Buchrezension: Peter Hagen: Do It yourself im Garten!

(unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag)

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet!

Jetzt ist es Zeit für die kommende Gartensaison neue Projekte zu planen. Im Garten findet man immer die ein oder andere Ecke, die einen neuen Look vertragen kann. Aber nicht nur große Gartenprojekte können selber gebaut werden, sondern auch die alltäglichen Hilfsmittel. Daher möchte ich euch für solche Projekte oder Hilfestellungen dieses tolle Gartenbuch vorstellen.

Inhalt des Buches:

Das Buch „Do it yourself im Garten“ beschäftigt sich mit Gartenprojekten, die man selber bauen oder Materialien recyceln kann. Hier findet man ausführliche Anleitungen mit unterstützten Bildmaterial.

Aufbau des Buches:

Ein handlicher Ratgeber, um verschiedene Bauprojekte im Garten zu planen und umzusetzen. Das Buch findet sicher einen Platz in der Gartenlaube. Die Buchvorderseite wurde in Form eines Comics gestaltet, was sehr gelungen ist. Das zeigt deutlich, dass jeder das ein oder andere Gartenprojekt umsetzen kann. Der Buchrückentext beschreibt auf witzige Weise, welche Inhalte den Leser im Buch erwarten.

Gleich beim Aufklappen des Buches gibt es für den Leser eine Erklärung, wie die Bauanleitungen zu verstehen sind. Dadurch werden die Bauanleitungen für den Leser verständlicher.

Das Inhaltsverzeichnis ist gut strukturiert und für die Gestaltung wurden die passenden Bilder zu jedem Kapitel ausgewählt. So das eine perfekte Übersicht entstanden ist. Die einzelnen Kapitel werden durch eine Doppelseite erkenntlich gemacht. Dadurch weiß der Leser sofort, dass ein neues Kapitel mit einer anderen Thematik beginnt.

Im gesamten Buch ist die Schriftgröße und die Überschriften gut leserlich. Alles ist sehr verständlich geschrieben. Das wird zusätzlich unterstützt , durch die hochwertige Qualität der Zeichnungen und den passenden Erklärungen.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Das Kapitel „Einleitung“ ist als Einstieg gut gelungen und für den Leser informativ gestaltet. Somit ist der Start auf witzige, humorvolle Art in das Buch geglückt. Es gibt dem Hobbygärtner gleich eine Portion Mut mit, um selbst aktiv zu werden. Die Material- und Werkzeugangaben sind sehr detalliert aufgeführt. Diese Angaben sind für den Leser ein wichtiger Bestandteil, um das geplante Bauprojekt umzusetzen. Besonders die Maßangaben sind von Vorteil, so dass Genau gearbeitet werden kann.

In den Bauanleitungen finden sich gibt es grüne Kästen, die wie eine Haftnotiz dargestellt sind. Sie dienen dafür den Leser den einen oder anderen passenden Tipp zu vermitteln. Dadurch merkt man gleichzeitig, dass die Bauprojekte aus der eigenen Praxis kommen.

Gesamt gesehen, sind die vorgestellten Bauanleitungen gut strukturiert und schlussfolgend sehr verständlich gehalten. Besonders gut ist, dass es genaue Zeitangaben und Schwierigkeitsgrad aufgeführt werden. So kann man problemlos abschätzen, wie lange Zeit man benötigt oder ob das Projekt leicht oder schwierig umzusetzen ist.

Neben dauerhaften Projekten („So wirds gemütlich“) gibt es auch Bauanleitungen, die einen nützlichen Einsatz im Garten haben, zum Beispiel ein Rankgitter. Dadurch entsteht eine gute Mischung an den unterschiedlichen Basteleien für den Garten. Daher ein gutes Buch zum Nachlesen der nützlichen Dinge im Garten.

Die Zeichnungen zu den Bauanleitungen sind sehr schön gemalt. Sie sind sehr ausdrucksstark und bilden eine prima Ergänzung zum gesamten Text.

Fazit:

Ein gut gelungenes Buch mit interessanten Bauanleitungen, die jedermann in eigen Regie umsetzen kann. Die Illustrationen geben dem Buch einen persönlichen Charakter und die Bauanleitungen werden prima ergänzt.

