Das Ziel in Sicht!

Nun ist es soweit, dass allerletzte Lernheft ist in Arbeit. Ich kann es kaum glauben, dass ich es fast geschafft habe. Vor über einem Jahr habe ich es begonnen, damals dachte ich das es zügig voran geht. Aber ich wurde eines besseren belehrt, wie ihr in den vorherigen Beiträge nachlesen könnt.

Die Lernhefte wurden mit der Zeit anspruchsvoller. Einige Thematiken kamen mir bekannt vor und waren leicht zu lernen. Bei anderen Themengebieten ist mir das Lernen sehr schwer gefallen. Aus meinem Studium im Gartenbau kenne ich diese Problematik. Mal kann man gut lernen, weil die Thematik interessant oder gut zu verstehen ist.

Die Lernhefte zum Thema Wald waren leichte Lernthemen. Wald ein spannendes Thema und interessant zu gleich. Besonders durch meine Urlaub und Ausflüge in den Harz!

In anderen Fällen musste man Lernen,ob man es wollte oder nicht. Dadurch habe ich für einige Lernhefte mehr Zeit gebraucht, als nötig war. Besonders schwer sind mir die Themenbereiche der Pädagogik und die Betriebswirtschaft gefallen. Jedes einzelne Kapitel war sehr anstrengenden, aber wenn ich das Ergebnis der dazugehörigen Einsendeaufgabe sehe, dann hat sich die Mühe gelohnt.

Im letzten Lernheft geht es, um den Weg in die Selbstständigkeit. Das erste Kapitel ist zügig gelernt wurden. Beim zweiten Kapitel hatte ich das Gefühl, als wenn es gar nicht mehr aufhören würde. Buchführung klingt schon nicht spannend. Egal, Augen zu und durch. Es ist ja fast geschafft. Nur noch zwei Kapitel dann heißt es, die letzte Einsendeaufgabe muss bearbeitet werden. Auch für die letzte Einsendeaufgabe wünsche ich mir ein gutes Ergebnis.

Selbstständigkeit? Es klingt gut, aber man muss wirklich viel bedenken. An die Finanzierung, Versicherungen, Gewinn und Kundengewinnung und noch einiges mehr muss gedacht werden. Dabei geht es darum, sich von anderen Natur -und Umweltpädagogen hervorzuheben und das sicher auch nicht leicht. Keine einfache Entscheidung. Persönlich für mich keine Option, leider. Trotzdem muss man es in so einen Studium lernen und darüber nachdenken.

Wenn ich dran denke, dass das Fernstudium sich tatsächlich dem Ende nährt, spüre ich eine gewisse Erleichterung. Als ich es begonnen habe, war es für mich eine Abwechslung in meinem Alltag. Ich konnte es super in meinem Alltag einbauen. Aber mit der Zeit merkte ich, dass es ziemlich anstrengenden ist. Okay, gebe zu die extreme Hitze im letzten Jahr war nicht gerade eine Motivation zu lernen. Hinzu kam meine Schwangerschaft….immer diese blöden Ausreden. Nach dem Motivationstief kam auch wieder ein Hoch. Dieses Auf und ab macht es sehr anstrengend.

Ich möchte euch gerne noch über drei interessante Beiträge zu folgenden Themen präsentieren:

  1. „Geschafft!“ In diesem Beitrag berichte ich euch, dass alle Einsendeaufgaben eingereicht und benotet wurden, sowie das Zertifikat mit der gesamt Note ist eingetroffen.
  2. „Warum habe ich ein Fernstudium absolviert?“
  3. „Mein persönliches Fazit.“ Ich möchte euch abschließend über mein persönlichen Fazit zum gesamten Fernstudium berichten.

Die Blumenmännchen am Ortseingang von Altenau! Symbolisch, dass das Ziel in Sicht ist!

Jetzt heißt es für die letzten Schritte zum Ziel durchhalten!

Eure Sandra

Den Harz als Garten entdecken!

Harz? Garten? Ein merkwürdiger Titel für einen Beitrag. Aber ich finde der Titel passt hervorragend. In einem Beitrag habe ich euch über den Kräuterpark in Altenau berichtet. Auch in anderen Orten des Harzes hat man das Gefühl als wenn man sich in einem Garten befindet. Dieses Gefühl möchte ich euch gerne in diesem Beitrag vermitteln. Zusätzlich passt er sehr gut in die Kategorie „Städte, als Garten sehen“.

