Die Geschichte zu Omas Lieblingsrose!

Omas Lieblingsrose ist eine Kletterrose, die rosa blüht. Seit meiner Kindheit wächst sie in unserem Garten. Ihre Blüte erfreut uns das gesamte Gartenjahr, also von Juni bis je nach Witterung bis in den November rein. Sobald ich den Garten betrete, schaue ich nach Omas Lieblingsrose. Ich bin jedes Mal total begeistert, wie gut sie wachst und wie ihre Blütenpracht aussieht. Oma würde sich garantiert drüber freuen!

Ihre Lieblingsrose wächst seit Jahren bei uns im Garten. Wann sie die genau gepflanzt hat, kann ich gar nicht so genau sagen. Mittlerweile hat sie ihren ursprünglichen Standort verlassen und hat einen neuen Platz im Garten bezogen. Meine Oma hat die rosa blühende Kletterrose am Rand der kleinen Haselnusshecke gepflanzt. Sie sollte den Eingang zur Terrasse vor der Laube symbolisieren. Ein passender Holzrahmen wurde darüber gebaut und an diesem sollte sie hochklettern. Auf der anderen Seite des Holzrahmes hatte meine Oma ein rotblühende Kletterrose gepflanzt. Aber diese hat sich nicht so in ihrer Pracht entfaltet, wie man es sich gewünscht hat. Die rosablühende Kletterrose hat sich mit jedem Gartenjahr zu einer wahren Schönheit entwickelt. Ihr leichter Duft und die schöne rosa Farbe haben Oma und mich immer wieder begeistert. Sie hat sich zu unserem absoluten Liebling im Garten entwickelt. Jeder der uns im Garten besucht hat, dem fiel die Kletterrose sofort auf und hat dies auch meiner Oma erzählt.

Auf diesem Bild sieht man den Holzrahmen und an den Seiten beide Kletterrosen. Das Foto hat mein Opa fotografiert!

So ein Holzrahmen hält durch die Witterungseinflüsse leider nicht immer lange. Irgendwann war der Holzrahmen so morsch, dass er aus Sicherheitsgründen entfernt werden musste. Zusammen mit meiner Oma haben wir überlegt, ob wir einen neuen Holzrahmen dorthin bauen oder nicht. Die Entscheidung ihn nicht mehr neu aufzubauen war aus heutiger Sicht, die Richtige gewesen. An erster Stelle war Oma wichtig, dass beide Kletterrosen einen neuen Standort im Garten bekommen. Sie sollten weiterhin einen fester Bestandteil im Garten sein.

Nach kurzer Standortsuche wurden die beiden Kletterrosen im Herbst in das angrenzende kleine Beet hinter der Terrasse gepflanzt. Dort bekommen sie ausreichend Sonne und haben durch den Sichtschutz eine Möglichkeit in die Höhe zu wachsen und sich zu verankern. Zweites sorgen sie dafür, dass der Sichtschutz mit ihren Blüten aufgehübscht wird. Omas Lieblingsrose wurde an den Rand zum Kirschbaum gesetzt. In Kombination mit dem Efeu die rosa Blüten und das Blattwerk der Kletterrose besonders zur Geltung. Ich mag solche Kombinationen mit unterschiedlichen Strukturen und Farben!

Die rotblühende Kletterrose hat das Umpflanzen nicht vertragen und ist nach dem Winter eingegangen. Bei Omas Lieblingsrose hat es zu Beginn der neuen Gartensaison auch nicht gut ausgesehen. Aber sie hat sich erholt und belohnte uns mit einer üppigen Blütenpracht. Wenn Oma in den Garten kam, hat sie jedes Mal nach ihrer Lieblingsrose geguckt. Sie war glücklich, als sie gesehen hat, wie sie dort wächst. Mittlerweile wächst sie dort seit Jahren und mit jedem Jahr wird sie schöner. So eine atemberaubende Rosenschönheit hab ich noch nie gesehen. Leider kenne ich die Sorte nicht!

