Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Kosmos Verlag. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert und bearbeitet!
Beete, die bunt und wild aussehen, sind im Trend! Sie sehen nicht nur dekorativ aus, sondern bieten den vielen Bienen und Insekten Nahrung. Damit eure Beete wild und bunt werden, möchte ich euch das Gartenbuch von Simone Kern vorstellen. Ich habe es gelesen und kann euch schon verraten, die ein oder andere Idee werde ich selbst im Waldgarten umsetzen.
Aufbau des Buches:
Der Buchtitel wurde durch die schöne Gestaltung des Buchcovers in den Vordergrund gestellt. Das Buchcover greift den Buchtitel hervorragend auf. Alles wirkt harmonisch und abgestimmt.
Einen kleinen Einblick in die Thematik des Buches gibt der Buchrückentext. Er informiert den Leser darüber, über welche Themen, die Autoren berichtet. Die Zusammenstellung aus dem Buchcover und Buchrückentext ist der Autorin gestalterisch und textlich gut gelungen. Durch das gestalterische Zusammenspiel wird der Leser direkt angesprochen.
Das Inhaltsverzeichnis ist strukturiert und übersichtlich. Die Gestaltung des Inhaltsverzeichnis wurde durch passende Bilder anschaulich ergänzt.
Jedes einzelne Kapitel hat ein doppelseitiges Deckblatt. Dieses besteht jeweils aus der Kapitelüberschrift, ein Bild mit einer Wildblume drauf. Eine schlichte Gestaltung, die gleichzeitig das Kapitel in den Vordergrund stellt.
Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!
Die Einleitung ist mit einer persönlichen Note von der Autorin verfasst und es wird hervorgehoben, warum die Autorin sich mit der Thematik der Wildpflanzen befasst. Dadurch gelingt der Einstieg in das Thema des Buches optimal. Bereits durch das erste Kapitel bekommt der Leser gutes, wissenswerte Grundwissen vermittelt, welche Bedingungen heimische Wildpflanzen brauchen.
Das Kapitel Gestaltungselemente und Kombinationen regt dazu an, eigene Wildpflanzen-Beete entstehen zu lassen. Innerhalb des Textes werden immer wieder Tipps der Autorin gegeben, in welcher Gartenecke sich die ein oder andere Kombination lohnt. Damit die Planung eines Waldpflanzen-Beetes optimal gelingt, hat die Autorin je Beetidee eine zugehörige Einkaufsliste zusammengestellt. Diese dient dem Leser als Hilfestellung, damit die jeweiligen Wildpflanzen auch den Weg in das geplante Beet finden.
Im Kapitel „Praxis und Pflege übers Jahr“ werden dem Leser alle wichtigen Details vermittelt, die innerhalb eines Gartenjahres nötigt sind, um Wilde und bunte Beete zu bekommen. Es beinhaltet alles Wissenswertes, welches der Leser nützlich in die Praxis integrieren kann.
Zum Abschluss des Gartenbuchs gibt es einzelne Porträts der heimischen Wildpflanzen. Sie sind kurz und knapp beschrieben . Die Porträts wurden von der Autorin mit allen nützlichen Informationen aufgeführt.
Mein persönliches Fazit:
Die Thematik der heimischen Wildpflanzen ist interessant und wird durch dieses Gartenbuch nochmals hervorgehoben. Es zeigt, dass es sich lohnt ein oder mehrere Gartenecken wild und bunt zu gestalten. Gesamt betrachtet finde ich das Gartenbuch gut gelungen und mir persönlich gibt es neue Inspirationen für den Waldgarten.
Der Sommer ist fast da! Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt euren Balkon in den Sommer zu schicken. Das Wetter ist dafür hervorragend geeignet. Ich pflanze die Sommerblumen so ab Ende Mai. Da meine Frühjahrsbepflanzung noch sehr üppig blüht und ich es schade finde, sie vorzeitig zu entfernen. Im Allgemeinen ist bekannt, dass ab den 15.Mai (Eisheilige) die Bepflanzung der Sommerblumen und des Sommergemüses starten können. Trotzdem ist es weiterhin wichtig, die Temperaturen im Blick zu behalten.
