Tomatenvielfalt!

Tomaten gibt es zwar das ganze Jahr, aber besonders toll sind sie aus dem eigenen Garten. Es gibt unzählige Sorten von Tomaten, die im Garten optimale Bedingungen vorfinden. Ich habe euch bereits ein tolles Buch mit dem Titel „Tomatenliebe“ vorgestellt und passend dazu, möchte ich euch gerne über meine Tomatenvielfalt berichten. Das Interesse an den unterschiedlichen Tomatensorten entwickelte sich in den letzten drei Jahren. Zwar habe ich nicht viel Platz, so viele Tomatensorten anzubauen, aber ich versuche jedes Jahr eine neue Sorte für mich zu entdecken.

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Bei Zierpflanzen war mir von Anfang an klar, dass es unzählige Sorten gibt, aber bei Tomaten ist mir das nicht wirklich aufgefallen. Das wird sich aber jetzt ändern! Durch das Buch „, Tomatenliebe“ und durch die Entdeckung der Sorte ‚Roter Heinz‘ entdeckte ich die vielen verschiedenen Tomaten. Hinzu kam, dass ich an einen Saatgutaustausch über Instagram mit anderen Hobbygärtnern teilnahm und von einigen Tomatensaatgut zu geschickt bekam. Ich war total begeistert und bin es immer noch. Hoffentlich kann ich von den Tomaten das Saatgut optimal ernten, damit ich im nächsten Jahr wieder die Tomatensorten anbauen kann.

Natürlich möchte ich euch gerne die Sorten präsentieren, die meine Begeisterung für Tomaten geweckt hat. Es wird kein klassisches Sortenportrait, sondern meine Eindrücke über die Sorte, die ich bisher auf der Terrasse und im Garten kultiviert habe.

‚Roter Heinz‘:

Über den ‚Roten Heinz‘ habe ich bereits in dem Beitrag „Altes Gemüse neu entdeckt“ geschrieben. Aber mit dieser Sorte begann das Interesse an Tomatensorten. Die Pflanze wächst gut und bildet sehr viele Fruchtansätze. Das ganze Tomatengewächshaus wurde komplett von den Pflanzen eingenommen. Die Größe der Früchte war anständig und ihre Form war sehr rund. Leider war der Geschmack etwas mehlig. Daher haben wir sie nicht weiter angebaut. Das ist schade, weil es eine alte Sorte aus meiner Heimat Hannover ist.

Der ‚Rote Heinz‘ als Jungpflanze!

‚Wilde Tomate‚:

Das Saatgut der ‚Wilde Tomate‘ kam durch den oben bereits erwähnten Saatgutaustausch in meinem Besitz. Alleine der Sortennamen machte mich neugierig. Im Februar letzten Jahres habe ich sie ausgesät und war gespannt, wie sich die Pflanze entwickelt. Es dauerte ziemlich lange, bis die erste Pflanze sich blicken ließ. Aber enttäuscht wurde ich nicht. Im Tomatengewächshaus nahm das Wachstum stetig zu und es entstand ein Tomatenurwald (siehe auch Blog-Beitrag: „Wildes Tomatengewächshaus“). Auch der Fruchtansatz wuchs stetig an und wir hatten bis Mitte Oktober Tomaten ohne Ende. Die Früchte sind klein und ähneln ein bisschen an eine Cocktailtomate. In den Farben rot und gelb. Der Geschmack klassisch nach Tomate. Super für Salate geeignet. Die Sorte muss wieder angebaut werden. Gesagt, getan! Sie hat sich überraschender Weise irgendwie selber ausgesät und wächst in diesem Jahr Wild im Garten.

