Die Gartenaufgaben im Mai!

Ich freue mich immer, wenn der Mai endlich da ist. Mein Gärtnerherz schlägt dann nochmal ein bisschen höher. Die Frostnächte sind geschafft und im Garten gibt es genug zu tun. Alle vorgezogen Pflanzen dürfen jetzt raus und uns ihre Schönheit zeigen. Welche Aufgaben ihr im Mai gut erledigen könnt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Durch das Einziehen einiger Zwiebelpflanzen entstehen in den Beeten einige Lücken, die könnt ihr sehr gut jetzt mit Sommerpflanzen füllen. Zum Beispiel mit Wandelröschen oder Tagetes. So entsteht ein durchgehende Blütenpracht im Beet. Achtet ein wenig darauf,dass der Standort und ein einigermaßen gleicher Wasserbedarf der gepflanzten Blumen besteht.

Frühzeitig mit dem Unkraut jäten beginnen. Dadurch wird das Unkraut bereits von Beginn an eingedämpft. Besonders solltet ihr auf Schnellstarter- Unkräuter achten, wie zum Beispiel Vogelmiere. So kann verhindert werden, dass sie zur Blüte kommen und anschließend sich der Samen verbreitet. 

Ab Mitte Mai dürfen dann endlich die kälteempfendlichen Kübelpflanzen, zum Beispiel Orleander und Zitronenbäumchen nach draußen. Damit sie ein ausgewogenes Wachstum schaffen können, einmal die Woche mit einen angepassten Flüssigdünger Gießen.

Allgemeine Pflege der Beete, Kübel und Balkonkästen ist wichtig. Gießen, düngen und die verwelkten Blüten, sowie verfaulte Blätter entfernen, um das Wachstum zu fördern. Mit diesen kleinen Pflegetipps bedanken sich unsere Pflanzen mit einer üppigen Blütenpracht.

Die nächsten Gartenaufgaben gibt es im Juni! Eure Sandra

Omas Liebling: Geranien

In den Balkonkästen meiner Oma waren immer Geranien. Hauptsächlich in den Farben rot und rosa! Später pflanzte sie zwischen ihren traditionellen Geranien blauen Männertreu und Zauberschnee. Es gab nie andere Sommerblumen in ihren Blumenkästen!

Ihre Geranien hat sie wie damals üblich im Keller überwintert und ab Februar wieder für den Sommer fit gemacht. In der Küche oder im ehemaligen Kinderzimmer meines Papas standen auf der Fensterbank einige Schnapsgläser mit Stecklingen der Geranie. Diesen Anblick werde ich nicht mehr vergessen. Es war für Oma ein gärtnerisches Hobby und ihre persönliche Challenge.

Geranien sind die Klassiker unter den Beet-und Balkonpflanzen. Es gab Zeiten, an denen sie kaum Beachtung wurden. Aber in den letzten Jahren haben sie ein ansehnliches Comeback erlebt. Auch ich war kein großer Fan der Geranie, aber durch gewisse Umstände blüht mindestens eine Geranie auf meiner Terrasse, sowie im Garten und im Waldgarten. In Gedanken an meine Oma!

Wuchs und Aussehen:

Die Geranie sieht aus wie ein Halbstrauch und wächst aufrecht. Die Triebe der Geranie sind gut verzweigt und dadurch entsteht der Charakter eines Halbstrauches. Durch ihren kräftigen Wuchs reichen bei einem kleinen Balkonkasten schon zwei Pflanzen aus.

Das Blattwerk ist dicht und die Größe des Blattes hängt je nach Art und Sorte ab. Auf den Blättern der Geranien zeichnen sich verschiedene Farbschattierungen ab. Bei den meisten Sorten ist es ein rundlicher Halbkreis in der Blattfarbe dunkelgrün. Diese Farbschattierungen können aber auch anders aussehen. Das hängt wie die Blattgröße von der Art und Sorte der Geranie ab. Die Blattform ist rundlich.

