Gartenaufgaben: April!

Im April geht es erst richtig los im Garten! Die Liste der Gartenaufgaben ist ziemlich lang, aber das macht überhaupt nichts. Im Garten zu arbeiten, zu werkeln und zu pflanzen ist das neue Yoga! Es ist abwechslungsreich und den Erfolg der Gartenarbeit sieht man sehr schnell. Besonders wenn das erste früh gesäte Gemüse geerntet wird. Dann lasst uns an die Gartenaufgaben im April erledigen!

Pflege der Staudenbeete!

Die Staudenbeete sehen nach dem Winter nicht sehr schön aus. Das Unkraut, verwelktes Laub und die nicht mehr schöne Pflanzen kommen deutlich zur Geltung. Damit alles wieder üppig wächst und optisch was her macht, geht es jetzt an Jäten und Pflegen der Staudenbeete. Als Erstes wird das gesamte Staudenbeet vom Unkraut befreit und somit gleichzeitig die Erde aufgelockert. So kannst du zwei Pflegemaßen zeitgleich erledigen. Der überstehende Rasen mit einer scharfen Gartenschere abschneiden und dadurch wird wieder Beetfläche frei gelegt. Wer Kantensteine darunter hat, dem empfehle ich diese Pflegemaßnahme in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Dadurch kommen die Kantensteine je nach Art und Optik weiterhin zum Vorscheinen. Die Stauden treiben bereits neu aus! Falls ihr es noch nicht gemacht habt, schneidet sie jetzt noch zurück. Denn so kommen die neuen, frischen, grünen Triebe zum Vorscheinen und bekommen genügend Licht, um zu wachsen.

Nach dem Säubern des Beetes lässt sich erkennen, ob das Staudenbeet mit frischer Erde versorgt werden muss. Erst wenn ihr frische, neue Erde auf das Staudenbeet verteilt habt, könnt ihr die Lücken neue Stauden oder später dann einjährigen Sommerblumen bepflanzen. Die einjährigen Sommerblumen erst ab Mitte Mai pflanzen. Stauden können bereits im April in die Beete gepflanzt werden! Bei Neupflanzungen gibt ein bisschen Langzeitdünger in das Pflanzloch. So bekommen die Jungstauden schrittweise Nährstoffe, die sie zum Wachsen benötigen von Beginn an!

Aussaat von Gemüse-und Sommerpflanzen!

Ab April geht es weiter mit der Aussaat von Gemüse-und Sommerpflanzen! Im Haus werden ab April Gurken, Zucchini, Kürbis und viele einjährige Sommerblumen zum Beispiel Strohblume vorgezogen. Bis Mitte April besteht noch die Möglichkeit Tomaten auszusäen!! Eure März-Aussaaten werden inzwischen eine ordentlich gewachsen sein, so das sie in einen größeren Topf umziehen können. Tipp: Da der Platz in euren Wohnungen wahrscheinlich begrenzt ist, sät am besten in Etappen aus. Dadurch können die größeren Pflanzen bei angenehmen Wetter tagsüber nach draußen zum Abhärten. Daher plant am besten jede Aussaat genau und schreibt es in einer Liste, dann behaltet ihr einen besseren Überblick!

Es gibt Gemüse und Kräuter, die direkt in das Hochbeet, Rahmenbeet oder Kübel gesät werden. Dazu zählt Rote Beete, Radieschen, Mangold… ! Durch das direkte Aussäen spart ihr das Vorziehen im Haus und natürlich auch den Platz. Das Gemüse und die Kräuter sind an ihrem Platz und müssen nicht mehr verpflanzt werden, wodurch ihr Wachstum nicht gestört wird. Zusätzlich werden sie an die äußeren Witterungsverhältnisse direkt gewöhnt. Ich mag die direkt Aussaat sehr gerne, weil ich Zeit und Arbeit sparen kann.

Rasen-Pflege!

Wie sieht eure Rasen nach dem Winter aus? Regen, Schnee und Frost setzt dem Rasen ganz schön zu. Das Frühjahr, besonders der April kann genutzt werden, um den Rasen fit zu kriegen. Für eine kompakte und grüne Rasenfläche braucht es ein wenig Pflege. Mit Rasen mähen ist es aber nicht getan.