Eure Sandra

Planung einer Mischkultur, für die Hochbeete!

Der Garten ist jetzt in der Winterruhe und tankt Kraft für die nächste Gartensaison. Viele von euch überlegen, was war gut in der vergangenen Saison und was ist nicht optimal gelaufen?! Welches Gemüse oder welche Kräuter haben uns eine reichhaltige Ernte beschert? Oder es werden bereits Pläne für die kommende Gartensaison geschmiedet? Habt ihr schon Pläne für neue Gartenprojekte geschmiedet? Viele Ideen sind bei mir schon gesammelt und bereits in die Planung übergegangen.

Seit einigen Jahren kultivieren wir unser Gemüse in einem Hochbeet (siehe Blog-Beitrag: „Gärtnern im Hochbeet“) und in diesem Jahr kam ein weiteres Hochbeet dazu. Aus jedem Gartenjahr nehmen wir neue Erfahrungen in das nächste Jahr mit. Wir tauschen uns dann aus und schauen zusammen, was wir verbessern können. Der Anbau von Gemüse hat sich in letzter Zeit bei uns wieder verstärkt und das soll noch ein weiteres Stück ausgebaut werden. Der Anbau von eigenen Gemüse im Garten, auf der Terrasse oder sogar auf dem Balkon hat in den letzten Jahren sehr an Bedeutung gewonnen. Denn Gemüse aus dem eigenen Anbau schmeckt immer am besten.

Unsere beiden Hochbeete im Frühjahr 2019!

Unsere Planung für die beiden Hochbeete sind im vollen Gange. Nicht nur das Gärtnern bereitet uns Freude, auch das Schmieden von Plänen. Für die neue Gartensaison ist ein weiteres Hochbeet in Planung, damit wir noch ein bisschen mehr Gemüse ernten können. Über die genaue Größe des neuen Hochbeetes haben wir uns noch nicht verständigen können. Naja, ein bisschen Zeit ist ja noch, bevor es mit dem Anpflanzen des Gemüses los geht. Der Standort des neuen Hochbeetes ist schon festgelegt und welche Gemüsekulturen wir dort kultivieren. Das neue Hochbeet findet seinen Platz bei den bereits vorhandenen Hochbeeten. So dass sie zusammen eine Einheit bilden.

Der Anbau in den Hochbeeten war bei uns immer ein bisschen chaotisch, trotz einer Idee. Die Ernte war trotzdem sehr üppig und hat so manchen Teller gefüllt.

Ein guter Ansatz eines Anbauplans, aus dem Jahr 2016!

Für die nächste Gartensaison möchten wir die Mischkultur anwenden. In dem Buch von Schwester Christa Weinrich OSB “ Mischkultur im Hobbygarten“ (unbezahlte Werbung Ulmer Verlag, eine persönliche Buchrezension) wird gut erklärt, wie die Mischkultur anzuwenden ist und daraus habe ich einen Anbau-Plan für das kommende Jahr entwickelt.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und bin jetzt schon ziemlich gespannt, wie sich der Anbau-Plan umsetzen lässt. Bei der Planung für den Anbau einer Mischkultur ist zu beachten, dass sich die Kultur vertragen. Es gibt Kulturen, die man nicht zusammen anbauen sollte. Aus dieser Grundlage entstanden meine Pläne! Nachfolgend möchte ich euch gerne meine Anbau-Pläne für eine Mischkultur präsentieren.

Der Anbau-Plan für das große Hochbeet!

Vielleicht bekommt ihr jetzt auch Lust, Pläne für die neue Gartensaison zu gestalten! Dabei wünsche ich euch viel Spaß!

Eure Sandra

Winterliche Traumlandschaft!

Die Veränderung der Natur je nach Jahreszeit finde ich sehr beeindruckend. Im Frühjahr zeigt sich das erste Grün und die ersten Blüten. Die Natur erwacht zum neuen Leben. Wenn alle Blätter und Blüten uns ihre volle Pracht präsentieren, dann wissen wir, es ist Sommer. Sobald wir die ersten roten, gelben oder braunen Blätter am Baum oder Strauch entdecken fängt der Herbst an. Ein unglaubliches Phänomen, welches uns die Natur gibt. Aber nicht nur die genannten Jahreszeiten sind schön, auch die winterlichen Landschaft bieten viel. Daher möchte ich euch gerne in diesem Beitrag auf eine Reise in die Natur im Winter nehmen.