In den letzten Balkon-Terrassen- oder Gartenjahren habe ich unterschiedliche Bepflanzungen in meinen Kübeln/ Balkonkästen ausprobiert. Ich liebe es zu experimentieren und verschiedene Kombinationen aus zu probieren. Im fünften Teil der Beitragsreihe „Dein Balkonguide:…“ möchte ich euch einige Bepflanzungsideen zeigen, die vielleicht für euren Balkon sich eignen.
Bepflanzungsidee 1: Rosenstämmchen mit sommerlicher Unterbepflanzung (sonnig)
Rosenstämmchen sehen traumhaft schön aus und peppen in einen entsprechenden Kübel (mindestens Durchmesser 25cm) jede trostlose Ecke des Balkons auf. Im unteren Bereich des Rosenstämmchen herrscht oft eine Leere, da die Blüten und das Blattwerk bei einem Stämmchen im oberen Bereich wachsen/blühen. Das lässt sich leicht ändern! Einfach den unteren Bereich mit sommerlichen Blumen bepflanzen!
Achtet bei der Auswahl der Sommerblumen darauf, dass sie einen gleichmäßigen Wasserbedarf haben, wie das Rosenstämmchen. Der Standort (sonnig) und auch die Blütenfarben sollten dabei stimmig sein.
Rosenstämmchen, rosa
Silberregen (Dichondra ´Silver Falls´), hängend
Zauberschnee `Diamond Frost´
Petunie
Bepflanzungsidee 2: Pimp up Geranie (sonnig)
Die Geranie ist der Klassiker unter den Beet-und Balkonblumen. Bereits meine Großmütter hatten sie jedes Jahr auf ihren Balkon gepflanzt. Viele finden sie langweilig und wollen sie überhaupt nicht in ihren Balkonkästen haben. In Kombination mit anderen auffälligen Sommerblumen wirkt die Geranie nicht mehr langweilig, sondern wird zum Star der gesamten Bepflanzung. Die Bepflanzungsidee „Pimp up Geranie“ hab ich in meinem Praxissemster an der Lehr-und Versuchsanstalt Hannover-Ahlem gepflanzt.
Der Balkonkasten ist ein Meter lang. Bei kleineren Balkonkästen könnt ihr die ein oder andere Sommerblume weg lassen. Wichtig ist, dass alle Sommerblumen genügend Platz zum Wachsen haben.
1 Geranie in Rosa
1 Zinnie in Weiß
1 Zinnie in Pink
1 Schneeflockenblume in Rosa
1 Schneeflockenblume in Weiß
2 Silberregen (Dichondra ´Silver Fall´)
Bepflanzungsidee 3: Maritimes Flair (sonnig)
Sonne und Meer, wer mag es nicht. Das maritime Flair kann man sich mit Gräsern, Schafgarbe und Distel direkt auf den Balkon zaubern. Im letzten Jahr habe ich diese Bepflanzungsidee entdeckt und sofort einen Kübel maritim hergerichtet. Mit den passenden Dekorationen wie zum Beispiel ein Schiff als Pflanzenstecker oder einen Leuchtturm zieht das maritime Flair auf den Balkon ein.
Blauschwingel (Gras)
Schafgarbe in Rot (Staude)
Salbei, blühend (Staude)
Zweiter Maritimer Kübel:
Lavendel , lila blühend
Schafgarbe in Rot/Gelb (Staude)
Carex (Gras), mehrjährig
Bepflanzungsidee 4: Aromatische Note (sonnig)
Frische Kräuter vom eigenen Balkon sind herrlich. Der Duft von Kräutern ist aromatisch und wenn sie dann noch blühen, ziehen sie Bienen sehr gerne an. Besonders toll und duften ist die Kombination aus Kräutern und sommerlichen Duftblumen. Sofort beim Betreten des Balkons weht eine leichte Duftnote einem entgegen.