Tipp zum Thema Kletterrosen:

Für alle Rosenliebhaber und Rosenanfänger empfehle ich eine rosablühende Kletterrose, die erstens robust gegen Krankheiten, zweitens öfter blühend ist und eine angemessen Wuchshöhe hat. Öfter blühend, weil ihr so das ganze Jahr eine einzigartige Blütenpracht habt. Die Blüten von Omas Lieblingsrose ziehen einige Insekten an. Im Sinne der Insekten, Bienen und Co. achtet darauf, dass die Blüte einfach oder nur leicht gefüllt ist. So bietet ihr Ihnen Nahrung an, die das ganze Gartenjahr anhaltet.

Vielleicht erlebt ihr mit euer Kletterrose auch so eine persönliche Geschichte, die man später gerne erzählt. Ich bin für die Wahl meiner Oma zu dieser tollen, einzigartigen Kletterrose dankbar und hoffe ganz doll, dass sie uns weiter mit ihren Blüten erfreut.

Eure Sandra

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Opa und sein Garten!

Meine Kindheit im Garten meiner Großeltern!

Omas Liebling: Pfingstrose

Meine Oma hatte einige Lieblingsblumen. Sie dürfen auf keinen Fall im Garten fehlen. Wir pflanzen immer zur Gartensaison ihre Lieblingsblumen. Natürlich gibt es Pflanzen, die noch von ihr gepflanzt wurden und die pflegen wir sehr gerne! Die Pfingstrose gehört auch zu Ihnen. Passend zu Pfingsten möchte ich sie euch gerne vorstellen. Seit meiner Kindheit bin ich von ihrer großen Blüte begeistert und so ging es meine Oma auch. Ich glaube, Opa hat sie auch sehr gemocht.

Die Pfingstrose kann eine Staude, ein Halbstrauch oder ein kompakt wachsender Strauch sein. Bei uns im Garten wächst der kompakt wachsende Strauch. In der Gartenkultur spielt die Pfingstrose eine zentrale Rolle. Sie wird in der Gartengestaltung häufig eingebracht und bilden einen zentralen Punkt in den Beeten.

Früher gehörte die Pfingstrose zu der Familie der Hahnengewächse, aber durch ihrer Vielfältigkeit und ein breites Sortenspektrum bekleidet die Pfingstrose eine eigne Pflanzenfamilie.

Aussehen und Wuchs:

Die Pfingstrose wächst horstig-aufrecht und können eine maximale Größe in Kniehohe erreichen. Dies ist abhängig von der jeweiligen Art oder Sorte der Pfingstrose. Sie verfügen über knollenartige Speicherwurzeln mit Überwinterungsknospen, die sich dich an der Oberfläche befinden. Bereits im Februar treiben diese aus.

Von Zeit zu Zeit werden diese Überwinterungsknospen größer und man kann ab Anfang Mai leicht die Blüte erkennen. Das hängt von der jeweiligen Witterung ab.

Die Strauchpaeonien wachsen langsam und besitzen auffallende große Knospen, die früh im Jahr das Blatt der Pfingstrose in den Schatten stellt. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und meistens doppelt gefiedert. Seine hellgrüne Blattfarbe kommt erst nach der Blüte eher zur Geltung. Bevor sich die Pfingstrose in die Winterruh zurückzieht.

Ab Mitte Mai präsentiert die Pfingstrose ihre große Blüte. Sie bildet dann den Mittelpunkt des gesamten Strauches. Im Durchmesser erreicht diese einzigartige Blüte ca. 25cm. Was für eine Blüte enorm ist. Unsere  Pfingstrosen blühen kräftig rot und duften, was viele Bienen anlockt. Der Duft ist seifig irgendwie, aber nicht zu aufdringlich. Ich mag das sehr und so lange ich schnuppern kann, tue ich es auch.

Standort und Boden:

Der Boden sollte für die Pfingstrosen eher mineralisch sein und am besten Humusarm. So steht es in der Literatur. Aber sie kann sich sehr wohl an die Bodenverhältnisse anpassen. Die Zusammensetzung unseres Gartenboden in dem Beet, wo sie wächst, besteht aus Pflanzenerde und gut gereifter Kompost. Sie wächst dort seit vielen Jahren und das üppig gut. Wichtig ist aber, dass der Boden nicht zu trocknen ist!

