Mein Basilikum- Projekt!

Basilikum ist der Klassiker unter den Küchenkräutern. Bei mir in der Küche, darf er auf keinen Fall fehlen! In Salaten oder zu Tomate-Mozzarella gehören frisch geerntete Basilikum-Blätter für mich dazu.

Basilikum ist so vielfältig! Es gibt zahlreiche Sorten und sie unterscheiden sich sichtbar voneinander. Besonders die rotlaubigen Sorten sind ein absoluter Hingucker in den Küchenkräutergarten. Genauso wie das Aussehen ist der Geschmack der verschiedenen Basilikum-Sorten. Um die Vielfalt des Basilikums kennenzulernen hab ich ein kleines Basilikum-Projekt in meiner Küche gestartet!

Drei Basilikum- Sorten in einem Topf!

Das Basilikum-Projekt!

Für eine optimale Kultivierung des Basilikums hab ich die verschiedenen Basilikum-Sorten in meiner Küche angebaut und gepflegt. Das äußere Aussehen des Basilikums in Zusammenhang mit meiner weißen Küche war ein weiterer Grund, warum ich es im Innenbereich durchgeführt habe.

Alle Basilikum-Sorten habe ich direkt ausgesät, was ich euch sehr empfehlen kann. In einem guten Gartencenter bekommt ihr verschiedenes Basilikum-Saatgut oder tauscht mit anderen Hobbygärtnern!

Neue Aussaat vom Zitronenbasilikum (27.06.21)

Die Pflege des Basilikums!

Grundvoraussetzungen ist die Erde! Ich verwende immer eine gute Anzucht-und Kräutererde und bin damit gut verfahren. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, aber bitte nur von unten, nicht direkt auf die Pflanze. Gefahr der Stängelfäule! Ab und zu verwende ich einen Kräuterdünger, um die Basilikum-Pflanzen mit ausreichend Nährstoffe zu versorgen. Denn in der Erde befinden sich nur geringfügige Nährstoffe, die nach kurzer Zeit aufgebraucht wurden.

Damit sich der Basilikum ordentlich verzweigt, sollte eine regelmäßige Ernte erfolgen. Dafür die oberen Blattpaare abschneiden. In der nächsten Blattachse befinden sich bereits die Ansätze für das neue Basilikumblatt!

Die Basilikum-Sorten!

Um die Vielfältigkeit des Basilikums kennenzulernen, hab ich folgende Basilikum-Sorten für mein Basilikum-Projekts ausgewählt:

Der klassische Basilikum!

Die Sorte ‚Genoveser‘ ist die beliebteste und robuste Basilikum-Sorte. Sie kann bis zu 50cm hoch werden und ist sehr buschig. In der Küche mag er es eher halbschattig. Bei direkter Sonneneinstrahlung lässt er schnell die Blätter hängen. Gleichmäßig Gießen und regelmäßige Ernte ist wichtig.

Für Basilikum-Anfänger ist er bestens geeignet. In meinem Projekt dürfte er auf keinen Fall fehlen. Ich bin von seiner robusten und Wuchsform sehr beeindruckt. Diese Sorte gehört definitiv in einen Küchenkräutergarten!

Basilikum ‚Chianti‘!

Ein Basilikum mit roten, attraktiven dunkelroten Blättern. Er wird 20-50cm hoch. Seine Blätter sind aromatisch. Mit der Zeit der Kultivierung kamen zwischendrin hellgrüne Blätter zum Vorscheinen. Dadurch entstand ein schönes Farbspiel zwischen den einzelnen Blättern.

Nach und nach sind kleine lila Blüten gewachsen, die sehr dekorativ aussehen. Ich finde diese Basilikum-Sorte hat mehr einen Zierwert, als das sie in der Küche ihre Bestimmung hat.

Thai-Basilikum ist etwas schärfer!

Der Thai-Basilikum ist ein interessanter Vertreter. Die Blätter sind schmaler und im Geschmack ziemlich intensiv. Sein buschiges Wachstum ist kompakt und gleichmäßig. Er darf nicht austrocknen, das mag er gar nicht. In Kombination mit den anderen Basilikum-Sorten fällt er direkt auf. Besonders in der asiatischen Küche wird er häufig verwendet. Ob man es glaubt oder nicht, er ist tatsächlich mit dem klassischen Basilikum verwandt.

Der Zimtbasilikum!

Eine ganz besondere Sorte des Basilikums, ist der Zimt-Basilikum. Ihn habe ich vor kurzem entdeckt und direkt ausgesät. Er wächst ins Längliche und wirkt sehr groß dadurch. Ich habe ihn nach kurzer Zeit umgetopft und ihn einfach wachsen lassen, um zu sehen, wie er sich entwickelt. Jetzt zeigt er seine Blüten, die zart lila sind. Sehr dekorativ!