Zitronengeranie , zarte rosa Blüten
bunter Salbei (Kräuter)
Grillwacholder
Thymian
Vanilleblume , lila Blüten, intensiver Duft
Bepflanzungsidee 5: Ein Mädchentraum (sonnig)
Rosa, so eine typische Mädchenfarbe. Es gibt viele Pflanzenkombination, die ein wahr gewordener Mädchentraum sind. In den Balkonkasten meiner Mama hab ich so einen Mädchentraum gepflanzt. Die Blüte hält den ganzen Sommer und erstrahlt im Sonnenlicht.
Der Balkonkasten hat bei dieser Bepflanzungsidee eine Länge von einem Meter. Wenn ihr einen kleineren Balkonkasten habt, dann könnt ihr die Pflanzenanzahl verringern. Tipp: Es muss nicht alles auf einer gedanklichen Linie pflanzen. Pflanzt doch einfach die Pflanzen ein bisschen versetzt in dem Balkonkasten. Dadurch entsteht noch einmal ein anderer Charakter!
Nelke in Rosa
Zauberschnee ´Diamond Frost´
Stern-Sumpf- Gras
Kapmagarite in Lila
Vanilleblume
Alle meine Bepflanzungsideen sind für einen sonnigen Standort geeignet.
Diese Pflanzen eignen sich für einen schattigen Balkon:
Fuchsie
Edelfleißiges Lieschen
Fleißiges Lieschen
Begonien
Funkien
Farn
Natürlich gibt es noch viele Pflanzenkombinationen, die ihr pflanzen könnt. Alle Bepflanzungsideen könnt ihr nach euren eignen individuellen Geschmack gestalten. Es ist eine Hilfestellung , damit ihr euren Balkon in ein wahres Blütenmeer verwandeln könnt.
Endlich war es soweit, die Winterpause im Waldgarten ist vorbei! Die Freude auf den ersten Besuch des Jahres im Waldgarten war riesig. Ich liebe den Waldgarten sehr. Der erster Besuch des Jahres ist immer aufregend, denn ich weiß nie, welche Stauden und welche Frühjahrsblüher mich überraschen. Schon bei Betreten des Waldgartens weht eine frische Brise Waldluft einem entgegen und man spürt sofort die herrliche Ruhe.
Die Entdeckungstour beginnt sofort! Natürlich liegen viele Äste, Tannennadeln und Tannenzapfen überall rum, typische Waldidylle. Durch einige stürmische Tage sind auch wieder Äste abgebrochen, aber das sind wir schon gewöhnt. Alle Äste werden als Erstes entfernt und fachgerecht entsorgt. Anschließend alles gefegt und gesäubert und dann geht es erst richtig los! So eine Grundreinigung erfolgt grundsätzlich nach jeder Winterpause. Ansonsten herrscht nur Chaos und einen Anfang sieht man nie.
Ein attraktives Highlight ist die abgeschnittene Tanne (sie ist im letzten Jahr durch den Sturm umgestürzt), um den gesamten Stamm wachsen Efeu und es haben sich typische Pilze gebildet. Der Wald holt sich alles wieder und man sieht hier deutlich den Kreislauf des Waldes. Noch ist der Stamm der Tanne gut zu erkennen, aber ich kann mir vorstellen, dass man ihn im nächsten Jahr fast nicht mehr erkennt. Er bietet hervorragend Unterschlupf für Insekten. Daher möchte ich einige Löcher in den Stamm bohren, damit sich Insekten, Wildbienen und andere Kleinlebewesen dort einnisten können. So hat dieses kleine Unglück ein Jahr danach ein Nutzen. Der Platz davor könnte ich mir gut als Wildwiese vorstellen. Es wäre eine schöne und gleichzeitige nützliche Kombination, ohne großen Aufwand zu betreiben. Dabei steht der Gedanke des natürlichen Gärtners an erster Stelle, welchen ich im Allgemeinen im Waldgarten folge.
