Efeu,ein wahrer Kletterkünstler.

Ich habe im letzten Jahr drei Blog-Beiträge über Blattschmuckpflanzen unter Folgenden Titeln „Blattschmuckpflanzen- Ein besonderer Charakter“, „Gestaltung mit Blattschmuckpflanzen“ und “ Gräser, die etwas anderen Blattschmuckpflanzen“ verfasst. Nun möchte ich euch eine sehr gängige beziehungsweise auch nervige Blattschmuckpflanze präsentieren- Den Efeu!

Efeu findet man überall, in Parks, Wälder und in fast jeden Garten. Manche finden ihn total nervig, aber er ist ein Multitalent. Durch sein saftiges, schönes grün bildet er mit blühenden Stauden, einjährigen Sommerblumen oder sogar anderen Blattschmuckpflanzen einen atemberaubenden Kontrast. Ich habe den Efeu als Leitpflanze in meiner bepflanzten Obstkiste eingesetzt und dadurch die Gestaltung aufgebaut. Der Efeu soll zusammen mit der Kiste eine Einheit bilden.

Der Efeu harmoniert mit den anderen Blattschmuckpflanzen ausgezeichnet. Ein super Kontrast!

Außerdem wird er vielfältig in der floralen Gestaltung eingesetzt. Ich verwende den Efeu sehr viel für meine DIY-TIPPs.

Zum Beispiel als Kranz lässt sich der Efeu gut einsetzen. Eine leichte Befestigung mit Draht und fertig ist der Kranz.

Sein Zierwert erfreut uns zu jeder Jahreszeit. Jeder Mensch kennt den einzigartigen Efeu. Da er uns im alltäglichen Leben immer wieder begegnet.

Efeu lässt sich vielfältig in der Gartengestaltung einsetzen. Dabei ist egal, ob horizontal, vertikal oder einfach als Bodendecker. Durch seinen Euch lässt er sich in die gewünschte Richtung lenken, wodurch er gut anpassungsfähig ist. Mit Hilfe seiner Haftwurzeln kann er sich gut an den Untergrund festhalten. Man findet diese Haftwurzeln über die gesamte Pflanze. Er eignet sich hervorragend als Sichtschutz, sowie als Raumaufteiler, durch seinen dichten Wuchs.

Seine Schnittverträglichkeit ist sehr gut, daher kann man ihn ohne große Mühe erziehen. Zusätzlich können unbeliebte Zweige ohne Probleme entfernt werden. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass er sich in Grenzen halten lässt. Denn man möchte ihn ja als Blattschmuckpflanze halten und nicht als unliebsames grün.

Im Garten dient uns der Efeu als Sichtschutz und als Fassadenbegrünung!

Je älter der Efeu wird, desto rundlicher werden seine Blätter, welches man im Laufe der Jahre beobachten kann. Wenn die Blätter jünger sind, dann sind sie herzförmig. Nach ca. 10 Jahren werden ab September unscheinbare Blüten sichtbar. Dabei handelt es sich um, nektarreiche, grüngelbe Doldenblüten. Sie eigenen sich hervorragend, als Nahrung für Insekten und vor allem für Bienen. Ab Frühjahr werden aus den Doldenblüten schwarzblaue Kugelfrüchte.

Sehr schön zu erkennen, die Früchte, sowie die älteren, rundliche Blätter des Efeus. Ein Indiz dafür, dass der Efeu schon ein gewisses Alter hat!

Seine Beliebtheit ist gestiegen. Neben dem klassischen grünen Efeu gibt es noch zahlreiche andere Sorten. Man beachte aber, nicht jede Sorte ist frostempfindlich. So sind Sorten mit zweifarbigen Blätter , egal ob grün-weiß oder grün-gelb frostempfindlich. Solche Sorten eigenen sich auch hervorragend für den Zimmerpflanzen Garten. Die Auswahl der Sorten ist größer geworden, durch viele neue Züchtungen.

Manche mögen Efeu und andere halt nicht, dass muss jeder für sich entscheiden. Eine Pflanze die für alle Situationen geschaffen ist.

Eure Sandra 🌻🌸🌺

Faszination Kakteen, Teil 3!

Bereits im vergangenen Jahr habe ich euch über die Faszination Kakteen in zwei Teile berichtet. Im ersten Teil ging es, um die allgemeine Thematik der Kakteen. Der zweite Teil beinhaltete Informationen zu der Pflege der Kakteen und was man dabei beachten muss. Jetzt kommt der letzte Teil zu meiner Faszination Kakteen. In dem dritten Teil liegt der Schwerpunkt bei der Vermehrung von Kakteen.