In Altenau kann der Kräuterpark besucht werden. Dort entdeckt man die vielen verschiedenen Kräuter. Zu jeder Jahreszeit lohnt sich ein Besuch.

Blick in den Kräuterpark in Altenau in der Herbstsonne!

Salbei als Beispiel für die Vielfalt im Kräuterpark!

Macht man einen Spaziergang durch den Ort, dann begegnen immer wieder Blumenmännchen mit einer individuellen Bepflanzung. In erster Linie dienen sie als Hinweis auf den Kräuterpark und im zweiten Aspekt hübschen sie den Ort auf. Ansonsten sind schöne Blumenbeete im ganzen Ort zu sehen. Von Orteingang bis Ortsausgang empfindet man es als wäre Altenau ein einziger Garten. Bei jedem meiner Besuche erfreue ich mich an den vielen verschiedenen Pflanzen.

Die Blumenmännchen am Marktplatz! Ihre Haare bestehen aus verschiedenen Kräutern.

Canna als zentrale Pflanze in einem Blumenbeet am Marktplatz!

Neben Altenau zeigt sich Bad Harzburg als ein wunderschöner, großer Garten. Die Fußgängerzone und der Kurpark werden durch schöne, hübsche Blumenbeete im Wandel der Jahreszeiten aufgepeppt.

Zwei schön gestaltete Blumenbeete im Herzen von Bad Harzburg. Zentrale Pflanze sind die Eisbegonien!

Besonders toll, finde ich den angelegten Rosengarten. Es ist, als wenn man von einem Garten in den nächsten Garten kommt. Jeder dieser „Gärten“ hat eine eigene Thematik und diese gilt es zu ergründen. Jedesmal wenn Bad Harzburg besucht wird, müssen alle Beete und der Rosengarten besucht werden. Es könnte ja sein, dass seit dem letzten Besuch sich was geändert hat. Denn ein Garten ist immer im Wandel.

Eine Rose von Vielen im Rosengarten!

Nicht nur Altenau und Bad Harzburg kann man als Garten entdecken, auch andere Orte im Harz präsentieren sich in diesem Look. Ich kann nicht jeden Ort euch vorstellen, daher habe ich diese beiden Orte ausgewählt, weil ich sie sehr oft besuche.

Auch in den umliegenden Wald gibt es Ecken, die sich eher als Garten hervorheben. Das liegt sicher an der Vielzahl der Wildblumen, die ihre Pracht in Szene setzen. Im Zusammenhang mit einem Teich wird das Gartengefühl verstärkt. Es hat sicher auch mit viel Phantasie zu tun, aber jeder sollte sich auf diese Entdeckung einlassen. Ich garantiere euch, ihr werdet nicht enttäuscht. Den Wald als Garten erforschen ist auch für Kinder sicher interessant. Dadurch wird ein Waldspaziergang oder Wanderung zu einer einzigen Entdeckungstour. Eine Forschungsreise durch den Wald klingt garantiert besser als Wanderung!

Rainfarn am Ufer des Hüttenteiches!

Ein Meer von Heide! Sieht einem Heidegarten sehr ähnlich und das in Mitte des Waldes!

Der Harz ist nicht nur Wald, Wandern, sondern auch ein großer Garten den es zu entdecken gilt. Bei jedem Besuch im Harz komme ich mir vor, als wenn ich einen verschlafen Garten betrete, der noch nicht geweckt wurden ist.

Ich kann euch nur empfehlen, den Harz zu besuchen und ihn als Garten wach zu küssen. Noch mehr Eindrücke vom Harz findet ihr im Blog-Beitrag „Wilder Harz“.

Eure Sandra

Gärtnern mit bunten Blumenmischungen

Bunte Blumenwiesen zieren Gärten und in letzter Zeit auch die Balkone oder Terrassen. Im Garten haben wir unter einem Apfelbaum in den letzten zwei Jahren eine bunte Blumenwiese ausgesät. Im Sonnenlicht strahlen die vielen verschiedenen Blumen und bringen den Apfelbaum gekonnt in Szene. Durch diese vielen Verflechtungen jeder einzelnen Blume entsteht ein komplettes Gesamtwerk!

Das komplette Gesamtwerk voller Blüten im Sommer unter dem Apfelbaum!