Aus der Blattachseln erscheinen kuglige Doldenblütenstände, die auf straffen Schäften. Die Blüte übertrumpft einfach! Es gibt einfac oder gefüllte Sorten. Das Farbspektrum der Blüte ist sehr weitläufig. Von einem kräftigen dunkelrot bis hin zu einem blassen rosa.

Standort und Boden:

Die Geranie wächst an einem sonnigen Standort. Sie kann aber auch im Halbschatten hervorragend ihre Pracht zur Geltung bringen.

Für ein üppiges Wachstum empfehlt es sich eine gute Blumenerde zu verwenden. Das Nährstoffverhältnis sollte ausgeglichen sein. Besonders beim Stickstoff, Phosphor und Kalium, die entscheidend für ein sehenswertes Wachstum sorgen.

Pflanzung:

Geranien werden nach den Eisheiligen (um den 15.Mai herum) in die Beete, Balkonkästen oder in Kübeln gepflanzt. Die Geranie ist eine einjährige Sommerpflanze. Sie wird ab April bis Juni in den Gärtnereien oder im Gartencenter angeboten.

Pflege:

Ihre Pflege ist relativ einfach. Mäßig Gießen, verblühte Blüten und verwelkte Blätter entfernen und mindestens einmal die Woche mit einem Flüssigdünger versorgen. So könnt ihr weit in den Oktober eure Blütenpracht der Geranien bewundern.

Eure Sandra

Hochbeetgarten: Selber bauen oder fertig gekauft?

Als wir uns entschieden haben, ein Hochbeet aufzustellen, kam diese Frage gar nicht auf. Denn ehrlich gesagt, war zu diesem Zeitpunkt gärtnern mit einem Hochbeet noch nicht im Trend. So haben wir unsere großes Hochbeet in eigenen Regie erbaut. So ein gemeinsames Bauprojekt macht sehr viel Spaß und das Ergebnis ist einzigartig.

Mein Lieblingsbild von unserem ersten Hochbeet, im letzten Sommer 2020!

Die Hochbeete sollen euren Gemüse-Anbau attraktiver machen und ihr wollt dem Trend folgen. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ein Hochbeet selber bauen oder ein Fertiges kaufen. Eigentlich beantwortet sich die Frage, damit wieviel Zeit man investieren möchte und wie schnell Gemüse kultiviert und geerntet werden möchte.

Unser erstes Hochbeet Marke Eigenbau.

Selbst bauen? Man muss natürlich alle Vorteile und Nachteile in seine Entscheidung einbeziehen. Der besondere Vorteil beim Selbstbau ist, dass man alle Materialien selber aussuchen kann und daher auf die Qualität achten kann. Dem steht der Nachteil gegenüber, dass die Kosten vermutlich höher sein werden. Ich habe festgestellt dass, ein selbstgebautes Hochbeet unterschiedliche Größen und Formen haben kann. Man ist freier. Genauso ob man Holz nimmt oder ein Hochbeet aus Paletten baut. Der eigene Geschmack steht komplett im Vordergrund. Außerdem ist es toll, dass fertige Ergebniss zu sehen und dann das Gemüse zu pflanzen, Ernten.

Ein gekauftes Hochbeet? Nachdem wir ein selbst gebautes Hochbeet im Garten haben und uns entschieden haben weitere Hochbeete aufzustellen, fehlte uns die Lust auf Selbstbau. Da es jetzt viele Angebote von fertigen Hochbeete gibt, war klar jetzt kommt das fertige Hochbeet. Der überwiegende Vorteil ist, dass man nach dem Aufstellen einfach die Folie befestigen und mit den Erdschichten befüllen und schon kann gepflanzt werden. Der Kostenfaktor hängt vom Modell, Größe und Material ab. Manche fertigen Hochbeete lassen sich auch als Frühzeit nutzen, um bereits früh im Gartenjahr Gemüse anzubauen.

So sieht ein gekauftes Hochbeet aus.

Ich finde beide Optionen gut. Es ist eure Entscheidung, für welche Variante ihr euch entscheidet. Bedenkt dabei, wie viel Platz ihr zur Verfügung habt und ob der Standort gut sonnig ist. Eure Sandra

Ein Leben ohne ….Garten, geht gar nicht!