Ein sonniger bis halbschattiger Standort wird gewünscht. Im Schatten wachsen zwar die Blätter, aber eine Blüte wird sich nicht bilden. Außerdem sollte bei der Auswahl des Standortes darauf geachtet werden, dass die Pfingstrose keine Konkurrenz von anderen Gehölzen bekommt. Dadurch entsteht ein gewisser Wurzelduck und diesen verträgt die Pfingstrose nicht gut. Sie brauch genügend Platz um ihre wunderschöne Pracht zu präsentieren.

Pflanzung:

Wer Pfingstrosen in sein Beet pflanzen möchte, sollte dies unbedingt die zweite gärtnerische Pflanzzeit im Herbst nutzen. So kann sich die Pfingstrose noch an die Witterung des Standortes gewöhnen und der Boden ist noch ausreichend warm, damit die Wurzel wachsen können. Achtet bitte bei der Pflanzung im Herbst darauf, dass der Standort nicht zu warm und auch nicht windgeschützt ist. Das würde sonst den frühen Austrieb fördern und so besteht die Gefahr, dass es zu Spätfrostschäden kommt.

Staude der Pfingstrose: möglichst flach pflanzen! Wenn sie zu tief gepflanzt werden, bilden sich zwar Blätter, aber es werden  keine Blüten wachsen!

Strauch der Pfingstrose: tief pflanzen! Die Veredelungsstelle wird drei Finger breit unter die Erde gesetzt.

Pflege:

Die Pfingstrose ist in der Pflege sehr leicht. Für Gartenneulinge sehr zu empfehlen.

Schöne Pfingsten!

Eure Sandra

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Omas Liebling: Geranien

Ohne Rote Beete geht es nicht!

Ein Garten ohne Gemüse-Anbau ist für mich unvorstellbar. Früher wurde das Gemüse auf den zahlreichen Ackerflächen angebaut, heutzutage findet er in unseren Hochbeeten statt. Es wird viel experimentiert, aber ein Gemüse darf auf keinen Fall fehlen…..Die Rote Beete!

Meine Großeltern haben bereits Rote Beete kultiviert und geerntet, verarbeitet. Ich mag sie sehr und darf daher im Garten nicht fehlen. Manche Erinnerungen aus Kindertagen müssen erhalten bleiben. Daraus ergab sich auch mein Logo.

Das Kultivieren der Roten Beete ist nicht schwer. Sie kann sogar im Topf auf dem Balkon oder auf der Terrasse angebaut werden. Wir pflanzen sie direkt ins Hochbeet. Das Saatgut kann direkt in die Erde gesät werden oder man kauft sich aus den Fachhandel vorgezogene Jungpflanzen. Ich habe in diesem Jahr die Rote Beete in Töpfe vorgezogen, weil im letztem Jahr die direkte Ausaat geklappt hat. Mit den vorgezogen Jungpflanzen hat es hervorragend geklappt und alle Pflanzen sind angewachsen.

Ich finde alleine die Farbe der Blätter und auch die Frucht bilden ein Highlight in unseren Hochbeeten und damals auf den Ackerflächen. Meinen Großeltern war garantiert das Aussehen gar nicht wichtig,  sondern der Geschmack und das was auf dem Teller ist. 

Der Geschmack der Roten Beete ist erdig und das mag nicht jeder. Mit den passenden Zutaten lässt sich die Rote Beete in ein absolutes geschmackvolles Essen. Ihre Vitamine tun der Seele gut. Besonders aus dem eigenen Garten. Ich freue mich jetzt auf die Ernte und das Zubereiten. Eines meiner vielen Gartenhighlights in der Gartensaison.

Eure Sandra

Omas Liebling: Geranien

In den Balkonkästen meiner Oma waren immer Geranien. Hauptsächlich in den Farben rot und rosa! Später pflanzte sie zwischen ihren traditionellen Geranien blauen Männertreu und Zauberschnee. Es gab nie andere Sommerblumen in ihren Blumenkästen!

Ihre Geranien hat sie wie damals üblich im Keller überwintert und ab Februar wieder für den Sommer fit gemacht. In der Küche oder im ehemaligen Kinderzimmer meines Papas standen auf der Fensterbank einige Schnapsgläser mit Stecklingen der Geranie. Diesen Anblick werde ich nicht mehr vergessen. Es war für Oma ein gärtnerisches Hobby und ihre persönliche Challenge.