Weitere Basilikum-Sorten werde ich sicher auch noch kultivieren. So ein Basilikum-Projekt macht ziemlich Spaß. Probiert es aus und lernt die Vielfältigkeit des Basilikums kennen.

Eure Sandra

Gemüsereste einfach und leicht nachwachsen lassen! Eine kleine Anleitung!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag!

Als ich im letzten Jahr das Buch „Regrow your Veggies- Gemüsereste entlos nachwachsen lassen“ von Melissa Raupach und Felix Lill entdeckt habe, wollte ich es sofort lesen und erfahren, wie das Funktioniert. (Meine persönliche Buchrezension findet ihr hier: https://sandrasgartenwelt.blog/2019/08/14/regrow-your-veggies/)

Das Nachwachsen aus Gemüseresten hat mich sofort begeistert und daher war klar, dass ich es selber testen wollte. Dafür reicht eure Fensterbank in der Küchen aus. Macht daraus ein gärtnerisches Familienprojekt! Zusammen mit meinem kleinen Sohn macht es mir umso mehr Spaß!

Die Anleitungen sind einfach und verständlich geschrieben, so dass jeder sie umsetzen kann.

Mein Tipp: Probiert das Nachwachsen zu erst mit der Frühlingszwiebel aus! Sie hat bereits Wurzeln und kann schon in einem Topf mit guter Erde. Dadurch wächst sie ohne weitere Unterbrechung zu einer neuen Frühlingszwiebel heran.

Porree gehört auch zu den leicht nachwachsenden Gemüseresten. Am Stumpf des Porres sind kleine Wurzelnbereitsvorhanden. Der Stumpf wird ca. 5cm abgeschnitten und in ein Glas mit Wasser stellen. Sobald sich die ersten Wurzeln präsentieren, kann der Porree eingepflanzt werden.

Ein weiteres Beispiel dafür, wie leicht es ist, aus Gemüseresten neues Gemüse entstehen zu lassen, ist der Romasalat. Auch hier der untere Stumpf großzügig abgetrennt und in eine flache Schale mit Wasser gestellt. Aus eigener Erfahrung ist es sinnvoll, dass Wasser täglich zu wechseln. Sobald sich die ersten kleinen Wurzeln und neuen grünen Salatblätter zeigen, kann es in gute Erde gepflanzt werden. Dann dauert es nicht mehr lange bis hier euren Salat ernten könnt. Wer nur ein paar Blätter nimmt, regt den Salat wieder an Neue zu bilden.

Mein nachwachsendes Highlight bis jetzt, war die Avocado. Das Fruchtfleisch wird komplett entfernt, anschließend den Avocado-Kern an vier Stellen mit Holzstäbchen fixieren. So wird der Kern ins Wasser gesetzt, wie eine schwimmende Insel. Am besten ein Schnapsglas nutzen. Nach ca.3-4 Tagen könnt ihr die braune Hülle vorsichtig entfernen. Es kann lange dauern bis sich die ersten Keimlinge/Wurzeln zeigen. Geduld ist hier gefragt. Das Wasser bitte regelmäßig wechseln. Wenn Wurzeln und Keimblätter sich kräftig entwickeln haben, ab in die Erde.

Ich liebe meine Avocado-Pflanze und sie mag es in meiner Küche wohl sehr gerne. Ihr könnt zwar keine Avocados ernten, aber alleine für den Zierwert lohnt es sich, es auszuprobieren.

Eure Sandra

Anleitung zum Umtopfen von Grünpflanzen!

Zur Pflege von Zimmerpflanzen gehört neben dem Entfernen der verwelkten Blätter und die dazugehörige Düngung,auch das Umtopfen in den nächst größeren Topf mit frisches Substrat. Ich nutze die Winterpause im Garten dafür, meine Grünpflanzen umzutopfen, wenn sie es benötigen. Erstens habe ich für diese Kulturarbeit mehr Zeit und zweitens ist die Sehnsucht nach dem Gärtnern dann ein bisschen geringer. Man kann ganzjährig seine Grünpflanzen umzutopfen, aber der perfekte Zeitpunkt wäre das Frühjahr. Denn im Frühjahr ist das Wachstum stärker, weil die Grünpflanzen mehr Licht bekommen.

Warum müssen Grünpflanzen umgetopft werden?

Nach einigen Jahren werden die Töpfe für die Pflanzen zu eng und das vorhandene Substrat ist restlos aufgebraucht. Das bedeutet, im Substrat befinden sich keine verfügbaren Nährstoffe und es ist extrem von den Wurzeln der Pflanze durchwachsen. So das die Pflanze auch keinen stabilen Halt mehr bekommt. Das gesamte Wachstum ist eingeschränkt, es stockt richtig. Im Allgemein ist die gesamte Entwicklung der Pflanze beeinträchtigt.