Ein Leben ohne…Garten kann ich mir gar nicht vorstellen. Für mich ist der Garten mehr als nur ein Rückzugsort. Es ist Urlaub für die Seele und bringt mich runter vom Alltagsstress. Ohne den Garten wäre ich wahrscheinlich nicht Gärtnerin geworden, sondern hätte sicher einen anderen Beruf erlernt.

Das Gesamtkonzept Garten ist eine Leidenschaft, die man ausleben sollte. Ich merke es in Moment jeden Tag, wenn ich nicht mindestens einmal die Woche in unserem Familiengarten bin. Dann fehlt mir was. Durchatmen und alles wird gut, dass Gefühl vermittelt mir der Garten.

Ohne unseren Familiengarten würde es meinen kleinen, abwechslungsreichen Blog gar nicht geben. Der Blog und der Garten gehören zu meinen alltäglichen Dingen, die ich brauche.

Die Vielfalt die ein Garten ausmacht, würde es so nicht geben. Ein Mischung aus Blumen, Gemüse, Obst und den Naturcharakter zu etablieren ist im Garten möglich. Das komplette Zusammenspiel begeistert mich jede Gartensaison aufs Neue.

Viele gärtnerische Ideen zu entwickeln und dann gemeinsam umsetzen, macht Spaß und am Ende freut man sich über die Blumen, das Gemüse oder das neu angelegte Beet. Es ist noch nicht mal das Gartenprojekt alleine, sondern das Zusammensein als Familie.

Der Garten ist ein Teil von mir, was ich nicht mehr hergeben möchte. In besonderen Zeiten ist eine Art von Freiheit und Glück. Eure Sandra

Gartenblogger stellen sich vor: Silvia, unser Garten Fräulein!

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Silvia, Garten Fräulein entstanden.

Als ich mir überlegt habe, einen eignen Blog über meine Leidenschaft Garten zu schreiben, hat mich Silivia als Garten Fräulein sehr inspiriert. Bei den Recherchen über andere Gartenblogs bin ich auf den Blog des Garten Fräuleins gestoßen und fand sofort ein paar Anregungen für meinen eignen Blog. Seit diesem Zeitpunkt lese ich regelmäßig ihren Blog und verfolge ihre Tätigkeit über Instagram.  Daher darf das Garten Fräulein auf keinen Fall bei meiner Reihe „Gartenblogger stellen sich vor…“ fehlen.

(Quelle: http://www.garten-fraeulein.de)

Silvia, besser bekannt als das Garten Fräulein ist mit Leidenschaft dabei zu gärtnern, egal ob auf dem Balkon, im Garten oder in urbanen Gemeinschaftsgärten. Nach eigener Aussage ist kein Ort vor ihr sicher und ihrer grünen Passion.

(Quelle: http://www.garten-fraeulein.de)
(Quelle:www.garten-fraeulein.de)

Aus ihrer Leidenschaft des Gärtners ist seit 2016 ein Vollzeitjob geworden. Es ist mehr als nur ein Hobby. Ihre Garten Fräulein Projekte sind abwechslungsreich und es gibt immer wieder neue Gartenanregungen in Form eines kleinen Onlineshops, selbstverfasste Gartenbücher oder Ratgeber, die andere Hobbygärtner direkt anspricht. Die Kräuterfibel, sowie die Tomatenfibel hat sie komplett in eignen Regie geschrieben, drucken lassen und selbst vermarket.

(unbezahlte Werbung, Quelle: http://www.garten-fraeulein.de)

 Auf neue Gartenprojekte ist ihre Fangemeinde immer gespannt, ich selbst zähle mich auch dazu.

Ihr Motto trifft auf viele andere Hobbygärtner genau zu. Das Garten Fräulein möchte uns die Lust am Gärtnern vermitteln und zeigen das jeder Gärtnern kann. 

Dank des Garten  Fräuleins hab ich meine Idee zum Blog umgesetzt und betreibe ihn genauso mit einer Leidenschaft wie sie.

Eure Sandra