‚Mexikanische Honigtomate‘:

Auch diese Tomatensorte ist durch den genannten Saatgutaustausch zu mir gelangt. Ich habe noch nie etwas von dieser Sorte gehört. Daher war ich super gespannt auf ihre Kultivierung, den Früchten und besonders auf ihren Geschmack. Die Entwicklung der Pflanzen ist optimal gelaufen. Der Fruchtansatz mega gut, denn immer noch findet man die ein oder andere Blüte. Die Früchte sind mittelgroß und zeigen ein kräftigen Rotton. Auf den Geschmack war ich besonders neugierig. Der Geschmack ist etwas süßlich in Kombination mit dem klassischen Tomatengeschmack. Ich finde sie sehr lecker!

‚Buschtomate‘:

Das Besondere an der ‚Buschtomate‘ ist, dass man die Seitentriebe nicht entfernen muss. So spart man sich Zeit und Arbeit. Diese Sorte wächst im Kübel auf der Terrasse und eignet sich dafür hervorragend. Da ich sie vorab auch nicht kannte, war es ein sehr schönes Experiment. Für die Kultivierung habe ich gute Tomatenerde verwendet und einmal die Woche mit speziellen Dünger gedüngt. Das Wachstum ist immer noch sehr gleichmäßig und ein paar Fruchtansätze entdecke ich auch noch. Die Früchte sind mittelgroß und der Geschmack einfach lecker. Für Tomaten-Mozzarella Muffins super geeignet. Im nächsten Jahr werde ich sie hoffentlich wieder kultivieren.

Meine Entdeckungsreise durch die Tomatenvielfalt ist noch nicht beendet. Ich bin gespannt, welche Sorten von mir entdecken werden.

Eure Sandra

Kochen und Genießen!

Die Terrasse ist einfach mega toll, wie ihr bereits jeden Monat im Terrassen-Tagebuch nachlesen könnt. Den Spätsommer abends auf der Terrasse zu erleben, kann man eigendlich nicht in Worte fassen. Trotzdem möchte ich euch in diesem Beitrag gerne das Gefühl des Spätsommers auf der Terrasse irgendwie vermitteln.

Die Blumen-Ecke in voller Blüten-Pracht!

Jede freie Minute, wenn das Wetter sommerlich ist/ war, verbrachte ich auf der Terrasse oder habe in dem angrenzenden Beet meine Gartenarbeit ausgeführt. Aber alleine der Anblick über das gesamte Areal macht mich glücklich. Tagsüber erhellt die Sonne ab frühen Nachmittag (sehr warm) alles und am Abend, wenn die Sonne langsam unter geht, dann liegt die Romantik förmlich in der Luft. Diese herrlichen Gegensätze erleben wir in Mitte der Stadt. Kann man eigendlich nicht glauben, dass so eine ruhige Oase sich in der Stadt befindet. Während ich diesen Beitrag verfasse, sitze ich natürlich auf der Terrasse und genieße meinen Kaffee, die angenehme Ruhe und beobachte meinen Sohn bei seinen Aktivitäten. Das Genießen steht in Moment an erster Stelle, man hat ja immer so viele Termine. Daher ist die Terrasse meine persönliche Wohlfühloase, um den Stress ab zubauen.

Besonders das Genießen in den Abendstunden finde ich am Schönsten! Neben der Ruhe ist es auch die gemeinsame Zeit mit meiner kleinen Familie, die das Genießen in den Abendstunden so besonders machen. Wenn es dunkel wird, gehen die unterschiedlichen Solarlampen an und erstrahlen die Kübel oder das angrenzende Beet. Dadurch erstrahlt alles nochmal in einem anderen Licht. Einige Ecken benötigen die ein oder andere Lichtquelle. Leider habe ich für diese Ecken noch keine passenden Lampen gefunden. Aber wer sucht der wird irgendwann auch fündig. Außerdem kann man mit Kerzenlicht oder Lichterketten auch einiges bewirken. Mit den Lichtern entsteht eine ganz andere Atmosphäre und man hat das Gefühl, als wenn man im Urlaub ist. Ein schönes Gefühl den Tag zu beenden. Ich hoffe, dass ich mit den nachfolgenden Bildern euch meine Terrassen- Romantik vermitteln kann. Es ist nicht immer leicht, die vielen Eindrücke in Bilder einzufangen, aber ich hoffe, dass es mir gut gelingt.

