Meine Gemüse-Ecke im Frühjahr!

Meine Gemüse-Ecke auf der Terrasse ist in diesem Gartenjahr mein ganz persönliches Projekt. Eigenes Gemüse direkt vor der Tür ernten und zu verarbeiten macht besonders Spaß (https://sandrasgartenwelt.blog/2020/05/23/gemuese-von-der-eigenen-terrasse/). Am liebsten würde ich noch den ein oder anderen Kübel /Kasten mit Gemüse pflanzen, leider fehlt mir dazu ein wenig Platz. Aber was nicht ist, dass kann ja noch werden.  Ein spannendes Gemüse-Jahr wartet auf mich und darauf freue ich mich sehr. Seit ich auf einer Terrasse gärtnere, beschäftige mich intensiv mit dem Gemüse-Anbau auf kleinen Raum!

Der Start des Projekts“Gemüse-Ecke“ fängt jetzt im Frühjahr an!  Es wird garantiert spannend und abwechslungsreich. Begleitet mich durch mein Gemüse-Projekt hier in meiner Gartenwelt oder auf den Social Media Kanäle.

Darf ich vorstellen, meine Gemüse-Ecke!

In einem Balkonkasten mit Fuß wächst bereits seit Herbst Knoblauch und durchgehend Feldsalat und Rucola, den ich im letzten Jahr gepflanzt habe. Feldsalat und Rucola kommen regelmäßig in meine Salate.

Aber nur Salat ist ja langweilig. Daher werde ich viel ausprobieren! In dem Balkonkasten mit Fuß hab ich im April Rote Zwiebeln gesteckt und Mangold ausgesät. Nach dem Feldsalat ist wieder ein kleiner Platz frei für eine neue Gemüsesorte. Welche es sein wird, überlege ich gerade. Vielleicht vorgezogene Möhren oder eine Paprika. Mal schauen!

Seit dieser Gemüsesaison gibt es zwei weitere große Kübel, die sich hervorragend für den Anbau von Gemüse eignen. In dem einen großen Kübel hab ich Kohlrabi weiß und rot gepflanzt. Er wächst sehr gut und hoffentlich gibt es leckeren Kohlrabi! Der zweite neue große Kübel ist aus einer spontanen Idee entstanden. Dort wächst Roter Pflücksalat und eine Stangenbohne. Über diese spontane Entscheidung bin ich sehr glücklich und bin aufgeregt, welche Erntemenge ich bekomme.

Spinat und zwei Kohlrabi-Pflanzen, sowie die ausgesäten Zuckererbsen befinden sich in zwei Tontöpfe. Da der Spinat fast Ernte reif ist, wird in diesen Tontopf zeitnah eine Snackgurke einziehen. Zum Naschen für mein Sohn bestens geeignet. TIPP: Für den Balkon oder einer Terrasse ist es besser eine Snackgurke zu pflanzen. Sie wird nicht so groß als Pflanze, wie die klassische Salatgurke!

Die Kübel von meinem Sohn sind kindgerecht gepflanzt/ausgesät. Im kleinen Kübel wächst munter der Feldsalat, den mein Sohn selber ausgesät hat. Der große Kinderkübel erfreut ihn mit Radieschen, natürlich selbst ausgesät und von Mama bekam er noch Knoblauch. Welches Gemüse nach den Radieschen kommt, entscheidet er selber. Seine Wunschtomate kommt in den kleinen Kübel. Es ist spannend zu sehen, mit welcher Freude er seine Kübel bepflanzt! (https://sandrasgartenwelt.blog/2021/05/21/ein-gemuesekuebel-fuer-kinder/)

So sieht meine Gemüse-Ecke im Frühjahr aus und ich freue mich jetzt bereits auf den Sommer! Eure Sandra

Kletterpflanzen wollen hoch hinaus!

Ich finde Kletterpflanzen total faszinierend. Es ist spannend zu sehen, wie sie sich ihren Weg an der Fassade oder an einen entsprechenden Gestell machen. Die Kletterpflanzen gibt es mit Blüten zum Beispiel Clematis oder als grüne Blattschmuckpflanze zum Beispiel Efeu (siehe Beitrag „Efeu, ein Kletterkünstler“). Die Auswahl ist sehr groß und für jeden Geschmack ist garantiert was dabei.