Die Blumenwiesen haben mittlerweile einen sehr hohen ökologischen Wert . Sie dienen den Insekten als Nahrungsquelle. Zusätzlich wird dafür gesorgt, dass das ökologische Gleichgewicht im Garten, Balkon oder auf der Terrasse herrscht. Mit dem ökologischen Gleichgewicht wird das Verhältnis zwischen Schädling und Nützling gemeint. Solche Blumenwiesen entdeckt man in letzter Zeit nicht nur im Garten, sondern auch direkt in Städte zum Beispiel auf Verkehrsinseln oder Beete in den Städten.

Eine bunte Wiese in Goslar entdeckt!

Diese Tendenz hat der Saatgutproduzent erkannt und dadurch gibt es für jede Art einer Blumenwiese die passende Mischung zum Beispiel niedrige Prachtmischung passend für Balkonkästen oder bienenfreundliche Mischungen, die viel im Garten eingesetzt werden.

Auf dem Balkon meiner Eltern ist vor zwei Jahren eine tolle Blumenvielfalt in den Kästen gesät wurden. Im ersten Augenblick sieht es sehr wild aus, aber wenn die Blüten in Erscheinung treten, dann ist es eine wahre Farbenpracht. Vor allem die Insekten erfreuen sich daran.

Eine Mischung für den Balkon! Sonniger, warmer Standort! Er ist ideal für alle sonnenliebenden Blumen.

In diesem Jahr habe ich eine kleine Ecke an der Terrasse vorbereitet, um eine bunte Mischung aus zu säen. Dafür müsste ich den Boden mit entsprechender Blumenerde verbessern. Danach einfach nur die Saatmischung auf den vorbereiteten Boden ausgebracht, wässern und abwarten.

Das vorbereitete Beetstück vor der Terrasse im Frühjahr!

Die Blumenwiesen im Sommer!

Vor allem der Wechsel der Blütenformen ist ein sehenswert, da die verschiedenen Pflanzen zu unterschiedlichen Zeitpunkten ihre Blüten zeigen. In einigen Pflanzen verbinden wir persönlichen Wiedererkennungswert. Irgendwo hat man sie schon gesehen, aber in der Blumenwiese schenken wir ihr mehr Bedeutung.

In den vielen Mischungen befinden sich eine Vielzahl an Doldengewächse. Durch ihre Vielfalt und Reichtum der kleinen Blüten bieten sie einen wunderbaren Landeplatz für die Insekten.

Wer in seinem Garten, Balkon oder auf der Terrasse etwas für die Natur tun möchte, kommt um eine Blumenwiese nicht rum. Sie sind pflegeleicht und das Unkraut wird nicht so doll auffallen. Meistens sind es einjährige Pflanzen! Sie werden direkt ab Mai an Ort und Stelle ausgesät, eine gute Bodenfeuchte und dann nur noch genießen. Aber lässt man die Pflanzen in die Saatgutbildung, dann kann man sehr viel Saatgut ernten. Es ist ein bisschen aufwändig, aber macht mega Spass.

Eure Sandra

Produkttest: Vergleich Florfliegen und Gallmücke gegen Blattläuse!

(unbezahlte Werbung) Zusammenarbeit mit der Firma Sautter und Stepper

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert! Die Testung erfolgte gesamt auf der hauseigenen Terrasse.

In dem Blog-Beitrag „Planung und Durchführung von Produkttestes“ habe ich euch berichtet, wie so ein Produkttest abläuft und welchen ich aktuell für die Firma Sautter und Stepper durchführe. Nun ist eine gewisse Zeit schon vergangen und das Ergebnis des Testes steht fest!

Die Ausgangssituation:

Eine Vielzahl meiner Pflanzen wurden von Blattläuse befallen (siehe auch Blog-Beitrag: „Blattläuse erobern meine Terrasse“). Nach Rücksprache mit Herrn Sautter war klar, dass eine Testung von Nützlingen gegen die Blattläuse erfolgen soll.

In den Buchweizenspelzen befinden sich die Nützlinge!

Die Florfliege habe ich schon einmal gegen Blattläuse getestet, aber die Gallmücke war auch für mich ein unbekannter Nützling. Daher hat mich interessiert, wie die Wirkung der Gallmücke gegen Blattläuse ist. Ein Vergleich bietet sich daher gut an. Besonders gut für den Vergleich war, dass ich von der Kapuzinerkresse, Strohblume jeweils zwei Töpfe auf der Terrasse stehen hab. Die anderen Pflanzen habe ich nach ihrem Befallgrad ausgesucht.

Die Staudenmagarite ist am Stängel komplett übersät mit Blattläusen!