Die Sonnenliege im Schein der Solarlampen!

Die Strandpromadenlampe versprüht das Gefühl von Urlaub.

Cocktail trinken auf der Terrasse, pure Entspannung!

Aber nicht nur das Genießen steht auf dem Plan, auch das Kochen auf der Terrasse. Bis jetzt haben wir bei fast jeder Gelegenheit gegrillt, aber nur grillen mit dem Elektrogrill finde ich irgendwie auch langweilig. Also habe ich mir überlegt, wie man den Grill noch anderes einsetzen kann. Nach etwas Bedenkzeit kam die erste Idee. Warum nicht ein Pfannengericht auf dem Grill zubereiten. Wichtig dabei war mir, dass die Pfanne hitzebeständig sein musste. Der Grill kann eine Temperatur von bis 300°C erreichen. Nachdem ich alles abgeklärt hatte mit meinem Freund, ging es los. Als Erstes wurde der Grill vorgeheizt und in der Küche habe ich Mett und Reis vorbereitet. Das Gemüse, natürlich mit der ersten, geernteten Tomate wurde auf der Terrasse verarbeitet und direkt in die Pfanne gegeben. Effektives Kochen ohne großen Aufwand! Der Deckel des Grills wurde nach jedem zu tun von dem Gemüse wieder verschlossen, so konnte die Wärme nicht groß entweichen.

Das Gemüse wartet auf seine Verarbeitung!

Die erste geerntete Tomate.

Lecker ! Der Grill als Kochplatte.

Mir hat es großen Spaß gemacht auf der Terrasse zu kochen und war für mich dieses Jahr ein absolutes Gartenhighlight. Ich werde sicher das ein oder andere Mal noch draußen kochen. Eine kleine Outdoor-Küche (ist ja gerade voll im Trend) auf der Terrasse. Optimal ist die Ausführung noch nicht, aber die ein oder andere Idee für eine kleine Outdoor-Küche auf der Terrasse habe ich schon im Kopf.

Gesamt gesehen, eignet sich die Terrasse für das Genießen (inklusive der Gartenarbeit) und sogar für das Kochen an der frischen Luft!

Eure Sandra

Phlox trägt die Sonne in den Garten!

Schon als kleines Kind erzählte mir meine Oma, wie toll der Phlox im Sommer in unseren Beeten wächst und blüht. Immer wenn ich den Phlox mir anschaue, dann strahlt die Sonne im Garten. Deswegen habe ich mir diesen Titel für den Beitrag über den Phlox überlegt. Der Phlox kommt zum Blühen und schon ist die Sonne nicht weit entfernt.

Seit Generationen ist der Phlox ein fester Bestandteil in unseren Gärten. Dadurch gibt es immer wieder neue Züchtungen und diese sorgen dafür, dass der Kreis der Flammenblumen-Fans sich erweitern. Flammenblume ist die deutsche Bezeichnung für den Phlox. Ich finde seine Blüte hat eine gewisse Art einer Flamme. Sie besitzt opulente Blütendolden die sich auf meist 80 bis 100cm hohen Stängeln befinden. Natürlich gibt es auch kleine Arten vom Phlox. Zum Beispiel der Teppichphlox, welcher seine Blüten im zeitigen Frühjahr präsentiert. Die Blüten vereinen auf annehmlicher Weise Anmut und Lebensfreude miteinander. Je mehr Sonne sie bekommt, umso üppiger fallen die Blüten aus. Daher ist ein heller, luftiger und sonniger Standort besonders vom Vorteil.

Die Blüten erstrahlen in Weiß oder glühen in Orangerot, aber vorwiegend in Rosa und Blauviolett. Besonders auffällig ist der Phlox, wenn er eine mehrfarbige Sorte ist. Bei uns im Garten erblüht der Phlox in Weiß und Lila. Dadurch besteht die Möglichkeit diese schöne Pflanze mit anderen farbenfrohen Pflanzen zu kombinieren. Gerne würde ich den ein oder anderen Phlox noch in den Garten oder im Kübel auf der Terrasse pflanzen. Nicht nur ihre einzigartige Schönheit ist atemberaubend, auch Hummeln, Bienen und Schmetterlinge. Wer Hummeln und Co. mit der Blüte des Phloxes eine Nahrungsquelle bieten will, der sollte auf Sorten achten, die duften! Denn nicht alle Sorten haben duftende Blüten.