Die Wurzeln fangen an den Topf zu umschlingen!

Wie oft sollte ich meine Grünpflanzen umtopfen?

Eine genaue Zeitangabe gibt es für diese Frage nicht genau. Es hängt vom Wachstum der jeweiligen Art ab. Um zu entscheiden, ob ich meine Grünpflanze umtopfe oder nicht, begutachte ich den Wurzelballen. Anhand der Wurzel kann man sehr schön erkennen, ob der vorhandene Topf zu klein ist oder noch genügend Substrat vorhanden ist. Neu gekaufte Pflanzen sollten in näherer Zeit umgetopft werden. Sie wurden in kleineren Töpfe kultiviert. Genauso wie Jungpflanzen!

Größe der neuen Töpfe!

Die neuen Töpfe sollten mindestens zwei bis drei cm größer sein als die alten Kulturtöpfe. Zum Beispiel ist ein Ficus im 10,5cm großen Topf muss er mindestens in einen 13cm Topf verpflanzt werden. Bei älteren Pflanzen ist es zu empfehlen einen fünf bis sechs cm größeren zu verwenden.

Einrichtung des Arbeitsplatzes:

Für ein bequemes Arbeiten an Grünpflanzen ist es wichtig, sich einen strukturierten Arbeitsplatz einzurichten. Alle benötigten Materialien sollten in greifbarerer Nähe zur Verfügung stehen. Folgende Materialien befinden sich auf den Arbeitsplatz:

  • Substrat, speziell für Grünpflanzen und Palmen
  • passende Töpfe
  • Zeitungspapier als Unterlage
  • je nach Bedarf Gartenschere, Gartenschaufel…

Schritt für Schritt:

  1. Den neuen Topf vorbereiten. Um Staunässe zu vermeiden, kann man den Topfboden mit Tonscherben, Kies… bedecken.
  2. Nun wird der alte Topf entfernt und die Wurzeln werden kontrolliert. Vertrocknete oder verfaulte Wurzeln müssen entfernt werden. Sie nehmen sonst den neuen Wurzeln den Platz weg.
  3. Den Topfboden mit dem entsprechenden Substrat bedecken. Die Grünpflanze wird nun mittig in den neuen Topf gestellt. Komplett mit Substrat auffüllen. Am Rand einen Gießrand von zwei cm lassen.
  4. Zum Schluss die Pflanze angießen.

Die Anleitung gilt generell für alle Pflanzen. Orchideen, Kakteen und andere spezielle Pflanzen benötigen ein Substrat, welches auf ihren Bedarf abgestimmt ist.

Das Gärtnern in der Wohnung macht fast genauso viel Spaß, wie im Garten oder auf der Terrasse!

Eure Sandra

Grünpflanzen, ein neues Wohngefühl!

Der Garten liegt im Winterzeit und irgendwie fehlt dem Hobbygärtner seine Gartenarbeit. Mir geht es im Winter immer so. Damit mir die Wartezeit nicht zu lang vorkommt, wird meine Wohnung zum Garten. Über die Pflege von Zimmerpflanzen habe ich bereits einen ausführlichen Beitrag verfasst (unbezahlte Werbung für Compo).

Die Pflegeprodukte von Compo, die bei mir nicht fehlen dürfen. Sie sorgen für das Wohl der Grünpflanze.

Nun möchte ich euch gerne berichten, warum Grünpflanzen uns ein neues Wohngefühl vermitteln. Dabei ist es egal, ob sie in kleinen Töpfen oder großen Kübel beheimatet sind. Besonders gut, mit unserem warmen, trocknen Klima kommen Ficus und Drachenbäume in der Wohnung klar. Aber auch Grünlilie, Efeutute oder Philodendron können in unseren Wohnungen hervorragend gedeihen. Dabei ist der Standort sehr wichtig, denn je weiter die Pflanzen vom Fenster entfernt sind, um so weniger Licht bekommen sie. Durch die Grünpflanzen werden innerhalb der Wohnung besondere Akzente gesetzt. Man bekommt das Gefühl, als wenn der Balkon, die Terrasse oder der Garten in die Wohnung verlegt wurde. Durch ihr frisches Grün sorgen sie für eine Art Entspannung und lassen einen zur Ruhe kommen vom stressigen Alltag.

Mein Grünpflanzenparadies im letzten Jahr!