Zur Entfernung des Mooses und um dem Rasen wieder Luft zum atmen zu gewährleisten, sollte der Rasen nach dem ersten Mähen vertikutiert werden. Dabei werden das Moos und andere Unreinheiten aus dem Rasen gekratzt. Durch diese Maßnahme kann wieder eine Luftzirkulation innerhalb der Rasenfläche erzeugt werden. Diese ist notwendig, damit bei Regen und Nässe die Rasenfläche gleichmäßig abtrocknet.

Nach dem Mähen und vertikutieren benötigt die Rasenfläche wieder Nährstoffzufuhr! Die Nährstoffzufuhr ist wichtig, damit die Grashalme ordentlich und stabil wachsen. Außerdem geben sie den Grashalmen eine Widerstandsfähigkeit gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Denn diese möchte ja keiner in seiner grünen Rasenfläche haben. Daher wird nach dem Vertikutieren eine Düngung empfohlen. Welchen Dünger ihr benutzt hängt davon ab, welche Wirkung ihr damit erzielen wollt. Am Besten geht in ein gut sortiertes Gartencenter und lasst euch dort beraten!

Tipps: Nach der Düngung (Anleitung genau lesen!) die gesamte Rasenfläche bewässern! Düngen, wenn es bewölkt ist und nicht bei direkt Sonneneinstrahlung.

Zusatzinformation: Das Vertikutieren entzieht der Rasenfläche Nährstoffe und die müssen anschließend wieder aufgefüllt werden!

Kahle Stellen lassen sich durch eine schnell Nachsaat beheben. Nach der Aussaat die Stellen feucht halten, damit das Saatgut gut auflaufen kann und eine geschlossene Fläche bildet.

Mehr zum Thema „Rasen“:

https://sandrasgartenwelt.blog/2019/07/01/rasenpflege/

Die Gartenlaube frühlingsfit machen!

Die Gartenlaube ist ein gemütlicher Aufenthaltsort! Daher ist es wichtig, nach der Winterzeit sie gründlich zu reinigen. Alle Spinnweben entfernen, die Möbel und den Küchenbereich säubern. Es ist zwar Zeitaufwendig, aber zum Schluss freut man sich darüber! Denn in einer sauberen Gartenlaube lässt sich besser der Kaffee kochen!

Jetzt kann der Frühling und die Gartensaison so richtig starten!

Eure Sandra

Hochbeetgarten: Die Vorteile!

Das Gärtnern mit Hochbeeten ist gerade Topaktuell und damit ihr sofort durchstarten könnt, möchte ich euch im zweiten Beitrag aus der Beitragsreihe „Gärtnern mit Hochbeeten“ über die Vorteile berichten.

Ich finde nur Vorteile, wenn ich vom Thema Hochbeet höre. Als wir das erste Hochbeet, eigene Konstruktion gebaut haben, ging es uns darum das Oma rückenschonend Gemüse anbauen könnte. Für mich, der größte Vorteil, den das Hochbeet aufzuweisen hat.

Unser erstes Hochbeet. Marke Eigenbau.

Ein weiterer sehr nützlicher Vorteil ist, dass ein Hochbeet eine sehr lange Nutzdauer bescheinigt wird. Natürlich sollte jedes Jahr die Erde aufgefüllt werden, aber das sind nur kleine Arbeiten, die vor der Gemüsesaison ausgeführt werden.

Reparaturen fallen fast immer nach der Saison an, aber man hat Jahre lang was von den Hochbeeten.
Hier musste nur die Erde aufgefüllt und kleine Reparaturen vorgenommen werden. Seit 2013 steht dieses Hochbeet.

Die Gemüsekulturen bekommen einen ordentlichen Wachstumsvorsprung. Das liegt an der Wärme, die sich bereits im Inneren des Hochbeetes befindet. Durch diese Wärme können Pflanzen sofort ihr Wachstum aufnehmen. In den flachen Gemüsebeeten ist diese nützliche Wärme eher gering vorhanden.