Die Testpflanzen wurden mit Pflanzschilder gekennzeichnet, wo notiert war, welcher Nützling ihr seine Arbeit vollzieht. Anschließend begutachtete ich den Ausgangsbefall und schrieb ihn in eine Tabelle auf, um später zu sehen, wie sich alles entwickelt hat. Im Anschluss bezogen die Florfliegen und Gallmücken ihren Aufgabenbereich. Mit Hilfe der BioBox werden die Nützlinge samt ihr Trägermaterial an die Pflanze gebracht. Eine schnelle und unkomplizierte Art der Ausbringung. Dadurch sind die Nützlinge auch großenteils durch die Witterungseinflüsse geschützt. Nach der Ausbringung hießes abwarten und beobachten!

Das Pflanzschild kennzeichnet die Pflanze, welcher Nützling hier ausgebracht wurde. Im Hintergrund sieht man die BioBox mit der Gallmücke drin.

Das Ergebnis:

In meiner Planung war eine Zwischenbewertung mit eingeplant, aber die brauchte ich nicht durchführen. Denn die Florfliegen haben gleich nach ihrer Ausbringung ihre Aufgabe aufgenommen. Nach einer Stunde nach der Ausbringung habe ich die ersten Florfliegen bereits entdeckt. Diese Entdeckung hat mich sehr positiv überrascht.

Bei den Testpflanzen mit der Gallmücke konnte ich in den ersten Tagen noch keine Verbesserung feststellen. Daher übte ich mich in Geduld und wartete. Tatsächlich würde meine Geduld belohnt und ich entdeckt nach 10 Tagen eine deutliche Verbesserung des Befalls.

Alle Pflanzen, die Florfliegen bekommen haben, war keine Blattlaus mehr zu finden. Ein absoluter 100% Testerfolg, welcher nach nur wenigen Tagen eingetreten ist. Auch bei den Pflanzen mit der Gallmücke wurde nach 25 Tagen keine Blattläuse mehr aufgefunden. Somit ist hier auch von einen 100%igen Erfolg zu sprechen.

Das gesamte Ergebnis ist durchweg positiv ausgefallen!

Florfliege gegen Gallmücke: Der Vergleich!

Zu Erst möchte ich sagen, dass ein Vergleich in den meisten Fällen durchweg schwierig ist. Daher hoffe ich, dass mir es einigermaßen gut gelungen ist.

Beide Nützlinge sind einfach und ohne große Schwierigkeiten aufzubringen. Sie gelangen effizient und schnell an ihren Bestimmungsort.

Die Florfliege bekämpft nach sofortiger Ausbringung die Blattläuse. Bei der Gallmücke braucht es eine gewisse Zeit, bis sie sich an den Befall der Blattläuse ran macht. Es ist sehr genau zu Beobachten, wie die Florfliege hinter die Blattläuse her ist. Man kann gut feststellen, welcher Mechanismus die Florfliege anwendet, um die Blattlaus in Sacht zu halten. Die Gallmücke konnte ich leider nicht bei der Bekämpfung der Blattläuse beobachten. Ich vermute mal, dass ihr Mechanismus eher im Verborgenen statt findet. Trotzdem zeigt sie, dass Blattläuse ihre Feinde sind. Beide Nützlinge haben unterschiedliche Mechanismen, die sie auf unterschiedliche Art und Weise einsetzen.

Fazit:

Wer eine sofortige Wirkung gegen Blattläuse erzielen möchte, dem empfehle ich den Einsatz der Florfliege. Sie ist schnell und effektiv. Ihr Erfolg stellt sich in kürzester Zeit ein. Die Gallmücke eignet sich auch hervorragend für den Einsatz gegen Blattläuse, aber braucht ein bisschen Zeit.

Ich kann beide Nützlinge für den Einsatz gegen Blattläuse empfehlen. Meine gesamten Blattläuse sind verschwunden und es sind keine Schäden zu erkennen. Zusätzlich ist der Einsatz rein biologisch und naturnah!

Eure Sandra

VIVA Mallorca im Garten!

Passend zum schönen Wetter möchte ich euch unsere Pool- Ecke vorstellen. Leider habe ich keine Aufnahmen, wie es vor ein paar Jahren aussah. Es ist eine Ecke hinter der Laube, die seit ich denke kann nicht schön war. Früher war es eine einfache Rasenfläche, der nicht wirklich ansehnlich war. Viele Versuche würden unternommen, damit es gut aussieht. Immer ohne großen Erfolg! Also eine neue Lösung musste her.