Gräser im Winter am Uferrand (Januar 2019)

Im Winter entstehen einzigartige Bilder, egal ob Sonnenstrahlen vorhanden sind oder nicht. Auch das gedämmte Tageslicht lässt Bäume, Sträucher und verblühte Wildblumen auf eine andere Weise in den Mittelpunkt stellen.

Eine Landschaftsaufnahme, wie aus dem Bilderbuch!

An einigen Bäumen hängen Hagebutten oder andere Früchte dran, die ihre eigenes Porträt zeichnen. Wenn auch noch Schnee ins Spiel kommt, entsteht ein märchenhaften Gemälde! Jede Witterung, egal ob Schnee, Regen oder Nebel schreiben ihre eigene bildliche Geschichte.

Gehölze in verschiedenen Farbnuancen!

Nicht nur die Bäume schreiben im Winter ihre eigene Geschichte, sondern auch Wildblumen und Gräsern. Die Wildblumen zeigen vielleicht noch ihre prachtvolle Blüte oder man sieht den verblühten Blütenstand. In jedem Entwicklungsstand finde ich die Wildpflanzen, sowie die Gräser attraktiv, aber besonders im Winter ein persönliches Highlight!

Ein Meer von Wildpflanzen!

Gräser sehen im Winter aus, als wenn sie vertrocknet sind. Aber sie sind nicht vertrocknet, sondern sie sind im Ruhezustand. Dieses Erscheinungsbild zaubert ein attraktives Bild. Erst im Frühjahr werden Gräser zurückgeschnitten, damit sie neu austreiben können.

Winterliche Gräser am Feldrand!

Ein weiteres Highlight sind die Knospen, die auf das neue Frühjahr warten. Ihre Ausstrahlung geben den Sträuchern einen sehr eigenständigen Charakter, die in der winterlichen Umgebung zur Geltung kommt. Mehr zu „Gehölze im Winterschlaf“ findet ihr in einem separaten Beitrag.

Viele schöne winterliche Landschaft entdeckt man bei einem Spaziergang! So ein alltäglicher Spaziergang lässt all den Stress vergessen.

Eure Sandra

Dekorationen in der Weihnachtszeit: Zapfenzauber und Lichtermeer!

In der Adventszeit wird alles gemütlich dekoriert mit Zapfen, Äpfeln und Tannenzweige und Kerzen. Zusammen mit der Familie basteln, backen oder gemeinsames Kaffee trinken gewinnt in dieser besinnlichen Zeit mehr an Bedeutung als im übrigen Jahr. Daher möchte ich euch gerne zwei schöne, selbstgemachte Dekorationen zeigen, die sogar mit Kindern gebastelt werden kann.

Mit Tannenzapfen und Sedum lässt sich der Zapfenzauber herstellen. Für den Zapfenzauber ist der Materialaufwand sehr gering. Folgende Materialien benötigt ihr:

  • Tannenzapfen mindestens mittlere Größe
  • Sedum, Sorte individuell, welche ihr am liebsten mögt
  • Dekorationen zum Beispiel Knöpfe, Sterne …
  • Breites Geschenkband
  • Heißklebepistole, alte Zeitung als Unterlage, Schere

Nun kann es losgehen! Die Heißklebepistole sollte vor der Basteleien auf Betriebstemperatur gebracht werden. Bitte die Kinder nicht ohne Aufsicht basteln lassen! Als Erstes werden die kleinen Sedum-Ableger von der großen Rosette getrennt.

Danach wird das breite Geschenkband (Farbe je nach Geschmack) mit Hilfe des Heißklebers befestigt. Denn die dekorierten Zapfen können aufgehängt oder in die Dekoration eingearbeitet werden.

Jetzt kommen die Sedum-Ableger ins Spiel. Sie werden in die breiten Offnungen der Zapfen mit dem Heißkleber eingeklebt. Durch ihre dicken Blätter können sie sehr gut ohne Wasser auskommen und über eine gewisse Zeit halten sie!

Hier sieht man schön, dass die Rosette des Sedums optimal in die Öffnung des Tannenzapfen passt.