Bei der Beetgestaltung sollte darauf geachtet werden, dass man nicht zu viele Farben miteinander kombiniert! Da die Blüte sehr üppig ausfällt und außerdem wirkt das aus der Ferne eher zu knallig als stimmig. Ich finde eine Kombination aus zwei Farbtönen im Beet reichen aus. Mit zwei Farbtönen lassen sich weitere harmonische Farben finden und das Gesamtbild wirkt dadurch auch ruhiger.

Der Phlox in lila und weiß im Beet! Kombination mit der Farbenvielfalt des Gewürztagetes.

Pflegehinweise:

Viel Pflege braucht der Phlox nicht. Die verblühten Blüten werden regelmäßig entfernt, einfach bis zum nächsten Knospenansatz schneiden. Blätter, die verwelkt oder verfault sind entsorgen. Eine gute Wasserversorgung ist wichtig, aber bitte Staunässe vermeiden. Im Weiteren bitte den Phlox wie bereits erwähnt, luftig pflanzen. Dadurch können die Blätter und Blüten schneller abtrocknen, sonst besteht die Gefahr auf Fäulnis und das möchte ja keiner. Vor dem Frost kann der Phlox runter geschnitten werden und treibt dann im Frühjahr neu, kräftig aus.

Phlox gehört in jeden Garten, egal ob ins Staudenbeet oder in einem Steingarten.

Eure Sandra

Gestaltung einer insektenreichen Bepflanzung!

Hummeln, Schmetterlinge und andere Insektenarten sind auf der Nahrungssuche auf unsere Gärten, Balkone und Terrassen angewiesen. Viele Felder bieten den Hummeln, Bienen und Schmetterlingen kaum noch Vielfalt an. Daher sollten wir durch unsere abwechslungsreichen Bepflanzungen den vielen Hummeln und Co. helfen. Nicht nur in den unterschiedlichen Gartenmagazine, sondern auch einige Gartenbücher beschäftigen sich mit der Thematik insektenfreundliche Bepflanzung. Eines dieser Gartenbücher mit dem schönen Titel „Mein Bienengarten“ von Elke Schwarzer habe ich in meinen persönlichen Buchrezensionen bereits vorgestellt.

Wie sollte eine insektenreiche Bepflanzung aussehen?

Im Beet sollte ein abwechslungsreicher Mix aus insektenfreundlichen Stauden, zweijährige und einjährigen Sommerblumen zu sehen sein. Natürlich dürfen einige Wildpflanzen nicht fehlen. Denn Wildpflanzen ziehen Hummeln und Co. besonders an.

Mit vielen Farbkombinationen lässt sich eine wahre Oase im Beet herbei zaubern. Die Auswahl an Stauden ist in den letzten Jahren sehr gestiegen. Anhand der Sortenetiketten könnt ihr erkennen, ob es sich um eine bienenfreundliche Staude handelt. Für den Hobbygärtner ist dies ein wahrer Vorteil, weil viele gar nicht wissen, welche Stauden sich für eine insektenreiche Bepflanzung eignen. Aber nicht nur bei den Stauden findet man einen Hinweis, sondern auch bei den einjährigen und zweijährigen Sommerblumen.

Die Zinnwanne ist mit bienenfreundlichen Stauden bepflanzt.

Auf der Terrasse und auf dem Balkon hat man bekanntlich kein Beet zur Verfügung, daher werden Kübel und Balkonkästen verwendet. Einige Stauden eignen sich hervorragend für Kübel oder Kästen. Hier entstehen auch die einzigartige Kombinationen, die Hummeln und Co. sehr lieben. Meine diesjährige Bepflanzung auf der Terrasse habe ich im Zeichen der Hummeln und Co. gestaltet. In diesem Bereich gibt es so viele Gestaltungsmöglichkeiten, dass man sie gar nicht in einem Jahr ausprobieren kann.