Alle Stauden, die ich im letzten Waldgartenjahr gepflanzt habe, treiben wieder stark aus. Was mich mit einer Freude erfüllt! Die Tage werden jetzt hoffentlich wärmer und dann wachsen sie kräftig. So das im späten Frühjahr und im Sommer eine bienenfreundliche Staudenpracht erblüht. Daher hab ich gleich bei meinem ersten Besuch alle alten, verwelkten Triebe entfernt, damit die neuen frischen Triebe ordentlich Licht zum Wachsen abbekommen. Das war mir eine Herzens Angelegenheit! Nicht geplante Gartenarbeiten sind ja bekanntlich die Schönsten!
Ich achte bei der Auswahl der Stauden darauf, dass sie bienenfreundlich sind. Das Summen der Bienen im Wald ist herrlich und entspannt einen so toll.
Ich pflanze gerne Stauden in den Waldgarten, weil es einfach gut passt und nicht jedes Waldgartenjahr die Töpfe/ Beete neu pflanzen muss. Das spart Zeit, die ich dann wieder für andere Waldgarten-Projekte nutzen kann. Daher werden die Balkonkästen, welche sich an der Waldhütte befinden in diesem Waldgartenjahr mit Stauden bepflanzt. Sie sehen gerade richtig trostlos aus und das möchte ich zeitnah ändern. Es wird eine Kombination aus einer immergrünen Blattschmuckpflanze , frühlings-sommerblühende Staude und einer spätblühenden Staude werden. So meine Idee!
Die vorhanden Beete sehen nach dem Winter nett aus. Ich war total positiv überrascht. Das Beet vor der Waldhütte bekommt eine neue Schicht groben Rindenmulch, weil es gut passt und somit der Pflegeaufwand geringer wird. Die gesamten Sträucher und Stauden bleiben erhalten. Eine Neupflanzung direkt in den Boden ist leider nicht möglich, da der Boden ziemlich verwurzelt und verfilzt ist. Daher werde ich es mit Kübeln aufhübschen. Im letzten Herbst hab ich damit angefangen und finde diese Lösung sehr hübsch.
Das Beet an der Terrasse nimmt mit jedem Waldgartenjahr an Form und Struktur zu. Die gepflanzten Stauden treiben ordentlich aus. Es wird erblühen mit seinem eignen Charakter. Auf dem gesamten Beet liegt im Moment eine Schicht aus vielen Tannennadeln, aber die wird gründlich entfernt und mit frischer Erde versorgt. Dadurch wirkt alles freundlicher und es lässt sich die ein oder andere Staude ins Beet setzen. Spontan und ohne festen Plan, so mag ich es am Liebsten!
Meine beiden Himbeeren treiben vielversprechend aus. Ich bin gespannt, wie weit sie beim nächsten Waldgarten-Besuch sind. Wenn ihr Wachstum stetig steigt, dann wird es die ein oder andere Himbeere mehr geben, als im vergangen Waldgartenjahr. Ich hoffe es und bleibe optimistisch. Neue Erde und eine gute Portion Dünger wären von Vorteil, um das Wachstum und die Fruchtbildung zu fördern. Das steht garantiert auf meiner Liste!
Zu einem Waldgarten gehören typische Obstarten. Ich möchte gerne zu den Himbeeren noch eine Brombeere und vielleicht eine Heidelbeere setzen. Eine Naschobst-Ecke wäre voll toll. Man geht durch den Waldgarten und kann sich eine Himbeere oder Brombeere in den Mund stecken. So etwas macht besonders Spaß und ich kenne es aus meiner eignen Kindheit.
