Produkttest: Vergleich Florfliegen und Gallmücke gegen Blattläuse!

(unbezahlte Werbung) Zusammenarbeit mit der Firma Sautter und Stepper

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert! Die Testung erfolgte gesamt auf der hauseigenen Terrasse.

In dem Blog-Beitrag „Planung und Durchführung von Produkttestes“ habe ich euch berichtet, wie so ein Produkttest abläuft und welchen ich aktuell für die Firma Sautter und Stepper durchführe. Nun ist eine gewisse Zeit schon vergangen und das Ergebnis des Testes steht fest!

Die Ausgangssituation:

Eine Vielzahl meiner Pflanzen wurden von Blattläuse befallen (siehe auch Blog-Beitrag: „Blattläuse erobern meine Terrasse“). Nach Rücksprache mit Herrn Sautter war klar, dass eine Testung von Nützlingen gegen die Blattläuse erfolgen soll.

In den Buchweizenspelzen befinden sich die Nützlinge!

Die Florfliege habe ich schon einmal gegen Blattläuse getestet, aber die Gallmücke war auch für mich ein unbekannter Nützling. Daher hat mich interessiert, wie die Wirkung der Gallmücke gegen Blattläuse ist. Ein Vergleich bietet sich daher gut an. Besonders gut für den Vergleich war, dass ich von der Kapuzinerkresse, Strohblume jeweils zwei Töpfe auf der Terrasse stehen hab. Die anderen Pflanzen habe ich nach ihrem Befallgrad ausgesucht.

Die Staudenmagarite ist am Stängel komplett übersät mit Blattläusen!

Die Testpflanzen wurden mit Pflanzschilder gekennzeichnet, wo notiert war, welcher Nützling ihr seine Arbeit vollzieht. Anschließend begutachtete ich den Ausgangsbefall und schrieb ihn in eine Tabelle auf, um später zu sehen, wie sich alles entwickelt hat. Im Anschluss bezogen die Florfliegen und Gallmücken ihren Aufgabenbereich. Mit Hilfe der BioBox werden die Nützlinge samt ihr Trägermaterial an die Pflanze gebracht. Eine schnelle und unkomplizierte Art der Ausbringung. Dadurch sind die Nützlinge auch großenteils durch die Witterungseinflüsse geschützt. Nach der Ausbringung hießes abwarten und beobachten!

Das Pflanzschild kennzeichnet die Pflanze, welcher Nützling hier ausgebracht wurde. Im Hintergrund sieht man die BioBox mit der Gallmücke drin.

Das Ergebnis:

In meiner Planung war eine Zwischenbewertung mit eingeplant, aber die brauchte ich nicht durchführen. Denn die Florfliegen haben gleich nach ihrer Ausbringung ihre Aufgabe aufgenommen. Nach einer Stunde nach der Ausbringung habe ich die ersten Florfliegen bereits entdeckt. Diese Entdeckung hat mich sehr positiv überrascht.

Bei den Testpflanzen mit der Gallmücke konnte ich in den ersten Tagen noch keine Verbesserung feststellen. Daher übte ich mich in Geduld und wartete. Tatsächlich würde meine Geduld belohnt und ich entdeckt nach 10 Tagen eine deutliche Verbesserung des Befalls.

Alle Pflanzen, die Florfliegen bekommen haben, war keine Blattlaus mehr zu finden. Ein absoluter 100% Testerfolg, welcher nach nur wenigen Tagen eingetreten ist. Auch bei den Pflanzen mit der Gallmücke wurde nach 25 Tagen keine Blattläuse mehr aufgefunden. Somit ist hier auch von einen 100%igen Erfolg zu sprechen.

Das gesamte Ergebnis ist durchweg positiv ausgefallen!

Florfliege gegen Gallmücke: Der Vergleich!

Zu Erst möchte ich sagen, dass ein Vergleich in den meisten Fällen durchweg schwierig ist. Daher hoffe ich, dass mir es einigermaßen gut gelungen ist.

Beide Nützlinge sind einfach und ohne große Schwierigkeiten aufzubringen. Sie gelangen effizient und schnell an ihren Bestimmungsort.

