Meine Gartenmomente im Oktober!

Jetzt ist Mitte Oktober und der Garten zeigt sich herbstlich, magisch! Zwar ist das Wetter dem Herbst entsprechend, aber den einen oder anderen schönen, herbstlichen Nachmittag konnte im Garten verbracht werden. Ich liebe den Herbst im Garten besonders. Alles blüht noch und die letzte Ernte findet statt. Man kann sehr schön erkennen, wie erfolgreich das Gartenjahr war und was man noch verbessern kann.

Ein absoluter Gartenmoment ist für mich, dass das Beet aus Rosen, Lavendel und Tagetes. Diese Kombination hat meine Oma schon gepflanzt. Manche Bepflanzungen aus vergangenen Gartenzeiten kommen wieder!

Die Sonnenblume hat zu Beginn des Sommers komische Flecken auf den Blättern gezeigt, die ich mir nicht erklären konnte. Ich dachte bereits daran, sie zu entfernen, aber wir gaben ihr eine Chance. Sie belohnte uns mit einer mega Blüte und einer enormen Große!

Ein weiterer, wundervoller Gartenmoment sind die Dahlien. Die Blüten zeigen jetzt effektvoll ihre Blütenpracht. Sie bringen zum Abschluss des Gartenjahres Farbe ins Beet.

Natürlich sind die Gräser nicht zu vergessen. Ihr Herbstauftritt ist immer wieder ein Highlight. Auch andere Plätze im Garten bescheren unbeschreibliche Momente.

Der Oktober hat wahrhaftige, zauberhafte Gartenmomente für mich bereit gehalten. Aber egal, welcher Monat gerade ist, der Garten ist immer ein Highlight! Eure Sandra

Staudenporträt: Sedum – Herbstzauber!

Der Sedum gehört seit Jahren zum festen Bestandteildes Herbstzauber-Sortiment! Die Sortenvielfalt ist eindrucksvoll. Die verschiedenen Sorten zeigen ihre Blütenpracht ab Mitte August bis Anfang September. Je mehr es Herbst wird, um so intensiver erscheinendie Blüten des Sedums.

Nicht nur im Herbst blüht der Sedum. Es gibt auch Sorten, die im Frühjahr blühen und im Herbst dann als Blattschmuckstaude angeboten werden.

Diese Sedum- Sorte trumpft mit ihren Blatt auf. Die kommenden Blüten lassen sich ansatzweise erkennen!

Wuchs und Aussehen:

Es gibt flachwachsende und hochwachsende Sedum-Sorten. Die flachwachsenden Sorten lassen sich optimal als Bodendecker eingesetzt. Aber auch in Kübeln sehen Sie sehr schön aus. Während die hochwachsenden Sorten im Beet besonderes zur Geltung kommen. Die Sommerstauden sind am Verblühen, da erscheint der Sedum und ziert das Beet. In Kombination mit Astern oder Gräsern ein optisches Highlight im herbstlichen Beet.

Die Blüte hat eine sternförmige Form und Bienen können ihren Nektar/ Pollen einfach sammeln. Denn die Blüte ist offen. Viele einzelne Blüten sind zusammengesetzt und bilden eine große Blütendolde, was sehr attraktiv aussieht.

Das Blatt ist dickfleischig, wodurch der Sedum das Wasser gut speichern kann. Die Blattfarbe variiert von leicht bläulich bis ins dunkelgrün. Kommt auf die jeweilige Sorte des Sedums an! Ein leichte Wachsschicht überzieht die Blätter, welcher man nur beim direkten Anfassen der Blätter merkt.

Pflege:

Der Sedum verträgt Trockenheit und Sonne wunderbar. Durch seine dickfleischigen Blätter kann er das Wasser optimal speichern und der gesamten Pflanze zur Verfügung stellen. Trotzdem ist es wichtig, den Sedum ausreichend mit Wasser zu versorgen.

Ansonsten ist die Pflege des Sedums extrem leicht. Faule Blätter oder Blüten, sowie abgestorbene Triebe entfernen, somit werden potentielle Infektionsstellen für Pilzkrankheiten vermieden!

Der Rückschnitt sollte erst im zeitigen Frühjahr durchgeführt werden. Ihre verblühten Blüten sehen im Winter genauso attraktiv aus wie im Herbst. Bereits in den Wintermonaten sieht man den Neuaustrieb für das kommende Gartenjahr. Es ist ein zauberhafter Anblick, den ich sehr mag. Bei keiner anderen Staude hab ich das so wahrgenommen!

Verwendung:

In gemischten Staudenbeeten erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Sie können als Gruppenbepflanzung, genauso als Solitärstaude eingepflanzt werden. Achtet am besten auf ihre Größe, um sie an der richtigen Stelle zu platzieren.

Wer sich seine trocken Mauer mit Pflanzen verschönern möchte, sollte in die Zwischenräume Sedum pflanzen. Denn der Sedum passt sich gut an seine Umgebung an.

Wer einen Bodendecker braucht, der nicht so eine aufwendige Pflege braucht, für den sind die flachwachsenden Sedum-Sorten genau das Richtige. Sie decken flächendeckend den Boden ab und sehen attraktiv aus.

Ich mag den Sedum, wenn er als einzelne Staude in einen schönen Kübel gepflanzt wird. So kommt seine Attraktivität besonders zu Geltung und das hat diese tolle Staude garantiert verdient.

Durch seine Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit ist der Sedum ein Allrounder, den man fast überall im Garten/Balkon einsetzen kann!

Eure Sandra

Traubenheide, ein immergrünes Gehölz trumpft auf!