Ich liebe es meine Runden durch den Waldgarten zu gehen und wenn ich eine Ecke betrachte, dann fällt mir immer eine Idee ein , wie man sie nutzen kann. Im vorderen Bereich des Waldgartens ist eine Ecke, wo Überraschung eine Feige wächst. Dort ist es sonnig und hell, also ein optimaler Standort, um Gemüse zu kultivieren. In Kombination mit der Feige stelle ich mir es richtig schön vor. Ich möchte es als Beet anlegen und in diesem Waldgartenjahr schauen, welche Gemüsearten es denn mögen.
Mein Plan ist Folgender:
Die Feige wird durch fachgerechte Pflegemaßnahmen, ihren alten Glanz zurück bekommen. Denn im nächsten Arbeitsschritt wird alles entfernt, was nicht dort hingehört. Anschließend muss der Boden unbedingt von Unkraut befreit und aufgelockert werden. Nach diesen Arbeitsvorgang kann das Anlegen eines neuen Beetes erfolgen. Alles wird genau abgegrenzt und mit Erde aufgefüllt. Wenn alles geklappt hat und die Qualität der Erde gut ist, dann wird das erste Gemüse gepflanzt. Vielleicht wird es auch eine Kombination aus blühenden Blumen und Gemüse geben. Beide ziehen ein Nutzen aus dem jeweiligen anderen.
Dies ist für dieses Waldgartenjahr mein persönliches Projekt und ich bin voller Tatendrang, dass es klappen wird!
Ansonsten möchte ich viele blühende, naturnahe Highlights setzen. Upcycling gehört natürlich auch dazu!
Ich freue mich auf die Waldgartensaison 2023 mit vielen spannenden und entspannenden Momenten.
Als ich neulich auf den Kalender geschaut habe, wurde mir schnell bewusst, dass ich jetzt seit 4 Jahren auf der Terrasse gärtnere. Die Zeit ist vergangen, wie im Flug und meine Ideen werden zum Glück nicht weniger. Seit März 2019 bin ich nun Terrassengärtnerin und es erfüllt mich mit Freude. In den vier Jahren sind einige Veränderungen von mir vorgenommen wurden, denn mein Ziel ist und bleibt es, dass es meinem persönlichen Geschmack entspricht. Im Fokus steht natürlich, dass alles kindgerecht ist. Mein Sohn soll sich austoben können und auf Entdeckungsreise dabei gehen. Daher werden garantiert keine giftigen Pflanzen auf unserer Terrasse gepflanzt!
Die Grundstruktur der Vorbesitzerin war sehr gut erhalten, so dass ich sofort nach dem Umzug in den Frühling starten könnte. Mir hat das Konzept, welches sofort erkennbar war, aufgenommen. Pflegeleicht und lädt zum Verweilen ein!
April 2019, erste Frühjahrsblüher haben einen Platz auf der Terrasse gefunden.
Die Tonkonstruktion!
Besonders begeistert bin ich bis heute, an der Tonkonstruktion aus drei Kästen und zwei Erhöhungen, wo Kübel noch einen Platz zusätzlich haben. Sie passt optisch total gut zu dem gepflasterten Bereich der Terrasse. Rustikal und gleichzeitig modern. Zu Beginn hab ich meine Erdbeeren vom alten Balkon in die Kästen gepflanzt, aber richtig glücklich war ich mit dieser Entscheidung nie. Es war trostlos! Also ging die Veränderung los!
Damit alles eine Einheit ergibt, haben wir den Sichtschutz zu einem Vertikalen Garten umfunktioniert und so wirkt alles fröhlicher. Jetzt waren die Kästen an der Reihe. Die Erdbeeren wurden von mir umgepflanzt und ab sofort werden in diese Kästen Stauden oder einjährige, jahreszeitliche Pflanzen eingepflanzt. Diese Mischung aus langlebigen und einjährigen Pflanzen gibt den ganzen einen eignen Charakter. Auf der kleinen Erhöhung steht mittlerweile eine bepflanzte Zinkschale und auf der flacheren Erhöhung stehen immer wechselnde Kübel. Das wird sich in diesem Jahr auch endlich ändern. An dem Sichtschutz hängt außerdem eine Halbschale, die ich von der Vorbesitzerin übernommen habe. Sie passt optisch gut dazu und sie wird liebevoll von mir gepflegt und bepflanzt.