Unsere Clematis in voller Blüte. Der Sichtschutz ist komplett mit ihr bewachsen.

Kletterpflanzen sind schön und geben dem Garten eine gewisse Raumteilung oberste dienen als Sichtschutz. Sie können auch sehr gut als Fassadenbegrünung eingesetzt werden. Ich ziehe gerade Wilden Wein an dem Eingang der Waldhütte hoch. TIPP: Nutzt bitte bei einer Fassadenbegrünung ein Rankhilfe! Die Ranken der Kletterpflanzen machen ansonsten die Fassade kaputt! Pflanzenabhängig.

Egal, welche Funktion eure Kletterpflanzen erfüllen sollen. Alleine ihr Aussehen und ihre Wuchskraft ist atemberaubend. Jedes Mal, wenn ich mir meine Kletterpflanzen anschaue, merke ich, wie kräftig sie wieder gewachsen ist.

Meine Lieblingskletterpflanzen möchte ich euch kurz vorstellen:

Die Kletterhortensie!

Die Kletterhortensie blüht im Frühjahr und Sommer. Sie hat weiße, tellerförmige Blüten. Ihre Wuchskraft ist enorm und daher sehr zu empfehlen, als Sichtschutz! Mindestens einmal im Jahr ist ein Rückschnitt durchzuführen.

Die Clematis, Omas zweiter Liebling!

Bereits bei Oma und Opa blühte die Clematis. Die Clematis blüht im Frühjahr und Sommer. Ihre langen Triebe wickeln sich sehr kräftig, um die Rankhilfe. Vertrocknete Triebe sollten rausgeschnitten werden. So könnt ihr die Clematis immer wieder verjüngern.

Die Kletterrose, ein Allrounder!

Ich liebe Kletterrosen. Ihre Wuchskraft und ihre Blüte sind einfach nur atemberaubend. Im Frühjahr benötigt sie einen Rückschnitt, ansonsten kann man sie gut wild wachsen lassen.

Wild, wilder Wein!

Der Wilde Wein wächst wie er mag und das liebe ich an ihm. Im Kübel oder Balkonkasten lässt er sich gut kultivieren. Anspruchslos. Im Herbst erfreut er uns mit seinen roten Blättern, je nach Sorte. Mein absoluter Liebling unter den Kletterpflanzen.

Natürlich gibt es noch viel mehr Kletterpflanzen. So das für alle die Richtige dabei ist. Ich hoffe, der kleine Überblick gibt euch eine gute Vorstellung, warum es sich lohnt Kletterpflanzen zu pflanzen. Eure Sandra

Buntnessel und ich, eine Traumbeziehung!

Der Titel ist sehr gezielt gewählt. Denn ich und die Buntnessel mögen uns sehr gerne. Eine Sommerbepflanzung ohne die Buntnessel wird es bei mir nicht mehr geben.

In vielen Sommerkombinationen gehört sie einfach als Blattschmuckpflanze dazu. Durch ihre unterschiedlichen  Blattfarben (ist sortenabhänig, welche Farbe das Blatt hat) kann man sie gut in die Sommerbepflanzung einbauen. Die Harmonie der einzelnen Pflanzen sollte aber dabei gut abgestimmt sein. Man möchte ja nicht, dass die Buntnessel die anderen Pflanzen in den Hintergrund schiebt.

Besonders die zweifarbigen Blätter der Buntnessel haben es mir angetan.

Ich habe in einer Ampel eine Fuchsie mit rot, lila Blüten zusammen mit einer Art Silberregen und einer Buntnessel mit grünen, lila Blätter gepflanzt. Dadurch spiegelt sich das Lila der Fuchsie in der Buntnessel wieder. Es wirkt alles aufeinander abgestimmt. Keiner der Pflanzen wird verdrängt, sondern sie spielen miteinander und das ist sehr wichtig, wenn die Buntnessel als Blattschmuckpflanze eingesetzt wird.

Welche Ansprüche benötigt die Buntnessel?