Die Florfliege bekämpft nach sofortiger Ausbringung die Blattläuse. Bei der Gallmücke braucht es eine gewisse Zeit, bis sie sich an den Befall der Blattläuse ran macht. Es ist sehr genau zu Beobachten, wie die Florfliege hinter die Blattläuse her ist. Man kann gut feststellen, welcher Mechanismus die Florfliege anwendet, um die Blattlaus in Sacht zu halten. Die Gallmücke konnte ich leider nicht bei der Bekämpfung der Blattläuse beobachten. Ich vermute mal, dass ihr Mechanismus eher im Verborgenen statt findet. Trotzdem zeigt sie, dass Blattläuse ihre Feinde sind. Beide Nützlinge haben unterschiedliche Mechanismen, die sie auf unterschiedliche Art und Weise einsetzen.

Fazit:

Wer eine sofortige Wirkung gegen Blattläuse erzielen möchte, dem empfehle ich den Einsatz der Florfliege. Sie ist schnell und effektiv. Ihr Erfolg stellt sich in kürzester Zeit ein. Die Gallmücke eignet sich auch hervorragend für den Einsatz gegen Blattläuse, aber braucht ein bisschen Zeit.

Ich kann beide Nützlinge für den Einsatz gegen Blattläuse empfehlen. Meine gesamten Blattläuse sind verschwunden und es sind keine Schäden zu erkennen. Zusätzlich ist der Einsatz rein biologisch und naturnah!

Eure Sandra

VIVA Mallorca im Garten!

Passend zum schönen Wetter möchte ich euch unsere Pool- Ecke vorstellen. Leider habe ich keine Aufnahmen, wie es vor ein paar Jahren aussah. Es ist eine Ecke hinter der Laube, die seit ich denke kann nicht schön war. Früher war es eine einfache Rasenfläche, der nicht wirklich ansehnlich war. Viele Versuche würden unternommen, damit es gut aussieht. Immer ohne großen Erfolg! Also eine neue Lösung musste her.

Klar war, dass wir einen super Pool haben wollten. Wichtig ist uns, dass man den Pool nicht direkt sieht. Denn ein Pool wurde uns schon kaputt gemacht. Hinter der Laube ist sofort der optimale Platz gefunden. Keiner kann direkt reingucken. Die Fläche ist durch eine Hecke und Sichtschutz nicht einsehbar. Aber einfach nur den Pool dort aufbauen ist ja langweilig. Außerdem hat die Rasenfläche einige Unebenheiten, die dafür sorgen, dass der Pool nicht wirklich passend stehen kann. Ein leichtes Gefälle zeigt sich deutlich, was beim Befüllen des Pools schwierig ist. Die eine Seite wäre voll mit Wasser und die andere hätte einen geringen Stand. Somit wäre es irgendwie kein schönes Badevergnügen.

Die Lösung!

Uns war klar, dass die Unebenheiten weg müssen. Nach ein bisschen überlegen,kam uns die Idee! Die vorhandene Rasenfläche wurde entfernt und alles wurde begradigt. Es entstand ein etwa 1-3cm rundes Loch. Trotzdem blieben kleine Höhenunterschiede, die für den Pool auch nicht von Vorteil wären. Tja, eine weitere Überlegung innerhalb der Familie erfolgte. Mein Papa kam dann auf die die Idee, den Untergrund des Pools mit Hilfe von Dämmplatten zu optimieren. Mit vereinten Kräften wurde der Plan umgesetzt. Alles wurde genau mit Hilfe der Wasserwaage kontrolliert. Im ersten Moment sah es nicht schön aus. Die Dämmplatten wurden mit einer Abdeckung verdeckt. Nun konnte der Pool endlich seinen Platz einnehmen.

Die Ecke im letzten Herbst nach Abbau des Pools. So ist im jeden Jahr die Ausgangssituation!

Rund um den Pool fehlte trotzdem noch die Gemütlichkeit. Ein Strand im Garten wäre mal was anderes! Gesagt, getan! Weitere Rasenfläche wurde abgetragen, damit der „Strand“ einen größeren Radius bekommt. In Eile und mit viel Spaß wurde der Spielsand organisiert und verteilt. Für den Anfang nicht schlecht. Aus Zauberhand sind dann noch Hawaii-Schirme auf getrieben wurden. Aber wo kann man sitzen??

Natürlich gibt es zwei, weiße Bänke aus Plastik. Insgesamt waren es Drei, aber eine hat die Funktion der Blumenbank übernommen (siehe Beitrag zur Blumenbank). Ich finde Weiß so ziemlich langweilig. Ein bisschen Farbe hat noch niemand geschadet. Also habe ich mir die Aufgabe der farblichen Gestaltung der Bänke vorgenommen. Die eine Bank ist in Anthrazit und die andere Bank ist in Lila gestrichen. Ein guter Auftakt für das VIVA Mallorca im Garten!