Nicht nur in speziellen Gärtnereien werden Kakteen vermehrt, auch der Hobbygärtner hat die Möglichkeit seine Kakteen zu vermehren. Zwar dauert es, seine Zeit bis sich wunderschöne Kakteen entwickeln. Aber die Geduld wird später dann belohnt. Es gibt drei Möglichkeiten, diese atemberaubenden Kakteen zu vermehren. Die folgenden Vermehrungsarten stelle ich euch in diesem Beitrag vor:

  • Aussaat
  • Stecklinge
  • Pfropfen, wird eher selten von den Hobbygärtner verwendet

Aussaat:

Die Aussaat ist nicht gerade einfach und daher für einen Neuling nicht gerade zu empfehlen. Das Saatgut für die Kakteen wird von speziellen Kakteengärtnereien oder von einem Saatgutfachhandel bezogen. Somit ist die Qualität des Saatgutes entsprechend gewährleistet. Dabei ist die Keimfähigkeit in den meisten Fällen vorhanden. Die Größe der Samen reicht von Staubfein bis 0,5 cm. Bei der Farbe und Form können ziemlich unterschiedlich ausfallen.

Für die Aussaat wird eine spezielle, fein gesiebte Kakteenerde verwendet. Dabei sollte man auf eine gute Zusammensetzung achten und nicht die Billigste kaufen!

(unbezahlte Werbung) Die Kakteenerde von Compo eignet sich zum Beispiel für das Aussäen von Kakteen.

Wichtig ist, dass die frische Aussaat warm und feucht gehalten wird. Die Keimung setzt schon nach einigen Stunden ein. Aber kann auch mehrerer Wochen dauern. Die Keimung hängt von der Kakteenart ab. Ich selber habe es noch nicht ausprobiert.

Stecklingsvermehrung:

Die Vermehrung durch Stecklinge ist die gängigste Methode, um neue Kakteen zu gewinnen. Dabei handelt es sich um Ableger oder Kindel. Diese sind bereits bewurzelt und sind an der Mutterpflanze vorhanden. Dabei werden die Triebe einfach von der Mutterpflanze getrennt und sofort können sie eingepflanzt werden. Nach kurzer Zeit entsteht eine optimale Jungpflanze.

Nach Bildung von Seitensprossen kann man mit Hilfe von einem Messer, Schere oder Säge sie von der Mutterpflanze trennen. Die Schnittstelle trocknet ab und anschließend findet sie in der Kakteenerde ihren neuen Platz.

Achtung, Stecklinge nur in der Wachstumsperiode von April bis August schneiden!

Propfen:

Das Propfen ist noch seltener für den Hobbygärtner. Aber trotzdem sollte es kurz erwähnt werden. Die Methode wenden Gärtnereien an, um die Kakteen schnell in den Verkauf zu bringen. Viele gepropfte Kakteen findet man in Gartencenter oder Baumärkte mit Gartenabteilung.

Es werden kleine Sämlinge benutzt, die auf eine starkwüchsige Unterlage gesetzt. Der Sämling wächst schnell mit Hilfe der Unterlage zu einem verkaufsfertigen Kaktus.

Der kleine Kaktus ist durch eine Stecklingsvermehrung gewonnen. Dieser hatte zwar keine Wurzeln, wächst aber hervorragend in der Kakteenerde. Der hintere Kaktus ist ein aufgepropfter. Man sieht sehr gut, im unteren Bereich die starkwüchsige Unterlage und der gelbe, obere Bereich ist der Sämling.

Ich hoffe, die kleinen Teile zur Thematik der Kakteen hat euch gefallen. In einem abschließenden Beitrag werde ich euch noch über mein Kakteenprojekt berichteten.

Eure Sandra 🌻🌸🌺

Orchideen- Eine stolze Schönheit mit Charme!

Orchideen sind beliebte Zimmerpflanzen. Die faszinierenden Blütenschönheiten verströmen ihren ganzen Charme in unserem Zuhause oder in den Schaugewächshäusern in den Botanischen Gärten. Es gibt viele Gattungen beziehungsweise Arten der Orchideen. Man kann sie in vielen Farben und Formen erwerben.

Die Phalaenopsis ist die bekannteste und beliebteste Orchidee. Ihre Blüten erfreuen uns über Wochen-beziehungsweise monatelang. Durch die Größe der Blüten bilden sie einen schönen Kontrast mit grünen Zimmerpflanzen und lassen so den Trübsal des Alltages verschwinden. Zusätzlich entsteht ein Blickpunkt im Zimmer. Mit ihrer großen Blüte strahlen sie eine gewisse Wärme aus und sind daher nicht mehr aus unseren Wohnungen weg zu denken. Ihre Beliebheit steigt ständig.

