Leckere Äpfel aus dem eigenen Garten!

Äpfel aus dem eigenen Garten sind im Herbst ein Highlight. Schon in meiner Kindheit hab ich mich auf die Apfelernte mit meinen Großeltern gefreut. Sie schmecken einfach lecker, besonders direkt vom Baum!

In meiner Kindheit hatten wir große Apfelbäume, aber die sind irgendwann zu alt und geschwächt gewesen. Der Ertrag wurde nur noch minimal. Also mussten neue Apfelbäume her. Die neuen Apfelbäume sollten nicht zu groß werden, sondern eher kleiner sein. Außerdem wurden sie eher am Rande gepflanzt und nicht Mitten auf der Rasenfläche.

Wer mehrere Apfelbäume im Garten kultivieren möchte, sollte eine Mischung aus einem Sommer-,Herbst-Winterapfel pflanzen. Dadurch ist garantiert, dass es bis in das Frühjahr eigene Äpfel aus dem eignen Garten hat. Unsere Äpfel sind im Herbst reif und werden dann in der Familie verteilt/ genascht.

Wann sollten Apfelbäume gepflanzt werden?

Die beste Pflanzzeit ist der Spätherbst nach dem Laubabfall. So kann sich der Apfelbaum an das kühle Klima gewöhnen und der Boden ist noch warm. Dadurch kann der Apfelbaum sehr gut anwachsen und den Winter gut überstehen.

So pflanzt ihr einen Apfelbaum!

Die Pflanzgrube sollte großzüig ausgehoben werden. Empfohlen wird, dass das Pflanzloch doppelt so groß ist, wie der Wurzelballen. Denn der Wurzelballen muss optimal, gerade reinpassen. Viele Apfelbäume sind verdelt, dass bedeutet sie haben eine Unterlage bekommen, um stärker zu wachsen oder gegen bestimmte Schaderreger/ Witterungseinflüsse widerstandsfähig zu sein. Diese verdickte Veredelungsstelle sollte eine Handbreite über den Boden liegen. Das ist wichtig, damit der Baum anwachsen kann.   Wenn die Veredelungsstelle unter der Erde gesetzt wird, wächst der Baum nicht an. Es kann zum Absterben kommen. Damit der Baum halt hat solltet ihr den an einem Holzpfahl fest binden. Das sorgt für den geraden Wuchs und gibt Stabilität.

Wann wird geerntet?

In den ersten Jahren nach dem Pflanzen eines Apfelbaumes kann man vielleicht einen oder zwei Äpfel ernten. Bis man eine große Menge Äpfel bekommt, kann ein bis fünf Jahre dauern. Also ein wenig warten! Erst vor zwei Jahren haben wir eine kleine ordenliche Ernte des Rotbäckchen (intensiver roter Apfel) erzielt. Je nach Sorte liegt der Erntezeitpunkt. Handelt es sich um einen Sommerapfel wird im August bereits geerntet. Die Herbstsorten werden ab Ende September/ Anfang Oktober geernet. Für den Frischverzehr lässt man die Herbstsorten so lange wie möglich an den Zweigen.

Egal, welche Sorten ihr im Garten habt, wichtig ist das sie schmecken. Denn Äpfel aus dem eigenen Garten sind die Besten. Ich möchte immer frische Äpfel aus dem Garten im Herbst essen und verarbeiten. Eure Sandra

Sonnenblumen, mein Gartenhighlight im Spätsommer!

Draußen ist es regnerisch und die Sehnsucht nach Sonne, Garten/ Terrasse ist riesig groß. Ich muss unbedingt einige Gartenaufgaben auf der Terrasse erledigen. Leider stoppt das Wetter meine Gartenmotivation! Wahrscheinlich kennt ihr dieses Gefühl sehr genau!Wenn ich mir Sonnenblumen angucke, dann freue ich mich auf die kommenden Tage mit Sonnenschein.

Sonnenblumen gehören für mich in den Garten. Sie überstrahlen alle anderen Pflanzen und man hat das Gefühl als würde die Sonne scheinen.

Kaum zu glauben, aber Sonnenblumen gibt es den unterschiedlichen Sorten. Ihre Blüte erscheint von hell gelb bis in ein dunkles Rot. Ich finde diese Sortenvielfalt faszinierend und gerne würde ich alle Sorten im Garten haben.

Eine Meer von Sonnenblumen (Bilder sind auf dem Gartenblogger-Treffen 21 auf dem Kaldenhof von Volmary entstanden , unbezahlte Werbung) !

Die Sonnenblumen lassen sich sehr einfach in euren Garten integrieren. Ich empfehle das Saatgut direkt an Ort und Stelle zu säen. Ihr spart euch so einen Arbeitsvorgang. Natürlich könnt ihr die Sonnenblumen ab April auf der Fensterbank vorziehen und dann als kräftige Jungpflanze nach den Eisheiligen ins Beet pflanzen. Ab Mai könnt ihr direkt ins Beet säen. Egal, welche Methode ihr verwendet, wichtig ist am Ende das ihr wundervolle Sonnenblumen habt.

Im Spätsommer haben die Sonnenblumen ihren Blühhöhepunkt und sind ein sehr schöner Botschafter zum Herbst. In Schein der herbstlichen Sonne ein absolutes Highlight. Besonders beeindruckend die rote Sonnenblume.

Die Sonnenblume gehört absolut zu meinen Lieblingsblumen! Eure Sandra

Bienen mögen Kräuter!

Wer seinen Garten bienenfreundlich gestaltet, bei dem dürfen auf keinen Fall Kräuter fehlen. Warum mögen Kräuter Bienen? Das ist sicher eine gute Frage. Ich habe mich in den letzten Tagen mit dieser Thematik beschäftigt. Ohne das ich bewusst drauf geachtet habe, sind die Bienen und andere Insekten auf Kräuter geflogen.

Sobald die Kräuter zum Blühen kommen, locken sie eine Vielzahl an Bienen an. Besonders intensiv sieht man Bienen sobald das Bohnenkraut anfängt zu blühen. Seine lila Blüten sehen nicht nur dekorativ aus, sondern verbreiten einen angenehmen Geruch. Zusammen mit anderen bienenfreundlichen Pflanzen ergibt es sicher eine attraktive Kombination.

Neben dem Bohnenkraut ist auch der Thymian, hauptsächlich der Zitronentymian ein wahrer Bienenmagnet. Das zarte Gelb der Blätter und die feinen Blüten passen hervorragend zusammen. Im Kräutergarten darf der Zitronentymian gar nicht fehlen. In Kombination mit Rosmarin oder bienenfreundliche Stauden können sie Bienen eine super Nahrungsquelle geben.

Welche Kräuter mögen Bienen noch?

  • Basilikum, es gibt bienenfreundliche Sorten
  • Salbei
  • Zitronenmelisse….

Kräuter und Blumen zu kombinieren ist in diesem Gartenjahr mein Favorit. Ich werde einige Kübel, Töpfe so gestalten. Erstes sieht es toll aus und Kräuter gehören für mich zum Sommer. Zweitens biete ich den Bienen und Co. eine Nahrungsquelle.

Statt die Kräuter regelmäßig zu Ernten, lass ich sie wachsen und gebe ihn so die Möglichkeit eine oder mehrere Blüten zu bilden.

Probiert es aus. Ein dufte Erlebnis. Eure Sandra