Das Wasserspiel unter der Lavendelheide!
Das kleine Wasserspiel unter der Lavendelheide sah sehr schön aus und durch das Plätschern des Wassers wurde eine beruhigende Wirkung erzeugt. Ich fand es sehr schön und bereitete mir Freude. So ein Wasserspiel fand ich schon immer toll und daher ging so ein kleiner Wunsch in Erfüllung.
Leider ging irgendwann die Pumpe und der dazugehörige Schlauch kaputt. Daher beschlossen wir ein neues Wasserspiel zu installieren. Aus dem sprudelnden Stein ist ein Fass mit Lichtinstallation geworden.
Die gesamte Grundsanierung war ziemlich aufwendig. Irgendwie haben wir es unterschätzt. Es waren viele Steine verteilt und das Loch für die Pumpe musste mit einer großen Menge Erde verschlossen werden. Durch diesen ganzen Aufwand ist neben dem neuen Wasserspiel auch ein weiteres Stück Beet entstanden. Für mich als Gärtnerin natürlich besonders toll. So eine richtige Beetstruktur ist bis jetzt noch nicht entstanden, aber das möchte ich so bald wie möglich ändern.
Gesamt gesehen bin ich total glücklich mit dem Fass als Wasserspiel und dem neu gewonnen Beetabschnitt. Auf wenig Raum ist ein kleines Paradies entstanden, welches mit den weiteren Gartenjahren attraktiver wird.
Der Efeu!
Als Abgrenzung zum Nachbargrundstück wuchs eine attraktive Efeu-Hecke und die war so dicht, dass man nicht rüber schauen könnte, sowie von uns als von den Nachbarn. So einen Efeu hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesehen. Ich habe ihn grob geschnitten und musste dabei in irgendeine Art vorsichtig sein, um nicht Triebe zu erwischen, die eine Lücke verursachen. Das war relativ schwierig, aber ich war mit meiner eignen Vorgehensweise immer sehr zufrieden.
Manchmal passieren dann Dinge , die nicht unbedingt von Vorteil sind. Die Efeu-Hecke wurde von der Nachbarseite dann radikal geschnitten (da möchte ich nicht näher drauf eingehen), so das der Efeu langsam verwelkt ist. Das hat mich traurig gemacht! Nichts desto trotz musste eine schnelle, neue Lösung für einen Sichtschutz her. Gesagt, Getan! Ein Sichtschutz in Weideoptik wurde an den Zaun von unserer Seite angebracht, welcher rustikal und gleichzeitig zu dem Charakter der Terrasse passt. Solche optischen Zusammenhänge gefallen mir sehr und das war in diesem Zusammenhang mir wichtig.
Bevor der neue Sichtschutz in Weideoptik angebracht werden konnte, wurde der restliche Efeu entfernt. Das war ein hartes Stück Arbeit, aber was getan werden muss, dass muss erledigt werden. Nachdem der Schichtschutz aus Weideoptik seinen Platz bekommen hat, ging es an die Pflanzenoptik. Direkt die Pflanzen in den Boden setzten, dass ging leider nicht. Denn vor dem Zaun wurde eine Art Steinmauer gesetzt und die verhindert das die Pflanzen direkt in den Boden gepflanzt werden können. Das war nicht schön und hier gab es nur eine Lösung. Kübel!!
Also haben wir uns für schmale Kübel angeschafft und die hab ich bepflanzt. In dem vorderen Kübel wächst eine Bodendeckerrose, der mittlerer Kübel beheimatet ein Gras und im hintere Kübel hat eine Astillbe ihr Reich. Es ist eine bunte Mischung entstanden, da die jeweiligen Standorte unterschiedlich sind. Die Kübel selber sind einheitlich und das war mir vom ersten Moment als die Lösung feststand wichtig. Für den Moment war es eine guter Lösungsansatz!