In den Schaugewächshäusern der Botanischen Gärten gibt es, viele Orchideen zu sehen. Es gibt immer mal wieder spezielle Ausstellungen. In diesen Ausstellungen wird der Charme der Orchideen sehr deutlich hervorgehoben. Die gesamte Pflanze wird in Szene gesetzt. Sei es durch anderen Pflanzen oder durch entsprechende Dekorationselemente wie Stoffe oder Äste. So eine Orchideen-Ausstellung ist auf jeden Fall sehenswert und einmalig.

diese beiden Bilder stammen aus zwei Orchideen-Ausstellungen im Berggarten, Hannover.

Schon meine Oma war von dieser Pflanzenschönheit verzaubert und hat mir diese Leidenschaft weiter vererbt. Bei Orchideen ist mal nicht das Blattwerk im Mittelpunkt, sondern einfach nur die Blüte und das finde ich besonders atemberaubend. Klar, sind die Blätter auch sehr ansehnlich, aber sie kommen erst nach Blüte zur Geltung. Dadurch könnte man meinen, sie sind außergewöhnliche, grüne Zimmerpflanzen. Denn es dauert eine gewisse Zeit, bis sich ein neuer, langer Blütenstiel entwickelt. Neben den länglich, großen Blättern, sind auch die Luftwurzeln einzigartig anzusehen. Sie sind leicht grünlich mit einem grauen Überzug und sie hängen einfach in der Luft. Dadurch wird die Orchidee versorgt. Ein unglaubliches Zusammenspiel zwischen Blüte, Blatt und Wurzeln wird uns Pflanzenliebhabern gezeigt. Dadurch wird die Orchidee für mich zu einer Art Zauberpflanze, welches man schön auf den drei folgenden Bildern erkennt.

Aber nicht nur die botanischen Aspekte der Orchidee spricht für ihre Beliebheit, sondern auch ihre Pflege nimmt nicht so viel Zeit in Anspruch. Wenn man einige Bedingungen beachtet, dann kann eine Orchidee über Jahre uns Freude bringen. Sie kommen mit wenig Nahrung aus. Das bedeutet, dass man nur alle 4-6 Wochen einen speziellen Orchideen-Dünger verwenden kann. Im Winter ist keine Düngung nötig. Da versorgt sich die Orchidee aus den Reserven aus dem Sommer. Ich selber, verwende überhaupt keine Düngung. Damit lass ich die Orchideen sich an ihren Standort anzupassen.

Was benötigen die Orchideen für Substrat und Töpfe? Genauso wie bei der Nahrung, benötigen die Orchideen keine „echte“ Erde. Ihre Erde besteht aus grobkörnigen Rinden. Außerdem muss es luftdurchlässig sein, damit die Luftwurzeln genügend Luft bekommen. Es gibt extra für Orchideen durchsichtige Töpfe, in unterschiedlichen Größen. Dadurch bekommen die Wurzel Licht, welches sie für ihr Wachstum brauchen. Zusätzlich kann man sehen, ob zu viel Wasser im Topf ist. Denn Staunässe mögen sie überhaupt nicht. Das bringt uns zum Thema des Gießens. Einmal die Woche sollten die Orchideen gegossen werden. Durch das Tauchen mit lauwarmen Wasser erreicht man eine gewisse Gundfeuchte, die mindestens eine ganze Woche anhalten wird. Die durchsichtigen Töpfe zeigen schön auf, wie die Feuchte innerhalb des Topfes ist.

Zum Abschluss zum Themenabschnitt „Pflege“ berichte ich euch noch über den Standort und wann eine Orchidee umgetopft wird. Als Erstes wird der Standort besprochen. Der Standort sollte hell sein, aber bitte nicht der volle Sonne aussetzen. Eine Fensterbank, die nach Norden gerichtet ist, passt hervorragend für eine Orchidee. Dort ist es hell, aber es wird keine volle Sonne erwartet. Im Winter ist darauf zu achten, dass die Orchidee keiner Heizungsluft ausgesetzt ist. Denn die Heizungsluft sorgt dafür, dass die Luft dort schnell austrocknet. Außerdem ist wichtig, dass die Blätter nicht an die Fenster kommen. Direkt am Fenster kann es, zu Schäden durch die Kälte kommen und das sollten vermieden werden. Das Umtopfen ist nicht so oft nötigt. Meine Orchideen werden erst umgetopft, wenn sich die Wurzeln durch den Topf zeigen oder wenn man sieht, dass die Orchidee keinen Halt mehr hat. Da Orchideen nicht so schnell wachsen, ist das Umtopfen eher eine Nebensache.