Nachdem die Rosetten ihren Platz gefunden haben, kommt die zusätzliche Dekoration zum Einsatz. Das können Knöpfe, Sterne oder andere Dinge sein. Sie werden ebenfalls mit dem Heißkleber befestigt.

Durch das schnelle Trockenen des Klebers können die Zapfen sofort verwendet werden. Ich habe einen Kranz aus Kiefernzweigen gebunden und in Mitte des Kranzes einen der Zauberzapfen gehängt.

Neben der weihnachtlichen Dekoration dürfen die Lichter nicht fehlen. Aber einfach nur Teelichter aufstellen, ist ein bisschen langweilig. Daher möchte ich euch gerne zeigen, wie schön Kerzen aussehen können, mit geringen Aufwand.

Übersicht der Materialien:

Das große Einmachglas habe ich vorher mit Acrylfarbe verschönern. In das Einmachglas kommt getrocknetes Moos, damit die Kerze halt bekommt.

Dann die Kerze gerade reinstellen und drum herum kommen getrocknete Apfel oder andere getrocknete Dekorationen.

Abschließend möchte ich euch eine Möglichkeit präsentieren, Teelichter aufzuhübschen.

Materialübersicht:

Auf dem Untersetzer wird das Moos platziert. Danach bindet ihr einen Kranz mit Buchsbaum und Efeuranken. Für den Kranz nimmt einen Kranzrohling und ein guten, festen Wickeldraht!

Zur Verschönerung des Kranzes werden passende Elemente angebracht.

Das Teelicht kommt in ein Glas, welches mit Moss und Dekorationen gefüllt ist.

Viel Spaß beim Kreative Basteln!

Eure Sandra

Meine Adventslieblinge!

Die Adventszeit beginnt und die Zeit der Gemütlichkeit kehrt ein. Draußen ist es kalt und grau (vielleicht habt ihr schon ein bisschen Schnee gehabt). Ich mag die Adventszeit gerne, besonders die Entstehung der weihnachtlichen Dekorationen, Kekse backen. Mein absolutes Highlight sind natürlich die Pflanzen, die uns in dieser besinnlichen Zeit Freude bereiten. Meine Lieblingspflanzen in der Adventszeit möchte ich euch gerne vorstellen.

Weihnachtsstern (Eurphorbia pulcherrima)

Wissenswertes: Der Weihnachtsstern gehört zur Familie der Eurphorbiacea (Wolfsmilchgewächse). Seinen Ursprung hat er im tropischen Mexiko, Mittelamerika. Der Artname pulcherrima leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet ‚die Schönste‘, was sehr zutreffend ist.

Wuchsform: Seine Wuchsform ist ein aufrecht, wachsender Halbstrauch, kann auch ein kompakter Strauch werden. Die Blätter sind wechselständig angeordnet bis hin zu breit- lanzettlich, grün. Ihre rote Krone sind sogenannte Hochblätter. In der Mittte dieser einzigartigen Hochblättern befinden sich zahlreiche, gelbe eher unscheinbare Blüten.

Pflege: Gleichmäßig feucht halten, Staunässe unbedingt vermeiden! Ein heller bis leicht sonniger Standort wäre gut. Heizungsluft und volle Sonne sind nicht fördert für das Wachstum des Weihnachtsstern, er lässt seine Blätter hängen und wirft sie dann ab!

Christrose (Helleborus niger):

Wissenswertes: Schneerose, wie die Christrose auch noch genannt wird, gehört zu der Familie der Ranunculaceae (Hahnenfußgewächse). Hauptsächlich durch ihren Gartenzierwert ist sie bekannt. Sie ist eine immergrüne Staude und kann bis zu 25 Jahre im Beet verbringen bei guter Pflege. Die Christrose passt sehr schön zu einem attraktiven, winterlichen Garten, Terrasse/ Balkon.

Wuchsform: Die Christrose ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe bis zu 30 cm erreichen kann. Sie besitzt ein schwarzes Rhizom und schwarze Wurzeln. Die gestielten Laubblätter sind in sieben bis neun Abschnitte gegliedert. Jeder einzelne Blattabschnitt ist lanzettlich mit gezähnten Rand, dunkelgrün. Die Blüte ist weiß und fällt sofort auf.