Das Unkraut jäten ist kaum vorhanden. Einige Unkraut gelangen ab und zu auch ins Hochbeet, aber im Gemüsebeet ist es viel mehr. Dadurch spart ihr wertvolle Zeit, die ihr für andere Arbeiten oder zum Genießen nutzen könnt.

Mein persönlicher Vorteil für das Gärtnern mit den Hochbeeten ist, dass es optisch viel besser aussieht, als so ein Gemüseacker, wie es noch bei meinen Großeltern der Fall war.

Natürlich gibt es sicher noch viel mehr Vorteile, aber die aufgeführten Vorteile sind mir sehr wichtig. Eure Sandra

Buchrezension: Bärbel Oftring: Matsch und Möhre!

Anmerkung: Unbezahlte Werbung für den Kosmos- Verlag. Die Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert.

Gärtnern mit Kindern hat mich schon immer interessiert.  Besonders gut finde ich, wie viel Spaß es Kindern macht zu gärtnern.

Daher möchte ich euch gerne dieses tolle Gartenbuch von Bärbel Oftring vorstellen. Ein Buch, um Kinder für das Gärtnern zu animieren.

Inhalt:

Das Buch „Matsch und Möhre“ beschreibt, wie man Kindern auf eindrucksvoller, spielerischer Weise den Spielraum Garten näher bringt.

Der Aufbau:

Die Möhre in der Hand des Kindes spiegelt sehr gezielt, den Titel des Buches wieder. Ein passendes Buchcover wurde hier gewählt. Der Buchrückentext gibt bereits einen kleinen Eindruck wieder, worum es in dem Gartenbuch geht.

Genauso werden gezielt die Inhalte bereits als Übersicht vorgestellt. Das Inhaltsverzeichnis ist schlicht und übersichtlich gestaltet . Die einzelnen Kapitel sind gut zu erkennen, da sie deutlich hervorgehoben wurden.

Die Bilder haben eine angemessene Größe und wurden mit passenden Bilduntertext versehen. Eine sehr gute hochwertige Qualität liegt vor.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Gleich beim Aufklappen des Buches werden direkt die Projekte vorgestellt. So merkt der Leser sofort, welche Schwerpunkte der Autorin wichtig waren im Bezug auf das Gärtnern mit Kindern. Im Zusammenhang mit dem Buchtitel sehr übersichtlich und passend ausgesucht.

Bereits die einführenden Worten der Autorin erweckt die volle Aufmerksamkeit der Leserschaft und macht nochmals neugierig aauf den kompletten Inhalt des Buches. Viele Informationen sind gezielt kindgerecht formuliert. So das die Eltern es den Kindern verständlich vermitteln können. Besonders gut gefällt mir, dass die Autorin zu jedem Kapitelbeginn ihre persönliche Sicht zu der Thematik darstellt und eigene Kindheitserinnerungen einbringt.

Man bekommt das Gefühl, die Autorin hat sich sehr intensiv mit der Thematik Kinder und Garten beschäftigt.

Die Anleitungen sind sehr verständlich geschrieben und die Bilder ergänzen jeden Arbeitsschritt hervorragend. Dadurch wird die Umsetzung der einzelnen Projekten leicht gemacht.

Fazit:

Gesamt betrachtet ein sehr gutes Buch, um Kindern den Garten näher zu bringen und ihnen Spaß am Gärtnern zu vermitteln. Das ein oder andere Projekt wird garantiert umgesetzt.

Eure Sandra

Im Garten ist immer was los!

In unserem Familiengarten ist in letzter Zeit einiges schon passiert. Ich konnte es einfach nicht glauben, welche Gartenprojekte mein Papa schon angefangen. Mein diesjährige Gartenschwerpunkt liegt auf die Kultivierung der Tomaten. 

Eines der Gartenprojekte ist der Sichtschutz aus Paletten mit Bepflanzung. Die ersten Pflanzen sind bereits eingezogen. Durch den Schutzlack und den farbenfrohen Frühjahrspflanze und Kräutern sind die langweilen Paletten ein absoluter Hingucker.  Bin schon ziemlich neugierig, wie das alles im Sommer und auch im Herbst aussieht. Eine schöne Idee, die wir geplant haben und umgesetzt wurde.