Durch ihre Schönheit und dem geringen Pflegeaufwand eignen sie sich auch für Menschen, die nicht so den bekannten grünen Daumen haben. Ihr Charme ist einfach einzigartig und erfreuen uns. Daher sind sie auch ein super Mitbringsel oder Geschenk.

Ich hoffe, dass ich den Charme der Orchideen gut übermitteln konnte.

Eure Sandra

Gehölze im Winterschlaf!

Für den ersten Beitrag im Jahr 2019 fand ich passend euch über Gehölze im winter zu berichten. Schon in meiner Studienzeit kam diese Thematik öfter mal in den Vorlesungen vor und ich fand es ziemlich spannend. Daher möchte ich euch die Schönheit der Gehölze im Winter ein bisschen näher bringen.

Gehölze erstrahlen trotz des Winters in der Wintersonne (wenn die Sonne sich mal zeigt) und dadurch wirkt das Trostlose wie weggeblasen. Jetzt,wo die Blätter nicht mehr im Mittelpunkt stehen, schlägt die große Stunde der Rinde und den diesjährigen Knospen. Sie bescheren uns im Winter einen atemberaubenden Anblick. Dieser Effekt kann mit in die gestalterische Gartenplanung mit einbezogen werden. Dadurch bekommt der Garten, Terrasse oder Balkon im Winter auch seine gewünschte Aufmerksamkeit.

Aber auch in der Natur gibt es schöne Gehölze , die in der Wintersonne einen besonderen Effekt erzeugen. Auf diesen Effekt sollte man bei einem Winterspatziergang drauf achten. Zwar ist die Natur im Winterschlaf, aber trotzdem sehr ansehnlich und beruhigt auf das Seelenwohl. Besonders schön finde ich, das Spiel zwischen Sonne, Gehölz und Wasser. Dieses Naturschauspiel übt bei mir einen besonderen Reiz aus. Es ist einfach unbeschreiblich. Man muss es selber erleben.

Zusammenspiel zwischen Sonne, Wasser und Gräser im winterlichen Zustand! Ein atemberaubender Anblick!

Besonders deutlich sind die Knospen im Winter zu erkennen. Wenn die Blätter oder Blüten in den Vordergrund stechen, vergessen wir bei den Gehölzen die ausdrucksvollen Knospen. Erst im Winter erlangen sie unsere Aufmerksamkeit. Die Knospen zeigen einen kräftigen Zustand und so kann man nur vermutenwie die diesjährigen Blätter oder Blüten aussehen können. Ohne das wir davon wissen, entwickelten sich die Knospen schon im letzten Sommer und treten erst jetzt in den Vordergrund. Es ist ein schönes Naturphänomen.

Jede Knospe zeigt eine andere Wuchsform. Das hängt jeweils von der Gattung des Gehölzes ab. Einige können anhand der Knospe sagen, um welches Gehölz es sich handelt. Es gibt Knospen, die haben eher ein längliche Form oder sind eher Runder. Aber egal, wie die Form ist, jede Knospe ist auf seine Art attraktiv.

In diesem Bild sieht man schön, dass die Knospe leicht rund, spitz zusammen läuft. Unter der Hauptknospe kommen zusätzlich kleine Knospen zur Geltung. Die Farbe ist deutlich zu erkennen. Die schwarze Knospe harmoniert sehr ansehnlich mit der braunen Rinde.

Bei diesem Bild zeigt sich eine andere Form der Knospe. Sie ist länglich und der Mitte befindet sich eine Art zweite, runde Knospe. Es ist zwar keine Knospe, sondern eine Art Blütenansatz für eine winterliche Blüte. Auch hier lässt sich schön das Zusammenspiel zwischen Knospe und Gehölz darstellen.

Nicht nur die Knospen und Rinden sehen im Winter toll aus, sondern auch die Gehölze, die im Winter ihre Blüten schon präsentieren. Diese Gehölze zeigen im Winter ihre Blüten und erst im Verlauf des Jahres kommen ihre Blätter zum Vorscheinen. In Kombination mit Gehölzen im Winterschlaf kommen besonders die Blüten und sogar die Knospen zur Geltung. In der Natur findet man nur sehr wenige Gehölze mit winterlichen Blüten. Aber im Garten, Terrasse oder auf den Balkon kann man gezielt auf solche Gehölze setzen. Dadurch wird es im Winter nicht trostlos aussehen, vorallem wenn die Sonne zu Vorscheinen kommt.