Es geht noch weiter!

Es ist aber auch klar, dass die Ecke noch nicht fertig in ihrer Entwicklung war/ ist. Ich kenne meine Familie und es kommen immer wieder neue Ideen dazu, wie man es noch schöner Gestalten kann.

Ein Strandkorb musste her. Einige Zeit hat es gedauert, bis Papa überzeugt wurde. Nun hat der Strandkorb vor zwei Jahren seinen Platz in unserem „Mallorca“ gefunden. Im Weiteren entstand ein erster Sichtschutz. Durch diesen Sichtschutz sollte der Strandkorb verdeckt werden.

Wer jetzt denkt,so langsam ist doch alles fertig, der irrt sich gewaltig. Aus Paletten entwickelt wir vom Sichtschutz bis zum Weg zwischen Gartenlaube und „Strand“ einen Tresen. Dort soll bald eine Outdoor-Küche entstehen. Ideen dazu gibt es schon, aber noch nichts konkretes!

Was fehlt für ein Traumparadies „Mallorca im Garten“? Ganz klar, die Palmen!! Die Palmen haben in diesem Jahr ihren Platz bezogen. Wenn man es sich anguckt, dann kommt Urlaubsfeeling garantiert auf. Zusätzlich gibt es einen kleinen Babypool für meinen Sohn, der sehr begeistert angenommen wird.

Ich glaube, wir finden in der Familie noch weitere Ideen für die Pool-Ecke. Aber das macht diese Ecke auch aus. Aus einem vergessen Winkel wurde ein Traum von Meer und Strand!

Eure Sandra

Buchrezension: Renate Hudak/ Harald Harazim: Schnell, Einfach, blüht!

(unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag)

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert!

Ich habe bereits euch über das Beet unter dem Flieder in einem Beitrag berichtet. Nun möchte ich euch gerne ein Buch präsentieren, welches zu dem Beitrag irgendwie passt. Dabei geht es darum, die Gartenbeete so pflegeleicht zu gestalten, wie es möglich ist. Für jeden Standort oder Größe ist was dabei.

Inhalt des Buches:

Das Buch „Schnell, Einfach, blüht“ behandelt die Thematik rund um pflegeleichte Blumenbeete für jeden Garten. Die Stauden werden in den zentralen Mittelpunkt gestellt, welche durch andere Pflanzengruppen prima ergänzt werden.

Aufbau des Buches:

Der Buchtitel ist schön und vielversprechend ausgewählt. Es macht den Leser von Beginn an neugierig auf das gesamte Buch. Für Unterwegs optimal geeignet, durch seine Handlichkeit und Griffigkeit. Bereits der Buchrückentext macht einen interessanten Eindruck und neugierig auf mehr. Er verspricht, dass jeder Blumenbeete anlegen kann, ohne große Schwierigkeiten. Welches für Gartenneulinge gut geeignet ist.

Gleich beim Aufklappen des Buches bekommt man eine jahreszeitliche Übersicht für das Frühjahr und Sommer. Im hinteren Teil des Buches gibt es die gleiche Übersicht für den Herbst und Winter. Beim weiteren Aufklappen bekommt man eine erste Übersicht von Stauden, die einfach alles können. Die ersten Übersichten sind von den Autoren sehr sorgfältig ausgearbeitet.

Das Inhaltsverzeichnis hat einen strukturierten Aufbau. So wird der Einstieg in das Buch gut vereinfacht und zeigt, dass eine ordentliche Struktur vorhanden ist. Die deutliche Struktur wird durch die entsprechenden Überschriften sehr bekräftigt. Ein weiterer Pluspunkt für den guten Aufbau ist, dass die Kapitel durch schöne, gestaltete Doppelseiten angekündigt werden.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Vor jedem neuen Kapitel haben die Autoren eine kleine, schöne Einleitung verfasst. Wodurch der Leser schon den ersten Eindruck auf das vorliegende Kapitel bekommt. Außerdem ist so erkennbar, dass ein neues Kapitel startet.