Außerdem sorgen sie für ein angenehmes Raumklima. Warum verbessern sie das Raumklima? Ohne das wir es bemerken, geben sie ihr Gießwasser zu 90% wieder in unsere Raumluft ab. Das heißt, sie befeuchten unsere Räume! Neben der Verbesserung der Raumluft, sorgen sie auch dafür, das Schadstoffe aus der Luft entfernt werden. Durch regelmäßiges Lüften in der Wohnung, kommt es zu einem Luftaustausch zwischen des Raumes und der Luft von draußen. Die Verbesserung des Raumklimas hängt von der jeweiligen Grünpflanze ab.

Meine Top 5 , der Grünpflanzen!

  1. Ficus -Arten
  2. Grünlilie
  3. Efeutute
  4. Spathiphyllum (Einblatt)
  5. Philodendron

Je mehr Grünpflanzen sich in einer Wohnung befinden, desto größer wird die Sauerstoff- und Befruchtungsleitung!

Ich liebe es, nicht nur im Garten oder auf der Terrasse meine Gartenleidenschaft auszuleben, sondern auch innerhalb der Wohnung. Es macht Spaß, die Grünpflanzen zu pflegen und in Szene zu setzen.

Eure Sandra

Indoor-Kräutergarten: Neuigkeiten von der Fensterbank!

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für Kiepenkerl und Compo.

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet!

Die Kräuter kurz nach dem Einpflanzen!

Jetzt ist wieder ein wenig Zeit vergangen, seit ich meinen ersten Beitrag „Indoor-Kräutergarten: Idee, Planung und der Beginn“ berichtet habe. In diesem zweiten Beitrag möchte ich euch gerne berichten, wie sich die Kräuter entwickelt haben. Im Weiteren zeige ich euch, wie sich so ein Indoor-Kräutergarten dekorativ gestalten lässt und das mit einfachen Mitteln.

Ich erfreuen mich jeden Tag an dem Anblick der frischen Kräutern auf der Fensterbank in der Küche. Zu Beginn des Projektes, konnte ich mir nicht vorstellen, dass es so gut aussehen könnte. Vor allem ist der Pflegeaufwand nicht so groß, wie man vielleicht denkt. Die Kräuter wachsen ordentlich und gleichmäßig, obwohl jetzt das Tageslicht sehr wenig zur Verfügung steht. Im Winter bekommen die Kräuter keiner Düngung! Ich gieße sie nach Bedarf und mit dieser Methode erziele ich den sichtbaren Erfolg.

Der Basilikum-Mix zeigt eine gute, qualitative Verzweigung auf und man erkennt schön, dass drei Sorten aus einem Saatgut entstanden sind!

Zur Erinnerung, welche Kräuter sich für die Kultivierung auf der Fensterbank eigenen:

  • Basilikum
  • Schnittknoblauch
  • Petersilie kraus oder glatt
  • Salatrauke
  • Wilde Rauke

Man merkt, dass diese Kräuter sich auf meiner Fensterbank wohl fühlen. Die erste Ernte kann sicher bald erfolgen. Meine Salate und Gerichte bekommen so etwas Sommer ab und das im Herbst/Winter.

Harmonische Zusammenstellung mit der Wilden Rauke, Petersilie und Basilikum!

Die Gestaltung:

Natürlich wollte ich auch, dass der „Indoor-Kräutergarten“ dekorativ aussieht. Viele Ideen hatte ich im Kopf, aber irgendwie mal wieder nichts konkretes. Nach einiger Zeit kam ich zu dem Schluss, dass ich die dekorative Gestaltung schlicht halten möchte. Für die Kräuter sollten ein schönes Pflanzenschild bekommen und zwischen den Kräutertöpfe wird sich die jeweilige Jahreszeit wiederspiegeln. Die Pflanzenschilder sind Tafeln in Blumenform zum Beschriften.

Die Pflanzenschilder sind individuell einzusetzen und können hervorragend wieder verwendet werden. Sie passen optimal in den Indoor-Kräutergarten.

Zur Zeit besteht die jahreszeitliche Dekoration aus herbstlichen Elementen. Damit die Kräuter nicht in den Hintergrund geraten, wird die ergänzende Dekoration schlicht gehalten!

Zwischen den Kräutern kommen herbstliche Elemente prima zur Geltung!

Im Winter erhellt eine Lichterkette die Kräuter und aus Watte entstehen kleine Schneeflocken. Wie die anderen Jahreszeiten sich wieder im Indoor-Kräutergarten finden, weiß ich jetzt noch nicht!

Mein erstes Zwischenfazit ist durchweg positiv. Aus gutem, qualitativen Saatgut und dem passenden, gemischten Substrat sind eindrucksvolle Kräuterpflanzen gewachsen. Ich bin gespannt, wie sich alles weiterentwickelt.

Eure Sandra