Mittlerweile fehlt mir das gewisse etwas. Ich bin nicht hundertprozentig zufrieden mit dem pflanzlichen Sichtschutz. Da werde ich mir demnächst noch mal ein paar Gedanken zu machen.
So sah es nach allen ausgeführten Arbeiten aus. Juli 2021
Beete entstehen!
So richtige Beete waren nicht vorhanden, dass wollte ich auf jeden Fall ändern. Die Grundvoraussetzungen waren vorhanden und diese wollte ich nutzen. Ich war überrascht, dass es nicht nur eine Terrasse ist, sondern eher einen kleinen Garten entspricht. Das erste Minibeet entstand gleich im ersten Jahr. Es war einfach zu gestalten, da hier die Grundstruktur vorhanden war. Das überwucherte Gras habe ich komplett entfernt und zum Vorschein kam ein Stück Beet, so zusagen. Alles wurde entfernt und anschließend mit Erde aufgefüllt. Die ersten Stauden und einjährige Pflanzen fanden einen Platz. Das Minibeet hat ganz viel Potential und ich werde es garantiert herausholen.
Ein weiteres Minibeet entsteht im hinteren Teil des kleinen Terrassen-Garten. Den Grundstein hab ich im letzten Jahr dafür gelegt. Mit einer Steinumrandung fing die Gestaltung an. Aber mit den Pflanzen, die ich ein wenig ohne Gedanken gepflanzt habe, bin ich bis heute unzufrieden. Das wird sich ändern und darauf freue ich mich!
Das dritte Minibeet ist das Größte und wirkt immer ein bisschen wild, aber das möchte ich auch so haben. Denn es umschließt, wie bereits erwähnt, das Fass und somit muss es in die Gestaltung einbezogen werden. Daher passt wild ganz gut. Damit es noch wilder, strukturierter kommt sicher noch die ein oder andere Staude/Gras dazu.
Nach 4 Jahren ist einiges entstanden und es ist mein kleines Paradies. Mit jedem weiteren Jahr entwickelt sich die Terrasse weiter und das komplette Potential ist noch nicht ausgeschöpft.
Seit gespannt, es wird weitere interessante Beiträge geben. Eure Sandra
Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert.
Die neue Gartensaison steht in den Startlöchern und man kann es kaum erwarten, bis das große Gartenprojekt starten kann. Was versteht man unter großen Gartenprojekten? Das ist zum Beispiel, die Planung eines Zaunes oder eine neue Hecke muss gepflanzte werden und noch einige mehr. Aber wie kann geplant, was muss beachtet und welche Kosten müssen beachtet werden? Eine Menge Fragen kommen da auf einen zu. Damit ihr einen Überblick, bei euer Gartenplanung bekommt, möchte ich euch den neuen großen Gartenplaner vorstellen. Hier werden viele euer Fragen beantwortet. Von der Planung über welche Bedingungen sind nötig bis hin zu der ausführlichen Kalkulation.
Aufbau des Ratgebers:
Die Buchgröße ist ideal für diesen Ratgeber. Das Buchcover spiegelt den Buchtitel wieder und mit der Schaufel wird symbolisiert, dass jedes Gartenprojekt eigenverantwortlich umgesetzt werden kann.
Der Buchrückentext gibt einen Ausblick, welche Inhalte in dem Buch thematisiert werden. So bekommt der Leser einen kurzen und knappen Überblick über die Bausteine, die näher betrachtet werden. Er ist schlicht gehalten, so das der Buchrückentext im Fokus steht und nicht irgendwelche Illustrationen. Die Aufmerksamkeit bekommen somit die Thematiken.
Das Inhaltsverzeichnis ist über mehrere Seiten aufgebaut, auf denen jeweils ein Thema des Bausteins steht und darunter die einzelnen Thematiken zum Baustein. Das zeigt eine gute Struktur des gesamten Buches! Dadurch kann der Leser schnell und einfach seinen Baustein finden, welches sein Gartenprojekt entspricht. Kleine Illustrationen untermalen das Thema des Bausteins.