Einzelne Textabschnitte werden durch seperate, in rot gehaltene Überschriften erkenntlich hervorgehoben. So entstehen keine Verwirrungen innerhalb eines Textes. Welches für den Leser das bessere Verständnis erleichtert. Besondere Anmerkungen oder Informationen sind durch blaue Kästen am Rand der Texte zu finden. Sie dienen als Ergänzung zu den entsprechenden Textabschnitten.

Das Kapitel „Stauden gekonnt in Szene gesetzt“ vermittelt ohne komplizierte Fachausdrücke das Basiswissen über die Thematik der Stauden. Für Gartenneulinge besonders gut geeignet, aber auch für die Profis. Die Texte in jedem Kapitel sind durch die Auswahl der hochwertigen Bilder einen schönen Charakter, auch weil die Bilder aus den verschiedenen Blickwinkeln abgelichtet wurden.

Die Module für jeden einzelnen Lebensbereich sind sehr gut aufgebaut und machen fachmännischen Eindruck. Die vorliegenden Pflanzpläne sind in einer einfachen Ausführung abgedruckt. Alle vorkommenden Pflanzen sind in den entsprechenden Farben und Nummern eingetragen. Dadurch kann der Leser sie auf einfache und schnelle Art finden. Im Anschluss an den Pflanzplan findet der Leser die dazugehörigen Pflanzenporträts mit allen wichtigen Informationen. Ein guter Zusammenhang ist da den Autoren gelungen. Auch die Bilder zu den Modulen sind passend ausgewählt. Der Leser bekommt so eine Ahnung, wie die entsprechenden Stauden aussehen.

N

icht zu vergessen ist natürlich die Staudenpflege, die ein eigenes Kapitel ausfüllt. Es werden alle wichtigen Pflegemaßnahmen kurz und knapp beschrieben. Der abschließende Serviceteil ist sehr gut gelungen und macht den gesamt Eindruck des Buches perfekt.

Fazit:

Abschließend kann gesagt werden, dass es ein gutes Gartenbuch ist. Es eignet sich für den Gartenneuling, sowie für die Gartenprofis unter uns. Alles ist gut erklärt und mit dem passenden Bildmaterial wird dieser Eindruck unterstützt.

Eure Sandra

Ein Balkon im Sommerlook!

Anfang des Jahres habe ich mich in einem Beitrag ausführlich von meinem kleinen ,feinen Balkon verabschiedet. Denn aus dem Balkon ist nämlich eine kleine Terrasse mit etwas Garten geworden. Damit die Kategorie „Sandras Balkonwelt“ weiter interessante Beiträge bekommt, haben meine Eltern sich bereit erklärt, mir ihren Balkon dafür zu Verfügung zu stellen. Dies ist nun der erste Beitrag über den Balkon meiner Eltern.

Der Balkon meiner Eltern ist auch nicht sehr groß, aber es können einige Pflanzen dort ein zu Hause finden. Besonders gut ist, dass sich eine ansprechende große Fensterbank aussen am Wohnzimmerfenster befindet. Dort können noch mindestens zwei Balkonkästen ihren Platz finden. Ansonsten sind es immer drei Balkonkästen die an der Brüstung befestigt sind. Die Balkonkästen sind nicht sehr ansprechend und passen irgendwie nicht zusammen, aber das macht den Charakter des Balkons aus. Es muss nicht alles zusammen passen.

Der Balkon meiner Eltern liegt auf der Südseite und das bedeutet ab Mittag strahlt die Sonne bis in die Abendstunde drauf. Optimale Voraussetzungen für fast alle Balkonpflanzen. Ich finde der Balkon meiner Eltern ist im jeden Jahr was besonders. Vor Beginn der Bepflanzung gibt es immer eine Unterhaltung mit meiner Mama, was sie in die Kästen pflanzen soll. Mir macht das persönlich immer viel Spaß. Mein Papa hält sich bei dem Balkon raus. Das ist halt Mamas Revier. Eigentlich ist der Balkon gut, um viele Pflanzen oder Dinge auszuprobieren.

Für kleine Balkone gibt es so viele Möglichkeiten. Nicht nur für die Sonnenseite, sondern auch für die etwas schattige Seite. Leider kann man nicht immer alle Möglichkeiten auf einmal ausprobieren. So muss man die Ideen sammeln und jedes Jahr eine von den vielen Ideen umsetzen. Meine Mama ist zum Glück immer bereit neues auszuprobieren.