Die Buntnessel braucht einen halbschattigen Standort und mag keine Staunässe. Eine ausgelichene Wasserzufuhr wird angestrebt. Das Substrat sollte locker und durchlässig sein. Am besten verwendet man eine gute Blumenerde, die alle Ansprüche erfüllt und ein gutes Nährstoffangebot liefert. Einmal die Woche verträgt die Buntnessel eine Düngerabe.

Wenn die Buntnessel zu sehr in die Höhe wächst, waas ssie sehr gerne tut. Dann kann man die obere Spitze mit einer scharfen Schere zum nächsten Augenpaar entfernen. Das Schnittgut könnt ihr in ein Glas mit Wasser stellen und bewurzeln lassen. So sorgt ihr für eine neue Buntnessel.

Leider ist sie nicht winterhart. Das bedeutet, bei Frost wird sie euch kaputt gehen. Deswegen rate ich euch, sie als Steckling in der Wohnung für das nächste Gartenjahr zu kultivieren.

Ich liebe diese einzigartige Blattschmuckpflanze und kann nur empfehlen sie in eure Bepflanzungen im Sommer mit zu integieren. Eure Sandra

Ein Gemüsekübel für Kinder!

Gärtnern mit Kindern macht mir besonders Spaß. Die Kinder sollen sehen, wie Blumen, Gemüse und Obst im Garten/Balkon oder Terrasse angepflanzt, wachsen und geerntet werden (hoffentlich besteht die Möglichkeit, ansonsten können Gemeinschaftsgärten in euer Stadt eine Alternative bilden). Besonders der Anbau und das Ernten von Gemüse finde ich sehr wichtig. Mein Sohn ist immer mit einer Freude dabei, seinen eigenen Kübel zu versorgen. Ein schöner Anblick!

Der Gemüsekübel meines Sohnes kurz nach dem Pflanzen.

In diesem Beitrag möchte ich euch gerne, die ein oder andere Anregung oder Idee vermitteln, wie so ein Gemüsekübel aussehen könnte. Genauso,welche Gemüsearten sich besonders gut eignen für den Anbau mit Kindern.

Grundsätzlich muss der Kübel überhaupt nicht groß sein. Es genügt eine minimale Größe von ca.25cm. Wichtig ist, dass er im Boden ein Loch hat, damit das Wasser abfließen kann.

Als Substrat sollten ihr ein gutes Substrat verwenden (bevorzugt Tomaten-und Gemüseerde). Das Befüllen der Erde können die Kinder übernehmen. Mit Erde spielen macht immer Spaß!

Nachdem die Erde in den Kübel gefüllt wurde, kann das Pflanzen beginnen. Für das Bepflanzen eures Gemüsekübels solltet ihr vorgezogene Jungpflanzen aus dem Gartencenter verwenden. So sehen die Kinder gleich, wie das Gemüse aussieht und wie schnell, das Gemüse wächst.

Eine Alternative zu Jungpflanzen ist, dass das Gemüse selber vorgezogenen wurde oder man es direkt in den Kübel sät. Dadurch sehen die Kinder, natürlich gleich, wie eine Pflanze vom Saatkorn zur Pflanze gedeiht. Welche Methode ihr nimmt, entscheidet ihr zusammen mit den Kindern am besten.

Eine Kombination aus beiden ist sicher eine gute Alternative.

Welche Gemüsearten sind besonders gut geeignet?

  • Bohnen
  • Salat
  • Tomaten
  • Mangold
  • Spinat
Balkon Tomaten lassen sich gut im Kübel kultivieren. Ein Highlight für Kinder.

Diese Sorten kultivieren ich und mein Sohn auf der Terrasse an. Natürlich gibt es garantiert noch mehr für den Anbau von Kindern.

Beim Pflanzen des Gemüses helfen die Eltern ausgiebig mit. Es soll ja der ganzen Familie Spaß machen. Nach dem Pflanzen können die Kinder Gießen. Das macht sicher Spaß! Mein Sohn freut sich immer aufs Gießen seines Gemüsekübels.

Macht daraus ein Familienprojekt. Zusammen Pflanzen und Ernten macht Spaß und fördert das Interesse des Kindes am Gärtnern. Eure Sandra