Neben der Heuchera (Purpurglöckchen) passt die Traubenheide hervorragend zum Herbst. Es ist ein immergrünes Gehölz, welches sich im Herbst von seiner besten Seite zeigt. Ihr roter Austrieb ist jetzt eine Wucht und macht trostlose Beete wieder zu attraktiven Hinguckern.

Im Sommer zeigt sich ein saftiges, grünes Blattwerk und zum Herbst wird der Austrieb rötlich. Diesen Farbwechsel kann man sehr schön beobachten. Der rötliche Austrieb wird im Winter noch einmal dunkler. Ein wahres Schauspiel!

Aber nicht nur Beete werden durch die Traubenheide attraktive, sondern auch jede Topfbepflanzung. Zum Beispiel mit Alpenveilchen, Heide oder Chrysanthemen. Je nach seinem persönlichen Geschmack. Ich habe sie entdeckt und wusste sofort, dass sie im Beet an der Terrasse einen schönen Platz bekommt. Eine Kombination mit Stacheldraht und einer rotbraunen Heuchera passt hervorragend zum Herbst. Ein wahrer Hingucker !

Natürlich gibt es von der Traubenheide eine atemberaubende Sortenvielfalt. Diese Sorten unterscheiden sich in der Farbe des Blattwerkes.

In eurem Gartencenter findet ihr sicher für euch die perfekte Traubenheide! Sie darf in der Gestaltung der Herbstbepflanzung nicht fehlen! Eure Sandra

Herbstzauber mit den Traumpartnern Gräsern und Blüten!

Wenn Gräser und Blüten kombiniert werden, dann entsteht eine malerische Herbstszene im Beet und in den verschiedenen Gefäßen. Die zierlichen Halme und feinen Grannen umspielen dabei die leuchten Blütenrispen.

Zinnen geben dem Beet aus Gräsern einen schönen Farbtupfer!

Ich habe diese Kombination im letzten Herbst für mich entdeckt und sie gehört für mich einfach dazu.

Vor allem große Gräser haben jetzt ihre Zeit, wie zum Beispiel Chinaschilf und das Hohe Pfeifengras. Aber auch niedrige Gräser kommen nicht zu kurz. In Einzelpflanzungen kommen sie gut zur Geltung, aber als Gruppe würden sie ihre Wirkung verlieren. Daher nutzt man spätblühende Stauden, um die Wirkung prima zu Ergänzung.

Die Auswahl an spätblühende Stauden oder Herbstblühern ist riesig: Astern, Anemone oder Heide. Sie bieten den Gräsern eine positive Optik, ohne ihre spektakulären Farben zu verlieren. Es ist ein harmonisches miteinander.

Viele denken, dass Gräser eintönig sind, aber sie bringen nicht nur Höhe, Struktur in den Garten oder auf dem Balkon, sondern auch eine Bewegung. Wenn der Wind durch die Gräser und Blüten geht, hört man ein leichtes Rascheln und auch das Bild der Bewegung ist atemberaubend. Ich erfreue mich daran jeden Tag. Es hat was beruhigendes.

Probiert es einfach aus! Ich kann euch garantieren, dass ihr diese Kombination aus Gräsern und Blüten lieben wird. Eure Sandra

Kartoffeln im Sack!

Passend zum Buch „Kartoffelliebe“ von Heidi Lorey (unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag) möchte ich euch über unseren Kartoffel-Anbau berichten. Der ist in diesem Gartenjahr irgendwie ein besonderes Highlight gewesen. Wir haben unsere Kartoffeln im Sack (speziell für die Kultivierung von Kartoffeln und Zwiebeln bestimmt) angepflanzt. Eine ganz neue Erfahrung!

So sieht der Sack für die Kultivierung von Kartoffeln aus.

Voller Tatendrang und Vorfreude ging es los. Familienchaos inklusive!! Die Saatkartoffeln wurden besorgt und los ging unser Kartoffel-Abenteuer.  Ich war richtig gespannt, ob alles so funktionieren wird, wie wir es geplant haben. Vielleicht ist der Anbau in Säcken eine echte Alternative zum Beet. Denn für eine Kultivierung im Beet/ Hochbeet fehlt ein wenig der Platz. Na gut, zugeben ein oder zwei Kartoffeln sind ins große Hochbeet gelangt (wer die da wohl eingepflanzt hat ??).

Für eine erfolgreiche Ernte ist ein gutes Substrat, qualitative Saatkartoffeln, regelmäßig wässern und der Standort wichtig. Der Standort sollte sonnig, aber windgeschützt sein. Bei uns standen die Säcke beim Kompost. Erstes war es dort ziemlich sonnig und windgeschützt. Außerdem haben sie dort einen festen Stand. Alles sollte möglichst gerade und stabil stehen. Denn sonst besteht die Gefahr, dass alles umkippt und das wäre ja schade.

Alle Faktoren wurden berücksichtigt und nun hieß es warten auf die Ernte. Die Dank einer Taschenöffnung an der Seite einfach abläuft. Einfach die Tasche öffnen und nach den Kartoffeln graben. Es ist eine spaßige Aktion!

Leider haben sich die Kartoffelpflanzen nach einen guten Wuchs, nicht weiter entwickelt. Sie fingen an zu verwelken. Die Ursache ist uns unklar. Was nun? Erstmal haben wir es weiter beobachtet. Nach einer gewissen Zeit war keine Kartoffelpflanze mehr da. Sie sahen aus, wie einfache Säcke mit Erde. Also wurde beschlossen, dass wir schauen, ob überhaupt Kartoffeln gewachsen sind. Tatsächlich konnten wir Kartoffeln ernten. Waren zwar klein, aber lecker!

Im nächsten Gartenjahr werden garantiert unsere Kartoffeln aus Säcke kommen. Eure Sandra