Vor zwei Jahren hat meine Mama einfach eine bunte Balkonpflanzen- Mischung aus gesät. Es sah sehr wild aus, aber passte irgendwie in das gesamte Bild des Balkons. Viele verschiedene Blumen zeigten ihre Pracht und auch die Insekten hatten Freude an dieser Mischung. Hinzu kam ein ganzer Balkonkasten mit Tagetes.

Die bunte Balkonpflanzen-Mischung im zentralen Mittelpunkt des Balkons!

Der Balkonkasten mit den klassischen Tagetes. Davor ein Balkonkasten mit Buntnessel und Zinnen.

Diese Balkonbilder sind aus dem Jahr 2017!

In diesem Jahr beherbergt der Balkon meiner Eltern viele interessante Sommerblumen. Man könnte sagen, es ist eine strukturierte Bepflanzung. Neben Lavendel, Edelfleißigeslieschen gesellte sich noch Verbenen, Männertreu und eine Art Schleierkraut. Ich finde es sind schöne Kombinationen!

Neben den Sommerblumen hat sich eine Engelstrompete dazu gesellt und noch einige Wildtomaten. Die Tomaten zeigen ihre Blüten, aber der Fruchtansatz wartet noch ein bisschen. Auch die Engelstrompete zeigt leider auch noch keine Ansätze von Blüten. Da ist noch ein bisschen Geduld gefragt.

Als Gärtner sollte man auch viel Geduld haben. Außerdem ist es spannend zu sehen, wie sich alles im Laufe der Zeit auf dem Balkon entwickelt.

Ich werde euch sicher weiter berichten, was sich auf dem Balkon meiner Eltern tut.

Eure Sandra

Gartenprojekt: Rasen

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für die Firma Compo. Das gesamte Bildmaterial wurde von Familie Harmel fotografiert! 

Die Rasenfläche in unserem Schrebergarten nimmt den größten Teil der gesamt Fläche des Schrebergartens ein. Mein Papa pflegt großenteils die Rasenfläche und daher ist er mein Ansprechpartner,  bei unserem Gartenprojekt „Rasen“. Schon mein Opa war Experte, wenn es um die Pflege der Rasenfläche ging. So wird Wissen von einer Generation zur nächsten Generation weiter gegeben!

Der Rasen hat in den letzten Jahren unter den extremen Wetterbedingungen sehr gelitten. Trockenheit und Nässe! Daher brauch er dringend eine Pflegekur! Damit wir wieder eine schöne, grüne und geschlossene Rasenfläche bekommen, starteten wir das Gartenprojekt „Rasen“! Für dieses Projekt bekamen wir Unterstützung der Firma Compo, die uns dafür Produkte zum Thema „Rasen“ zur Verfügung gestellt haben.

Der Rasen dient in vielen Gärten als Vegetationsfläche mit den unterschiedlichsten Nutzungsansprüchen. Bei uns hat er einen hohen Zierwert, auf den wir zum Teil unsere Gartengestaltung auslegen. Im Schnitt besitzt jeder dritte Bundesbürger einen Rasen. Er spielt eine bedeutende Rolle in unseren Gärten. Für uns ist er ein Aushängeschild oder eine Repräsentationsfläche, aber für viele Insekten bietet er Nahrung, Unterschlupf oder Nistmaterial, – Plätze.

Ein Teil unsere Rasenfläche vor der Laube im letzten Herbst!

Die Pflege des Rasens wird in Basis-und Erhaltungspflege unterteilt. Wobei wir seit Jahren immer die gleichen Pflegemaßnahmen durchführen. Ich halte mich eigentlich an das Pflege-ABC von meinem Opa und von meinem Papa. Da kann ich nichts falsch machen. Sie besteht aus den beiden Pflegeeinteilungen, obwohl mir das gar nicht so bewusst war.

Basic-Pflege:

  • Düngen
  • Bewässerung
  • Mähen

Erhaltungspflege:

  • Vertikutieren
  • Nachsaat

Entscheidend für einen guten Rasen ist: Wasser, Dünger und vor allem das Mähen!

