazu. Aus jedem Gartenjahr nehmen wir neue Erfahrungen in das nächste Jahr mit. Wir tauschen uns dann aus und schauen zusammen, was wir verbessern können. Der Anbau von Gemüse hat sich in letzter Zeit bei uns wieder verstärkt und das soll noch ein weiteres Stück ausgebaut werden. Der Anbau von eigenen Gemüse im Garten, auf der Terrasse oder sogar auf dem Balkon hat in den letzten Jahren sehr an Bedeutung gewonnen. Denn Gemüse aus dem eigenen Anbau schmeckt immer am besten.

Unsere beiden Hochbeete im Frühjahr 2019!

Unsere Planung für die beiden Hochbeete sind im vollen Gange. Nicht nur das Gärtnern bereitet uns Freude, auch das Schmieden von Plänen. Für die neue Gartensaison ist ein weiteres Hochbeet in Planung, damit wir noch ein bisschen mehr Gemüse ernten können. Über die genaue Größe des neuen Hochbeetes haben wir uns noch nicht verständigen können. Naja, ein bisschen Zeit ist ja noch, bevor es mit dem Anpflanzen des Gemüses los geht. Der Standort des neuen Hochbeetes ist schon festgelegt und welche Gemüsekulturen wir dort kultivieren. Das neue Hochbeet findet seinen Platz bei den bereits vorhandenen Hochbeeten. So dass sie zusammen eine Einheit bilden.

Der Anbau in den Hochbeeten war bei uns immer ein bisschen chaotisch, trotz einer Idee. Die Ernte war trotzdem sehr üppig und hat so manchen Teller gefüllt.

Ein guter Ansatz eines Anbauplans, aus dem Jahr 2016!

Für die nächste Gartensaison möchten wir die Mischkultur anwenden. In dem Buch von Schwester Christa Weinrich OSB “ Mischkultur im Hobbygarten“ (unbezahlte Werbung Ulmer Verlag, eine persönliche Buchrezension) wird gut erklärt, wie die Mischkultur anzuwenden ist und daraus habe ich einen Anbau-Plan für das kommende Jahr entwickelt.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und bin jetzt schon ziemlich gespannt, wie sich der Anbau-Plan umsetzen lässt. Bei der Planung für den Anbau einer Mischkultur ist zu beachten, dass sich die Kultur vertragen. Es gibt Kulturen, die man nicht zusammen anbauen sollte. Aus dieser Grundlage entstanden meine Pläne! Nachfolgend möchte ich euch gerne meine Anbau-Pläne für eine Mischkultur präsentieren.

Der Anbau-Plan für das große Hochbeet!

Vielleicht bekommt ihr jetzt auch Lust, Pläne für die neue Gartensaison zu gestalten! Dabei wünsche ich euch viel Spaß!

Eure Sandra