Die gelbe Blüte zeigt sich kräftig in den Sonnenstrahlen.

Natürlich setzen die immergrünen Gewächse zusätzlich auch ihre Akzente im Winter. Die immergrünen Gewächse treffen wir nicht nur in der Natur an, sondern auch im Garten. Sie werden gezielt in die Gestaltung einbezogen. In der Natur wachen sie wild und ohne Plan, aber das ergibt einen besonderen Effekt. Besonders ist hier zu nennen der Efeu. Er wächst halt überall, aber setzt durch seine immergrünen Blätter besondere Reize.

Hier zeigt der Efeu mal seine winterliche rötliche Verfärbung und setzt so einen schönen Akzent auf dem Balkon.

Die Gehölze im Winterschlaf setzen im Winter besondere Akzente, nicht nur in der Natur auch im Garten. Diese sollte man gezielt in der Gartenplanung mit einbeziehen. Bei winterlichen Spaziergängen könnt ihr gerne mal genauer die Gehölze am Wegerand begutachten. es lohnt sich.

Eure Sandra

Gräser, die etwas andere Blattschmuckpflanze!

In den zwei Blog-Beiträgen „Blattschmuckpflanzen“ und „Gestaltung mit Blattschmuckpflanzen“ habe ich euch ja schon einiges über diese Strukturpflanzen berichtet. Ich finde Blattschmuckpflanzen ergänzen wunderbar ein Blumenbeet und sie geben dem ganzen einen zusätzlichen Charakter. Gräser sind halt in ihrer Art, eine etwas andere Blattschmuckpflanze und darüber möchte ich euch in diesem Beitrag ein wenig berichten.

Gräser weisen eine große Vielfalt auf und sind damit einzigartige Weltenbürger, welches sie zu besonderen Pflanzen macht. Durch ihre Leichtigkeit und Transparenz dienen sie als verbindenes Element zwischen Stauden und Gehölzen. Die Vielfalt an Formen und Farben begeistert ebenso, wie die zarte Transparenz und die seidige Textur vieler Blüten. Trotz ihrer zarten Erscheinung sind sie, erstaunlich vital und robust.

Wir haben durch, die oben beschriebenen Eigenschaften ein kompletten Beetabschnitt ausschließlich mit Gräsern gestaltet. Dies bildet einen herrlichen Kontrast zu unserer Gartenlaube. Im hinteren Bereich haben wir große Solitärgräser gepflanzt. Dadurch bildet sich gleich beim Betreten des Gartens ein markanter Blickpunkt. Im vorderen Bereich gedeihen dann, die niedrigen Gräser. So kann es auch nicht zu Überwachsungen der einzelnen Gräser kommen.

In dem Bild sieht man schön, wie die Gräser zu der Gartenlaube den Kontrast bilden. Der Standort ist optimal, da er voll sonnig liegt. Das mögen Gräser gerne. Besonders aber im Winter ist es ein schöner Anblick,wie ihr im unteren Bild erkennen könnt.

Leider ist hier kein Schnee vorhanden, aber trotzdem ist es ein schöner Anblick.

Kurze Informationen zur Pflege und Rückschnitt:

Neben den sonnigen Standort sollte der Boden frisch und nährstoffreich sein. Bei jeder Pflanzung kann guter Kompost zugegeben werden. So bekommt das Gras gleich eine gute Portion an Nährstoffen.

Wann sollten Gräser gepflanzt werden?

Gräser können von März bis Ende September in Beete oder Kübel gepflanzt werden. Eine späte Herbstpflanzung ist bitte zu vermeiden, da Gräser schlecht anwachsen.

Rückschnitt??

Ein Rückschnitt erfolgt grundsätzlich erst im Frühjahr , so zwischen März und April. Bei immergrünen Gräsern wird gar kein Rückschnitt vorgenommen, da werden nur die beschädigten Blätter entfernt.

Jetzt zeige ich euch noch meine beiden Lieblingsgräser! Ich finde sie geben, den ganzen Beet das Besondere. Ihre Blüte gibt ihnen diesen besonderen Charakter. Im Frühjahr sieht es immer so aus , als wenn sie den Winter nicht überlebt haben. Aber wie durch Zauberhand erwachen sie wieder zum Leben. Im Spätsommer erscheinen sie dann in ihrer vollen Pracht. Das finde ich persönlich so toll an Gräsern.

Ich hoffe,dass ich euch ein bisschen die Faszination der Gräser näher bringen konnte.

Eure Sandra 🌻🌸🌺