Geranien sind die Klassiker unter den Beet-und Balkonpflanzen. Es gab Zeiten, an denen sie kaum Beachtung wurden. Aber in den letzten Jahren haben sie ein ansehnliches Comeback erlebt. Auch ich war kein großer Fan der Geranie, aber durch gewisse Umstände blüht mindestens eine Geranie auf meiner Terrasse, sowie im Garten und im Waldgarten. In Gedanken an meine Oma!

Wuchs und Aussehen:

Die Geranie sieht aus wie ein Halbstrauch und wächst aufrecht. Die Triebe der Geranie sind gut verzweigt und dadurch entsteht der Charakter eines Halbstrauches. Durch ihren kräftigen Wuchs reichen bei einem kleinen Balkonkasten schon zwei Pflanzen aus.

Das Blattwerk ist dicht und die Größe des Blattes hängt je nach Art und Sorte ab. Auf den Blättern der Geranien zeichnen sich verschiedene Farbschattierungen ab. Bei den meisten Sorten ist es ein rundlicher Halbkreis in der Blattfarbe dunkelgrün. Diese Farbschattierungen können aber auch anders aussehen. Das hängt wie die Blattgröße von der Art und Sorte der Geranie ab. Die Blattform ist rundlich.

Aus der Blattachseln erscheinen kuglige Doldenblütenstände, die auf straffen Schäften. Die Blüte übertrumpft einfach! Es gibt einfac oder gefüllte Sorten. Das Farbspektrum der Blüte ist sehr weitläufig. Von einem kräftigen dunkelrot bis hin zu einem blassen rosa.

Standort und Boden:

Die Geranie wächst an einem sonnigen Standort. Sie kann aber auch im Halbschatten hervorragend ihre Pracht zur Geltung bringen.

Für ein üppiges Wachstum empfehlt es sich eine gute Blumenerde zu verwenden. Das Nährstoffverhältnis sollte ausgeglichen sein. Besonders beim Stickstoff, Phosphor und Kalium, die entscheidend für ein sehenswertes Wachstum sorgen.

Pflanzung:

Geranien werden nach den Eisheiligen (um den 15.Mai herum) in die Beete, Balkonkästen oder in Kübeln gepflanzt. Die Geranie ist eine einjährige Sommerpflanze. Sie wird ab April bis Juni in den Gärtnereien oder im Gartencenter angeboten.

Pflege:

Ihre Pflege ist relativ einfach. Mäßig Gießen, verblühte Blüten und verwelkte Blätter entfernen und mindestens einmal die Woche mit einem Flüssigdünger versorgen. So könnt ihr weit in den Oktober eure Blütenpracht der Geranien bewundern.

Eure Sandra

Blütenzauber Primeln!

Es gibt Pflanzen, die gehören einfach zum Frühling dazu.  Die Primel gehört auf jeden Fall dazu. In vielen Gartencentern werden sie gerade zahlreich angeboten. Sie bringen Farbe auf dem Balkon, Terrasse oder im Garten.

Auf dem kleinen Regal auf der Terrasse bringt die Stielprimel Farbe ins Spiel.  Besonders durch die rustikalen Steinübertöpfe ein zauberhaftes Frühlingshighlight!

Ich bin sehr erstaunt,  wie viele Sorten und Arten es von der Primel gibt. Alleine die Farbpalette ist erstaunlich, vom hellen Gelb bis hin zu einem kräftigen Rot.

Die Blüten können einfach (Kissenprimel) oder aber auch gefüllt sein (Ballerina-Primeln). Besonders elegant ist die Stielprimel. Sie bringt ihre farbige Blüte perfekt in Szene.

Viele bunte Primeln.  (Die Bilder wurden im Gartencenter Villmann, Hannover- Engelbostel, aufgenommen)

Durch ihre große Formen- und Farbvielfalt lassen sie sich herrlich mit anderen Pflanzen kombinieren. Sogar mit Kräutern und Salatpflanzen. Auch in einem Vertikal Garten darf die Primel nicht fehlen. Mit einem Gras und einem Sedum bringt die Primel unauffällig Farbe ins Spiel.

Die Primel ist für mich eine weitere Erinnerung an meine Kindheit im Garten. Meine Oma hatte immer Primeln im Garten und auf ihrem Balkon.

Holt euch Farbe auf den Balkon, auf die Terrasse oder in den Garten. Eure Sandra