Natürlich sollte die Bepflanzung seinen persönlichen Geschmack wieder spiegeln. Bei einer Beetbepflanzung im Garten handelt es sich, um eine dauerhafte Bepflanzung, die man nicht jedes Jahr ändert. Meistens wird die Dauerbepflanzung mit Zwiebelpflanzen, einjährigen oder zweijährigen Sommerblumen ergänzt. Im Falle von Kübeln und Balkonkästen wechselt die Bepflanzung mit den passenden Pflanzen zu jeder Jahreszeit. Vielleicht sind in den Kübeln oder Kästen Stauden, die werden dann dementsprechend wie im Beet mit Ergänzungen aufgehübscht.

Eine einfache und problemlose Bepflanzung ist das Aussäen von einer bunten, insektenfreundlichen Blumenwiese (siehe Blog-Beitrag: „Gärtnern mit bunten Blumenmischungen“). Dafür einfach das Beet vorbereiten (Unkraut entfernen..), frisches Substrat (Pflanzerde) auffüllen und ordenlich verteilen und dann die Mischung (auf der Saattüte steht: insektenliebende Mischung oder so) gleichmäßig aussäen, so das jeder Winkel des Beetes was bekommt und zum Schluss angießen. Jetzt nur noch wachsen lassen und regelmäßig bei anhaltener Trockenheit wässern. Solche Mischungen gibt es im Fachhandel auch für Kübel oder Bakonkästen.

Eine bunte Blumenwiese im Balkonkasten, eine wahre Oase für die Insekten!

Pflanzenbeispiele:

Nun möchte ich euch gerne einige Stauden und Sommerblumen kurz nennen und mit Bild zeigen, die ich persönlich im Garten und auf der Terrasse kultiviere.

Stauden:

  • Glockenblume (Campanula)
  • Lavendel (Lavendula angustifolia

  • Fetthenne (Sedum)

  • Purpur- Sonnenhut (Echinacea)

    Sommerblumen:

    • Petunien (Petunia)

    • Strohblume (Helichrysum bracteatum)

    • Mittagsgold (Gazania rigens)

    • Löwenmäulchen (Antirrhinum majus)

    • Tagetes

      Die Auswahl ist riesig an bienenfreundlichen Pflanzen und ich denke für jeden Geschmack wird was dabei sein.

      Kann ich jetzt noch Stauden pflanzen?

      Wenn ihr noch Platz habt oder unzufrieden mit eurem Beet, Balkonkasten oder Kübel könnt ihr im Fachhandel oder im Gartencenter auf Einkaufstour gehen. Die Auswahl ist riesig und neue Exemplare wurzeln noch bis Saisonende an. Im nächsten Jahr wachsen sie dann viel kräftiger als wenn man sie im Frühjahr gepflanzt hätte.

      Eine gute Vorbereitung des Beetes, Balkonkasten oder Kübel ist eine gute Vorraussetzung. Bei den Beeten die Unkräuter entfernen, Boden tiefgründig lockern und gegebenfalls mit Kompost verbessern. Die Balkonkästen oder Kübel alte Erde entfernen, ordentlich reinigen und mit frischer Erde befüllen. Nach der Vorbereitung können die Pflanzen eingepflanzt werden. Nur noch Gießen und wachsen lassen.

      Neben den Stauden und Sommerblumen gibt es auch viele Gehölze, die von den Hummeln und Co. besucht werden. Über die Gehölze für Insekten möchte ich gerne in einem andere Beitrag euch berichten.

      Ich wünsche euch viel Spaß beim Gestalten einer insektenfreundlichen Bepflanzung!

      Eure Sandra

      Buchrezension: Melissa Raupach/ Felix Lill: Regrow your veggies!