Kaum vorstellbar, aber wahr, unser Gemüse-Anbau wird sich vergrößern. Es macht Spaß zusammen als Familie Gemüse zu säen beziehungsweise zu pflanzen und zu Ernten. Besonders toll, finde ich,  dass mein Sohn sieht, wie Gemüse wächst und es auch noch lecker schmeckt.  Einen Anbauplan mach ich jedes Jahr,  aber natürlich halten wir uns nicht wirklich dran.

Unsere Gemüsebeete. Viel Platz für das Kultivieren nach dem Prinzip der Mischkultur.

Ich liebe den Garten, besonders im Frühjahr. Alles fängt an aufzutreiben und man erahnt langsam wie der Sommer wird. Jetzt beginnt erst die Gartensaison 2021 im Familiengarten. 

Natürlich gibt es noch viel zu tun. Der Kräuterturm und der Blühturm müssen Sommerfit bekommen. Genauso die Beete. Aber das kommt im Laufe des Frühjahrs.

Eure Sandra

Gartenblogger stellen sich vor: Sandra und ihr Blog „Grüneliebe“!

Es gibt so viele interessante Gartenblogs und jeder hat seine eigenen Gartenschwerpunkte. Sie sind abwechslungsreich und inspirieren mich persönlich sehr. Gerne möchte ich euch andere Gartenblogs vorstellen. Am Schönsten ist es, dass die Texte von den jeweiligen Gartenbloggern selbst verfasst werden.

Im ersten Porträt möchte ich euch den Blog „Grüneliebe “ von Sandra vorstellen. Eine Bloggerin, die mit viel Spaß ihre Leidenschaft zum Gärtnern auslebt und auf ihren Blog darüber berichtet. Los gehts!

Sandra stellt sich und ihren Blog „Grüneliebe“ vor:

Sandra bei der Gartenarbeit. (Quelle: Sandra Jägers, grüneliebe.de)

Ich bin Sandra, Bloggerin bei Grüneliebe.de. Auf meinem Blog dreht sich alles rund um den Naschgarten- also Gemüse, Obst und Kräuter im eignen Garten und auf dem Balkon.

(Quelle: Sandra Jägers, grüneliebe.de)

Ich ergänze dies um ganz unterschiedliche Garten- und Pflanzenthemen, DIY’s für Drinnen und Draußen, sowie leckere Rezepte überwiegend mit Lebensmitteln aus dem (eigenen) Garten. Besonders wichtig ist mir, dass meine saisonalen Rezepte einfach sind und mit wenigen Zutaten lecker zubereitet werden können.

Aus einem prall gefüllten Erntekorb, entstehen leckere Rezepte. (Quelle: Sandra Jägers, grüneliebe.de)

Es ist eine bunte oder viel mehr grüne Mischung, mit dem Schwerpunkt Nutzgarten. Mir ist ein Zusammenspiel aus meinen eigenen Geschichten und Erfahrungen sowie Informationen und Gartenwissen wichtig.

(Quelle: Sandra Jägers, grüneliebe.de)

Den Blog betreibe ich seit 2012 und es war schon immer ein großer Traum mein gesammeltes Gartenwwissen auch auf anderem Weg- als Buch- zu präsentieren. Im letzten Jahr wurde mir dann diese Möglichkeit geboten und so entstand mein Buch „Ernte gut, alles gut!“. Damit auch meine persönliche Handschrift gut wieder erkennbar ist, war es mir wichtig neben dem Text auch Fotos für das Buch zu erstellen. Schließlich soll es ein praktischer und vor allem authentischer Gartenratgeber sein und meinen Lesern Lust aufs Gärtnern und Ernten machen.

Viele Grüße Sandra

Unter folgenden Link findet ihr den Blog „Grüneliebe“: https://grüneliebe.de (unbezahlte Werbung wegen Verlinkung)

Dankeschön an dieser Stelle an Sandra für den Text und den zur Verfügung gestellten Bildern. Eure Sandra

Anmerkung: Der vorliegende Text und die Bilder wurde von Sandra Jägers selbst verfasst beziehungsweise fotografiert.