So sieht ein Inhaltsverzeichnis für den entsprechenden Baustein aus. Alles übersichtlich und strukturiert.
Durch ein doppelseitiges Kapiteldeckblatt wird erkenntlich gemacht, dass ein neuer Baustein anfängt. Die Gestaltung ist mit einem hochqualitativen Bild gut gelungen, sowie erste Informationen werden aufgelistet. Daran erkennt man sehr gut, dass es sich um ein strukturiertes Buch handelt.
Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!
Bereits die ersten Informationen zu den vorliegenden Bausteinen wird dem Leser verständlich vermittelt. So das die Inhalte deutlich werden und es auch nachvollziehbar sein kann. Einzelne Themenkomplexe werden innerhalb des thematisierten Baustein durch ein doppelseitiges Deckblatt strukturiert getrennt. So ist jedes Thema des Bausteins voneinander getrennt und es wirkt somit strukturiert und nicht durcheinander.
An entsprechenden Textstellen bekommt der Leser nützliche Tipps die hilfreich bei der eignen Gartenplanung sein können. Das macht einen Ratgeber aus und das möchte der Leser auch haben. Viele dieser Tipps haben die Autoren selber ausprobiert und können sie aus praktischer Sicht weitergeben. Trotz aller Ermutigungen selber ein Gartenprojekt durchzuführen, wird von den Autoren an den passenden Textpassagen, darauf hingewiesen, sich einen Fachmann zu suchen. Der Rat eines Fachmann kann nützlich sein und sollte unbedingt in einem Ratgeber vermerkt sein.
Zum Abschluss des Themas wird die Kalkulation vorgestellt. Sie dient dazu, dass man abschätzen kann, welche Kosten innerhalb eines Gartenprojektes entstehen können. Dadurch hat man eine Richtlinie und kann verschiedene Anbieter vergleichen. durch die Auflistungen in Tabellenform wird eine einfache und übersichtliche Struktur geschaffen, die für den Leser nachvollziehbar ist.
Bevor es in die Details des Bausteins geht, werden die Grundlagen einen näher betrachtet. Sie sind ausführlich beschrieben und das verständlich für den Leser. Es werden innerhalb der Texte keine komplexe Fachbegriffe benutzt. Mit passenden Bildmaterial werden die Texte qualitativ unterstützt und so nochmal zusätzlich verständlich rüber gebracht. Sehr gelungen, die Mischung aus Text und Bild.
Alle Entwurfspläne der Bausteine sind so aufgebaut, dass alle wichtigen Details aufgezeichnet sind. Sie dienen als gute Grundlage für den eignen Entwurfsplan. Es wird aufgezeichnet, welche Informationen so ein Entwurfsplan enthalten muss. Das Zusammenspiel zwischen den vorliegenden Text und des Entwurfsplan ist komplett gelungen. Alle beiden Teile wurden so konzipiert, dass der Leser es versteht.
In allen Bausteinen befinden sich übersichtliche Tabellen, die immer im Zusammenhang mit dem vorliegenden Text stehen. Durch ihre Übersichtlichkeit sind sie eine gelungene Hilfestellungen und sie unterstützen den Text hervorragend. Manche Details kommen verständlicher rüber, wenn sie in eine Tabelle übertragen werden. Das hat in diesem Ratgeber gut gelungen.
Der abschließende Serviceteil ist zutreffend gestaltet. Er gehört zu jedem guten Fachbuch und fasst alles auf einen Blick zusammen.
Mein Fazit zum Buch:
Ein sehr ausführlicher Gartenratgeber, der hilfreich genutzt werden kann, bei seinem eignen Gartenprojekten. Durch die Übersichtlichkeit findet man schnell sein Thema und brauch nicht das ganze Buch durch suchen. Alles in allem ein guter Gartenratgeber und die Bausteine werden gut vermittelt.