Pflege: Sie mag keine Staunässe, aber halten optimal die Feuchtigkeit des Winters und des Frühjahrs aus. Im Sommer wollen sie es eher trocken. Am besten gedeihen sie unter Gehölze, da sie dort diese Voraussetzungen vorfinden. Sie können auch gut im Topf oder im Balkonkasten wachsen, wenn Sie einfach in Ruhe gelassen werden.

Amaryllis, Ritterstern (Hippeastrum vittatum)

Wissenswertes: Unsere bekannte Amaryllis ist eine Zuchtform. Die Wilform stammt aus der Andenregion von Peru, Kolumbien und Brasilien. Sie gehört zur Familie der Amaryillidaceac (Amaryllisgewächse).

Wuchsform: Die Amaryllis ist eine Zwiebelpflanze mit linearen bis riemenförmige Blätter von 40 bis 60cm Länge. Nach ihrer Ruhephase kommen im Herbst/Winter seitlich aus der Zwiebel 1 bis 3 hohe, runde Schäfte zum Vorscheinen. Sie werden die attraktive Blütenglocke tragen, in unterschiedlichen Farben (sortenabhängig)

Pflege: Mäßig Gießen. Während der Wachstumsphase etwas kräftiger Gießen und auch eine Düngergabe mag sie. Ab November eher trockner und kühl halten. Damit die Zwiebel neu austreibt, kann sie ab Februar bei 17 bis 20°C kultiviert werden. Wenn die Zwiebel keine Ruhephase bekommt, dann werden keine Blüten gebildet.

Alpenveilchen (Cyclamen persicum)

Wissenswertes: Das Alpenveilchen kommt ursprünglich aus Griechenland, Südwestasien und Tunesien. Man könnte denken, dass das Alpenveilchen heimisch in Persien ist, weil der lateinische Artname persicum, wörtlich übersetzt heißt, aus Persien. Sie zählt zur Familie der Primulaceae (Primelgewächse). In der Herbst und Adventszeit ist das Alpenveilchen ein beliebte Mitbringsel- Zimmerpflanze.

Wuchsform: Aus der runden Basisknolle, die gut sichtbar ist, entwickeln sich herzförmige Blätter. Diese bilden eine kompakte, grundständige Rosette. Die langen Blütenstiele wachsen wie die Blätter aus der Basisknolle. Optisch sehen die Blüten wie kleine Veilchen aus, welche zum Teil auch duften und unterschiedliche Farben (sortenabhängig) besitzen.

Pflege: Das Alpenveilchen sollte einen hellen Platz bekommen, aber keine direkte Sonne, sowie warme Heizungsluft. Ideale Temperatur wäre im Blühzustand 12 bis 16°C. Beim Gießen drauf achten, dass das Wasser neben die Knolle kommt. Fäulnis Gefahr!

Echter Weihnachtskaktus (Schlumbergera x buckleyi)

Wissenswertes: Seinen Ursprung hat der Echte Weihnachtskaktus in Brasilien. Unser bekannter Weihnachtskaktus ist eine Zuchtform, die durch Kreuzung zweier Arten entstanden ist. Er gehört zur Familie der Cactaceae (Kakteengewächse). Mit seinem botanischen Gattungsname wird ein französischer Kakteensammler geehrt.

Wuchsform: Der Weihnachtskaktus fängt mit einem aufrechten wachsend an und wächst später hängend. Alle seine Triebe sind gut verzweigt. Die flachen Einzelglieder sind 2cm breit und 6cm lang. Alle Blätter fühlen sich fleischig an. Erst kurz vor Weihnachten fängt er an zu blühen in Rosa, Rot oder Weiß. Es wird eine gesamt Höhe von 15- 30cm erreicht.

Pflege: Der Weihnachtskaktus ist pflegeleicht. Sobald er Knospenansatz zeigt, bitte den Standort nicht mehr wechseln, er wirft die gebildeten Knospen ab. Nach der Blüte geringfügig mit Wasser versorgen. Während der Blüte eine gleichmäßig, stabile Wasserversorgung vornehmen. Keine Staunässe!

Eine schöne Adventszeit wünsche ich euch!

Eure Sandra