Das Mähen und Bewässern:

Im Winter wird der Rasen nicht gemäht. Das erste Mähen erfolgt im Frühjahr, wenn man davon ausgehen kann, dass keine Nachtfröste mehr groß kommen. Ab Mitte April hört man bei uns den Rasenmäher. Mit diesem ungefähren Zeitpunkt haben wir gute Erfahrungen gemacht. Welche Höhe ein Rasen haben soll, hängt von der jeweiligen Grasart ab. Im Idealfall beträgt die Schnitthöhe bei Zierrasen 15-20cm. An diese Vorgabe halten wir uns auch und erzielen ein gutes Ergebnis. Im Laufe der Gartensaison wird unsere Rasen einmal pro Woche gemäht. Aber das muss jeder Gärtner für sich entscheiden. Wichtig ist außerdem noch, dass nicht bei großer Hitze gemäht wird. Denn der Rasen kann dadurch verbrennen, durch das Mähen entsteht eine Verletzung der Oberfläche und sie so anfällig auf die starken Sonnenstrahlen. Außerdem ist für eine schöne Rasenfläche der Rasenmäher entscheiden. Er sollte handlich, ein gutes Schnittmesser und immer gut gereinigt sein. Es muss dabei nicht das teuerste Modell sein.

Die Rasenfläche vor dem Mähen!

Nach dem Mähen.

Nach dem Mähen erfolgt die Bewässerung. Denn durch den Mähvorgang wird dem Rasen Wasser entzogen und das Benötigt er danach. Ohne Wasser vertrocknet er und sieht nicht schön aus. Falls es möglich ist, bei großer Hitze den Rasen immer mit wässern in den Abendstunden.

Düngung:

Wichtig ist, dass der Dünger speziell für den Rasen ist. Den die Zusammensetzung des Düngers ist speziell für die Ansprüche einer Rasenfläche zusammen gemischt. Neben den Hauptnährstoffen Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium befinden sich auch Spurenelemente wie Eisen, Zink oder Mangan im Dünger. Vor allem der Stickstoff bildet den zentralen Nährstoff. Stickstoff ist für die Bildung der Grünmasse zuständig. Alle anderen Nährstoffe stehen im richtigen Verhältnis zum Stickstoff. Diese optimale Zusammensetzung hat der Rasendünger von Compo. Der Rasendünger von Compo ist ein Langzeitdünger, der in Form eines Granulats ist. Dabei werden die Nährstoffe nach und nach freigesetzt. Das bedeutet, dass die Düngung über einen längeren Zeitraum gewährleistet ist. Eine gleichmäßige Ausbringung muss gut gelingen, damit jeder Rasenabschnitt optimal versorgt wird. Wir haben den Dünger mit Hilfe eines Streuwagens auf unsere Rasenfläche ausgebracht. Dadurch könnten wir sicher gehen das sich der Compo- Rasendünger gleichmäßig auf der Fläche verteilt und sofort die Nährstoffe ihre Arbeit aufnehmen.

Zeitpunkt: Das beste Resultat erzielt man, wenn der Dünger bei trockenem Wetter direkt nach dem Mähen aus bringt.

Vertikutieren:

Im Rasen lagern sich nach einer gewissen Zeit abgestorbene Stängelteile, oberirdische Ausläufer und die flachen älteren Wurzeln und bilden einen braunen Rasenfilz. Zusätzlich entsteht im Rasen Moos, welches unbedingt entfernt werden sollte. Diese ganzen Ursachen erschweren dem Rasen das optimale Wachstum. Beim Vertikutieren wird der Rasen mit Hilfe von vertikal schneidenden Messern ausgedünnt und somit kann der Rasen wieder atmen. Das Moos und alte Schnittgut aus der Rasenfläche entfernen. Im Frühjahr und zum Herbst hin wird die Maßnahme des Vertikutierens durchgeführt.

Nachsaat:

Nach dem Mähen und Vertikutieren entstehen meistens kahle Stellen, die in der Rasenfläche nicht schön aussehen. An diese Stellen sollte eine Nachsaat durchgeführt werden.

Eine klassische Stelle, wo eine Nachsaat erforderlich ist!

Von Compo gibt es extra ein Produkt, welches für die Nachsaat geeignet ist. Unsere Nachsaat-Aktion konnte leider noch nicht durchgeführt werden, da das Wetter leider zu warm dafür war. Diese wird sicher demnächst durchgeführt.

Im Allgemeinen ist die Rasenpflege zu Beginn der Gartensaison aufwendig, aber danach ziemlich einfach zu bewältigen. Aber schon mein Opa hat gesagt, wer seinen Rasen liebt der macht gerne die Pflege! Mit den richtigen Produkten klappt es auch hervorragend!

Viel Spaß bei der Gartenarbeit!

Eure Sandra