Klar war, dass wir einen super Pool haben wollten. Wichtig ist uns, dass man den Pool nicht direkt sieht. Denn ein Pool wurde uns schon kaputt gemacht. Hinter der Laube ist sofort der optimale Platz gefunden. Keiner kann direkt reingucken. Die Fläche ist durch eine Hecke und Sichtschutz nicht einsehbar. Aber einfach nur den Pool dort aufbauen ist ja langweilig. Außerdem hat die Rasenfläche einige Unebenheiten, die dafür sorgen, dass der Pool nicht wirklich passend stehen kann. Ein leichtes Gefälle zeigt sich deutlich, was beim Befüllen des Pools schwierig ist. Die eine Seite wäre voll mit Wasser und die andere hätte einen geringen Stand. Somit wäre es irgendwie kein schönes Badevergnügen.

Die Lösung!

Uns war klar, dass die Unebenheiten weg müssen. Nach ein bisschen überlegen,kam uns die Idee! Die vorhandene Rasenfläche wurde entfernt und alles wurde begradigt. Es entstand ein etwa 1-3cm rundes Loch. Trotzdem blieben kleine Höhenunterschiede, die für den Pool auch nicht von Vorteil wären. Tja, eine weitere Überlegung innerhalb der Familie erfolgte. Mein Papa kam dann auf die die Idee, den Untergrund des Pools mit Hilfe von Dämmplatten zu optimieren. Mit vereinten Kräften wurde der Plan umgesetzt. Alles wurde genau mit Hilfe der Wasserwaage kontrolliert. Im ersten Moment sah es nicht schön aus. Die Dämmplatten wurden mit einer Abdeckung verdeckt. Nun konnte der Pool endlich seinen Platz einnehmen.

Die Ecke im letzten Herbst nach Abbau des Pools. So ist im jeden Jahr die Ausgangssituation!

Rund um den Pool fehlte trotzdem noch die Gemütlichkeit. Ein Strand im Garten wäre mal was anderes! Gesagt, getan! Weitere Rasenfläche wurde abgetragen, damit der „Strand“ einen größeren Radius bekommt. In Eile und mit viel Spaß wurde der Spielsand organisiert und verteilt. Für den Anfang nicht schlecht. Aus Zauberhand sind dann noch Hawaii-Schirme auf getrieben wurden. Aber wo kann man sitzen??

Natürlich gibt es zwei, weiße Bänke aus Plastik. Insgesamt waren es Drei, aber eine hat die Funktion der Blumenbank übernommen (siehe Beitrag zur Blumenbank). Ich finde Weiß so ziemlich langweilig. Ein bisschen Farbe hat noch niemand geschadet. Also habe ich mir die Aufgabe der farblichen Gestaltung der Bänke vorgenommen. Die eine Bank ist in Anthrazit und die andere Bank ist in Lila gestrichen. Ein guter Auftakt für das VIVA Mallorca im Garten!

Es geht noch weiter!

Es ist aber auch klar, dass die Ecke noch nicht fertig in ihrer Entwicklung war/ ist. Ich kenne meine Familie und es kommen immer wieder neue Ideen dazu, wie man es noch schöner Gestalten kann.

Ein Strandkorb musste her. Einige Zeit hat es gedauert, bis Papa überzeugt wurde. Nun hat der Strandkorb vor zwei Jahren seinen Platz in unserem „Mallorca“ gefunden. Im Weiteren entstand ein erster Sichtschutz. Durch diesen Sichtschutz sollte der Strandkorb verdeckt werden.

Wer jetzt denkt,so langsam ist doch alles fertig, der irrt sich gewaltig. Aus Paletten entwickelt wir vom Sichtschutz bis zum Weg zwischen Gartenlaube und „Strand“ einen Tresen. Dort soll bald eine Outdoor-Küche entstehen. Ideen dazu gibt es schon, aber noch nichts konkretes!

Was fehlt für ein Traumparadies „Mallorca im Garten“? Ganz klar, die Palmen!! Die Palmen haben in diesem Jahr ihren Platz bezogen. Wenn man es sich anguckt, dann kommt Urlaubsfeeling garantiert auf. Zusätzlich gibt es einen kleinen Babypool für meinen Sohn, der sehr begeistert angenommen wird.

Ich glaube, wir finden in der Familie noch weitere Ideen für die Pool-Ecke. Aber das macht diese Ecke auch aus. Aus einem vergessen Winkel wurde ein Traum von Meer und Strand!

Eure Sandra