      (unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag)

      Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert.

      Als ich das Buch „Regrow your veggies“ in einer Gartenzeitung entdeckt habe, war sofort mein Interesse geweckt. Gemüsereste nachwachsen lassen? Das konnte ich mir einfach nicht vorstellen. Daher war mir sofort klar, ich muss dieses Buch lesen und euch darüber berichten. Lasst euch auf das Abenteuer aus Gemüseresten neue Pflanzen zu bekommen ein. Ich kann euch jetzt schon verraten, dass sich der Aufwand und die investierte Zeit sich lohnt.

      Aus einem Strunk des Romona-Salat entsteht ein neuer Salat!

      Inhalt des Buches:

      Das Buch „Regrow your veggies“ beschäftigt sich mit der Thematik wie aus Gemüse-Resten neue Gemüse-Pflanzen entstehen können, mit den passenden Anleitungen.

      Aufbau des Buches:

      Bereits der Buchtitel verspricht, dass es sich, um ein informatives Gartenbuch handelt. Die Neugierde der Leser wird automatisch geweckt. Es ist handlich und daher gut für unterwegs geeignet. Der Buch-Rückentext macht den Leser auf charmante Weise auf das gesamte Buch neugierig.

      Das strukturierte Inhaltsverzeichnis weist darauf hin, dass eine klare Linie im Buch vorhanden ist. Mit kleinen Zeichnungen wird die Thematik weiter aufgegriffen. Der zentrale Schwerpunkt bildet die Nachhaltigkeit, welche immer im Alltag aktuell ist.

      Jedes Kapitel wird doppelseitig angekündigt, was für eine geordnete Struktur spricht. Die Gestaltung der Doppelseite ist im passendem Stil des jeweiligen Kapitel gehalten. Eine kleine Einleitung gibt den ersten Eindruck, was den Leser dort erwartet.

      Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

      Das Vorwort der Autorin beschreibt eindrucksvoll, warum sie sich mit der Thematik der Nachhaltigkeit beschäftigt. Sie hat die passende Wort-Wahl gewählt, welches ihr Standpunkt ist und warum sie dieses Buch verfasst hat. Im Weiteren macht es neugierig auf den kompletten Inhalt. Die gesamte Gestaltung des Buches ist den Autoren gut gelungen. Besonders schön, sind die kleinen Zeichnungen, die im Inhaltsverzeichnis als auch in den Anleitungen vorkommen. Es verstärkt den gesamten ersten Eindruck des Buches.

      Im ersten Kapitel werden einfach und verständlich die Pflege-Hinweise erklärt. Somit weiß der Leser sofort, welche Bedingungen erfüllt werden müssen, damit das Nachwachsen funktioniert.

      Die Anleitungen zu den einzelnen Gemüse-Resten sind treffend beschrieben, ohne komplizierte Fachbegriffe. Jeder einzelne Schritt ist detalliert aufgeführt und für den Leser gut nachvollziehbar. Durch die Einfachheit der einzelnen Anleitungen bekommt man Lust, es selber auszuprobieren und eigene Erfahrungen zu sammeln. Vor der Anleitung zur Kultivierung des Gemüserestes gibt es einen Einführungstext, der mit einer persönlichen Note der Autoren versehen ist.

      Anschließend an die Anleitungen geben die Autoren Informationen zu den Problematiken, die während der Kultivierung auftreten könnten. Mit den Tipps und Anmerkungen kann der Leser seine Gemüsepflanzen optimal retten.

      Fazit:

      Gesamt gesehen ein klasse Buch. Es macht Laune, selbst aktiv zu werden und aus Gemüse-Resten einen eignen Gemüsegarten entstehen zu lassen.

      Frühlingszwiebeln kurz vorm Einpflanzen!

      Demnächst werde ich euch über mein eigenes Regrowing von Gemüse berichten. Denn das Buch hat mich sehr angeregt, es selbst auszuprobieren und meine Erfahrungen möchte ich euch gerne näher bringen.

      Eure Sandra